Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie #8                                                  

Die meiner Meinung nach zur Zeit beste Darstellung der Weltlage und des nötigen Auswegs habe ich bei der "Initiative Ökosozialismus" gefunden. Speziell in der Broschüre "Ökosozialismus oder Barbarei. Eine zeitgemäße Kapitalismuskritik" (unten auf der Seite gibt's die ganze Broschüre als .pdf)  (Links aktualisiert.) 

  Klima #1  Klima #2   Klima #3   Klima #4  Klima #5  Klima #6  Klima #7

    (letzter Eintrag 9.6.24)

2.1.24

"Es regnet in Deutschland, und das ziemlich viel." In den Hochwassergebieten steigt das Wasser, in Niedersachsen sind ein paar Deiche gebrochen, einige Orte sind überschwemmt, die Talsperren randvoll. Und es regnet weiter. Das Wort "Klima" wird bei allen deutschen Sendern konsequent vermieden.

hj

3

2.1.24

Streitgespräch (Ausschnitt) zwischen Zoe Cohen (Sprecherin von "Just Stop Oil") und Prof. James Woodhuysen ("Trendforscher" und Idiot). Cohen: es ist das wärmste Jahr seit 125.000 Jahren, und die Reichen und Mächtigen machen immer weiter mit der Zerstörung der Natur und dem Verbrennen fossiler Stoffe, obwohl seit 150 Jahren bekannt ist, daß dadurch die Erde aufgeheizt wird. Woodhuysen leugnet einfach, daß Wissenschaft irgendetwas Exaktes über Vergangenheit und Zukunft weiß, das seien doch alles nur Gefühle. - Da kann man sich nur an den Kopf fassen, was Cohen dann auch macht.

Sky

2

3.1.24

 

Ein weiterer Bericht über die andauernden Hochwasser in Deutschland, diesmal ausdrücklich mit der Fragestellung, was das mit der Erderwärmung zu tun hat. Die Antwort aber nur dürftig: es regnet eben mehr. Daß die Wetterlagen jetzt statt ein paar Tagen meist wochenlang andauern, wird auch erwähnt, aber nicht erklärt. (Wegen der Abschwächung des Jetstreams durch die Aufheizung der Arktis.)

Daß dieses Dauerwetter nicht nur in Deutschland zu Überschwemmungen führt sondern in ganz Westeuropa, kann man sich denken. Im deutschen TV wird es aber nie erwähnt, nur in einem Bericht bei Euronews.  ¤

TT

 

E

3

 

1

           
4.1.24

AJE berichtet über die Überschwemmungen in Frankreich, England und Deutschland, die BBC nur über die in England. (Und alle deutschen Sender weiter nur über die in Deutschland.)

A,B zus.5
           
5.1.24

Bei AJE noch ein Bericht über die Überschwemmungen in England und Deutschland. - Die Tagesschau meldet, daß die Regenmengen der letzten Wochen in großen Teilen Deutschlands sämtliche Rekorde überboten haben. Und endlich geht es mal um die Ursachen: schwacher Jetstream, stark erwärmter Atlantik. Solche Extremwetterlagen wird es in Zukunft vermehrt geben.

A,TS zus.4
9.1.24

Das Jahr 2023 ist nun auch offiziell nach den Daten von Copernicus das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen gewesen, und zugleich das wärmste Jahr seit 125.000 Jahren. - Bei AJE Erläuterungen von Erin Sikorsky (Center for Climate and Security) auch zu den gesellschaftlichen Folgen der Klimaänderungen.  - Bei CNN erklärt Bill Weir, daß nun auch die Pariser 1,5-Grad-Begrenzung wohl bald überschritten wird. -  Und eine Meldung: in den USA haben die 28 größten Klimakatastrophen letztes Jahr zusammen Schäden von etwa 100 Milliarden Dollar angerichtet.  - Ausführliche Infos und Zahlen bei Sky News. - Auf deutsch nur bei Euronews ein Bericht.

A,C,Sky,E zus.12
           
11.1.24

Nach extremen Regenfällen zeigt der Kongo den höchsten jemals gemessenen Wasserstand. Bei riesigen Überschwemmungen sind mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen.  ¤

A 1/2
13.1.24

 

Meldung: in Kolumbien sind durch einen Bergrutsch nach extremen Regenfällen mehr als 30 Menschen getötet worden.

Bei CNN ein Bericht über die schweren Überschwemmungen in Kinshasa und Umgebung. Nach wochenlangen extremen Regenfällen ist der Flusspegel um 6 Meter angestiegen, höher als jemals zuvor, ganze Stadtteile mit hunderttausenden Häusern sind überflutet. Das Wasser ist mit Müll und Fäkalien verseucht, Krankheiten breiten sich aus. Bisher sind mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen.  ¤

A

C

1/2

3

13.1.24

Klimaexperten vermuten, daß 2024 noch wärmer wird als das Rekordjahr 2023.

E

1

13.1.24

"Mit offenen Karten: Arktis und Antarktis - Die Welt der Polargebiete"  (NNA)*

arte

12

           
14.1.24

Meldungen mit Bildern über den Bergrutsch in Kolumbien, bei dem mindestens 34 Menschen getötet wurden. Zehn weitere werden noch vermisst.

A,E zus.1
15.1.24

Auf Mauritius und Réunion hat ein Tropensturm schwere Verwüstungen und Überschwemmungen verursacht. Die Zahl der Todesopfer ist unklar.

E

1/2

           
15.1.24

Im Norden von Tansania ist nach extremen Regenfällen eine kleine Goldmine eingestürzt. Mindestens 20 Arbeiter wurden getötet. Bei BBC-FoA Infos aus Dar-es-Salaam von Alfred Lasteck.

B

5

16.1.24

Große Überschwemmungen in Belford Roxo (Brasilien). Keine Berichte, nur Bilder bei "No Comment".

NC 1
17.1.24

Starke Regenfälle und Überschwemmungen im Norden des Libanon. Auch mehrere Flüchtlingslager von Menschen aus Syrien stehen unter Wasser. Zeina Khodr berichtet aus Akkar.

A

3

17.1.24

CNN meldet, daß nach Messungen der NASA Grönlands Eisschild von 1985 bis 2020 insgesamt 1100 km3 Eis verloren hat, 21 % mehr als bislang berechnet. Erläuterungen von Richard Steiner (Meeresbiologe). Leider sagt er nichts zum zeitlichen Verlauf der Eisschmelze. (Vermutlich ist die Zunahme in den letzten fünf Jahren erfolgt. Die genannte Zahl ist offenbar nicht die Gesamtmenge, sondern die Menge, die nach den neuen Berechnungen noch dazugekommen ist. Zuletzt sind ca. 200 km3 Eis pro Jahr verlorengegangen. Solche Fehler passieren, wenn man statt der handlichen km3 als Einheit Milliarden Tonnen wählt und dann noch die amerikanischen Zehnerpotenzen benutzt.)

C

6

18.1.24

Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen auch im Norden Syriens, auch hier sind u.a. Flüchtlingslager betroffen.

A 1/2
19.1.24

Durch die größten Überschwemmungen seit Menschengedenken sind allein in der Republik Kongo etwa 350.000 Menschen auf Hilfe angewiesen, nochmal etwa ebensoviele im Nachbarland DRC. 

A

1
20.1.24

Beim "Klima-Update" die Karte der globalen Temperaturabweichung für das Jahr 2023. Sehr starke Erwärmung in der kanadischen Arktis, Teilen Sibiriens und der Westantarktis. Christian Häckl weist zurecht darauf hin, daß besonders Letzteres beunruhigend ist.

R

1

20.1.24

Weitere Infos über die Studie der NASA über das beschleunigte Abschmelzen des grönländischen Eisschilds. Chad Greene (Glaziologe bei der NASA) erklärt kurz, wie die Daten darüber zustandekommen. Zum Glück diesmal keine krummen Größenvergleiche. Fast alle Gletscher auf Grönland verlieren Eis, und bei fast allen hat der Prozess sich beschleunigt. 

C

3

24.1.24

Laut einer neuen Studie war die Rekord-Dürre in Amazonien von Juni bis November letzten Jahres eindeutig eine Folge der Erderwärmung. Ein Bericht bei AJE, bei der BBC Erläuterungen von der Klimaexpertin Henna Hundal.

A,B zus.6
         
25.1.24

In Kolumbien gibt es zahlreiche große Waldbrände, offenbar Folge einer Dürre durch El Niño. Alessandro Rampietti berichtet aus Bogota.

A

2
1.2.24

"Geschenk der Gletscher - Wie die Eiszeiten Europa formten" - Wissenschaftsdoku von Heiko de Groot  (leider NNA)*  ¤

3sat

52

1.2.24

In London stehen mehrere Klimaaktivist:innen vor Gericht, die im Oktober ein Treffen von Ölindustriellen blockiert hatten. Unter den Angeklagten Greta Thunberg, die erklärt, daß hier nicht die Kriminellen angeklagt werden sondern die, die die Umwelt schützen wollen. Sie fragt: "Who are our laws meant to protect?" (OT)  ¤

C

1

2.2.24

Ein Gericht in London hat Greta Thunberg und weitere Aktivist:innen freigesprochen. Der Protest gegen eine Konferenz der Ölindustrie habe gegen keine Gesetze verstoßen, die Festnahme der Aktivist:innen war rechtswidrig.

A,B zus.2
3.2.24

In der Region Valparaíso (Chile) sind mehrere große Waldbrände völlig außer Kontrolle. Im Badeort Vina del Mar sind mehr als 1000 Häuser abgebrannt, mindestens 51 Menschen kamen ums Leben, mehr als 400 werden vermisst. Die Regierung hat für die ganze Region den Notstand verhängt und lässt mehrere Orte evakuieren. Bei AJE berichtet Lucia Newman aus Santiago. Bei der BBC erläutert der Klimawissenschaftler Prof. Mark Howden, daß diese Brände recht klar eine Folge der Erderwärmung sind, durch die dauerhaften Dürre- und Hitzewellen. El Niño sei zur Zeit nicht mehr so stark.  ¤

A,B,C

zus.6
           
3.2.24

Erneut nähert sich ein "Atmosphärischer Fluss" mit enormen Niederschlagsmengen Kalifornien. Warnungen vor lebensgefährlichem Sturzregen, Überschwemmungen und Erdrutschen in den nächsten Tagen.

C

3

4.2.24

Die Zahl der Todesopfer durch die Waldbrände in Chile ist auf mindestens 112 gestiegen, die meisten im Ort Vina del Mar, wo mehr als 1000 Häuser abgebrannt sind. Mehrere hundert Menschen werden dort noch vermisst. Bei AJE berichtet Lucia Newman aus Vina del Mar. Außer der Tagesschau weisen alle Sender auf den offensichtlichen Zusammenhang mit der Klimaentwicklung hin.

A,C,arj,TS

zus.10
4.2.24

Der neue "Atmosphärische Fluss" hat Kalifornien erreicht und sorgt in Los Angeles und Umgebung für katastrophale Überschwemmungen. Durch den Sturm gibt es Stromausfälle für mehr als eine Million Menschen.

C

3

4.2.24

Sebastian Kisters berichtet über die seit drei Jahren andauernde Dürre im Norden Spaniens. Leere Stauseen, Rekordtemperaturen, Wasserknappheit, Schäden in der Landwirtschaft.

TT

2

5.2.24

Bei der Brandkatastrophe in Viña del Mar sind wahrscheinlich mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen. Viele davon gelten noch als vermisst, die Leichen lassen sich kaum identifizieren. 123 Tote wurden bisher gezählt. Der Bürgermeister des Ortes macht Brandstifter verantwortlich. Der Bericht bei CNN verweist auch auf die Erderwärmung und die Dürre als Ursache.  ¤

A,C

zus.6
5.2.24

Kalifornien wird erneut von extremen Unwettern eines "Atmosphärischen Flusses" getroffen. Rund um Los Angeles schwere Sturmschäden, Überschwemmungen, mehr als 100 Erdrutsche, bisher mindestens drei Tote.

A,C

zus.7
           
7.2.24

Auch der Januar war weltweit der bisher wärmste Januar, mit 1,66 Grad über dem Durchschnitt. Und die letzten 12 Monate waren weltweit im Schnitt um 1,52 Grad wärmer als vor der Industrialisierung. Bei der BBC Erläuterungen der Klimatologin Ritu Bharadwaj, bei CNN weitere Zahlen.   ¤

B,C zus.7
8.2.24

Auch die ARD berichtet über die Feststellung, daß die Erde nun ein ganzes Jahr im Durchschnitt um 1,5 Grad erwärmt war. Ein Bericht bei der Tagesschau, kurze Infos von Karsten Schwanke beim Tagesthemen-Wetter, und bei TS24 ausführliche Erläuterungen von Thomas Ranft.

TS24,TS,TT

zus.11
8.2.24

Beim ZDF-Wetter die Karte der globalen Temperaturabweichung im Januar. Besonders stark erwärmt waren der Osten Nordamerikas, Teile der Arktis, der Nahe Osten und der Ostpazifik (E Niño), deutlich zu kalt war es in Osteuropa.

hj

1/2

10.2.24

Beim "Klima Update" ein paar Zahlen über die Pläne der Öl- und Gaskonzerne, die von der Erderwärmung völlig unbeeindruckt weiterhin Milliarden in die Erschließung neuer Förderquellen stecken.

R

1

11.2.24

Meldungen: schwere Überschwemmungen auf Java. - Nach extremen Niederschlägen sind auf den Philippinen mehr als 50 Menschen durch einen Bergrutsch getötet worden. 

A zus.1
14.2.24

Nach einer neuen Studie wird der Amazonas-Regenwald in den nächsten 25 Jahren einen klimatischen Kippunkt überschreiten und dann unrettbar als Ökosystem kollabieren. Infos von Bill Weir (der aber leider nicht mehr darüber zu sagen weiß. Ein aufgeblasener Schwafler und Fuchtler.)

C

3

14.2.24

Christiane Amanpour spricht mit Prof. Michael Mann, u.a. über seine gewonnene Klage gegen Klimaleugner, die seine wissenschaftliche Arbeit und ihn persönlich verleumdet hatten und dafür jetzt eine Million Dollar Schadensersatz zahlen müssen, und über zwei neue Studien zu Kippunkten (Amazonien, siehe oben, und der erwartete Zusammenbruch der AMOC, also des Golfstroms - darüber hat bislang kein TV-Sender berichtet).

C

17

     (Video?)    
15.2.24

Mal wieder kommt der einzige Beitrag auf deutsch zu einem essentiellen Thema bei der Satiresendung "Quer", und zwar zum wahrscheinlichen Ende des Golfstroms, das ziemlich sicher bis 2050 kommen wird, vielleicht aber auch schon nächstes Jahr. Außerdem über eine Umfrage, nach der weltweit 70 % der Leute für mehr Klimaschutz sind. Zugleich glauben die meisten, daß sie damit zu einer Minderheit gehören.  ¤

Quer 6
             
22.2.24

Bilder von einem riesigen Waldbrand in Australien.

NC

1

27.2.24

Meldung: in Bolivien ist ein ganzes Dorf von einer Schlammlawine überflutet worden, nachdem ein Staudamm gebrochen ist. Keine Angabe über Todesopfer.

A

1/2

28.2.24

In der Stadt Cobija in Bolivien sind durch Überschwemmungen mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen.

A

1/2

28.2.24

Wegen riesiger Waldbrände im Südwesten Australiens sind mehrere zigtausend Menschen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen.

In Texas und Oklahoma gibt es die größten Waldbrände, die dort jemals gesichtet wurden. Im Ort Fritch sind zahlreiche Wohnhäuser abgebrannt. Zeitweise haben die Brände eine Atomwaffenfabrik in Amarillo bedroht. 

A

A,C,R

1/2

zus.5

29.2.24

Meldung: im Amazonas-Regenwald brennen so viele Feuer wie noch nie in einem Februar, fünfmal soviele wie vor einem Jahr.

A

1/2

29.2.24

"Klimakrise - Die Lügen der Öl-Konzerne" - Film von Françoise Weilhammer über die Ölkonzerne, speziell Exxon, die die Auswirkungen der Verbrennung fossiler Stoffe auf das Klima erst geleugnet und dann kleingeredet haben, um weiter an der Ölförderung zu verdienen. Das Thema und viele der O-Töne sind die gleichen wie bei der wesentlich umfassenderen Doku "Klima - Im Würgegriff der Ölkonzerne" (The Power of Big Oil) (21.11.23).

3sat 30
1.3.24

In Deutschland haben die Gewerkschaft VerDi und "Fridays for Future" gemeinsam zu einem Streiktag aufgerufen. Gefordert werden bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter im öffentlichen Transport und eine neue Verkehrspolitik, die massiv in den öffentlichen Verkehr investiert statt in den Bau von immer mehr Straßen für immer mehr Autos. Damit richtet der Streik sich auch gezielt gegen den amtierenden Autominister (FDP). Bei AJE berichtet Dominic Kane aus Berlin und bringt das Anliegen deutlich rüber. Die Tagesschau hängt sich stattdessen an irgendwelchen organisatorischen Spitzfindigkeiten auf.  ¤

A,TS zus.4
5.3.24

In Sambia und den Nachbarländern gibt es seit Monaten eine extreme Dürre. In Sambia wurde deswegen jetzt der Notstand ausgerufen, die Ernte wird dieses Jahr praktisch komplett ausfallen. Bericht von Haru Mutasa.

A 2
           
5.3.24

Nach wochenlangen extremen Regenfällen schwere Überschwemmungen in Bolivien und im Bundesstaat Acre (Brasilien).

A

zus.1/2

6.3.24

Auch der Februar ist mit 1,77 Grad über dem vorindustriellen Wert der wärmste Februar aller bisherigen Zeiten gewesen und damit der neunte Monat in Folge mit globaler Rekordtemperatur. In Europa war es durchschnittlich drei Grad zu warm. Deutlich zu warm war es auch im Osten der USA und im Großteil der Arktis, mit Ausnahme von Grönland. Der El Niño hat allerdings angefangen, sich abzuschwächen.  ¤

B,C zus.4
7.3.24

Der Ozeanologe Prof. Matthew England über die Bedrohung des Lebens in den Ozeanen durch die dramatisch ansteigenden Wassertemperaturen.

A

3

           
8.3.24

Am Great-Barrier-Riff gibt es wegen des viel zu warmen Wassers erneut eine große Korallenbleiche, die fünfte in acht Jahren. (Bericht der Tagesschau am Folgetag.)

B,arj,TS

zus.6
9.3.24

In Bolivien zahlreiche Tote bei den seit Wochen andauernden Unwettern.

A 1/2
10.3.24

Auf Sumatra tagelang sintflutartige Regenfälle, schwere Überschwemmungen, Bergrutsche, schwere Zerstörungen, mindestens 21 Tote.

A 2
           
15.3.24

Jessica Washington berichtet über die schweren Zerstörungen auf Sumatra durch extreme Niederschläge.

A

2

           
15.3.24

Pallab Ghosh berichtet über Experimente britischer Forscher in der Arktis, die versuchen, das Abtauen des Meereises zu verhindern, indem sie Meerwasser auf die Oberseite des Packeises pumpen, das dort schneller gefriert als an der Unterseite.

B

3

19.3.24

Der Jahresbericht der WMO bestätigt, daß 2023 weltweit mit 1,45 Grad über dem vorindustriellen Niveau das mit Abstand wärmste Jahr war. Und 2024 ist auf dem Weg, noch wärmer zu werden. Berichte mit Daten, Fakten und Stellungnahmen, und im ZDF ein Bericht aus dem pakistanischen Himalayagebiet, wo das Abschmelzen der Gletscher zur tödlichen Bedrohung für die Bewohner wird.

A,C,TS,hj,TT

zus.13
19.3.24

Bei CNN und beim ZDF-Wetter die Karte der globalen Temperaturabweichung im Februar. Extrem zu warm war es in Mitteleuropa und im Osten der USA sowie in großen Teilen der Arktis. Weltweit lag die Temperatur um 1,77 Grad über dem Durchschnitt.

C,hj zus.2
19.3.24

Ein Bericht über die großflächige Korallenbleiche am Great-Barrier-Riff.

A

3

22.3.24

Der Gletscher "79 Grad Nord" auf Grönland hat sich laut Untersuchungen des AWI in wenigen Jahren dramatisch verkleinert. Vom Meer her schmilzt die Gletscherzunge durch das viel zu warme Meerwasser verstärkt ab, an der Oberseite bilden sich bei hohen Lufttemperaturen Schmelzwasserseen.  ¤

TS 1
23.3.24

Hashem Ahelbarra berichtet aus Tanger über den großangelegten Ausbau der Solarenergie in Marokko, nicht nur zur eigenen Stromversorgung, sondern auch für den Export von Wasserstoff nach Europa. Außerdem Infos zum Stand der erneuerbaren Energien in Westafrika von David Arinze (Energie-Experte). 

A

5

           
29.3.24

Seit Tagen extremer Dauerregen und Überschwemmungen in Lissabon.

R

1

29.3.24

In weiten Teilen des südlichen Afrika herrscht seit Monaten eine extreme Dürre, verbunden mit ungewöhnlich hohen Temperaturen. Ein Bericht aus Malawi, wo eine Hungersnot droht und die Regierung nun den Notstand ausgerufen hat, und Infos zur regionalen Klimalage, die vermutlich auch eine Folge von El Niño ist.

A

4

         
30.3.24

In Madagaskar gibt es durch einen Zyklon schwere Zerstörungen, Überschwemmungen, mindestens 18 Tote.

A 2
3.4.24

In Zimbabwe ist wegen einer andauernden extremen Dürre der Notstand ausgerufen worden. Die Ernte ist praktisch komplett verloren. Die Regierung verspricht, eine Hungersnot solle abgewendet werden. Haru Mutasa berichtet aus Harare.

A

2

           
4.4.24

An der Wasseroberfläche des Atlantik sind die Temperaturen drei bis fünf Grad höher als normal. Meteorologen sagen darum für die Karibik und die USA die früheste und intensivste Hurrikansaison aller Zeiten voraus.

C

2

6.4.24

In Den Haag haben Aktivisten von "Extinction Rebellion" eine Straße blockiert, aus Protest dagegen, daß die Regierung der Niederlande ihr Versprechen nicht einhält, die Subventionen für fossile Energien zu beenden. Die Teilnehmer, darunter Greta Thunberg, werden verhaftet. Greta erklärt: "Wir sind in einer Klimanotlage, einer existentiellen Krise, und wir werden nicht einfach zusehen, solange wir etwas tun können."

C,arj zus.1
8.4.24

Auch der März ist der wärmste jemals beobachtete März gewesen und damit der zehnte Monat in Folge mit weltweiter Rekordtemperatur, mit 1,68 Grad über dem vorindustriellen Wert. Infos bei BBC und CNN und später bei Euronews. Bei deutschen Sendern nichts

B,C,E

zus.5
8.4.24

Große Überschwemmungen entlang des Flusses Ural in Russland und Kasachstan, Folge einer plötzlichen Schneeschmelze und anhaltenden Dauerregens. In Orsk ist ein Staudamm gebrochen.

A,E

zus.5
             
8.4.24

In Kolumbien herrscht seit Monaten eine extreme Dürre, Folge von El Niño. Die Talsperren sind leer, in den Städten wird das Wasser knapp. Gabriel Elizondo berichtet aus einem ausgetrockneten Stausee bei Bogota.

In Mali sind durch eine extreme Hitzwelle mit Temperaturen von fast 50 Grad mehr als 100 Menschen gestorben. Bei BBC-FoA Infos von einem Reporter in Nigeria.  ¤

A

B

2

5

8.4.24

In Bremen haben Aktivistinnen von "Disrupt" sich auf den Bahngleisen des Mercedeswerks angekettet und die Auslieferung von einigen tausend Luxusautos blockiert. Sie wurden von der Polizei losgesägt und vorübergehend verhaftet.

b&b

3

9.4.24

 

"Dying Earth - Part1: Lost Futures" - Film von Fatima Lianes. Zwei Jugendliche in Louisiana beobachten die Zerstörungen durch den Hurrikan Katrina und machen sich Gedanken über den steigenden Meeresspiegel. Und einige Klimaforscher und Experten für Ökosysteme erklären, was der Klimawandel für die Menschen bedeuten wird, und daß sie bereits vor Jahrzehnten davor gewarnt haben, während die Ölkonzerne gezielt Werbung fürs Weitermachen betrieben haben.  (leider NNA)*  ¤¤

Text von AJE: "The effects of climate change were already being felt as far back as the 1960s, but scientists who linked fossil fuels with climate change were labelled “prophets of doom”. This episode traces the trajectory of climate change over the past 60 years and examines how and why – despite the stark warnings – we failed to halt the climate catastrophe we are currently experiencing, and why it appears politics and science are at odds when it comes to this issue."

A 25
            
9.4.24

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einer Initiative von 2500 Schweizer Seniorinnen Recht gegeben, die gegen ihren Staat geklagt hatten, weil der nicht genug für den Klimaschutz tut und damit ihre Menschenrechte verletzt. Ähnliche Klagen aus Frankreich und Portugal wurden hingegen abgewiesen. Trotzdem wird das Urteil als wichtiger Schritt für das Recht auf Schutz der Umwelt angesehen. - Einige Berichte, bei der Tagesschau Hauptmeldung. Bei der BBC eine Stellungnahme von Greta Thunberg: "Der Moment, um in Panik zu verfallen, liegt schon Jahrzehnte zurück. Inzwischen sind wir im Klimanotstand." 

A,B,C,arj,TS,E

zus.12
           
10.4.24

Mehr über die riesigen Überschwemmungen entlang des Flusses Ural. Yulia Shapovalova berichtet aus der überfluteten Stadt Orenburg, ein Bericht bei der Tagesschau, und Karsten Schwanke erklärt mit Satellitenfotos die Ursache, eine plötzliche Schneeschmelze durch eine Hitzewelle.

A,TS,TT zus.6
           
11.4.24

Yulia Shapovalova berichtet weiter aus Orenburg über die verheerenden Überschwemmungen am Fluss Ural.

A

2

11.4.24

Bericht über die Hitzewelle in Mali. Allein in Bamako sind bei Temperaturen bis 48 Grad über 100 Menschen gestorben.  ¤

A

2

           
11.4.24

Beim ZDF-Wetter die Karte der globalen Temperaturabweichung im März, diesmal allerdings nur für die Nordhalbkugel. In Europa war es deutlich zu warm, wirklich extrem zu warm war es auf Grönland und im Osten von Kanada.

ZDF

1/2

12.4.24

Mehr über die riesigen Überschwemmungen am Ural-Fluss.

A,C

zus.5
12.4.24

"Inside Story: Why has the UN’s climate chief set a two-year deadline for the world?" - Laura Kyle spricht mit Patrick Ten Brink (EEB), Prof. John Sweeney (IPCC) und Suzanne Lynch ("Politico").  NNA)*

A

28
           
14.4.24

Meldungen und Bilder: Zahlreiche Tote bei Sturzfluten in Oman. - Mehr als 100.000 Menschen flüchten vor den riesigen Überschwemmungen in Kasachstan. - Auf Sulawesi mindestens 19 Tote durch einen Erdrutsch nach extremen Niederschlägen.

A

zus.1

15.4.24

"Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? - Die Macht des El Niño" - Feature von Luise Wagner mit dem Meteorologen Sven Plöger, der in Panama die Auswirkungen von El Niño zeigt (Dürre und Wassermangel hier, Sturzfluten dort) und erklärt, wie die Erhitzung der Ozeane weltweit das Klima verändert und zu immer mehr Unwetterkatastrophen führt. Durchweg spannend und verständlich erklärt. Interessant u.a. die Theorie, es könne in Zukunft einen permanenten El Niño geben, wie das auch im Pliozän (vor ca. fünf Millionen Jahren) der Fall war. Nervig sind Plögers Eitelkeit und sein unheilbarer Optimismus.  ¤

ARD

43

15.4.24

Bilder von den katastrophalen Überschwemmungen am Ural (Russland) und von schweren Verwüstungen durch Überschwemmungen in Afghanistan.

NC

2

16.4.24

Bei CNN die Karte der globalen Temperaturabweichung im März: extreme Erwärmung auf Grönland und im Osten Nordamerikas, global 1,7 Grad zu warm.

C

1

16.4.24

Extreme Niederschläge, Überschwemmungen, schwere Zerstörungen und mindestens 33 Tote in Afghanistan. Meldung bei AJE.

Extreme Niederschläge und Überschwemmungen in Ländern rund um den persischen Golf. In Oman mindestens 18 Tote. Bilder aus Oman und Dubai. Meldungen bei internationalen Sendern, keine Meldungen bei deutschen Sendern.  ¤

A,B,C

zus.4
16.4.24

Extreme Hitzwelle in Südostasien. Jessica Washington berichtet aus Jakarta.

A

2

             
16.4.24

In Berlin sind zwei Männer seit vier Wochen im Hungerstreik. Einzige Forderung: der selbsternannte "Klimakanzler" solle öffentlich zugeben, daß wir in einer Klimakatastrophe sind¤

ktzt

4

17.4.24

Auch bei den deutschen Sendern heute Meldungen und Berichte über die Überschwemmungen in Dubai. Bei CNN ein Bericht aus Dubai und ein Bericht über die erheblich folgenreicheren Überschwemmungen in Afghanistan und Pakistan (mindestens 70 bzw. 40 Tote), und ein Gespräch mit dem Klimaforscher Daniel Swain über die klimatischen Zusammenhänge sowie über Behauptungen, es habe sich um die Folge einer Wolkenimpfaktion gehandelt. Auch mit solchem "künstlichen" Regen kann man nur vorhandene Wolken lokal zum Abregnen bringen und nicht eine ganze Region überschwemmen.

Bei AJE noch ein Bericht über die andauernden riesigen Überschwemmungen in Kasachstan und Südrussland.

C,R,TS,E

 

A

zus.14

 

2

19.4.24

Bei AJE und CNN mehr über die schweren Zerstörungen durch die Überschwemmungen in Afghanistan und Pakistan. Bei AJE berichtet Kamal Hyder aus Islamabad. Im deutschen TV bisher kein Wort darüber.

A,C

zus.3
             
19.4.24

In Stockholm demonstrieren einige hundert Aktivistinnen für Klimaschutz. (OT von Greta Thunberg fehlt wegen Panne bei CNN.)

C

1/2
20.4.24

In Burundi und Teilen von Tansania und Kenia tagelange extreme Niederschläge, Überschwemmungen, schwere Zerstörungen, dutzende Tote. Bericht mit Bildern aus Burundi.

A 2
           
21.4.24

Riesige Überschwemmungen in der Provinz Guangdong im Süden Chinas. Etwa 100.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

In Britannien stehen nach Dauerregen große Teile der landwirtschaftlichen Flächen seit Monaten unter Wasser. Schon jetzt wird für dieses Jahr eine Missernte erwartet. Emma Hayward berichtet aus Lincolnshire.

A,n,TS

A

zus.2

3

                 
22.4.24

AJE und CNN berichten weiter über die riesigen Überschwemmungen im Süden Chinas nach den stärksten Regenfällen seit Menschengedenken.  ¤

Bei AJE noch ein Bericht über die größten Überschwemmungen  seit Menschengedenken in Südrussland und Kasachstan. Zahlreiche Erdgasförderanlagen mussten stillgelegt werden, in der Region Kurgan wurde eine Uranmine schwer beschädigt.  ¤

A,C

A

zus.5

2

           
22.4.24

Das ZDF berichtet über Warnungen des Klimabeobachtungsdienstes Copernicus vor den Folgen des immer extremeren Wetters in Europa, mit Dürren (zur Zeit in Südeuropa) und Überschwemmungen (im Norden).

hj

3

23.4.24

Bericht über die katastrophalen Überschwemmungen in Südchina.

A

2

           
24.4.24

In Nairobi hat eine Überschwemmung Teile einer Armensiedlung einfach weggespült. Vermutlich zahlreiche Tote, die nicht gezählt werden. Larry Madowo berichtet von dort, apokalyptische Bilder, totale Zerstörung. Einen Tag später auch bei TV5 ein Bericht.  ¤

C,JA

zus.4

25.4.24

"Dying Earth - Part 3: Life before Land" - Film von Fatima Lianes. Opfer des steigenden Meeresspiegels in Bangladesh und Klimaforscher sprechen über die Folgen des Klimawandels.  NNA)*  ¤

A

25

           
26.4.24

In Tansania sind durch Überschwemmungen nach wochenlangen extremen Regenfällen mindestens 155 Menschen ums Leben gekommen. - Bei den katastrophalen Überschwemmungen in Nairobi sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Von dort berichtet Malcolm Webb.  ¤

A

3

           
26.4.24

Durch den mittleren Westen der USA (u.a. Nebraska) sind ca. 70 Tornados gezogen und haben teilweise schwere Verwüstungen hinterlassen.

A,C zus.1
27.4.24

Noch ein Bericht über die Überschwemmungskatastrophen in Ostafrika (in Kenia mehr als 50 Tote, in Tansania mehr als 150 Tote). Und ein "No Comment" aus Garissa (Kenia), bereits vom 9.4.: durch eine Überschwemmung wurde ein Reisebus weggespült, zahlreiche Leute helfen mit, um die Insassen mit einem Seil aus der reißenden Flut zu retten.  ¤

C,NC

zus.4
27.4.24

Berichte über die schweren Verwüstungen durch Tornados in den USA. CNN meldet außerdem schwere Verwüstungen durch einen Tornado in China.

A,C

zus.4

27.4.24

"A crude Mistake? - Part 1" - Film von Callum McRae und Mark Williams über internationale Ölkonzerne, die trotz aller Klimaschutzversprechen weiter in die Ölförderung investieren, speziell in armen Ländern wie Uganda. Sie nutzen die ökonomische Notlage der Länder aus, verhindern den Umstieg auf erneuerbare Energien und zerstören mit der Ölförderung wunderbare Naturschutzgebiete wie den Nationalpark Murchinson Falls am Albertsee.  (P+P)  ¤

A

25

           
28.4.24

Meldung: in Bangladesh streiken die Rikschafahrer wegen der extremen Hitze. - Gespräch (Ausschnitt) mit dem chinesischen Klimaexperten Ma Yun über die Wetterkatastrophen in Südchina, zuletzt ein extrem zerstörerischer Tornado in Guanzhou, der zahlreiche Industrieanlagen beschädigt hat.

A

2

28.4.24

Meldung: durch die immer noch andauernden extremen Niederschläge in Tansania sind mehr als 250.000 Menschen obdachlos. - Bei der Tagesschau ein Bericht über die Überschwemmungskatastrophen in Tansania, Burundi und Kenia. Immer wieder die Aussage: sowas hat es hier noch nie gegeben. Am Ende der Hinweis, es handele sich um Auswirkungen von El Niño, was wohl beruhigend klingen soll.

A,TS

zus.2
29.4.24

Nach den extremen Regenfällen in Kenia ist in der Nähe von Nairobi ein Staudamm gebrochen. Durch die Überschwemmung sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Catherine Soi berichtet aus dem Flutgebiet. Bei einem weiteren Damm in Machakos ist der Stausee übergelaufen, und das Wasser wird unkontrolliert abgelassen. Von dort berichtet Malcolm Webb. Bei CNN berichtet Larry Madowo aus Mai Mahlu über die enormen Zerstörungen durch die Überschwemmungen. Eine Meldung bei der Tagesschau, ein nicht aktueller Bericht im ZDF.  ¤

A,C,ht,TS zus.10
           
29.4.24

Die extreme Hitzewelle in Südostasien dauert an. Ein Bericht aus Manila. Und Einordnungen vom Wettermann: es ist der elfte Monat hintereinander mit weltweiten Rekordtemperaturen, was offensichtlich mit El Niño zusammenhängt. Bisher macht die warme Meeresströmung keine Anstalten, sich abzuschwächen.

A 4
           
30.4.24

Die extremen Regenfälle in Kenia dauern seit mehr als vier Wochen an. Bisher sind durch Überschwemmungen mindestens 174 Menschen ums Leben gekommen. Tauende Gebäude, Straßen und Brücken wurden zerstört, mehrere hunderttausend Menschen mussten fliehen, zwei Stauseen sind übergelaufen, bei einem davon ist der Staudamm gebrochen. Präsident Ruto erklärt: "Vor einem Jahr hatten Kenia und Tansania Dürre, jetzt haben wir Überschwemmungen. In Malawi, Mosambik und Zimbabwe ist es umgekehrt. Das ist das neue Normal." Bei AJE berichten live Malcolm Webb aus Madogo und Catherine Soi aus Naivasha, bei CNN Larry Madowo aus Mai Mahlu.  ¤

A,C zus.20
                 
1.5.24

Überschwemmungskatastrophe in Kenia. Malcolm Webb berichtet aus dem Flutgebiet am Tana River. Wasser, wohin man blickt. Leute, die sich vor den Fluten retten konnten, beschuldigen die Regierung wegen ausbleibender Hilfe. Bei CNN zeigt der Wettermann Luftbilder und ein paar Erklärungen: es ist zwar Regenzeit, aber solche Regenmengen hat es in Kenia noch nie gegeben. Und in den nächsten Tagen geht es genauso weiter. - Außerdem bei CNN ein Bericht über die extreme Hitzewelle in Südostasien.   ¤

A,C zus.8
           
2.5.24

Catherine Soi und Malcolm Webb berichten weiter über die scheren Zerstörungen durch die Überschwemmungen in Kenia. 200.000 Menschen mussten ihre Häuser aufgeben, mindestens 188 sind ums Leben gekommen. Und der Regen hört nicht auf. Auch bei CNN ein weiterer Bericht. - Bei TV5 ein Bericht aus Burundi, wo die extremen Niederschläge ebenfalls zahlreiche Erdrutsche und schwere Zerstörungen verursacht haben.  ¤¤

Extreme Niederschläge und riesige Überschwemmungen auch im Süden Brasiliens. Bisher mindestens zehn Tote. Kurze Berichte bei AJE und CNN.  ¤

Im deutschen Fernsehen über beides kein Wort.

A,C,JA

A,C

zus.9

zus.2

                 
3.5.24

Catherine Soi berichtet aus dem Ort Mai Mahiu über die Flutkatastrophe. Dort hat eine Flutwelle zahlreiche Häuser weggerissen, mindestens 52 Bewohner wurden getötet. Dutzende werden noch vermisst, liegen irgendwo unter den Schlammassen. - Bei CNN ein paar Bilder von den Überschwemmungen in Brasilien und Kenia. - Im deutschen TV nichts.  ¤

A,C

zus.3
           
3.5.24

"Dying Earth - Part 4: Beyond the Oil Age" - Vierter Teil der Filmserie von Fatima Lianes. Über die dramatischen Folgen für Umwelt und Menschen durch den Erzbergbau in Ostafrika und anderswo. Die Ausbeutung von Rohstoffen für Computer-Schnickschnack und Batterieautos der Reichen vernichtet und vergiftet ganze Länder. Aussagen von Menschen in den betroffenen Regionen und von Experten wie Jason Hickel.  ¤¤

A 25
           
4.5.24

 

Mehr über die katastrophalen Überschwemmungen im Süden Brasiliens mit mindestens 58 Toten. Berichte bei AJE, CNN und arte, Kurzmeldungen bei RTL und Tagesschau.  ¤

Nur AJE berichtet weiter über die katastrophalen Überschwemmungen in Kenia. Catherine Soi aus der Nähe von Nairobi. ¤

AJE berichtet ebenfalls als einziger Sender über katastrophale Überschwemmungen und Bergrutsche auf Sulawesi (Indonesien) mit mindestens 14 Toten.  ¤

CNN berichtet über extreme Niederschläge und Überschwemmungen in Texas.

Anders aufgeschlüsselt: über die globale Klimakatastrophe heute bei AJE 7 Minuten, CNN 4, arte 2, RTL und ARD jeweils 1/2 Minute, bei den anderen Sendern gar nichts.

A,C,R,arj,TS

A

A

C

zus.8

2

2

2

                 
                 
6.5.24

Bei den beispiellosen Überschwemmungen im Süden Brasiliens sind bisher mindestens 83 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 100 werden vermisst. Meldung bei AJE, Bericht bei CNN. - Bei CNN auch ein weiterer Bericht von Larry Madowo aus Kenia. Auch dort sind große Gebiete nach wochenlangem sintflutartigem Regen überflutet. - Auf deutsch nur bei RTL ein Bericht aus Brasilien.  ¤

A,C,R

zus.9
6.5.24

Nachtrag vom 3.5: "A crude Mistake? - Part 2" - Film von Callum McRae und Mark Williams über internationale Ölkonzerne, die trotz aller Klimaschutzversprechen weiter in die Ölförderung investieren, speziell in armen Ländern wie Uganda. Dort zerstören sie gesellschaftliche Strukturen und Umwelt und weigern sich beharrlich, Entschädigungen für die Folgen des Klimawandels zu zahlen.  (P+P)  ¤

A

25
7.5.24

Bei den Überschwemmungen in Rio Grande do Sul (Südbrasilien) ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 138 gestiegen. Lucia Newman berichtet aus Porto Allegre über Rettungsaktionen.   ¤

A 3
           
7.5.24

CNN meldet weitere zerstörerische Tornados in den USA. Und der April '24 war der wärmste April aller Zeiten. Eine Karte der globalen Temperaturabweichung zeigt besonders starke Erwärmung im Osten von Nordamerika und auf Grönland, in Osteuropa und Ostasien. Viel zu kalt war es in Teilen Osteuropas und Sibiriens. Die Ozeane, vor allem der mittlere Atlantik, sind weiterhin extrem stark aufgeheizt.

C 2
8.5.24

Drei Berichte über die Überschwemmungen im Süden Brasiliens, die schwersten die es dort jemals gab. Die Millionenstadt Porto Allegre steht komplett unter Wasser. Bei Sky News wird der Zusammenhang zur globalen Klimakatastrophe hergestellt, mit Überschwemmungen in Afrika, Extremhitze in Ostasien und Supertornados in den USA.  ¤

A,Sky,ht zus.9
                 
9.5.24

Noch ein Bericht bei CNN über die katastrophale Überschwemmung in Porto Allegre.

C,NC zus.4
10.5.24

Meldung: in Afghanistan sind bei Sturzfluten nach extremen Regenfällen mindestens 85 Menschen ums Leben gekommen.

Bei der ARD noch eine Meldung über die Überschwemmungskatastrophe im Süden Brasiliens (mindestens 116 Tote). - Und ein Bericht aus Bangkok über die extreme Hitzewelle in Südostasien. Auch in Thailand bleichen die Korallenriffe aus.

A

TT

1/2

4

10.5.24

In Grünheide haben einige hundert Aktivistinnen versucht, das Gelände von Elon Musks dort illegal errichteter Autofabrik zu besetzen. Die Polizei fand aber den Schutz des "Eigentums" wichtiger als den des Grundwassers. Der Bericht im ZDF verleumdet die Aktivisten als "radikale Linksextreme", erläutert dann aber deren Anliegen doch recht einleuchtend.

A,ht,TS

zus.3
11.5.24

Bei den Sturzfluten im Norden Afghanistans (Provinz Baghlan) sind mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. - Im bereits überschwemmten Süden Brasiliens (Porto Allegre und Umgebung) dauern die sintflutartigen Regenfälle an.  Dort bisher mindestens 136 Todesopfer. - In Kanada (Provinzen British Columbia und Alberta) sind einige große Waldbrände ausgebrochen.  ¤

A,C,R,arj,ht

zus.11
                 
12.5.24

Nur noch AJE und CNN berichten weiter über die Flutkatastrophe in Afghanistan. Bei den Sturzfluten in Baghlan wurden mindestens 315 Menschen getötet und ganze Dörfer zerstört. - Meldungen bei AJE: bei den Überschwemmungen in Rio Grande do Sul inzwischen mehr als 140 Tote.  - Und mehr als 30 Tote auf Sumatra (Indonesien) durch Bergrutsche nach extremen Regenfällen.  ¤

A,C

zus.6
           
13.5.24

Bei AJE Berichte über die Zerstörungen durch Bergrutsche auf Sumatra und über die Überschwemmungskatastrophe in Kenia, sowie Infos zur Überschwemmungskatastrophe in Südbrasilien (inzwischen 147 Tote). - Bei CNN eine Meldung aus Indien, wo 14 Menschen durch ein im Sturm umgewehtes Werbeschild getötet wurden, und noch ein Bericht über die Überschwemmungskatastrophe in Afghanistan. - Und eine Meldung über andauernde riesige Waldbrände in Kanada. - Bei deutschen Sendern nichts.   ¤

A,C

zus.8
                 
14.5.24

Meldung: die Waldbrände in Kanada breiten sich weiter aus. - Bericht über die schweren Zerstörungen durch Bergrutsche auf Sumatra.

C

3

15.5.24

Durch die extremen Regenfälle der letzten Monate ist der Victoria-See über die Ufer getreten, 40.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Catherine Soi berichtet aus Kisumu.

A

2

           
15.5.24

Christoph Röckerath berichtet aus Porto Allegre über die Überschwemmungskatastrophe und Kritik an mangelnder Hochwasservorsorge in Brasilien.  ¤

ausldnsjnl 7
16.5.24

In Kanada brennen hunderte große Waldbände, die meisten unkontrolliert

C 2
16.5.24

Die DUH hat erneut gegen das immer noch nicht zielführende Klimaschutzprogramm der Bundesregierung geklagt. Gefordert wird, verbindliche Ziele festzuschreiben, auch und besonders für den Verkehrssektor (Tempolimit, Subventionsstreichungen!) Nur bei "nano" ein Beitrag darüber und ein Gespräch mit Jürgen Resch (DUH). Nachdem das Gericht am Abend wie erwartet der DUH vollständig rechtgegeben hat, gibt es nur ganz kurze Meldungen. Ob der kriminelle Autominister nun zurücktritt, ist unklar.

nano,TT zus.7
17.5.24

AJE und CNN berichten über schwere Schäden durch ein Unwetter in Houston (Texas). - Bei der Tagesschau noch ein Bericht über die Überschwemmungskatastrophe im Süden Brasiliens. - Bei allen deutschen Sendern Berichte über Überschwemmungen durch extreme Regenfälle in Frankreich und Süddeutschland, vor allem im Saarland. - Nur im Bericht bei AJE wird erwähnt, daß Zahl und Stärke von Unwettern durch die Erderwärmung zunehmen. Das Wort "Klima" kommt sonst nicht vor.  ¤

A,C,R,TS,hj

zus.14
           
18.5.24

In Afghanistan erneut schwere Zerstörungen und mindestens 68 Tote durch Überschwemmungen, diesmal in der Provinz Ghor.

A

2

           
19.5.24

Die bislang relativ harmlosen Überschwemmungen in Süddeutschland sind weiterhin Hauptthema der deutschen Sender. Was Klimakatastrophe anderswo bedeutet, zeigt Xenia Böttchers Bericht aus Porto Allegre. Die Millionenstadt steht seit zwei Wochen unter Wasser, und in den nächsten Tagen werden erneut extreme Regenfälle erwartet. Das veränderte Klima als direkte Ursache wird mehrmals erwähnt. Hinzu kommt, daß man sich in Brasilien bisher kaum auf solche Katastrophen vorbereitet hat.  ¤

TT

3

           
22.5.24

Schwere Verwüstungen durch mindestens 26 Tornados in Iowa (USA).

Erneut extreme Regenfälle und Überschwemmungen in Süddeutschland.

A

R

2

2

           
23.5.24

Weitere verheerende Tornados in den USA. - Wegen der enormen Aufheizung des Atlantiks erwarten Meteorologen die schlimmste Hurrikan-Saison aller Zeiten.

Hitzewelle in Mexiko. Bei Temperaturen bis 45 Grad fallen Brüllaffen tot aus den Bäumen. Helfer versuchen, einige Affen mit Wasser und Früchten wieder aufzupäppeln.  ¤

C

C

4

2

24.5.24

Nach neuen Satellitenmessungen schmilzt der Thwaites-Gletscher in der Westantarktis von der Basis her durch das warme Meerwasser rapide und großflächig ab. Er wird dadurch irgendwann in den nächsten Jahrzehnten kollabieren, was zu einem spontanen Meeresspiegelanstieg um etwa einen halben Meter führt. Anschließend gerät auch das dahinterliegende Eis in Bewegung und lässt den Meeresspiegel um weitere etwa drei Meter ansteigen. Erläuterungen von der Glaziologin Prof. Christine Dow¤¤

C

5

24.5.24

Sonia Gallego berichtet über die Dürrekatastrophe in Katalonien.  Sterbende Wälder, ausgetrocknete Wasserreservoirs, Trinkwasserknappheit.

A

2

           
24.5.24

  

Im Bergland von Papua-Neuguinea sind bei einem Bergrutsch nach extremen Regenfällen mehr als 300 Menschen getötet worden. Das Dorf Koalakam wurde komplett unter Felsen und Geröll begraben. Bei AJE ein Bericht und Infos aus Port Moresby von Chris Jensen (World Vision). In der Kurzmeldung der Tagesschau erklärt man den Kindern, wo Papua-Neuguinea liegt.  ¤

A,B,TS

zus.9
           
25.5.24

Weitere extreme Tornados im Süden der USA. Heute aber wohl ohne größere Schäden. - Extreme Hitzewelle in Pakistan und Nord-Indien mit Temperaturen bis 50 Grad.

C

3

26.5.24

Nach dem Bergrutsch in Papua-Neuguinea ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 670 gestiegen. Vermutlich sind noch hunderte weitere Menschen unter den Geröllmassen verschüttet. Fast alle Berichte weisen auf die extremen Regenfälle als Auslöser hin - außer der Tagesschau, die dafür feststellt, daß die geografische Lage Papuas sich seit vorgestern nicht geändert hat.  ¤

A,C,arj,TS,E zus.7
           
26.5.24

Ein starker Zyklon nähert sich Bangladesh und Indien, es werden Wellen von 4 Meter Höhe erwartet. - Warnungen vor weiteren starken Tornados im Osten der USA.

C 1
27.5.24

Nach dem riesigen Bergrutsch in Papua-Neuguinea wird die Zahl der Todesopfer nun auf mehr als 2000 geschätzt. Drei Berichte. Bei der Tagesschau eine Kurzmeldung, die feststellt, daß sich die geographische Lage des Landes seit dem Vortag nicht verändert hat. (Was haben diese Leute bloß für ein Bild von ihrem Publikum.)  ¤

Der Zyklon Remal hat an der Küste Bangladeshs schwere Verwüstungen und Überschwemmungen angerichtet. Mindestens 10 Tote. Nur bei AJE ein Bericht von dort, von Tanvir Chowdhury.  ¤

Mindestens 21 Tote durch eine Serie von Tornados im Mittleren Westen der USA

A,C,Sky,TS

 

A

A

zus.10

 

2

2

                 
28.5.24

Nach dem Bergrutsch mit mehr als 2000 Toten in Papua-Neuguinea werden in der Umgegend weitere Bergrutsche befürchtet. Die Regierung lässt vorsichtshalber mehrere Dörfer mit 8000 Bewohnern räumen.

Durch den Zyklon Remal sind in Bangladesh und Indien mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. - In Indien (keine Ortangabe) wurden bei einem Erdrutsch mindestens 17 Menschen getötet.

A

A

2

1/2

28.5.24

Die Ölkonzerne haben mit einem großangelegten Subventionsbetrug allein in Deutschland mindestens 623 Millionen Euro für fingierte "Klimaschutzprojekte" in China eingestrichen. Zwei Controllingfirmen haben dafür die nötigen Gutachten gefälscht. In einem einzigen Fall ist das Umweltbundesamt selbst darauf gekommen, daß etwas nicht stimmt. "frontal" hat noch mindestens 12 weitere Fälle aufgedeckt.

frontal

11

     (Video?)    
29.5.24

Extreme Hitzewelle in Nordindien mit Rekordtemperaturen bis 53 Grad. 

Noch ein Bericht über den Bergrutsch in Papua-Neuguinea mit mehr als 2000 Toten. Der Regierungschef macht die Klimaerwärmung für die Katastrophe verantwortlich.

A,E

C

zus.3

3

           
30.5.24

Das oberste Gericht für Menschenrechte der lateinamerikanischen Staaten in Manaus (Brasilien) verhandelt über die Verantwortung der Regierungen für den Klimaschutz, über Entschädigungen für die Opfer der Erderwärmung und den Schutz von Umweltaktivistinnen. Geklagt haben zahlreiche Menschenrechts- und Umweltschutzgruppen, Vertreter der Indigenen sowie die Regierungen von Chile und Kolumbien. 

A

3

           
31.5.24

Die Hitzewelle in Indien mit Temperaturen teilweise über 50 Grad wird wohl noch mehrere Wochen andauern. Bisher wurden 28 Hitzetote gemeldet. In Pakistan durch Hitze und Dürre größere Waldbrände. Erläuterungen des Klimatologen Prof. Raghu Murtugudde.

C

6

31.5.24

"Dying Earth - Episode 8: Now or Never" - Achter Teil der Filmserie von Fatima Lianes. Stimmen von Klimaschutzaktivistinnen aus aller Welt.  ¤

A 25
             
1.6.24

In Süddeutschland sind nach tagelangem Dauerregen zahlreiche Flüsse über die Ufer getreten. Allerorts Rekordhochwasser und schwere Überschwemmungen, man redet mal wieder von einem "Jahrhunderthochwasser". Menschen werden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht, ein korrupter Ministerpräsident steht in Gummistiefeln rum. Bei den deutschen Sendern Hauptthema, es gibt Sondersendungen. Aber keinen Hinweis darauf, warum es neuerdings immer so extrem stark und so extrem lange regnet. Dafür müsste man sich ja eine Minute Zeit nehmen und den Jetstream und die Erwärmung der Ozeane erklären.  ¤

TS,hj zus.11
           
2.6.24

Mehr über die jüngste Jahrhundertflut in Bayern. Bisher mindestens zwei Tote, tausende Bewohner müssen ihre Häuser verlassen. In den Berichten fällt immer wieder die Aussage, daß es so etwas am jeweiligen Ort noch nie gegeben hat. Und bei der Tagesschau, daß es solche Extremwetter künftig häufiger geben wird. Die Ursache, die Erderwärmung, wird nur von einem Feuerwehrmann kurz erwähnt. - Bei den internationalen Sendern bisher kein Interesse. 

TS,Brp,hj zus.12
3.6.24

Laut WMO gibt es Anzeichen dafür, daß El Niño allmählich zuende geht. Bis zum Jahresende gebe es eine Wahrscheinlichkeit von 70 %, daß El Niño wieder in La Niña umschlägt und damit wieder etwas Abkühlung fürs Weltklima bringt. Ein Bericht von Everton Fox (Wettermann bei AJE), und Erläuterungen vom Ozeanographen Simon Boxall.

A 7
           
3.6.24

 

 

Die Überschwemmungen in Süddeutschland haben sich noch weiter ausgedehnt, haben aber wohl ihren Höhepunkt erreicht. Inzwischen mindestens vier Tote. Bundeskanzler Scholz stellt bei einem Besuch fest, daß dies bereits sein viertes Jahrhunderthochwasser in diesem Jahr ist, und daß man ernsthaft etwas gegen den menschengemachten Klimawandel tun müsste. - Weiterhin Hauptthema der deutschen Sender, und auch bei AJE ein Bericht von Dominic Kane. Während bei der ARD weiter purer Katastrophenvoyeurismus vorherrscht, weist der Bericht im heute-journal auf die Mitschuld der bayrischen Landesregierung hin, die vor fünf Jahren geplante Hochwasserschutzmaßnahmen wieder gestrichen hatte. Und die Meteorologin Katja Horneffer erklärt die Sache mit dem Jetstream (der dafür sorgt, daß sich Regengebiete nicht mehr fortbewegen) und mit den überhitzten Meeren (die enormen Regenmengen kommen vom viel zu warmen Mittelmeer). Sie hätte noch erklären können, warum der Jetstream festsitzt, und daß all dies zweifellos Folgen der Erderwärmung sind. Die alberne Frage war: ist das nun Wetter oder Klima? Die richtige Antwort wäre: es ist das Wetter, welches wir durch das erwärmte Klima bekommen.  ¤

A,TS,hj

 

zus.20

 

                 
3.6.24

Extreme Niederschläge in Sri Lanka, Überschwemmungen, mindestens 15 Tote. Meldung nur bei AJE.

A 1/2
3.6.24

In Kenia stehen große Gebiete immernoch unter Wasser, seit mehr als einem Monat, weil Entwässerungskanäle verstopft sind. Ein großes Slumgebiet in Nairobi, das als erstes von den Überschwemmungen betroffen war, soll nun komplett abgerissen werden. Allein dort waren etwa 200 Menschen ums Leben gekommen. Aus Nairobi berichtet Larry Madowo.  ¤

C

3

4.6.24

Die Fluten in Bayern gehen allmählich zurück, und das enorme Ausmaß der Schäden wird sichtbar. U.a. sind in zahlreichen überschwemmten Kellern Öltanks ausgelaufen. (Hoffentlich bekommen Leute, die in einem Überschwemmungsgebiet einen Öltank im Keller haben, keine Entschädigung, sondern werden für die Schweinerei bestraft.)  - Auch heute Hauptthema bei allen deutschen Sendern. Bei den Tagesthemen auch ein Beitrag, in dem es auch um klimatische Zusammenhänge geht, aber eher unanschaulich. Claudia Kleinert zeigt dann noch eine Grafik, die die enorme globale Klimaerwärmung des letzten Jahres verdeutlicht.  ¤

TT

7

5.6.24

Zum Welt-Umwelttag hält UN-Chef Guterres in New York eine Rede. Er sagt, die Welt sei "on the highway to climate hell", und was das Klima angeht seien die Menschen nicht die Dinosaurier sondern der Meteor. Und: "Wir spielen Russisches Roulette mit unserem Planeten." Sein einziger konkreter Vorschlag: alle Länder sollten die Werbung für fossile Brennstoffe verbieten. - Bei AJE ein Info-Beitrag über die nicht mehr einhaltbaren Klimaschutzziele und die Gründe dafür: es wird weltweit immer noch wesentlich mehr Geld in die Fossilindustrien investiert als in erneuerbare Energien. Einschätzungen dazu bei AJE von John Verdieck und bei CNN von Hanna Hundal. - Im deutschen TV nichts darüber.

A,C

zus.14

           
5.6.24

Extreme Regenfälle und schwere Überschwemmungen in Südafrika. Hunderte Häuser wurden vollständig zerstört, mindestens 21 Tote. Bericht nur bei AJE, im deutschen TV nichts darüber.

Die Flutwelle der Donau ist in der Slowakei angekommen und bringt auch dort schwere Überschwemmungen. Im deutschen TV nichts darüber, nur bei Euronews.

A

A

2

1

           
6.6.24

Meeresforscher warnen, daß die Buckelwale im antarktischen Ozean durch den Rückgang des Meereises ihre Nahrungsgrundlage, den Krill, verlieren. In Jahren mit wenig Meereis lässt sich bereits ein Rückgang der Geburtenzahlen feststellen.

B

3

7.6.24

Hinweis beim ARD-Wetter: in Assuan (Ägypten) waren es heute 50,9 Grad.

TT

1/2

9.6.24

Extreme Regenfälle und katastrophale Überschwemmungen in Österreich und teilweise erneut in Bayern.  ¤

Schwere Schäden durch Bergrutsche nach extremen Regenfällen in Wyoming (USA) und Chile. In Vina del Mar droht dadurch ein großer Komplex mit Luxus-Apartments einzustürzen.  ¤

R,ht

A

zus.3

1

        

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