Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.
Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie #9
Die meiner Meinung nach zur Zeit beste Darstellung der Weltlage und des nötigen Auswegs habe ich bei der "Initiative Ökosozialismus" gefunden. Speziell in der Broschüre "Ökosozialismus oder Barbarei. Eine zeitgemäße Kapitalismuskritik" (Link aktualisiert.)
| 1.9.25 |
Kamal Hyder berichtet weiter aus Lahore über die Überschwemmungskatastrophe im Punjab. "Inside Story: How will Pakistan deal with its worst floods on record?" - Adrian Finighan spricht mit Prof. Ali Hasanai (Wirtschaftswissenschaftler), Prof. Peter Newman (Nachhaltigkeitsforscher) und Javaid Ur-Rahman (Klimareporter). |
A A |
2 28 |
| 1.9.25 |
In West-Darfur ist nach extremen Regenfällen ein ganzes Dorf durch einen Bergrutsch verschüttet worden. Mehr als 1000 Tote, es gibt nur einen einzigen Überlebenden. Die abgelegene Gegend in den Marra-Bergen wird von der Rebellengruppe SLM kontrolliert, dort leben viele Vertriebene des Krieges. Bei AJE ein paar Bilder und erste Infos aus Khartum. ¤ |
A,C |
zus.4 |
| 2.9.25 |
Mehr über die Unwetterkatastrophe in Darfur. Nach extremen Regenfällen hat ein Bergrutsch in den Marra-Bergen das Dorf Tarsin komplett verschüttet. Mehrere hundert, angeblich mehr als 1000 Tote. Das Gebiet ist völlig isoliert und kann nur mit Hubschraubern erreicht werden. Die Rebellen der SLM bitten das Ausland um Hilfe und fordern die RSF zu einem Waffenstillstand auf. (Im Bürgerkrieg ist die SLM ein Verbündeter der Regierung in Khartum.) Infos bei AJE von Mohamed Vall (in Khartum) und Caroline Bouvard (Solidarity International, in Darfur), bei der BBC von Anne Soy (in Nairobi). Bei der Tagesschau eine kurze, aber korrekte Meldung. Bei RTL ein Kurzbericht, der die SLM mit den RSF verwechselt. ¤ |
A,B,R,TS |
zus.8 |
| 3.9.25 |
Weiter dramatische Überschwemmungen im Punjab (Nordwestindien und Nordpakistan), schwere Zerstörungen, kompletter Ernteausfall. Erläuterungen von Devinder Sharma (Agrarexperte) zu den enormen Schäden für die Landwirtschaft. |
A |
3 |
| 4.9.25 |
Kamal Hyder berichtet jetzt aus Multan weiter über die riesigen Überschwemmungen in Pakistan. Außerdem Infos von Farid Abdulkadir (Rotes Kreuz) über die Rettungsmaßnahmen. Sowie Erläuterungen des indischen Journalisten JP Singh über Versäumnisse der Regierungen von Indien und Pakistan beim Hochwasserschutz. |
A | 7 |
| 5.9.25 |
Extreme Monsunregenfälle verwüsten weiter große Teile des Punjab im Norden von Indien und Pakistan. Assed Baig berichtet aus einem völlig zerstörten Dorf im Distrikt Buner (Pakistan). Und der indische Journalist Ishan Garg berichtet aus New Delhi, wo jetzt auch riesige Gebiete überschwemmt sind. |
A |
5 |
| 6.9.25 |
Die extremen Regenfälle in den Überschwemmungsgebieten in Indien und Pakistan dauern an. Assed Baig berichtet aus Gujrat (Nordost-Pakistan), Kamal Hyder aus Multan (pakistanisch-Punjab), außerdem ein Bericht aus dem Nordwesten Indiens. Überall enorme Schäden an Infrastruktur und Landwirtschaft. Bei allen anderen Sendern nichts darüber. ¤ |
A |
6 |
| 7.9.25 |
Kamal Hyder berichtet weiter aus dem Überschwemmungsgebiet im pakistanischen Punjab. 4000 Dörfer sind im Wasser versunken, 60 % der Reisernte des Landes verloren. |
A |
3 |
| 8.9.25 |
Kamal Hyder berichtet weiter von der Flutkatastrophe im pakistanischen Punjab. |
A |
2 |
| 10.9.25 |
Nur bei RTL eine Meldung über schwere Unwetter und Überschwemmungen in Norditalien und Österreich. |
R |
1/2 |
| 11.9.25 |
Auf Bali sintflutartige Regenfälle, große Überschwemmungen, Bergrutsche, schwere Zerstörungen, mehr als 20 Tote. Infos aus Denpasar von Valdya Baraputri. ¤ |
A |
3 |
| 12.9.25 |
Valdya Baraputri berichtet weiter von Bali über die verheerenden Überschwemmungen mit mehr als 25 Toten. Außer AJE hat kein Sender davon etwas erwähnt. ¤ |
A |
3 |
| 12.9.25 |
"Counting the Cost" - Das Kapitalismus-Magazin mit drei Beiträgen über die Kosten der Erderwärmung. Beiträge über die Überschwemmungskatastrophen in Pakistan und Indien, Gespräche mit dem Umweltökonomen Alexandre Borde, der pakistanischen Wirtschaftswissenschaftlerin Sofiya Aftab und dem indischen Landwirtschaftsexperten Devinder Sharma. (Leider NNA)* ¤ |
A |
28 |
| 15.9.25 |
Beim ARD-Wetter zeigt Karsten Schwanke Karten der aktuellen Temperaturabweichung der Meere (Oberflächentemperaturen): der Nordpazifik und der Arktische Ozean sind extrem überhitzt (mehr als 2° im Durchschnitt), der Nordatlantik nach einigen Stürmen relativ abgekühlt. ¤ |
TT |
1 |
| 16.9.25 |
Sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche in mehreren Bundesstaaten im Osten Indiens. |
A |
1/2 |
| 18.9.25 |
In Uttararkhand (im Norden Indiens) extreme Regenfälle, dramatische Überschwemmungen und Bergrutsche, mindestens 15 Tote. Nur bei AJE ein Bericht. |
A | 2 |
| 22.9.25 |
Der Supertaifun "Ragasa" hat den Norden der Philippinen getroffen und dort schwerste Zerstörungen angerichtet. Infos aus Manila von Barnaby Lo, einige Bilder. Schwere Unwetter, Überschwemmungen und Zerstörungen in Norditalien. (Die ARD meldet das nur, weil dort eine deutsche Urlauberin vermisst wird.) |
A
TT |
4 1/2 |
|
23.9.25
|
Der Supertaifun "Ragasa" hat nun Taiwan erreicht und dort ebenfalls Überschwemmungen und schwerste Zerstörungen angerichtet. Mehrere Todesopfer, mindestens 30 Personen werden vermisst. Nun zieht der Sturm auf Hong Kong zu. Der Bericht zeigt auch Bilder von den Zerstörungen auf den Philippinen. ¤ Die "Tagesschau" berichtet über die schweren Unwetter und Überschwemmungen in mehreren Regionen Italiens. Dabei wird ernsthaft nochmal hervorgehoben, daß eine deutsche Urlauberin vermisst wird. |
A TS |
3
1 |
| 24.9.25 |
Überschwemmungen und schwere Zerstörungen durch den Taifun Ragasa, erst auf den Philippinen, dann auf Taiwan, jetzt in Hong Kong und im Norden Vietnams. ¤ |
A,R |
zus.3 |
| 29.9.25 |
Extreme Regenfälle und schwere Überschwemmungen in Mexico-City. (Meldung) In Vietnam schwere Zerstörungen durch den Taifun Bualoi, mindestens 16 Tote. Ein Bericht, eine Meldung. Erneut extreme Unwetter und schwere Zerstörungen im Osten Spaniens rund um Valencia. Die Warnung der Bewohner hat diesmal geklappt. |
A A,TT R,NC |
1/2
zus.2 zus.3 |
| 29.9.25 |
In Namibia ist ein Großteil des Nationalparks Etoscha durch einen Savannenbrand zerstört worden. Auslöser des Brandes war wohl ein Holzkohlemeiler, wegen einer Dürre konnte sich das Feuer so stark ausbreiten. Der Park ist (war) ein wichtiger Rückzugsort für zahlreiche Wildtierarten, u.a. die bedrohten Nashörner. Infos bei BBC-FoA von Marlice Van Vuuren (Naturschützerin). |
B |
6 |
| 30.9.25 |
Sintflutartige Regenfälle und dramatische Überschwemmungen auf Ibiza. ¤ |
C,R,NC | zus.4 |
| 2.10.25 |
Sudan: große Überschwemmungen am Weißen und Blauen Nil. Als Ursache wird neben extremen Regenfällen auch der neue Nilstaudamm in Äthiopien genannt. Hiba Morgan berichtet aus Khartum. |
A |
3 |
| 3.10.25 |
Bei den Überschwemmungen in Pakistan sind seit Juni mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Inzwischen sinken die Pegel und viele Familien kehren in ihre zerstörten Dörfer zurück. Kamal Hyder berichtet aus Kasur im Punjab. |
A |
2 |
| 4.10.25 |
Extreme Regenfälle, Überschwemmungen und schwere Zerstörungen in Bulgarien. Mindestens zwei Tote. |
A | 1/2 |
| 5.10.25 |
Erneut extreme Monsunregenfälle in Nepal und Nordindien. Große Überschwemmungen, Bergrutsche, schwere Zerstörungen. Laut CNN wurden ganze Dörfer weggespült. Mehr als 40 Tote. ¤ |
A,C | zus.2 |
| 5.10.25 |
Durch die Überschwemmungen im Punjab (Indien und Pakistan) ist dort ein Großteil der Reisernte verloren bzw. kann nur noch als Viehfutter verwendet werden. Die Preise für Basmati-Reis steigen weltweit. Bericht von Kamal Hyder. |
A | 3 |
| 6.10.25 |
Nur bei AJE ein Bericht über die schweren Zerstörungen durch Überschwemmungen und Bergrutsche in Nepal und Nordindien. Mehr als 70 Tote. Ramyata Limbu berichtet aus Kathmandu. ¤ |
A |
2 |
| 7.10.25 |
Nur AJE berichtet über die schweren Zerstörungen durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Nepal und Nordindien. ¤ Euronews berichtet über die schweren Zerstörungen durch Unwetter in Bulgarien letzte Woche. |
A E |
3 1 |
| 8.10.25 |
Mehr Bilder von den dramatischen Überschwemmungen in Rumänien sowie von Überschwemmungen in Vietnam nach einem weiteren Taifun. |
C,NC | zus.3 |
| 10.10.25 |
In Mexiko sind bei katastrophalen Überschwemmungen in mehreren Bundesstaaten zusammen mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. |
A |
1/2 |
| 11.10.25 |
Bei katastrophalen Überschwemmungen und Erdrutschen sind in fünf Bundesstaaten von Mexiko zusammen mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Nur bei AJE ein Bericht, von Juliana Galiano aus Mexico-City. |
A |
2 |
| 12.10.25 |
Bei der Tagesschau ein Bericht über die Überschwemmungskatastrophe in Mexiko. |
TS |
2 |
| 13.10.25 |
Weitere Berichte über die Überschwemmungskatastrophe in Mexiko. Inzwischen etwa 70 Tote, zahlreiche Personen werden noch vermisst. |
A,C |
zus.5 |
| 13.10.25 |
Eine Studie von 160 Klima- und Meeresforschern stellt fest, daß der Kippunkt bei den Korallenriffen überschritten ist. Das heißt, die meisten Riffe sind unrettbar verloren, selbst wenn sich die Meere wieder abkühlen würden (was sie nicht tun). ¤ |
ht,TS |
zus.2 |
| 14.10.25 |
Überschwemmungen und schwere Zerstörungen in Arizona. |
A | 1/2 |
| 15.10.25 |
Die WMO teilt mit, daß die weltweite CO2-Konzentration letztes Jahr so stark angestiegen ist wie nie zuvor, um 3,5 ppm auf inzwischen über 430 ppm. In den Vorjahren lag der Anstieg noch bei jeweils 2,4 ppm. Hauptgrund ist, daß Ozeane und Wälder nicht mehr so viel Kohlenstoff aufnehmen können. Einige Meldungen, bei den Tagesthemen Erläuterungen von Karsten Schwanke. Er erwähnt auch, daß die Erderwärmung laut neuen Studien bis 2050 auf drei Grad klettern könnte. ¤ |
A,R,TS,hj,TT | zus.9 |
| 17.10.25 |
Bei CNN noch ein Bericht über die enormen Zerstörungen durch die Überschwemmungen in Mexiko. ¤ |
C | 2 |
| 18.10.25 |
In Alaska sind mehrere Küstenorte durch einen Hurrikan (!) und dadurch verursachte Überschwemmungen verwüstet worden. Einige Bilder, Erläuterungen von der Journalistin Yereth Rosen in Anchorage. Weitere Bilder bei "No Comment", außerdem von Überschwemmungen auf Ibiza. |
C,NC | zus.8 |
| 22.10.25 |
Auf Island sind erstmals Mücken gesehen worden. - In Alaska hat ein Bergrutsch im August einen lokalen Tsunami ausgelöst. - Die EU verhandelt über eine Abschwächung ihrer Klimaziele. - Der UN-Generalsekretär stellt (wiedermal) fest, daß der Planet durch die Erderwärmung am Abgrund steht (OT). |
C |
2 |
| 22.10.25 |
Der Amazonas-Regenwald ist so stark geschädigt, daß er mehr CO2 ausstößt als er absorbiert. Die Waldbrände dort haben letztes Jahr mehr CO2 erzeugt als ganz Deutschland. Immerhin sind die Brände dieses Jahr stark zurückgegangen. Das internationale Waldschutzabkommen wird nicht eingehalten. Für den Schutz der Tropenwälder werden jährlich nur 6 Milliarden ausgegeben, für Agrarsubventionen, die den Wald schädigen, 400 Milliarden. |
nano |
8 |
| 28.10.25 |
Der Hurrikan "Melissa" zieht über Jamaika und richtet verheerende Schäden an. Es ist einer der stärksten jemals beobachteten Stürme, und er bewegt sich extrem langsam vorwärts. Inzwischen ist er auf dem Weg nach Kuba. Berichte bei allen Sendern. |
A,TT | zus.5 |
| 29.10.25 |
Der Hurrikan Melissa hat Jamaika weitgehend verwüstet und ist dann über Kuba gezogen. Die meisten Todesopfer (etwa 40) durch Bergrutsche hat es allerdings in Haiti gegeben. Weiterhin ausführliche Berichte bei allen Sendern, aber bisher kaum Bilder von den Zerstörungen. |
A |
2 |
| 31.10.25 |
Der Hurrikan Melissa ist weiter über die Bahamas gezogen, inzwischen aber deutlich abgeschwächt. In Jamaika, Kuba und Haiti sind zusammen mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen, die meisten wohl in Haiti. In Jamaika sind viele Orte praktisch völlig zerstört. Die Schäden werden auf zusammen 50 Milliarden Dollar geschätzt. |
TS |
2 |
| 1.11.25 |
Meldung: im Rift Valley in Kenia sind mehr als 20 Menschen durch Bergrutsche getötet worden. Mehr als 1000 Häuser wurden zerstört. Bericht mit Drohnenbildern von den extremen Zerstörungen durch den Hurrikan in Jamaika. ¤ |
C
C |
1/2 2 |
| 4.11.25 |
Nochmal Bilder von den enormen Zerstörungen in Jamaika. - Die Philippinen sind erneut von einem Taifun getroffen worden. Enorme Zerstörungen und dutzende Tote. Barnaby Lo berichtet aus Manila. |
A |
2 |
| 5.11.25 |
Die Zahl der Todesopfer durch den Taifun auf den Philippinen ist auf mehr als 90 gestiegen. Hunderte werden noch vermisst. Barnaby Lo berichtet aus Talisay auf Cebu. Bilder der totalen Zerstörung. |
A |
2 |
| 6.11.25 |
Der Taifun Kalmaegi hat nun Vietnam erreicht. Zuvor hat er auf den Philippinen verheerende Schäden angerichtet, mehr als 140 Menschen sind ums Leben gekommen. Barnaby Lo berichtet weiter aus Talisay. ¤ |
A |
3 |
| 6.11.25 |
Ein Beitrag über die Nordatlantik-Zirkulation (Golfstrom), die durch das Abschmelzen des Eises auf Grönland bald umkippen könnte. |
arj |
3 |
| 6.11.25 |
In Belem (Brasilien) beginnt die Klimakonferenz "COP 30". Wie üblich dramatische Aufrufe von Guterres zum Klimaschutz. Die Regierungen der USA, Chinas und Indiens haben keine Vertreter geschickt. |
A,TS |
zus.7 |
| 7.11.25 |
Auch in Vietnam schwere Schäden durch den Taifun "Kalmaegi". Bericht von Tony Cheng. Über die Verwüstungen auf den Philippinen berichtet nochmal Barnaby Lo aus dem Ort Liloan auf Cebu. ¤ |
A |
4 |
| 8.11.25 |
Im Süden Brasiliens hat ein Tornado die Kleinstadt Rio Bonito do Iguacu vollständig zerstört. Mindestens sechs Tote. ¤ |
A,C | zus.3 |
| 10.11.25 |
Beitrag bei der "Inside Story" über den Anteil von Rüstung und Kriegen an der Erderwärmung und den Ökozid durch Vernichtungskriege wie in Gaza und der Ukraine. |
A |
4 |
| 11.11.25 |
Meldung: in Uganda gibt es durch die anhaltenden extremen Regenfälle immer wieder Bergrutsche. Mehrere Todesopfer, zahlreiche Personen werden vermisst. |
A | 1/2 |
| 13.11.25 |
Der weltweite Ausstoß von Klimagasen nimmt weiter zu. Dieses Jahr werden es ca. 38 Milliarden Tonnen CO2 sein, 1,1 % mehr als letztes Jahr. |
ht,TS |
zus.1 |
| 15.11.25 |
Schwere Zerstörungen durch einen Sturm in Portugal, Spanien und Wales, dort außerdem große Überschwemmungen. |
C,Sky |
zus.3 |
| 15.11.25 |
Ein Bericht aus Island über die Befürchtung, daß die Umwälzströmung im Atlantik (AMOC, Golfstrom) durch das Abschmelzen des Grönlandeises zusammenbrechen könnte, mit globalen Folgen. |
C |
2 |
| 20.11.25 |
Auch die großen Gletscher in Patagonien, die früher als stabil galten, schmelzen inzwischen immer schneller ab. Teresa Bo berichtet vom Perito-Moreno-Gletscher. Erläuterungen von Pia Marchegiani (Argentinischer Naturfonds). |
A |
8 |
| 22.11.25 |
Die Klimakonferenz in Belém ist zuendegegangen, ohne handfeste Ergebnisse. Eine Festlegung von verbindlichen Zielen für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wurde von den Saudis, Russland, China und Indien verhindert. Es gibt zwar einen Fond für die Anpassung armer Länder an die Erderwärmung, aber dieser bleibt krass unterfinanziert. Auch die Abmachung zum Schutz der Wälder ist eine unverbindliche Absichtserklärung. |
A,arj,TT | zus.8 |
| 23.11.25 |
Extreme Regenfälle und Überschwemmungen in Thailand und Vietnam. In Vietnam sind es die größten Überschwemmungen aller Zeiten, mehr als 90 Todesopfer, auch mehr als drei Millionen Nutztiere sind umgekommen. ¤ |
A |
3 |
| 23.11.25 |
Beim "Listening Post" ein Beitrag über die jahrzehntelange systematische Desinformation durch die Fossilindustrie, anhand des jüngsten Reports von Elisa Morgera (UN-Berichterstatterin zu Klimawandel und Menschenrechten). ¤ |
A |
9 |
| 24.11.25 |
Die Überschwemmungen in Thailand, Malaysia und Vietnam nehmen noch weiter zu. Vor allem in Vietnam schwere Zerstörungen und mehr als 100 Tote. ¤ Schwere Überschwemmungen auch in Albanien und Nordgriechenland. |
A E |
2 1 |
| 25.11.25 |
Ein Gericht in Hamburg hat zehn Aktivisten von "Die letzte Generation" zur Zahlung von 400.000 € "Schadensersatz" an eine Fluggesellschaft verurteilt, weil sie vor zwei Jahren für ein paar Stunden den Flugbetrieb blockiert hatten. Ob sie den Betrag mit dem zu erwartenden Schadensersatz der Fluggesellschaft für die von ihr angerichteten Klimaschäden verrechnen können, ist unbekannt. |
TS |
1/2 |
| 26.11.25 |
In Thailand gibt es die größten Überschwemmungen seit Menschengedenken. Tony Cheng berichtet aus der komplett überfluteten Stadt Hat Yai (nahe der Grenze zu Malaysia). ¤ |
A |
3 |
| 27.11.25 |
In großen Teilen Südostasiens dauern die extremen Regenfälle an. Katastrophale Überschwemmungen in Thailand, Vietnam, Malaysia und Sri Lanka. Allein in Thailand mehr als 140 Tote, bei Bergrutschen in Indonesien mehr als 60 Tote. Tony Cheng berichtet weiter aus der komplett überfluteten Stadt Hat Yai (Südthailand), Minelle Fernandez berichtet aus Colombo (mehr als 40 Tote in Sri Lanka). Auf deutsch allenfalls Kurzmeldungen. ¤ |
A,hj,NC |
zus.9 |
| 28.11.25 |
Weiter extreme Regenfälle, Überschwemmungen und Bergrutsche in Südostasien. In Sri Lanka mindestens 69 Tote, auf Sumatra mindestens 174, in Thailand mindestens 145. Bei AJE berichten Korrespondenten aus Sri Lanka und dem Süden Thailands. Auf deutsch nur bei RTL ein Bericht. ¤ |
A,R,NC | zus.8 |
| 29.11.25 |
Mehr über die Unwetterkatastrophen in Südostasien. Insgesamt sind in Vietnam, Thailand, Malaysia, Indonesien und Sri Lanka in der letzten Woche mehr als 800 Menschen umgekommen. Die schwersten Schäden gibt es wohl durch Bergrutsche im Norden von Sumatra, dort allein mehr als 300 Tote. Berichte bei allen internationalen Sendern. Bei deutschen Sendern nur Kurzmeldungen, bei der ARD gar nichts. ¤ |
A,C,Sky hj,NC |
zus.10
zus.2 |
| 30.11.25 |
Inzwischen etwa 1000 Tote bei den Überschwemmungen und Bergrutschen in Südostasien, allein fast 500 davon auf Sumatra. Berichte von dort bei AJE, Sky News und nun auch im ZDF. Bei der ARD eine Kurzmeldung, die nur Sumatra erwähnt. ¤ |
A,Sky,ht,TS | zus.9 |
| 1.12.25 |
Durch die Unwetter in Südostasien sind weit mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Bei AJE berichten Jessica Washington aus Aceh (Nord-Sumatra / Indonesien) und Minelle Fernandez aus Sri Lanka. Für beide Länder ist es die schwerste Naturkatastrophe seit dem Tsunami von 2004. Auf Sumatra wurden die Folgen der sintflutartigen Regenfälle verschlimmert durch abgeholzte Wälder, Palmölplantagen und Bergbau. Bergrutsche gab es dort schon öfter, aber noch nie in dem Ausmaß. - Bei Sky News ein ausführlicher Bericht aus Sri Lanka. Einziger Bericht auf deutsch bei Euronews, bei der ARD wieder nur eine (verharmlosende) Kurzmeldung. ¤ |
A,Sky,TT,E | zus.10 |
| 2.12.25 |
Die Zahl der Todesopfer durch die Unwetter in Indonesien, Thailand und Sri Lanka ist auf mehr als 1300 gestiegen, davon mehr als 700 auf Sumatra. Bei AJE weitere Korrespondentenberichte aus den Katastrophengebieten. Ansonsten nur bei arte ein Bericht, im ZDF eine Meldung. ¤ |
A,arj,hj |
zus.10 |
| 3.12.25 |
Nach den Überschwemmungskatastrophen in Südostasien mit zusammen mehr als 1400 Toten wird noch nach mehr als 1000 Vermissten gesucht. Bei AJE weitere Berichte von Sumatra (Jessica Washington weist erneut auf die Folgen der Entwaldung hin), bei Sky News ein Bericht aus Sri Lanka, bei Euronews Bilder bei "No Comment". Keine Berichte auf deutsch. ¤ |
A,Sky,NC | zus.11 |
| 4.12.25 |
Nur bei AJE noch ein Bericht aus dem Katastrophengebiet in Sri Lanka. ¤ |
A |
4 |
| 6.12.25 |
Die Zahl der Todesopfer auf Sumatra ist auf über 900 gestiegen, die in Sri Lanka auf über 600. In beiden Gebieten ist die Ernte weitgehend zerstört, Lebensmittel werden knapp und teuer. Minelle Fernandez (AJE) berichtet aus Mirigama (Sri Lanka), wo in mehreren Geflügelfabriken mehr als 1,5 Millionen Hühner umgekommen sind. Bei der ARD endlich ein Bericht von Sumatra, von Florian Bahrdt. Im ZDF eine Meldung. Alle drei Sender zeigen Bilder von kolossalen Verwüstungen. Kaum vorstellbar, wie die betroffenen armen Länder das jemals wieder aufbauen sollen. ¤ |
A,hj,TT |
zus.6 |
| 7.12.25 |
Im Katastrophengebiet auf Sumatra breiten sich Seuchen aus. Zahlreiche Orte sind immer noch von der Außenwelt abgeschlossen. Inzwischen mehr als 950 Tote, noch hunderte Vermisste. Infos bei AJE, noch ein Bericht von Florian Bahrdt bei der ARD. ¤ |
A,TS | zus.4 |
| 8.12.25 |
Jessica Washington berichtet aus Tamiang über die enormen Zerstörungen. Der Wiederaufbau auf Sumatra wird mehr als 3 Milliarden Dollar kosten. Ähnliche Verluste in Sri Lanka. Infos vom zuständigen Minister, Anil Jayantha Fernando. ¤ |
A |
5 |
| 8.12.25 |
"Inside Story: Can Southeast Asia cope with record-breaking storms?" - Ein Beitrag über die enormen Zerstörungen durch die Klimakatastrophe, und Dareen Abughaida spricht mit Alexandre Borde (Umweltökonom), Sehr Raheja (Centre for Science and Environment) und Prof. Benjamin Horton (Geowissenschaftler). (NNA)* |
A |
28 |
| 9.12.25 |
Jessica Washington berichtet weiter aus Aceh, aus einem Ort, der durch die Fluten praktisch komplett weggespült wurde. Die Überlebenden leiden an Hunger und Krankheiten. ¤ |
A |
3 |
| 9.12.25 |
Nick Clark spricht mit dem Klimawissenschaftler Bob Watson über die immer offensichtlicher katastrophalen Folgen der Erderwärmung. "Wir" ändern nicht nur das Erdklima, wir zerstören die Natur und verstärken die Landdegradierung. Wir müssen unser Wirtschafts- und Finanzsystem ändern und die Art, wie wir produzieren. Einige Regierungen handeln sehr kurzsichtig. (Die gestellte Frage, warum sie das tun, beantwortet er leider nicht.) Der Ausblick: die extremen Wetterereignisse, die wir jetzt sehen, werden stärker und häufiger. |
A |
10 |
| 9.12.25 |
Auch in Naturschutzgebieten fernab jeder Zivilisation nehmen die Insektenbestände stark ab. Ein Grund dafür ist der steigende Kohlenstoffgehalt der Wildpflanzen (durch die steigende CO2-Belastung). Dadurch sinkt der relative Anteil aller anderen Nährstoffe, und viele Insekten verhungern mit vollem Magen. ¤ |
nano |
6 |
| 10.12.25 |
Jessica Washington berichtet weiter aus dem Katastrophengebiet in Aceh (Sumatra). Hunderttausende Menschen haben alles verloren und haben Mühe, irgendwie zu überleben. ¤ Große Überschwemmungen in Washington (im Westen der USA) durch einen "Atmosphärischen Fluss". |
A C |
3
1 |
| 12.12.25 |
Beispiellose Überschwemmungen im Nordwesten der USA (Bundesstaat Washington). |
C |
1 |
| 15.12.25 |
In der Stadt Safi in Marokko sind bei Sturzfluten mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Nur bei AJE ein Bericht, Kurzmeldungen bei RTL und ZDF. Bei der ARD nichts. ¤ |
A,R,ht | zus.3 |
| 22.12.25 |
Jessica Washington berichtet nochmal aus Aceh drei Wochen nach den Überschwemmungen, bei denen etwa 1200 Menschen ums Leben kamen. Immer noch kommt viel zu wenig Hilfe bei den Überlebenden an. Obwohl deutlich ist, daß die Katastrophe durch die Entwaldung verschlimmert wurde, will die Regierung weitere Palmölplantagen anlegen lassen. Bei den Überschwemmungen wurde ein Ort von tausenden Baumstämmen überrollt, die von einem Kahlschlag ein Stück flussaufwärts stammten. ¤ |
A |
2 |
| 25.12.25 |
Extreme Regen- und Schneefälle, Überschwemmungen, Schlammlawinen und schwere Zerstörungen im Süden Kaliforniens. |
A,C,R,TS | zus.6 |
| 29.12.25 |
Schwere Unwetter und Überschwemmungen im Süden Spaniens. |
R,ht | zus.1 |
| 1.1.26 |
In Afghanistan sind mindestens 17 Menschen bei Sturzfluten und Überschwemmungen ums Leben gekommen. |
A |
1/2 |
| 1.1.26 |
Nach den enormen Zerstörungen durch Unwetter, Bergrutsche und Überschwemmungen in Aceh (Sumatra) haben immer noch mehr als 400.000 Menschen kein Dach überm Kopf. Ganze Dörfer sind im Schlamm versunken, die Überlebenden hausen in Zelten, Hilfe von der Regierung kommt kaum an. Jessica Washington berichtet aus Aceh Tamiang. ¤ |
A |
3 |
| 9.1.26 |
Extreme Regenfälle und dramatische Überschwemmungen in Albanien. Nur bei AJE ein Bericht. (Bei allen deutschen Sendern ist der Wintereinbruch in Deutschland mit einigen Verkehrsproblemen Hauptthema.) |
A |
2 |
| 10.1.26 |
Nach extremer Dürre und Hitzewelle große Wald- und Buschbrände in Victoria (Australien). |
A |
1 |
| 12.1.26 |
Im Norden von Kenia herrscht seit drei Jahren eine extreme Dürre. Haru Mutasa berichtet von dort. |
A |
2 |
| 13.1.26 |
Große Waldbrände in Patagonien (Argentinien). |
A | 1/2 |
| 14.1.26 |
2025 war die Erdatmosphäre 1,47 Grad wärmer als vor der Industrialisierung. Es war damit das bisher drittwärmste Jahr, hinter den beiden Vorjahren. (Die leichte Abkühlung liegt am Ende von El Niño und bedeutet, daß sich jetzt die Ozeane wieder verstärkt aufheizen.) Wie immer war die Erwärmung in den Polarregionen am stärksten. Daten von Copernicus, bei CNN erklärt von Derek Van Dam, bei der Tagesschau eine Meldung. |
C,TS |
zus.3 |
| 14.1.26 |
Tom Clarke berichtet aus der Antarktis. Forscher untersuchen, warum die Gletscher so schnell abschmelzen und welche Auswirkungen das haben wird, für die umliegenden Ozeane und weltweit. Es geht u.a. um ein Phänomen, das sie "Unterwasser-Tsunamis" nennen, und um den Thwaites-Gletscher, dessen Zerfall den Meeresspiegel um 2 bis 5 Meter anheben wird. |
Sky |
8 |
| 16.1.26 |
Der britische Antarktisforscher Peter Fretwell über neue Erkenntnisse über den Gesteinsuntergrund unter dem Eis der Antarktis, die man aus Radarmessungen mit Satelliten gewonnen hat. Z.B. ein großes subglaziales Bassin im King-Maud-Land. Leider kein Bild von der neuen Landkarte. |
B | 5 |
| 17.1.26 |
Nur eine Textmeldung: in Mosambik sind bei Überschwemmungen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. |
Sky |
1/2 |
| 18.1.26 |
Nach wochenlangen Regenfällen schwere Überschwemmungen in Mosambik und Südafrika. Betroffen ist auch der Krüger-Nationalpark. Von dort berichtet Fahmida Miller. Der Bericht der Tagesschau (von Ulli Neuhoff) erwähnt auch die mehr als 100 Todesopfer in Mosambik. ¤ |
A,TS |
zus.4 |
| 18.1.26 |
A |
1/2 |
|
| 19.1.26 |
Nur bei AJE Infos über die katastrophalen Überschwemmungen in Mosambik und Südafrika, Bericht aus Südafrika von Fahmida Miller. |
A |
2 |
| 19.1.26 |
Nur bei AJE ein Bericht über die katastrophalen Waldbrände in Chile, von Lucia Newman in Penco. |
A |
2 |
| 20.1.26 |
Bei BBC-FoA ausführliche Infos über die Überschwemmungen in Mosambik, bei denen bisher mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind. Schwere Überschwemmungen auch in allen Nachbarländern, Südafrika, Zimbabwe, Sambia, Botswana, Angola und Namibia. |
B |
8 |
| 21.1.26 |
Fahmida Miller berichtet aus dem Norden von Südafrika über die andauernden katastrophalen Überschwemmungen. Im ZDF ein Bericht über die Lage in Mosambik. Auch dort stehen riesige Gebiete unter Wasser, es gibt verheerende Schäden und inzwischen mehr als 200 Tote. ¤ |
A,ht |
zus.4 |
| 21.1.26 |
Nur bei RTL eine Meldung: ein Orkan hat im östlichen Mittelmeer, u.a. auf Sizilien, verheerende Schäden verursacht. |
R |
1/2 |
| 22.1.26 |
In Mosambik sind Hunderttausende von den riesigen Überschwemmungen betroffen, bisher mehr als 200 Todesopfer. Nur bei AJE ein Bericht, aus dem Süden des Landes von Haru Mutasa. ¤ |
A |
2 |
| 22.1.26 |
In Neuseeland sind nach extremen Regenfällen mehrere Camper durch einen Bergrutsch ums Leben gekommen. Berichte bei AJE und (dramatisch!) bei RTL. |
A,R |
zus.4 |
| 22.1.26 |
Im Mittelmeerraum weiterhin verheerende Unwetter mit Milliardenschäden, jetzt vor allem in Griechenland. Nur Kurzmeldungen bei RTL und im ZDF, und Bilder bei "No Comment". Dort außerdem Bilder von großen Überschwemmungen in Frankreich. ¤ |
R,hj,NC |
zus.3 |
| 23.1.26 |
Noch ein kurzer Bericht von Haru Mutasa aus dem überschwemmten Mosambik. |
A |
1 |
| 24.1.26 |
Meldung: zahlreiche Tote bei einem Bergrutsch auf Java nach tagelangen extremen Regenfällen. Haru Mutasa berichtet weiter über die riesigen Überschwemmungen in Mosambik. |
A
A |
1/2 2 |
| 24.1.26 |
Große Waldbrände in Patagonien. Bericht von Daniel Schweimler. |
A | 2 |
| 25.1.26 |
Bei den Bergrutschen auf Java sind mehr als 25 Menschen ums Leben gekommen, 80 Menschen werden vermisst. Bericht bei AJE, Meldung im ZDF. |
A,hj |
zus.3 |
| 25.1.26 |
Noch ein kurzer Bericht von Haru Mutasa aus dem Überschwemmungsgebiet in Mosambik. |
A |
1 |
| 26.1.26 |
In Mosambik stehen riesige Flächen und ganze Städte seit Wochen unter Wasser, zigtausende Menschen sind auf kleine Trockeninseln geflüchtet. Haru Mutasa berichtet aus der Stadt Xai Xai. |
A |
4 |
| 26.1.26 |
In der Stadt Niscemi auf Sizilien ist nach Dauerregen ein Hang auf einer Länge von vier Kilometern abgerutscht und hat zahlreiche Häuser mitgerissen. Nur bei RTL eine Meldung. ¤ |
R |
1/2 |
| 26.1.26 |
Beitrag zu Diskussionen darüber, ob man im Kampf gegen die Zerstörung des Planeten auch zu militanten Mitteln (z.B. Anschläge auf Gaskraftwerke) greifen sollte. Ein Anschlag auf eine Stromleitung in Berlin führte kürzlich zu einem tagelangen Stromausfall für Zehntausende. Stellungnahmen dazu u.a. vom Soziologen Markus Wissen, dem linken Aktivisten Tadzio Müller und dem Faschisten Ulf Poschardt. |
ktzt |
9 |
| 27.1.26 |
Haru Mutasa berichtet weiter über die Überschwemmungen in Mosambik und die Hilfe für die Betroffenen. |
A |
2 |
| 27.1.26 |
Nachdem der Stadtrand der Kleinstadt Niscemi auf Sizilien bei einem kilometerlangen Erdrutsch verschwunden ist, droht nun der ganze Ort komplett abzustürzen. Berichte bei RTL und einen Tag später bei der ARD. |
R,NC |
zus.5 |
| 27.1.26 |
Die "Doomsday Clock" der Atomic Scientists ist auf 85 Sekunden von Mitternacht vorgestellt worden, wegen der Bedrohungen durch Erderwärmung, Umweltzerstörung, Krankheiten, Nuklearrüstung und KI. Erläuterungen von Alexandra Bell vom Bulletin of the Atomic Scientists. |
C | 5 |
| 27.1.26 |
"The full Report - Indonesia's Flood Catastrophe" - Reportage von Jessica Washington über die verheerende Flutkatastrophe auf Sumatra vor zwei Monaten. Enorme Zerstörungen, ganze Dörfer unter Bergrutschen begraben, etwa 1000 Todesopfer. ¤¤ |
A |
25 |
| 28.1.26 |
Nach der Bergrutschen auf Java werden immer weitere Tote geborgen, bisher mindestens 45. |
A |
2 |
| 29.1.26 |
Meldungen: andauernde Überschwemmungen im südlichen Afrika, jetzt u.a. in Sambia. - Überschwemmungen in Marokko und Algerien. Noch ein Bericht über die katastrophalen Bergrutsche auf Java. |
A |
zus.3 |
| 30.1.26 |
Beim ZDF-Wetter erklärt Özden Terli die Großwetterlage in Europa, die seit drei Wochen und noch für unbestimmte Zeit für dauerhafte Kälte in Deutschland und Dauerregen rund ums Mittelmeer sorgt. Schuld ist wie immer der zerzauste Jetstream. Wie immer hätte man sich gewünscht, daß auch die andere Seite gezeigt wird: die Dauererwärmung von Teilen der Arktis und die Dauerkälte in den USA. |
hj |
1/2 |
| 4.2.26 |
Erneut Unwetter und große Überschwemmungen in Portugal und Teilen Spaniens. |
A,TT,NC | zus.2 |
| 5.2.26 |
Extreme Regenfälle, Bergrutsche und Überschwemmungen in Peru. |
A |
1/2 |
| 6.2.26 |
Erneute extreme Unwetter in Portugal, Spanien und Marokko. In allen drei Ländern katastrophale Überschwemmungen. Bei AJE ein Bericht aus Lissabon, ein Bericht auf deutsch bei Euronews, eine Meldung bei der ARD. Alle deutschen Beiträge erwähnen Marokko nicht. Beim ZDF-Wetter ein Blick auf das seit etwa drei Wochen andauernde Europa-Wetter: immer neue Sturmtiefs verwüsten Portugal und Spanien und ziehen dann abgeschwächt mit ein wenig Schneeregen nach Deutschland weiter. ¤ |
A,hj,TT,E | zus.5 |
| 7.2.26 |
Auch die ARD berichtet über die dramatischen Überschwemmungen in Spanien, Portugal und Marokko. Das Dorf Grazalema in Andalusien musste wegen Einsturzgefahr komplett geräumt werden. - Zwei Tage später auch bei Euronews ein Bericht. ¤ |
TS,TT,E | zus.6 |
| 10.2.26 |
Große Überschwemmungen in Kolumbien. Nur Bilder bei "No Comment". |
NC |
2 |
| 11.2.26 |
Meldung: bei den Überschwemmungen in Kolumbien bisher mindestens 22 Tote. |
A |
1/2 |
| 11.2.26 |
Das PIK warnt in einer neuen Studie, daß einige Kippunkte des Erdklimas schneller erreicht werden als früher gedacht und die Erde dann in ein "Hothouse" verwandelt wird. Ein Beitrag über Kippunkte und Rückkopplungseffekte, und Gespräch mit Nico Wunderling (Mitautor der Studie), der aber vor allem versucht, alles zu relativieren und irgendwo noch Hoffnungsschimmer zu sehen. (Er erwähnt als Beispiel, daß letztes Jahr weltweit mehr in erneuerbare Energien investiert wurde als in fossile. Trotzdem ist aber der CO2-Ausstoß stärker gewachsen als jemals zuvor.) |
nano |
11 |
| 12.2.26 |
Alessandro Rampietti berichtet über die katastrophalen Überschwemmungen in Kolumbien. Normalerweise ist der Februar der trockenste Monat des Jahres. |
A |
2 |
| 12.2.26 |
Nachts im ZDF ein Bericht über die katastrophalen Überschwemmungen in Marokko. Enorme Schäden in der Landwirtschaft. |
h+ | 3 |
| 13.2.26 |
In Afrika sind die Auswirkungen der Klimakatastrophe deutlich sichtbar. Dürren sind extremer als früher, Unwetter und dramatische Überschwemmungen häufen sich. Bericht von Haru Mutasa mit Beispielen aus jüngster Zeit in Kenia und Mosambik. |
A |
2 |
| 14.2.26 |
Ein Zyklon hat in Mosambik schwere Schäden angerichtet, wie zuvor bereits in Madagaskar. Dort mindestens 40 Tote. Infos aus Inhambane von Guy Taylor (Unicef). |
A |
2 |
| 15.2.26 |
Erneut große Überschwemmungen in Spanien, Portugal und Südwestfrankreich. |
A,ht |
zus.1 |
| 16.2.26 |
Große Überschwemmungen in Südengland, Südfrankreich und Mazedonien. |
A |
1 |
| 17.2.26 |
Nur bei AJE und Euronews Kurzberichte über die riesigen Überschwemmungen in Südfrankreich. |
A,E | zus.1 |
| 17.2.26 |
Hari Sreenivasan ("Amanpour") spricht mit dem Klimaforscher Prof. David Holland, der gerade von einer zweimonatigen Expedition zur Untersuchung des Thwaites-Gletscher zurückkommt. Er erklärt die Folgen, wenn der Gletscher kollabiert. Die spannende Frage ist, wann das passieren wird. Dazu nichts Neues. |
C |
15 |
| 17.2.26 |
"Die letzte Generation" hat sich vor einem Jahr aufgelöst. In mehreren Bundesländern stehen ihre Aktivist:innen vor Gericht, die Gruppe wird als "kriminelle Vereinigung" verfolgt. Die Aktivistin Carla Hinrichs hat ein Buch geschrieben, "Meine verletzte Generation", über den vergeblichen Kampf gegen die Zerstörung des Klimas und einen Staat, der die verfolgt, die den Planeten retten wollen und nicht die, die ihn zerstören. (Im Beitrag erklärt der Jurist Thomas Fischer, er halte den Vorwurf "kriminelle Vereinigung" für gerechtfertigt. Er übersieht, daß bei sämtlichen Aktionen der LG nie jemand ernsthaft geschädigt wurde. Es waren symbolische Aktionen in Notwehr gegen sehr reale Verbrechen.) ¤ |
ktzt |
9 |
| 19.2.26 |
Bei RTL ein Bericht aus Bordeaux über die riesigen Überschwemmungen in Südfrankreich. |
R |
3 |
| 20.2.26 |
Bilder von den dramatischen Überschwemmungen in Südwestfrankreich. |
NC |
2 |
| 20.2.26 |
Sintflutartige Regenfälle und Bergrutsche in Peru. - Alessandro Rampietti berichtet aus dem Norden Kolumbiens über die Folgen der schweren Überschwemmungen dort. |
A |
3 |
| 21.2.26 |
Noch ein Bericht von Alessandro Rampietti über die beispiellosen Überschwemmungen im Norden Kolumbiens. Meldungen bei CNN: die riesigen Überschwemmungen im Süden Frankreichs sind Folge der längsten Regenperiode, die das Land jemals erlebt hat. Es regnet seit 37 Tagen. - Schwere Zerstörungen durch Überschwemmungen und Bergrutsche in Peru. ¤ |
A
C |
2
1 |
| 22.2.26 |
Bericht über die enormen Verwüstungen in Madagaskar durch einen Zyklon vor zwei Wochen. 380.000 Menschen benötigen Hilfe, die UN rufen zu Spenden auf. ¤ |
A | 2 |
| 24.2.26 |
Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen und Bergrutschen im Süden Brasiliens. Betroffen ist vor allem die Stadt Juiz de Fora, dort werden noch etwa 50 Menschen vermisst. Es sind die stärksten Regenfälle, die es dort jemals gegeben hat. |
A |
1/2 |
| 26.2.26 |
Bilder von den enormen Zerstörungen in der Stadt Juiz de Fora (Südbrasilien) nach Überschwemmungen und Bergrutschen. Die Zahl der Todesopfer ist auf mehr als 46 gestiegen. Außer einer kurzen Meldung bei AJE gab es darüber keine Berichte. ¤ |
NC | 1 |
| 6.3.26 |
Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen im Süden Perus. (Offenbar haben wir wieder El Niño.) |
A |
1/2 |
| 6.3.26 |
Das PIK hat ermittelt, daß die Erderwärmung sich beschleunigt. Bis 2015 waren es 0,2 Grad pro Jahrzehnt, seitdem 0,35 Grad pro Jahrzehnt. Nur im ZDF nachts eine Kurzmeldung. ¤ |
h+ |
1/2 |
| 7.3.26 |
In Nairobi schwere Zerstörungen und mindestens 25 Tote durch extreme Regenfälle und Überschwemmungen. Catherine Soi berichtet von dort. |
A | 3 |
| 12.3.26 |
Bei Bergrutschen in Äthiopien sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. |
A | 1/2 |
| 14.3.26 |
In Deutschland ist der Ausstoß von Treibhausgasen im Jahr 2025 nicht mehr zurückgegangen. Vor allem im Verkehr gab es sogar eine Zunahme. Die Einhaltung der versprochenen Klimaziele ist kaum noch möglich. |
TS | 2 |
| 15.3.26 |
Meldung: bei erneuten Überschwemmungen in Nairobi sind mindestens 66 Menschen ums Leben gekommen. |
A | 1/2 |
| 17.3.26 |
Beitrag über die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, die zum zweiten Mal dafür antritt, die Energiewende zu sabotieren. Das erste Mal hat sie zusammen mit Peter Altmaier Deutschlands Solarindustrie zerschlagen, jetzt tut sie wieder alles zur Förderung von Öl und Gas. Inzwischen hat das Verfassungsgericht aber bereits festgestellt, daß dieses Vorgehen verfassungswidrig ist. (Keine Nebensache: die Lobbyistin ist privat mit dem Hochstapler Guttenberg verbandelt. Was man noch nicht weiß, ist, auf welche Weise die Frau sich von einer KI steuern lässt. Ihr roboterhafter Sprechstil ist bereits Vielen aufgefallen.) |
frontal |
11 |
| 21.3.26 |
Schwere Überschwemmungen auf Oahu (Hawaii). - Extreme Hitzewelle in der westlichen Hälfte der USA. |
A,C |
zus. |
| 23.3.26 |
Nur bei TV5 ein Bericht über andauernde schwere Überschwemmungen im Süden von Kenia. Mehr als 80 Tote in den letzten Tagen. |
JA |
2 |
| 24.3.26 |
Rund um den Persischen Golf entwickeln sich gerade enorme Unwetter, die vor allem im Iran in den nächsten Tagen zu Überschwemmungen und Bergrutschen führen dürften. Satellitengrafiken vom CNN-Wettermann. Keine Aussage darüber, ob ein Zusammenhang besteht mit der enormen Rauchentwicklung durch die Bombardements und Ölbrände. |
C | 3 |
| 27.3.26 |
Im Süden Kenias sind bei schweren Überschwemmungen mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Catherine Soi berichtet von dort. |
A |
2 |
| 30.3.26 |
Schwere Schäden durch Überschwemmungen im russischen Nordkaukasus (u.a. Tschetschenien). |
E |
1 |
| 2.4.26 |
Seit Tagen schwere Unwetter und Überschwemmungen in Griechenland und Süditalien. |
TS,hj |
zus.1 |
| 10.4.26 |
Beim ZDF-Wetter die Karte der globalen Temperaturabweichung im März (zu sehen ist leider nur noch die westliche Hemisphäre.) Enorme Erhitzung in Europa und der östlichen Arktis, Grönland und Kanada dagegen abgekühlt. |
hj |
1/2 |
| 23.4.26 |
Große Waldbrände im Norden Japans und in Georgia (USA). |
A,C | zus.4 |
| 24.4.26 |
Wegen der Waldbrände im Norden Japans werden die 2500 Bewohner einer Kleinstadt in Sicherheit gebracht. |
A |
1/2 |
| 3.5.26 |
Nach wochenlangen starken Regenfällen große Überschwemmungen bei Aleppo (Syrien). Die Getreideernte ist größtenteils zerstört. |
A | 2 |
| 18.5.26 |
Der unabhängige Expertenrat für Klimafragen stellt fest, daß die Bundesregierung nicht genug tut, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken, und daß es mit dieser Politik unmöglich ist, Deutschlands völkerrechtlich verbindliche Klimaschutzziele noch zu erreichen. Die geschönten Prognosen der Regierung seien nicht nachvollziehbar. (Das sog. "Klimaschutzgesetz" der CDU-SPD-Regierung ist damit absehbar verfassungswidrig. Deren Maßnahmen - Pendlerpauschale, Tankrabatt, Abschaffen des 9-Euro-Tickets, Heizungsgesetz, Streichen der Solarförderung, Steuerbefreiung für Flugbenzin, Bau von Gaskraftwerken etc. - verschlimmern offensichtlich die Lage noch.) |
TS | 3 |
| 24.5.26 |
In Ruanda gibt es durch extreme Regenfälle immer häufiger Bergrutsche und Überschwemmungen. Durch die Erosion geht kostbarer Ackerboden verloren. |
arj |
2 |
| 25.5.26 |
Hitzewelle in ganz Europa, mit Rekordtemperaturen für den Monat Mai in Frankreich und England. Infos beim Wetterbericht von Karsten Schwanke. |
TT |
1 |
| 27.5.26 |
|
||
| 4.6.26 |
Donald Trump kündigt an, 700 Millionen Dollar in die Kohleförderung zu investieren, um die Energiekosten wieder zu senken, die durch seinen Irankrieg gestiegen sind. Auch zwei neue Kohlekraftwerke und ein Hafen für den Kohleexport sollen gebaut werden. In den letzten 25 Jahren ist der Anteil der Kohle an der Energieversorgung der USA von 50 % auf 25 % gesunken. Bericht von Kimberly Halkett und Einschätzungen von Tim Sahay (Energieexperte). |
A |
11 |
| 9.6.26 |
Extreme Hitzewelle in Pakistan mit Temperaturen teilweise bis 50°. |
A |
1/2 |
| 9.6.26 |
Erläuterungen von Wettermann Everton Fox über den bevorstehenden El Niño, der wohl der stärkste jemals beobachtete werden wird, mit weltweiten Folgen. |
A |
2 |
| 12.6.26 |
Laut einigen Wissenschaftlern hat der neue El Niño nun begonnen, und es zeichnet sich ab, daß es ein besonders starker werden wird. Beitrag mit Erläuterungen von Justin Rowlatt. |
B |
3 |
| 13.6.26 |
Auch CNN meldet, daß El Niño nun offiziell begonnen hat. Erläuterungen vom Meteorologen Derek Van Dam. |
C |
2 |
| 20.6.26 |
Die nächste extreme Hitzewelle in Westeuropa, vor allem Spanien, Frankreich, England und Deutschland. - Wettermann Everton Fox mit Karten der globalen Erwärmung. Letztes Jahr wurden etwa 14 Millionen Menschen durch Wetterkatastrophen (Brände, Hitzewellen, Dürren, Orkane, Überschwemmungen) aus Haus und Heimat vertrieben. Arme Länder sind bei weitem am stärksten betroffen. |
A |
3 |
| 24.6.26 |
Seit einer Woche liegt eine Hitzeglocke über Westeuropa. In Frankreich und Spanien Temperaturen über 40 Grad, Hitzerekorde überall. In den nächsten Tagen bewegt die Glocke sich langsam ostwärts, dann auch in Deutschland teilweise über 40 Grad. Berichte bei fast allen Sendern (Ausnahme: "Welt" - dort wurde gestern noch vor "Hysterie" gewarnt), wobei es aber meist nur um die Folgen der Hitze und Verhaltenstips geht. Auf den Klimaaspekt wird nur bei der BBC eingegangen, im Gespräch mit Prof. Michael Mann. |
A,B,C | zus.8 |
| 25.6.26 |
Mehr über die extreme Hitzewelle in Europa. Rekordtemperaturen praktisch überall, in Südfrankreich bis 44 Grad. In den Berichten geht es vor allem um die gesundheitlichen Folgen. Bei "nano" wird erklärt, warum die Hitzeglocke so lange festliegt (Jetstream). |
A,hj,nano |
zus.14 |
| 26.6.26 |
Die extreme Hitze in Europa dauert an. In Deutschland werden erstmals überhaupt 41 Grad gemessen. Bei AJE ein paar Erklärungen zur Bildung der Hitzeglocke. Im ZDF erklärt Özden Terli, daß durch den Anstieg der CO2-Konzentration die Temperaturen zukünftig unweigerlich immer weiter ansteigen müssen, im Bremer Lokalfernsehen stellt die Meteorologin Annika Brieber fest: die Temperaturen werden insgesamt weiter steigen, und durch die blockierten Hochdruckgebiete (Jetstream) dauern die Hitzewellen wesentlich länger an. Auch Claudia Kleinert (ARD) erwähnt, daß wir uns in Zukunft regelmäßig auf solche extremen Wetterlagen einstellen müssen. |
A,ht,TT,b&b | zus.12 |
| 27.6.26 |
Weiter extreme Hitze in Europa, jetzt etwas weiter östlich. In Deutschland werden die Rekordtemperaturen des Vortags schon wieder übertroffen, heute bis zu 42 Grad. Auf Autobahnen brechen die Fahrbahnen auf, Flüsse drohen umzukippen, Veranstaltungen werden abgesagt. Vermutlich hunderte Hitzetote. In den Berichten wird deutlich darauf hingewiesen, daß das keine Wetteranomalien mehr sind: das ist der Klimawandel. Die ebenfalls betroffenen Nachbarländer werden im deutschen TV nicht erwähnt. |
A,TS,hj |
zus.9 |
| 28.6.26 |
Die europäische Hitzeglocke zieht langsam nach Osten. (Infos über die Hitze in Osteuropa nur bei AJE). Heute in Ostdeutschland nochmal neue Höchstwerte um 42 Grad, ansonsten teilweise extreme Hitzegewitter und erste Waldbrände. Laut WHO gab es europaweit bisher mindestens 1300 Hitzetote, allein in Frankreich etwa 1000. (Vorläufige und unvollständige Zahlen auf Basis der Übersterblichkeit. Aus Deutschland gibt es anscheinend keine Zahlen, die meisten deutschen Berichte fragen auch nicht danach.) |
A,arj,hj,E | zus.11 |
| 1.7.26 |
Die Durchschnittstemperatur der Meeresoberfläche hat nach Daten von "Copernicus" den neuen Rekordwert von 21 Grad erreicht. |
arj,TS | zus.4 |
| 2.7.26 |
In mehreren Ländern Westafrikas seit Tagen sintflutartige Regenfälle, dramatische Überschwemmungen, Erdrutsche. Allein in Cote d'Ivoire mindestens 60 Todesopfer |
A,B,JA | zus.9 |
| 2.7.26 |
Über der Osthälfte der USA bildet sich eine neue Hitzeglocke. |
A,C | zus.3 |
| 2.7.26 |
Beim ZDF-Wetter eine Karte, die die enorme Überhitzung des Mittelmeeres, der Nordsee und der Ostsee zeigt. Was Özden Terli leider nicht erwähnt: die ebenso deutlich sichtbare Abkühlung des westlichen Nordatlantiks, Hinweis auf große Mengen Schmelzwasser aus Grönland. |
hj |
1/2 |
| 3.7.26 |
Neue Hitzekuppeln in Westeuropa (zunächst Spanien, Portugal und Frankreich) und im Osten der USA. In Portugal und Südfrankreich gibt es große Waldbrände. Für die letzte Hitzewelle in Frankreich wird jetzt eine Zahl von 2025 Hitzetoten angegeben. - Bei der BBC ein Gespräch mit Prof. Michael Mann. |
B,arj,NC |
zus.14 |
| 3.7.26 |
Ein Bericht über den Kohletagebau in Jharkhand (Indien). Das Land bezieht mehr als die Hälfte seiner Energie aus der Kohleverbrennung, in den letzten zehn Jahren ist die Kohleförderung um 60 % gestiegen. |
arj |
3 |
| 4.7.26 |
Große Waldbrände in Spanien, Portugal und Südfrankreich. |
A | 2 |
| 5.7.26 |
Infos von Everton Fox über die extremen Hitzewellen im Osten der USA und im Westen Europas. In den USA mussten zahlreiche der Feiern zum 250. Geburtstag wegen Unwettern abgesagt werden. Extreme Regenfälle und Überschwemmungen in Teilen Chinas und Indiens. |
A A |
3 1/2 |
| 5.7.26 |
Die Waldbrände in Spanien und Südfrankreich breiten sich weiter aus und entwickeln sich katastrophal. Auch in Griechenland große Waldbrände, in Thessaloniki brennt dabei ein Industriegebiet mit ab. In allen betroffenen Regionen gab es vorher eine lange Dürre und extreme Hitze. |
A,R |
zus.5 |
| 7.7.26 |
Ein Taifun, mehrere Tornados und andere extreme Unwetter in China. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen in mehreren Provinzen, zusammen mehr als 20 Tote. Nur bei AJE ein Bericht. ¤ |
A | 2 |
| 9.7.26 |
Bei den Unwettern und Überschwemmungen in China sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Enorme Zerstörungen, gebrochene Staudämme, weggespülte Straßen und Brücken. - Weiter große Waldbrände in Spanien. ¤ |
A,C |
zus.3 |
| 9.7.26 |
Bei Sky News ein Beitrag über Zusammenhänge: schmelzende Gletscher auf Grönland, Abkühlung des Nordatlantiks, Überhitzung des restlichen Atlantiks, gestörter Jetstream, festliegende Hochdruckgebiete, Ausbildung von Hitzeglocken, Hitzewellen und Unwetter in Europa. |
Sky |
3 |
| 9.7.26 |
Bei der Hitzewelle im Juni sind in Deutschland nach einer Berechnung des RKI etwa 4300 Menschen infolge der Hitze gestorben, zuvor bereits 800 bei der ersten Hitzewelle im Mai. |
R,TS,hj |
zus.7 |
| 10.7.26 |
Der Supertaifun "Bavi" verwüstet Teile von China, Taiwan und Japan. Infos bei AJE von Everton Fox. - Dramatische Überschwemmungen in Missouri (USA). |
A,C |
zus.6 |
| 10.7.26 |
Die Hitzeglocke über Spanien und Frankreich wächst weiter und ereicht nun auch Süddeutschland. Im Süden Spaniens sind bei einem der katastrophalen Waldbrände mindestens 12 Menschen ums Leben gekommen, etwa 30 werden vermisst. Die meisten Opfer waren Touristen. |
A,R,arj,TT |
zus.9 |
| 11.7.26 |
Über die schweren Zerstörungen durch Unwetter und Überschwemmungen in China gibt es bei deutschen Sendern fast keine Infos. Nur bei RTL ein Kurzbericht und im ZDF eine Kurzmeldung. |
R | 1/2 |
| 12.7.26 |
Die Tagesschau berichtet doch noch über die Zerstörungen in China durch den Taifun Bavi. |
TS |
1 |
| 12.7.26 |
Beim "heute-journal" sind die Folgen der Erderwärmung heute mal Hauptthema. Anne Gellinek: "Unsere Kinder werden sich in ein paar Jahrzehnten an den herrlich kühlen Sommer von 2026 erinnern." Ein Bericht über die extreme Erwärmung der Ostsee. Große Gebiete sind durch Algenwachstum und Sauerstoffmangel zu Todeszonen geworden. Dann ein Beitrag über das Phänomen der Hitzeglocken. Und Gespräch mit Andrea Fischer-Hotzel (Zentrum für Klima-Anpassung). |
hj |
12 |
| 13.7.26 |
Durch die extreme Hitzewelle im Juni sind in ganz Europa zusammen etwa 10.000 Menschen gestorben, laut Berechnungen des europäischen Mortalitätsnetzwerks der WHO. Bei CNN einige Infos dazu von Bill Weir. Ansonsten Infos nur bei der BBC, bei deutschen Sendern nichts. ¤ |
C |
4 |
| 13.7.26 |
In Frankreich brennt der berühmte Wald von Fontainebleau in der Nähe von Paris. Knapp 1000 Menschen aus benachbarten Orten wurden in Sicherheit gebracht. Für die Hälfte des Landes gilt erneut die höchste Hitzewarnstufe. |
A |
2 |
| 14.7.26 |
Extreme Regenfälle, Überschwemmungen und Bergrutsche in Bangladesh. Mindestens 54 Menschen kommen ums Leben, ein Großteil der Getreideernte ist verloren. Nur bei AJE ein Bericht, aus Cox's Bazar von Tanvir Chowdhury. |
A |
2 |
| 14.7.26 |
In Teilen Deutschlands gibt es abwechselnd große Hitze und extreme Unwetter. Schwere Schäden durch Sturmböen und tennisballgroße Hagelkörner. Bei der Tagesschau kommt der kurze Bericht darüber nicht gleich nach dem über "Fünf Jahre Ahrtalkatastrophe", sondern erst am Ende, nach dem Fußball. |
R,TS |
zus.3 |
| 14.7.26 |
Hauptthema bei allen deutschen Sendern ist die Flutkatastrophe im Ahrtal vor fünf Jahren. Bis auf eine Ausnahme zieht dabei keiner einen Zusammenhang zum aktuellen Klimageschehen. Die Ausnahme ist der allerdings wirklich hörenswerte Kommentar von Heike Ließmann. "Es war nicht nur Wetter, es war eine Folge der Erderwärmung. Der Klimawandel setzt das Menschenrecht auf Leben außer Kraft. Nur konsequenter Klimaschutz würde eine weitere Aufheizung der Erde verhindern. Daß die Politik uns gerade ermutigt, weiter Gas, Öl und Kohle zu verbrennen, ist im Grunde: Selbstmord." ¤ |
TT |
2 |
| 14.7.26 |
Das Intro zur "Inside Story: Are countries prepared to cope with extreme weather?". Das extreme Wetter wird weltweit schlimmer werden. Die Zahl der Toten steigt. Bilder von Waldbränden und Hitzewellen in Europa und den USA und katastrophalen Unwettern und Überschwemmungen in Asien. |
A |
4 |
| 15.7.26 |
Infos von Everton Fox über die Hitzewellen in Europa und zur Berechnung der Übersterblichkeit. |
A |
2 |
| 15.7.26 |
Zahlreiche große Waldbrände in Ontario (Kanada), mehrere Orte werden evakuiert, die Luft in Toronto und im Nordosten der USA ist kaum noch zu atmen. - Katastrophale Überschwemmungen in Texas. |
C |
2 |
| 16.7.26 |
Über die katastrophalen Überschwemmungen in Texas. Über die dramatischen Waldbrände im Osten Kanadas. |
C A |
2 2 |
| 17.7.26 |
Mehr über die Überschwemmungskatastrophe in Texas. - In China Bergrutsche durch extreme Regenfälle, schwere Zerstörungen, dutzende Tote. |
C |
1 |
| 17.7.26 |
Große Waldbrände in Algerien, Spanien und Norwegen (!). Dort sind bei einem Feuer mehr als 100 Wohnhäuser abgebrannt. - Wegen der Luftverschmutzung in den USA durch die riesigen Waldbrände in Kanada droht Trump dem Nachbarn mit Strafzöllen. Er behauptet, Kanada würde absichtlich seine Wälder "nicht ordentlich pflegen". ¤ |
A,C |
zus.2 |
| 18.7.26 |
Nochmal Meldungen und Bilder von dem Bergrutsch in Chongqing (China), bei dem zahlreiche Häuser zerstört wurden. Mindestens acht Tote, etwa 40 Menschen werden noch vermisst. - Extreme Überschwemmungen auch in Vietnam. - Überschwemmungen auch in New York City. |
A,C,R |
zus.1 |
| 18.7.26 |
Durch die Dürre in Süddeutschland haben viele Flüsse einen extrem niedrigen Wasserstand. Step Vaessen fährt auf einem Frachtschiff auf dem Rhein mit, das nur noch halbvoll beladen werden kann. |
A | 3 |
| 18.7.26 |
Zwei Berichte über die Waldbrände im Osten Kanadas und die extreme Luftverschmutzung, die auch den Osten der USA trifft, bis hinunter nach Washington. |
A,arj |
zus.5 |
| 19.7.26 |
Unwetter, Überschwemmungen und schwere Zerstörungen in Kashmir und in Chile. In Kashmir kamen dabei zahlreiche Menschen ums Leben. |
A,C |
zus.1 |
| 19.7.26 |
Große Waldbrände in Spanien und Südfrankreich sowie in Kanada. Bei AJE Erläuterungen von Everton Fox über Ursachen und Auswirkungen. |
A,E |
zus.4 |
| 20.7.26 |
Im Norden Chiles nach tagelangen extremen Regenfällen katastrophale Überschwemmungen. Mehrere Todesopfer und zahlreiche Vermisste. Lucia Newman weist in ihrem Bericht auf El Niño als Ursache hin. ¤ |
A |
2 |
| 20.7.26 |
Große Waldbrände auch in Bolivien. - Infos von Everton Fox zu den Waldbränden in Kanada und den USA. |
A |
2 |
| 21.7.26 |
Bei Überschwemmungen in Afghanistan sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 100 werden vermisst. Weitere Bilder von den katastrophalen Überschwemmungen in Chile. - Hitzewelle in Griechenland. |
A C |
1
1 |
| 21.7.26 |
Bericht über die Waldbrände in Spanien und Frankreich und auf Sizilien. |
A |
2 |
| 22.7.26 |
Bericht über die Überschwemmungskatastrophe in Afghanistan mit mindestens 32 Todesopfern. ¤ Bericht über die katastrophalen Waldbände in Spanien, Frankreich und Italien. |
A
A |
2 2 |
| 23.7.26 |
Weiterhin zahlreiche große Waldbrände in Algerien, Spanien und Frankreich. Meldungen und Berichte. Bei den Tagethemen der klare Hinweis von Karsten Schwanke, daß die Ursache die Erderwärmung ist. Durch Dürre und Hitze ist der Boden ausgetrocknet. |
A,C,TT | zus.8 |
| 24.7.26 |
Die Waldbrände in Spanien und Südfrankreich dehnen sich immer weiter aus. Bei Bordeaux müssen sich 90.000 Menschen (Bewohner und Touristen) in Sicherheit bringen. Spanien ruft den nationalen Notstand aus. Berichte bei fast allen Sendern. Die Erderwärmung als Ursache wird selten erwähnt. - Bei AJE Infos von Everton Fox zur dritten Hitzewelle in Südeuropa in diesem Jahr und zur enormen Aufheizung des Mittelmeers. ¤ |
A,TS |
zus.6 |
| 25.7.26 |
Die Waldbrände in Spanien und Frankreich breiten sich weiter unkontrollierbar aus. In beiden Ländern sind es die größten Brände, die sie jemals erlebt haben. In mehreren Orten brennen auch zahlreiche Häuser ab, es wird befürchtet, daß die Brände auf die Stadt Bordeaux übergreifen könnten. Rund um Bordeaux wurden inzwischen etwa 250.000 Menschen in Sicherheit gebracht. - Berichte bei allen Sendern, teilweise als Hauptthema, aber nirgends wird der Zusammenhang mit der Klimakatastrophe erklärt. Spaniens Premierminister Sanchez erwähnt diesen in einer Ansprache, aber nur arte bringt dieses Zitat. ¤ |
A,arj,TS,hj |
zus.13 |
| 25.7.26 |
In Pakistan und im Norden Indiens gibt es durch extreme Monsun-Regenfälle große Überschwemmungen. In Pakistan sind dadurch bereits mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Bei AJE berichtet Kamal Hyder aus Lahore, und Everton Fox erklärt das Nebeneinander von extremer Dürre und extremen Niederschlägen durch ein festliegendes Hitze-Tief über Indien. |
A |
5 |
|
25.7.26
|
Beim "Listening Post" ein Beitrag über die Berichterstattung der Medien über die Klimakatastrophe. Um eine Hitzewelle mit zigtausenden Toten zu bebildern, fällt ihnen nichts anderes ein, als Leute am Strand und beim Eisessen zu zeigen. Auch wenn über die Auswirkungen berichtet wird, werden selten die Zusammenhänge zur Erderwärmung aufgezeigt. Manche Privatsender leugnen immer noch, daß es überhaupt eine Klimakatastrophe gibt. Auch bei seriösen Sendern kommen die Worte "Erderwärmung" und "fossile Brennstoffe" immer seltener vor. Dabei wollen laut Umfragen 85 Prozent der Leute, daß die Regierungen schärfere Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzen. ¤ Ein Aspekt fehlt leider: die fast täglichen Wetterkatastrophen vor allem in ärmeren Ländern kommen in den westlichen Medien kaum vor. All die Meldungen die ich hier sammle, über Überschwemmungen, Bergrutsche, Waldbrände, Dürrekatastrophen usw., oft mit hunderten und tausenden Todesopfern, wurden bei Al Jazeera gesendet, manchmal auch bei BBC oder CNN. Aber fast nie kam darüber etwas im deutschen TV. Der Beitrag merkt an, bisher hätten die Leute in Europa gedacht, die Katastrophe fände woanders statt, und jetzt würden sie merken, daß es sie selbst auch betrifft. Es ist aber umgekehrt. Sie denken immer noch, sie wären die armen unschuldigen Opfer. Die Leute, die heute Geflüchtete abweisen, werden sich in ein paar Jahren bitter beklagen, wenn man sie als Klimaflüchtlinge nirgends haben will. |
A
|
10
|
| 26.7.26 |
Die Waldbrände in Spanien und Frankreich sind weiter außer Kontrolle, und es brechen ständig neue Feuer aus. Bei Bordeaux sind die Brände nur noch 15 km von der Stadt entfernt, mehrere Dörfer und einige tausend Häuser sind abgebrannt. ¤ |
A,TS | zus.4 |
|
27.7.26
|
Die Waldbrände in Spanien und Frankreich sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Bei der BBC ein Gespräch mit Prof. Stefan Rahmstorf (PIK), der die Brände bei Bordeaux als Tourist selbst miterlebt hat und davon apokalyptische Bilder mitgebracht hat. Er sagt, er ist nicht überrascht, weil die Wissenschaftler seit Jahren vor der steigenden Gefahr von Waldbränden als Folge der globalen Erwärmung warnen. Trotzdem verschiebe die Bundesregierung ihre Klimaziele. - Im Tagesschau-Bericht wird Spaniens Premier Sanchez zitiert: "Waldbrände hat es schon immer gegeben. Aber die Häufung und das Ausmaß bestätigen das, was die Wissenschaft uns schon seit langer Zeit sagt. Es reicht nicht, nur zu reagieren auf diese Klimanotstände." ¤ Von der Bundesregierung gibt es zu Hitzewellen und Waldbränden bisher kein Wort. Unterdessen hat Merz seinen nicht hinreichend korrupten Verkehrsminister entlassen und will ihn jetzt durch einen Lobbyisten der Autokonzerne ersetzen. Natürlich hat kein TV-Sender den Zusammenhang bemerkt. |
A,B,TS
|
zus.10
|
| 27.7.26 |
Nur bei Euronews ein kurzer Bericht: in Gansu (China) sind durch Sturzfluten mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. |
E |
1 |
|
28.7.26
|
Während sich die nächste Hitzeglocke über Europa entwickelt, sind die Waldbrände in Spanien und Frankreich weiterhin außer Kontrolle. Teilweise flammen bereits gelöschte Brände erneut auf. Es sind in beiden Ländern die größten Brände seit dem zweiten Weltkrieg. Zunehmend Gesundheitsprobleme durch die riesigen Qualmwolken. Beim "heute-journal" Hauptthema, Christian Sievers spricht mit dem Forstwissenschaftler und Feuerökologen Alexander Held, über Fehler bei der Waldbewirtschaftung und die Unmöglichkeit, solche Brände noch zu bekämpfen. Die Erderwärmung als Ursache wird auch kurz erwähnt. ¤ Christiane Amanpour spricht mit Bill McKibben genau darüber, über die erwarteten Auswirkungen des beginnenden El Niño, und über den Umstieg auf Solarenergie, für den es immer noch nicht zu spät ist. |
A,hj
C |
zus.11
15 |
| 28.7.26 |
Meldung: mehr als 70 Tote bei Überschwemmungen im Norden Indiens. |
A |
1/2 |
| 29.7.26 |
Mehr über die schlimmsten Waldbrände, die Europa je erlebt hat. Bisher sind mehr als 2500 km2 Wald abgebrannt, doppelt soviel wie im Durchschnitt bis Ende Juli. Bilder aus einem komplett zerstörten Dorf bei Madrid. Bei AJE Erläuterungen von Everton Fox darüber, wie die Brände sich ihr eigenes Klima schaffen. Bei CNN noch ein Gespräch mit Prof. Stefan Rahmstorf. Bei der ARD ein "Weltspiegel-Extra", darin erklärt Karsten Schwanke, daß diese Brände eine direkte Folge der menschengemachten Erderwärmung sind. ¤ |
A,C,TS,ARD |
zus.14 |
| 29.7.26 |
Hitze und Trockenheit sorgen dafür, daß praktisch alle Flüsse in Mitteleuropa so wenig Wasser führen wie noch nie. Auf Donau und Rhein können die Schiffe nur noch halbvoll beladen werden oder gar nicht mehr fahren, einige Kreuzfahrtschiffe sind auf Grund gelaufen. |
TS |
2 |
| 30.7.26 |
Bericht über die Dürre in Süddeutschland. Ausgetrocknete Felder, leere Stauseen, Niedrigwasser an den Flüssen, zahlreiche kleine Waldbrände. - Karsten Schwanke erklärt, daß dies keine Ausnahme ist, sondern der neue Normalzustand. Die Hitzewellen wären ohne Erderwärmung nicht denkbar. Die Dürreperioden werden sich in Zukunft noch verschärfen. |
TT | 5 |
| 31.7.26 |
Die großen Waldbrände in Spanien und Frankreich sind jetzt halbwegs unter Kontrolle, das Ausmaß der Zerstörung wird sichtbar. Neue große Feuer in Griechenland (u.a. auf Kreta) und in der Türkei. Bei der Tagesschau wird der Beitrag aus dem "Weltspiegel-Extra" von vorgestern wiederholt, in dem Karsten Schwanke erklärt, daß die Dürre und das Ausmaß der Waldbrände eindeutig eine Folge der Erderwärmung sind. |
A,TS | zus.5 |
| 1.8.26 |
Die Waldbrände in Spanien und Frankreich sind eingedämmt, die in Griechenland breiten sich immer weiter aus. Auch im Westen der USA große Waldbrände. Große Moorbrände auf Borneo. - Bei AJE und CNN zwei Erklärstücke darüber, wie Waldbrände durch die Erderwärmung an Ausmaß und Intensität zunehmen. Der Qualm der Brände macht etwa ein Fünftel der globalen Kohlenstoffemissionen aus. ¤ |
A,C,hj | zus.12 |
| 1.8.26 |
Dürre im Norden der Philippinen, offenbar als Folge von El Niño. Barnaby Lo berichtet von dort über leere Stauseen, Fischsterben, ausgetrocknete Reisfelder. Wegen des Niedrigwassers der Donau mussten Atomkraftwerke in Rumänien und Ungarn abgeschaltet werden. Rekordhitzewelle in Mexiko. |
A | zus.4 |
| 2.8.26 |
Die Waldbrände in Griechenland wüten weiter. Bei Athen sind zwei Hubschrauber bei der Brandbekämpfung zusammengestoßen und abgestürzt. - Große Waldbrände auch in Washington im Westen der USA. In Spokane sind dabei mehrere hundert Wohnhäuser abgebrannt. - Im "heute-journal" eröffnet Christian Sievers mit den Sätzen: "Asche die vom Himmel rieselt, giftiger Rauch in der Atemluft und Feuerstürme, die Bäume in kürzester Zeit vernichten - das klingt wie aus einem Katastrophenfilm, das ist der Sommer 2026 im Süden Europas. Wir wollen heute kucken, was zu tun ist, und warum die politisch Verantwortlichen angesichts von Hitze und Dürre auch bei uns so merkwürdig zurückhaltend wirken." ¤ |
A,C,TS,hj |
zus.9 |
|
2.8.26
|
Energiekrise in Ungarn, weil das Atomkraftwerk, das die Hälfte des Stroms erzeugt, wegen des Donau-Niedrigwassers abgeschaltet werden muss. Der Fluss ist stellenweise fast ganz ausgetrocknet. - Bei der Tagesschau ein Bericht über das Niedrigwasser am Rhein. Den Zusammenhang mit dem Bericht über die Waldbrände vermeidet man, indem man irgendein anderes Thema dazwischenschiebt. Die Worte "Klima" oder "Erderhitzung" kommen nicht vor. Und nun zum Sport! - Christian Sievers beim "heute-journal" hat dagegen den Zusammenhang ganz selbstverständlich benannt: noch nie seit sich die Menschheit erinnern kann, hat sich unser Kontinent so früh im Jahr dermaßen erhitzt. Es folgt ein Beitrag über die Folgen für Menschen (10.000 Tote) und Wirtschaft (deutlich sinkende Produktivität) in Deutschland, und die Frage, warum die Bundesregierung dazu nichts sagen will. Merz hat, darauf angesprochen, nur gemeint, er werde "die Wetterentwicklung" weiterhin beobachten. (Das Interview dazu ist dann mit einem SPD-Mann, der zwar selbst ganz vernünftige Dinge sagt, aber jede Kritik an den Brandstiftern beim Koalitionspartner vermeidet.) ¤ |
A,arj,TS,hj
|
zus.11
|
| 2.8.26 |
Alessandro Rampietti berichtet aus einer abgelegenen Gegend in Honduras über indigene Gemeinschaften, deren Selbstversorgungslandwirtschaft durch Dürren, Überschwemmungen und ein völlig chaotisches Klima immer schwieriger wird. |
A | 3 |
| 3.8.26 |
Die Tagesschau nochmal ausführlich über die wirtschaftlichen Probleme durch das Niedrigwasser an Rhein und Donau und über die Abschaltung des Atomkraftwerks in Ungarn. Erneut wird die Erderwärmung nicht erwähnt, das Wort "Klima" kommt nur im Zusammenhang mit "Klimaanlagen" vor, erneut ist dieser Bericht von der Meldung über die Waldbrände abgetrennt. Sprachlich Kindergartenniveau ("Getreide, Stahl und andere Metalle gelangen auf dem Fluss von A nach B ...") |
TS |
4 |
| 3.8.26 |
AJE berichtet weiter ausführlich über die Waldbrände in Griechenland und im Westen der USA, außerdem auch über die Energiekrise in Ungarn. Bei der Tagesschau nur eine Kurzmeldung zu Griechenland. Und dann Neues vom Mars-Tourismus. (Ernsthaft.) |
A,TS |
zus.5 |
|
4.8.26
|
Schwere Sturzfluten und Bergrutsche in Sri Lanka, mindestens fünf Todesopfer. Meldung und Bilder nur bei AJE. ¤ Bei AJE ein Bericht über die Dürre in Europa und Waldbrände in den Niederlanden und Griechenland. Bericht über eine Rekordhitzewelle in Südkorea mit Temperaturen bis 45 Grad. Die Regierung ruft die Leute auf, nicht ins Freie zu gehen. Bei der ARD nichts über die globale Klimakatastrophe, aber ein Bericht über die Dürre in Süddeutschland und die Folgen für die Landwirtschaft. Sven Plöger: "Ob wir wollen oder nicht, das sind Klimaänderungen, die wir derzeit spüren können." |
A A A TT |
1/2 2 2 4 |
| 4.8.26 |
"Inside Story: How much of a challenge are wildfires to Europe?" - Mohammed Jamjoom spricht mit Prof. Palaiologos Palaiologou (Forstwissenschaftler), Marta Yebra (Expertin für Waldbrandforschung an der Australian National University) und Carlo Buontempo (Copernicus Climate Change Service). |
A |
27 |
|
5.8.26
|
Die Klimakatastrophe auch heute nur bei AJE: Meldung: das WFP schätzt, daß durch El Niño nächstes Jahr 50 Millionen mehr Menschen hungern werden. Meldung und Bilder: katastrophale Überschwemmungen im Süden von Chile. Noch ein Bericht über die katastrophale Hitzewelle in Südkorea. Dort behandelt die Regierung den Notstand als solchen. In Wales und England herrscht offiziell eine Dürre. Rory Challands berichtet über ausgetrocknete Felder und die absehbare Missernte. |
A
|
zus.6
|
|
6.8.26
|
Laut RKI sind durch die Hitzewellen im Mai und Juni in Deutschland sogar etwa 12.000 Menschen gestorben. - Laut Umweltministerium hat der Klimawandel in Deutschland seit dem Jahr 2000 wirtschaftliche Schäden von etwa 145 Milliarden Euro verursacht. - Der Verkehrsminister trifft sich mit Wirtschaftsvertretern (und ohne Naturschützer) und berät über das Niedrigwasserproblem. Man will den Schiffsverkehr auf LKW umladen und allen Ernstes die Flüsse noch weiter ausbaggern, was das Problem aber nur verschärfen wird. Diverse Berichte. - Nur RTL berichtet außerdem über eine Protestkundgebung von Klimaschützern und Klimaforschern vorm Kanzleramt in Berlin. Sie fordern endlich wirksamen Klimaschutz und sofort ein Hitzeschutzprogramm. Die Regierung plant stattdessen neue Gaskraftwerke. - Laut einer Umfrage halten nur noch 11 % der Deutschen den Klimawandel für das wichtigste Thema. |
R,ht
|
zus.6
|
| 6.8.26 |
Bei der Tagesschau eine Kurzmeldung: in Italien wurde die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen. |
TS | 1/2 |
|
7.8.26
|
Bei AJE berichtet Rebecca Collard über die Dürre in Deutschland, den Niedrigpegel des Rheins und die wirtschaftlichen Auswirkungen (u.a. steigende Lebensmittelpreise). Dann ein Bericht über die Waldbrände im Westen der USA (Washington und Oregon) und das Leid von Wildtieren, deren Lebensraum zerstört wird. ¤ Und ein Bericht aus Puerto Rico, das unter einer monatelangen Dürre leidet, wie es sie noch nie gegeben hat. Bei der Tagesschau ein Bericht über Dürre und Hitze in Italien. Der einzige Beitrag, der nicht auf die globale Erwärmung hinweist, dafür aber darauf, daß die Leute jetzt Eis essen und Sommerdrinks genießen. |
A TS |
zus.7 2 |
| 8.8.26 |
Riesige Waldbrände in British Columbia (Kanada). Bericht bei AJE. - Meldung: neue Waldbrände auch in Spanien und Serbien. ¤ Meldung: am Matterhorn (Italien) ist durch das Auftauen des Permafrosts ein riesiges Stück Fels abgebrochen und zu Tal gestürzt. |
A
n |
2 1/2 |
| 9.8.26 |
Die riesigen Waldbrände in British Columbia dehnen sich immer weiter aus. 20.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Auch in Spanien neue Waldbrände. Berichte bei AJE und arte, die selbstverständlich auf die Erderwärmung als Ursache hinweisen. ¤ |
A,arj |
zus.5 |
| 9.8.26 |
Das Mittelmeer hat sich extrem aufgeheizt. Bei Mallorca wurde eine Wassertemperatur von 33 Grad gemessen. Invasive Algen breiten sich aus. Das warme Wasser sorgt für weiteres extremes Wetter. (Das Wort "Klima" ist bei der ARD anscheinend tabu.) |
TS |
2 |
| 10.8.26 |
Bei AJE und CNN mehr über die Waldbrände im Westen der USA und Kanada. In Spokane (Washington) sind dabei mehr als 900 Gebäude abgebrannt. Große Brände jetzt auch in Nevada. - Bei der Tagesschau nichts darüber, aber ein Bericht aus Südfrankreich nach den Bränden. Mondlandschaften und überall unterirdische Glutnester, die bei Wind jederzeit wieder aufflammen können. ¤ |
A,C,TS |
zus.10 |
| 10.8.26 |
Laut "Copernicus" waren Juni und Juli in Europa die bislang wärmsten Monate, die jemals gemessen wurden, mit 2,8 Grad über der Norm. Bei fast allen Sendern (Ausnahme: "Welt") heute Berichte über den Klimawandel, teilweise sogar als Hauptthema. Allerdings erwecken die Beiträge durchweg den falschen Eindruck, es handele sich um ein europäisches Problem. Aber immerhin wird mehrmals festgestellt und erklärt, daß sich die Erderwärmung in Zukunft fortsetzen wird. Bei den "Tagesthemen" auch die Frage, warum die deutsche Regierung sich nicht zu Klimaschutz und Hitzeschutz äußern will. ¤ |
TS24,arj, |
zus.16 |
| 11.8.26 |
Noch ein Bericht von John Hendren aus Spokane (Washington, USA) über die enormen Zerstörungen durch die Waldbrände. - Auf Java (Indonesien) hat ein Waldbrand große Teile eines Nationalparks zerstört. Von dort berichtet Jessica Washington. |
A |
4 |
| 13.8.26 |
Die fünfte extreme Hitzewelle in Europa in diesem Sommer. Step Vaessen berichtet aus dem trockenliegenden Flussbett des Rheins bei Kaub. Der Fluss ist jetzt nicht mehr durchgehend schiffbar. - Bei der BBC ein Bericht von Justin Rowlatt über die weltweiten Veränderungen der Landschaft: Bergstürze in den Alpen, verschwindende Gletscher, Dürren, ausgetrocknete Seen. Rowlatt stellt fest: erstens müssen wir schnell die Verbrennung von fossilen Stoffen beenden. Und zweitens die Landschaften so gestalten, daß Wasser nicht mehr so schnell abfließt. Darüber auch ein Gespräch mit Prof. Christian Schoof (Glaziologe). - Einziger Klima-Bericht auf deutsch im ZDF, über die Dürre in Deutschland, die in Süddeutschland absehbar zu einer dramatischen Missernte führen wird. Tierfutter wird knapp, teilweise werden schon Rinder notgeschlachtet. ¤ |
A,B,hj | zus.13 |
| 13.8.26 |
Auch in England herrscht seit Monaten extreme Dürre. Jetzt gibt es in mehreren Regionen größere Waldbrände. In Stourbridge (Midlands) sind dabei auch einige Wohnhäuser abgebrannt. |
Sky | 4 |
| 14.8.26 |
Katastrophale Überschwemmungen in Indiana (USA). - Dürre in Deutschland, leere Talsperren, Folgen für Schiffahrt, bevorstehende Missernte. - Bei der Tagesschau ein Bericht über das Verschwinden des Pasterze-Gletschers in Österreich. - Bei der BBC ein Gespräch mit Kaveh Zahedi (FAO) über die Auswirkungen des extremen Klimas auf die weltweite Versorgung mit Lebensmitteln. Es gibt praktisch weltweit Ernteverluste, und durch El Niño wird die Lage sich weiter verschärfen, Hungersnöte werden sich weltweit ausbreiten. ¤ |
A,B,C,arj,TS |
zus.19 |
| 14.8.26 |
Große Waldbrände in Kroatien, Spanien und nun auch in Deutschland. Ein großer Brand in der Eifel ist bei allen deutschen Sendern Hauptthema. Die Brände im Ausland werden teilweise aber auch erwähnt. ¤ |
A,R,arj,TS,hj |
zus.13 |
| 15.8.26 |
Weiter große Waldbrände in Kroatien, Spanien, Frankreich, England, Belgien und Deutschland. Auch die Brände in British Columbia breiten sich weiter aus. - In den Niederlanden ist durch die Dürre das Grundwasser so weit abgesunken, daß dadurch die Deiche beschädigt werden. Die Regierung verbietet darum den Einsatz von Frischwasser für die Bewässerung in der Landwirtschaft. Step Vaessen berichtet aus der Gegend von Den Haag. ¤ - (Die Brände in NRW und in Belgien sind weiter Hauptthema bei allen deutschen Sendern. Die Brände anderswo werden nicht erwähnt, ebensowenig die Tatsache, daß die Brände etwas mit der Erderhitzung zu tun haben.) |
A |
6 |
| 16.8.26 |
Ein Bericht bei über die andauernden Waldbrände in Kroatien, Spanien, Frankreich, Belgien, England und Deutschland. (Die Brände in NRW und Belgien sind bei den deutschen Sendern weiter Hauptthema.) |
A |
3 |
| 16.8.26 |
Bei CNN ein Bericht über den Wassermangel in Europas Flüssen und die Folgen für Kraftwerke und Verkehr. - Die SPD entdeckt das Thema Hitzeschutz. Der Neoliberale Klingbeil tönt, man müsse jetzt politisch etwas gegen den Klimawandel machen (OT). (Die SPD hat zugelassen, daß hunderte Millionen statt in Klimaschutz in den Ausbau der Fossilindustrie gesteckt werden.) Die CDU ist skeptisch. Bericht bei der Tagesschau. - Im "heute-journal" ein Bericht über die bundesweite Wasserkrise. In vielen Regionen, vor allem im Süden, ist bereits das Trinkwasser knapp, die Bürger werden zur Sparsamkeit aufgerufen, die Industrie nicht. |
C,TS,hj |
zus.10 |
| 17.8.26 |
Auf den Philippinen extreme Regenfälle, Überschwemmungen, mindestens 27 Tote. Barnaby Lo berichtet aus dem überschwemmten Manila. |
A |
2 |
| 17.8.26 |
Die Nordost-Passage durch die Arktis ist inzwischen weitgehend eisfrei, zumindest im Sommer. Eine chinesische Reederei hat jetzt die erste regelmäßige Schiffsverbindung nach Europa über diese Route (die "Eis-Seidenstraße") eröffnet. Infos dazu bei AJE. |
A |
2 |
| 18.8.26 |
Extreme Regenfälle und katastrophale Sturzfluten in der Gegend von Antofagasta in Chile. Meldung und dramatische Bilder. |
A | 1/2 |
| 19.8.26 |
Große Waldbrände in Portugal und Spanien. Beim "auslandsjournal" ein Beitrag von Gert Anhalt über die globalen Auswirkungen von El Niño. Extreme Niederschläge in Südamerika, bergeweise tote Fische in Kalifornien, extreme Zyklone in Ostasien, ausgetrocknete Regenwälder und riesige Brände in Indonesien, sowohl im Urwald wie in den Palmölplantagen. Die Dauerhitzeglocke über Europa hängt wohl nicht direkt mit El Niño zusammen, könnte sich aber in Zukunft öfter wiederholen. ¤ |
A auslandsjnl |
1/2 7 |
| 19.8.26 |
Durch den Rückzug des Meereises können Finnwale, Buckelwale und Blauwale vor Grönland und der Antarktis weiter in die polaren Gewässer vordringen und dort Krill fressen. Andere Arten, die auf das Eis angewiesen sind, wie Eisbären und Narwale, verschwinden. |
B |
2 |
| 20.8.26 |
Der große Waldbrand im Hohen Venn (Belgien) ist inzwischen unter Kontrolle. Im Torfboden des entwässerten Moores glüht es aber noch überall. Peter Smith berichtet von dort. "Here you can see the nightmare vision of a warming climate." Durch die extremen Regenfälle, Überschwemmungen und Bergrutsche auf den Philippinen sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Jamela Alindogan berichtet aus Calumpit. - Extreme Regenfälle und Bergrutsche in Peru. |
A A |
3 2 |
| 20.8.26 |
Wegen Wassermangels muss der Schiffsverkehr im Panamakanal eingeschränkt werden. - Meteorologen erwarten, daß der diesjährige El Niño der stärkte jemals beobachtete wird. Im nächsten Jahr wird er aber noch stärker. Erläuterungen von Prof. Andrew Watkins. |
B |
3 |
| 20.8.26 |
Nach der Dürre in Süddeutschland nun wieder extreme Unwetter. Lokal extreme Niederschläge, heute zwei Tornados, stellenweise schwere Verwüstungen. Durch das enorm aufgeheizte Mittelmeer kommen auch in den nächsten Tagen enorme Regenmengen über die Alpen. |
R,TT |
zus.4 |
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20.8.26
|
14.000 Hitzetote allein in Deutschland in diesem Sommer, riesige Waldbrände, extreme Unwetter, überhitzte Meere. Die Folgen der Klimakrise werden unübersehbar, aber die Bundesregierung mag dazu nichts sagen. Stattdessen verschlimmert sie bewusst und vorsätzlich die Erderwärmung. Wirtschaftsministerin Reiche will neue Gaskraftwerke bauen, die den Strom für neue KI-Rechenzentren liefern sollen. Für die Rechenzentren werden Wälder abgeholzt, im Betrieb verbrauchen sie zur Kühlung das letzte Grundwasser. Die Abwärme braucht dank Reiche auch nicht mehr genutzt werden und wird einfach an die Umwelt (also die Menschen) abgegeben. (Die SPD macht übrigens mit, wie immer.) - Wer so vorgeht, handelt offensichtlich nicht im Dienst irgendwelcher Menschen. Was ist es eigentlich, das diesen Verbrechern wichtiger ist als das Überleben von Planet und Menschen? ¤¤ |
Monitor
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14
|
| 21.8.26 |
Mehr über die Warnung von Meteorologen, daß der sich entwickelnde El Niño der stärkste jemals beobachtete werden wird, vermutlich stärker als jeder in den letzten 1000 Jahren. Die Folgen sind bereits unübersehbar: Dürren und Brände in Südostasien, Sturzfluten und Bergrutsche in Südamerika, der Panamakanal ohne Wasser, weltweite Erwärmung um ca. 2 Grad. Zwei erklärende Beiträge, bei AJE Erläuterungen von Laurie Laybourn (Strategic Climate Risks Initiative) zu den weltweiten Auswirkungen u.a. auf die Nahrungsversorgung. Laut dem Bericht bei Sky News wird für Britannien (und wohl auch für Westeuropa) ein besonders strenger Winter erwartet. ¤ |
A,Sky | zus.10 |
| 23.8.26 |
Große Waldbrände in Serbien und Mazedonien. - Großer Brand in Ankara. - Großer Waldbrand in Nevada, auch zahlreiche Gebäude sind abgebrannt. |
A |
4 |
| 24.8.26 |
In Stockholm haben 10.000 Leute mit Greta Thunberg gegen die Erderwärmung und die Tatenlosigkeit der Regierung demonstriert. Am 13.9. wird in Schweden das Parlament neugewählt. Thunberg stellt fest, daß keine der Parteien auch nur halbwegs ernsthafte Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe vorschlägt. |
E | 1 |