Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

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(Update 27.9.26)
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           rauskuck vom Dienstag, 29.9.2026           


   Täglich upgedatet: rauskuck-Extra zu Putschversuch, Bürgerkrieg und Völkermord in Sudan

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Beitrag

Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
Afrika
Äthiopien

Drei Berichte über die andauernden Kämpfe zwischen der Armee und der TPLF und verbündeten Rebellengruppen. Bilder vom Einmarsch der Regierungstruppen in Alamata. Bei TV5 einige Hintergrundinfos (auf französisch).

A,JA,arj zus.10
         
 Nahost 

Libanon / Israel

Die Parlamentswahl in Israel wird an der Expansion des Zionistenstaates nach Libanon und Syrien nicht viel ändern. Auch die Oppositionsparteien halten an Besatzung, Vertreibung und Zerstörung fest, begründen das mit "Sicherheitsinteressen". Bericht von Zeina Khodr.

A 3
         

Israel / Palästina / Gaza

Neue Satellitenbilder bei Google Earth zeigen die totale Zerstörung in Gaza. 1,9 Millionen Menschen leben nun in Flüchtlingszelten statt in Häusern.  ¤

A 2
         

Israel / Palästina / Westbank

Am Montag haben etwa 100 Nazisiedler den Ort Jalud (bei Nablus) angegriffen, die Bewohner vertrieben und Häuser und Autos in Brand gesteckt. Die Besatzungsarmee hat die Nazis nicht daran gehindert, aber anschließend die Bewohner an der Rückkehr gehindert. Das US-Außenministerium "kritisiert" den Angriff. Bericht von Nida Ibrahim, Infos von Jon Donnison (BBC) und Jeremy Diamond (CNN).  ¤

A,B,C zus.10
         

Israel / Palästina / Israel

Netanjahu leugnet weiterhin, daß er von den UAE und Ägypten vor dem Hamas-Angriff (7.10.23) gewarnt wurde. Nachdem er seinerseits den damaligen Geheimdienstchef Ronen Bar beschuldigt hat, verklagt dieser ihn jetzt wegen Verleumdung. Infos aus Jerusalem von Jeremy Diamond.

C 4

Asien

Myanmar

Trotz des andauernden Bürgerkriegs und drohender rassistischer Verfolgung schiebt Malaysia 5000 Rohingya-Flüchtlinge nach Myanmar ab.

arj 2

Europa

Spanien

Die Proteste gegen die Wohnungsnot gehen weiter. Die linke Regierung reagiert und hat erstmal ein Verbot von Zwangsräumungen verhängt. Weitere Maßnahmen könnten von den Rechten im Parlament blockiert werden. Die zwangsgeräumte Maricarmen darf wieder zurück in ihre Wohnung, in der sie seit 70 Jahren lebt.

A,arj,TS

zus.7
         
BRD / Linke

"Toll!" (bei "frontal") mit einigen erhellenden O-Tönen zum Thema Enteignungen. Diese sind im Grundgesetz vorgesehen, und werden von den Herrschenden immer wieder für Zerstörungsprojekte (Autobahnen, Flughäfen, Tagebaue) gegen die Bürger benutzt. Die Enteignung von Konzernen wollen CDU-Politiker aber verbieten - was grundgesetzwidrig wäre.

ZDF

3

         
Ökologie
Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie

"Elon Musks Traum vom Mars: Der wahre Preis" - Dokumentarfilm von Bryan Carter über den pseudoreligiösen Science-Fiction-Kult um Musks Raumfahrtpläne (Besiedelung des Mars, interstellare Siedlerschiffe) und die ganz reale Zerstörung unseres Planeten durch Raketenschrott und Raketenabgase in der Hochatmosphäre, und über das Ende der erdgebundenen Astronomie durch die gigantischen Satellitenflotten (für "schnelles Internet"). Absehbar, daß durch Kollisionen bald der Orbit so voll Schrott sein wird, daß auch jede weitere Raumfahrt unmöglich wird.  ¤¤

Text von arte: "Mit dem Versprechen auf andere Welten schürt die Raumfahrtindustrie gefährliche Illusionen und überfrachtet den Orbit mit Tausenden von Satelliten. Forschende und Aktivisten prangern die Folgen dieses Systems an, das die Destabilisierung der Erde beschleunigt, Ökosysteme schwächt und unser Verhältnis zum Kosmos verändert.
Angesichts der Krisen auf der Erde erscheint eine mögliche Besiedlung des Alls durchaus verlockend. Doch die Vision von einer Zukunft auf fernen Planeten verstellt den Blick auf eine andere Entwicklung: Schon heute dehnt die Raumfahrtindustrie ihren Einfluss im Erdorbit aus – mit Tausenden von Satelliten und im Namen einer globalen, jederzeit verfügbaren Vernetzung.
Der beispiellose Ausbau der Raumfahrt bringt immer mehr Startplätze und Raketenstarts mit sich. Ganze Regionen werden dadurch verändert, Ökosysteme geschwächt und lokale Gemeinschaften unter Druck gesetzt. Von Texas über Schweden bis Chile wächst der Protest gegen diese neue Jagd nach Profit, gegen die von ihr verursachte Umweltbelastung und gegen das Paradox eines Systems, das im Namen eines möglichen "Planeten B" den einzigen bewohnbaren Planeten aufs Spiel setzt, den wir haben."

arte

 

 

 

 

55

 

 

 

 

   (Video?)    
Klima, Erderhitzung, Energie / Entropie

"Der Billionen-Prozess: Wer bezahlt die Klimakatastrophe?" - Dokumentarfilm von Felix Golenko über die Klage von Klimaaktivist:innen und mehreren Inselstaaten vor dem ICJ (IGH) in Den Haag gegen Staaten, die den im Abkommen von Paris versprochenen Klimaschutz nicht leisten. Das Gericht hat mit seinem Rechtsgutachten vom 23.7.25 weitgehend den Klägern rechtgegeben. Regierungen und Konzerne können jetzt für den unterlassenen Klimaschutz zur Rechenschaft gezogen werden. Beispielsweise in Deutschland machen sie bislang aber einfach weiter.  ¤

Text von arte: "Alles begann 2019 in einem Klassenzimmer auf Vanuatu. Jurastudierende fragten sich: Wer bezahlt die Klimakatastrophe? Sie schmiedeten einen Plan: den Klimawandel vor das höchste Gericht der Welt zu bringen. Sechs Jahre lang kämpften sie gegen Widerstände, um das Völkerrecht zu revolutionieren und die Industriestaaten finanziell haftbar zu machen.
Was als kühne Idee in einem Seminarraum der University of the South Pacific im Jahr 2019 begann, entwickelte sich zu einer globalen Rechtsrevolution. Angesichts zerstörerischer Zyklone und steigender Meeresspiegel fassten Jurastudierende auf Vanuatu einen Entschluss: Sie wollen nicht länger auf unverbindliche politische Versprechen warten. Ihr Ziel ist der Internationale Gerichtshof in Den Haag.
Die Staaten, die hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich sind, sollen für die Schäden haftbar gemacht werden. Es geht um Entschädigungszahlungen in Billionenhöhe.
Der Dokumentarfilm "Der Billionen-Prozess" erzählt die außergewöhnliche Geschichte dieses sechsjährigen Marathons. Mit unerschütterlicher Entschlossenheit mobilisierten die Studierenden eine weltweite Jugendbewegung. Ihr Ziel ist ein Rechtsgutachten, das die Pflichten der Staaten zum Klimaschutz völkerrechtlich klärt. Was als studentische Initiative begann, wuchs zu einem Zusammenschluss von mehr als 100 Nationen heran, die schließlich vor das höchste Gericht der Welt zogen.
Die Dokumentation zeigt den Kontrast zwischen den bedrohten Küstendörfern des Pazifiks und den prunkvollen Hallen des Friedenspalastes. Hier, Tausende Kilometer von zu Hause entfernt, treten die jungen Menschen schließlich vor das Weltgericht. Es ist ein historischer Wendepunkt: Zum ersten Mal wird die Klimakrise nicht als abstrakte Umweltfrage, sondern als Frage der Menschenrechte und der rechtlichen Haftung verhandelt. Die Industriestaaten wehren sich mit Händen und Füßen gegen mögliche finanzielle Ansprüche. Wer wird vor Gericht Recht bekommen?"

arte

 

 

 

 

 

 

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                                                                               erstellt am 30.9.26  um 16:40 Uhr

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