Afrika : Äthiopien , Eritrea         (letzter Eintrag 26.5.10)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
16.10.07 Birgit Virnich :Pilgerreise zu den Felsenkirchen  N3-Weltbilder  
15.11.07

Im Hochlandort Dessie leben Muslime und Christen friedlich zusammen   ZDF-auslandsjournal

alj

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16.11.07

Meles Zenawi (Premierminister Äthiopien) : Spannungen mit Eritrea, "keine Verbrechen in Somalia"

Berhanu Kebede (Botschafter Äthiopien) über drohenden Krieg mit Eritrea

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1.12.07

Äthiopien / Eritrea :Nach 5 Jahren Ruhe und gescheiterten Verhandlungen könnte der Grenzkonflikt wieder zum Krieg führen.

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5.12.07 

Eritrea : Über den "Journalisten des Jahres" Seyoum Tsehaye, der seit 6 Jahren inhaftiert ist.

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19.1.08

Mit offenen Karten : Äthiopien - Geografie, Geschichte, aktuelle innere und äußere Konflikte

arte

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30.1.08

Eritrea : Der umstrittene Film "Feuerherz" nach dem Buch der vorgeblichen Ex-Kindersoldatin Senait Mehari und die Proteste von anderen Eritreern gegen diese "Lügengeschichte".  (Link zu Zapp)

Zapp

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15.4.08

Reportage von Mohamed Adow über die ONLF-Rebellen, die seit 10 Jahren für die Unabhängigkeit des Ogaden kämpfen. Und Gespräch darüber mit Abdirahman Mahdi (ONLF).

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16.4.08

Zweiter Teil der Reportage von Mohamed Adow über die Rebellen im Ogaden. Auch Frauen nehmen als Kämpferinnen am Befreiungskrieg teil. Peter Bouckaert (HRW) über Politik der verbrannten Erde der Regierung gegen Zivilisten im Ogaden.

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17.4.08

Dritte Reportage aus dem Ogaden. Dorfbewohner berichten von Vertreibungen und Terror durch die Regierungstruppen.

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18.4.08

Ogaden (NNA)*

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20.4.08

Sudan / Äthiopien : Imran Khan berichtet aus dem Kassala-Flüchtlingslager im Ost-Sudan, wo Flüchtlinge aus allen Konfliktregionen versammelt sind, aus Sudan, Eritrea, Äthiopien und Somalia.

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21.4.08

Somalia / Äthiopien :  Schwere Kämpfe in Mogadishu, Äthiopiens Armee beschießt Wohnviertel, über 80 Tote, Massenflucht. Bilder von Leichen auf den Straßen. Ein Sprecher der Islamisten spricht (am Telefon aus Eritrea) von über 200 Toten.

Meldung: Äthiopien bricht diplomatische Beziehungen zu Katar ab, weil es "Terroristen" unterstützt habe. In Katar ist der Sitz von Al Jazeera. 

E,A,JA

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26.5.08 Äthiopiens oberstes Gericht verurteilt Ex-Staatschef Mengistu (der im Exil in Zimbabwe lebt) zum Tode, wegen über 200 Morden und Völkermord. (Bei der BBC ein kurzer (OT) von Mengistu: "Wir wurden von einer Revolution des Volkes an die Macht gebracht.")

B,E

zus.3

30.5.08

Hungersnot im Süden des Landes durch Dürre und Mißernte.  Bilder von sehr dünnen Kindern.

B

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31.5.08

Hungersnot im Süden des Landes, nach UNICEF-Angaben sind über 100.000 Kinder am Verhungern.

A,NC

zus.3

6.6.08 Hungersnot JA 2
20.6.08

Eritrea / Djibuti : Djibuti wirft Eritrea vor, mit Truppen ein Gebiet an der Meerenge von Bab El Mandeb besetzt zu haben und legt dafür Luftbilder als Beweis vor.

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4.7.08

Somalia / Äthiopien : Meldung: Äthiopische Truppen sollen 70 somalische Kämpfer im Grenzgebiet getötet haben.

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28.8.08

Somalia / Äthiopien : Zwei Berichte über den Kampf der Islamic Courts Union (ICU) gegen die Besatzung durch äthiopische Truppen. Äthiopiens Premier Zenawi sagt in einem Zeitungsinterview, ein Abzug sei möglich, man habe nicht mit einem so langen und teuren Engagement gerechnet. Berhanu Kebede (äthiopischer Botschafter in London) dazu.

A,B zus.9
3.9.08

Bericht von M.Adow über die Hungersnot, den Krieg gegen Rebellen im Ogaden und über die Flüchtlinge dort.

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26.9.08

Somalia / Äthiopien : Interview mit Äthiopiens Präsident Meles Zenawi. Er beklagt sich über mangelnde internationale Unterstützung bei der "Befriedung" Somalias und kündigt einen Abzug seiner Truppen an. 

Piraten kapern einen ukrainischen Frachter, beladen mit 30 Panzern und Munition (angeblich für Kenia).

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B,JA,E

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26.10.08

Hungersnot

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27.10.08

Somalia / Äthiopien : Regierung und ein Teil der Opposition einigen sich auf Waffenstillstand, Äthiopien will im November mit Abzug beginnen.

A,C

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6.8.09

Bei Riz Khan sprechen Fowsia Abdulkadir (Ogaden HR-Comitee), Greg Stanton (Genocide Watch) und David Shinn (Ex-US-Botschafter in Äthiopien) über den Konflikt im Ogaden. (NNA)*

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2.12.09 Eritrea : Die Journalistin Sinead O'Shea hat Eritrea besucht und dort undercover gefilmt. Sie schildert das Land als totalitären Polizeistaat mit ständiger Überwachung und Foltergefängnissen. Da niemand ausreisen darf, versuchen Tausende illegal aus dem Land zu fliehen. Der Konflikt mit Äthiopien bestimmt weiterhin die Medienpropaganda, als seine Folge lebt ein großer Teil der Menschen in Elend und Hunger.  (P+P)  ¤

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3.1.10 Eritrea : Pascale Harter berichtet, daß das Land trotz der schweren Dürre und Hungerkrise internationale Hilfe ablehnt. Im Flüchtlingslager von Aksum in Äthiopien kommen immer mehr Eritreer an, die sagen, ihre Regierung setze Nahrungsmittel als politisches Druckmittel ein. 

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20.2.10 Eritrea : Jane Dutton interviewt Präsident Isaias Afewerki. Der gibt teilweise leicht bizarre Auskünfte. Es gebe keinen Hunger in Eritrea und keine eritreischen Flüchtlinge in den Nachbarländern, er habe nie seinem Volk die Demokratie oder sonst irgendwas versprochen, und Eritrea mische sich nicht in Somalia ein, im Gegensatz zu den USA, die die ganze Region destabilisieren wollten.

Ein paar Anmerkungen dazu vom eritreischen Journalisten und Oppositionellen Salih Sabah.

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10.4.10

 

 

"Kaffee rettet Urwald" - Kurzreportage von Sebastian Kuhn und Tilman Przyrembel   (NNA)*

Text von der arte-Seite: "Eine kleine schwarze Bohne rettet in Äthiopien den letzten Rest von Regenwald: Die weltberühmten wilden Arabica-Kaffeepflanzen wachsen dort in einem kleinen Schutzgebiet. Vor 60 Jahren bedeckte der Urwald fast die Hälfte des Landes – heute sind es nur noch 3 Prozent in Bonga in der bitter armen Region Kaffa. Bis die Menschen hier erkannt hatten, dass ihnen der Wald einen bescheidenen Wohlstand bringen könnte, rodeten sie ihn für ihre Äcker. Ein „Fairtradeprojekt“ half ihnen, für den wilden Kaffee höhere Preise zu erzielen. Inzwischen leben 6500 Kaffeebauern in Äthiopien von der wilden Ernte. Die UNESCO will den Wald bei Bonga jetzt als erstes äthiopisches Bioreservat anerkennen.
Noch immer aber wächst die Bevölkerung in Äthiopien rasant: Bis 2050 soll sie sich verdoppelt haben. Die vielen Menschen aber brauchen Land für Häuser und Felder. Immerhin plant die Regierung in Addis Abeba jetzt, die geschützte Fläche Urwald auf 200 000 Hektar zu vergrößern – denn das Modellprojekt mit dem wilden Kaffee hat sie überzeugt."

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5.5.10 Eritrea : Nach Angaben eines ins Exil geflüchteten Gefängniswärters sind wegen der üblen Bedingungen in seinem Knast dort 15 politische Gefangene gestorben, darunter ehemalige Regierungsmitglieder und Journalisten. Bericht von Andrew Simmons.

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8.5.10

 

 

 

 

 

Äthiopien : "Rosen gegen den Hunger" - Reportage von Tilman Przyrembel, Sebastian Kuhn und Wolfgang Schoen   (NNA)*  ¤

Text von der arte-Seite: "Äthiopien ist eines der fruchtbarsten Länder der Welt und doch hungert dort die Hälfte der Bevölkerung – das internationale Agrobusiness aber verspricht der Regierung Hilfe im Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger. Der Inder Sai Ramakrishna Karuturi hat 300 000 Hektar äthiopisches Land gepachtet, um dort hunderttausende Tonnen Agrarprodukte, Nahrungspflanzen und Blumen, anzubauen und zu ernten – und um Arbeitplätze zu schaffen.
Das erscheint auf den ersten Blick überzeugendes Modell und deshalb haben wir unsere Reporter nach Äthiopien geschickt. Der Unternehmer Karaturi zeigte ihnen bereitwillig seine Farmen und seine Arbeitskräfte: Um Addis Abbeba herum ist er inzwischen der größte Farmbesitzer, 6000 Menschen arbeiten dort für ihn, sie bauen Rosen an. „Es ist Gottes eigenes Land. Die Menschen hier sind sehr freundlich und arbeiten hart, “ schwärmt er.
Doch nach dem offiziellen Besuch der Rosen-Gewächshäuser baten die Arbeiterinnen und Arbeiter dort unser Reporter-Team zu einem heimlichen Treffen. Dort beklagten sie sich bitter: Die Regierung habe ihnen ihr Land genommen, um es an den Investor zu verpachten, sie seien nun gezwungen für ihn zu arbeiten und sie verdienten dort weniger als vorher mit dem Erlös des eigenen Landes.
Der äthiopische Landwirtschaftsminister Abera Deresa verteidigte das Projekt vor unserer Kamera. Für ihn ist das Engagement der ausländischen Investoren die schnellste, effektivste und rentabelste Methode, Äthiopien von Hunger und Armut zu befreien.
In jedem Fall ist das „billige“ Land und die „preiswerten“ Arbeitskräfte überall in Afrika ein lohnendes Geschäft für Investoren. Es wird darauf ankommen, dass die Regierung in Äthiopien darauf achtet, bei allem Gewinnstreben, daraus auch einen Nutzen für ihr eigenes Volk herauszuholen."

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18.5.10 Äthiopien : Mindestens 5 Tote bei Unruhen im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen.

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20.5.10 Äthiopien : Wahlkampf zu den Parlamentswahlen am Sonntag. Die EPRDF von Premier Zenawi zeigt sich siegessicher. Die Opposition beklagt sich über Drohungen und Gewalt. Bericht von Andrew Simmons.

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21.5.10

Andrew Simmons berichtet über Vorwürfe der Opposition, daß die Regierungspartei EPRDF landwirtschaftliche Hilfsprojekte benutze, um Wählerstimmen zu kaufen. Gespräch darüber mit Seeya Abraha vom Oppositionsforum MEDREK.

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22.5.10

Berichte von Andrew Simmons, Will Ross und Virginie Gomez zur Parlamentswahl und zu Vorwürfen von Einschüchterung und Manipulation.

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23.5.10

Berichte vom Wahltag. Offenbar sehr ruhiger Verlauf, die Opposition spricht von Einschüchterung und Wahlbetrug, aber konkrete Anzeichen dafür gibt es laut EU-Wahlbeobachtern und Korrespondenten (Andrew Simmons und Will Ross) kaum, auch nach Einschätzung von Alemayehu Mariam (Ethiopian Review). Die Auszählung wird bis zu 4 Wochen dauern. - Bei arte ein Bericht über die positive wirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitiger Massenarmut.

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24.5.10

Die Wahlkommission teilt mit, daß nach ersten Auszählungsergebnissen mit einem deutlichen Sieg der Regierungspartei gerechnet wird. Infos von Andrew Simmons, Bilder von einer besonders peniblen Stimmenauszählung.

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25.5.10

In Addis Abeba feiern Tausende Anhänger der Regierungspartei deren erwarteten Wahlsieg. Die Demonstranten fordern ebenso wie Premier Zenawi, daß das Ausland das Ergebnis anerkennen soll. Die EU-Wahlbeobachter kritisieren den Wahlverlauf als unfair.

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26.5.10

Andrew Simmons über Forderungen der Opposition nach einer Wiederholung der Wahl.

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