Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

 Das Themenarchiv (Update 9.6.18)  rauskuck-Archiv (nach Datum)  rauskuck. Was soll das?  rauskuck? What's that
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           rauskuck vom Dienstag, 12.6.2018           

 

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Beitrag

Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
Afrika

Kamerun

Bei "Focus on Africa" ein Beitrag von Tomi Oladipo über die Unabhängigkeitsbestrebungen des englischsprachigen Westteils von Kamerun und die brutale Reaktion der Regierung darauf. Einschätzungen dazu von Elie Smith (unabhängiger Journalist in Douala).

B

7
 Nahost 
Jemen

Warnungen der UN vor einer humanitären Katastrophe durch den Vormarsch der Saudis auf die Hafenstadt Hodeidah. 

E 1

Israel / Palästina

Nur bei Euronews ein Bericht: in der Nähe von Bethlehem im besetzten Palästina haben israelische Polizisten 15 Häuser in einem Außenposten der israelischen Siedler geräumt. Das oberste israelische Gericht hatte die Räumung der illegalen Siedlung angeordnet.

E 1
         

Terror / "Krieg gegen den Terror" 

Nordkorea

Donald Trump und Kim Jong-un haben sich in Singapur getroffen. Sie unterschreiben eine Erklärung, in der beide ankündigen, auf die nukleare Abrüstung Koreas hinzuarbeiten. Die USA wollen außerdem ihre Manöver in Südkorea einstellen. Alle Abmachungen sind aber völlig unkonkret und unverbindlich. Trump sagt, daß er Kim nun "vertraut".

A,TS,hj,E zus.19
         

Asien

Sri Lanka

In den "Weltbildern" ein Bericht von Markus Spieker über die Gewaltorgien rassistischer "Buddhisten" gegen Muslime in den letzten Monaten. Er zeigt ganz gut, wie Vorurteile und rassistische Ideologie nach einem willkommenen Anlass in Mordhetze umschlagen, und zieht die Parallele zu Myanmar. Das Muster ist aber auch von den AfD-Nazis bekannt.  ¤ 

NDR 5

Amerikas

Trump

Pressekonferenz von Donald in Singapur, bei der er ausführlich seine angeblichen Erfolge gegenüber Nordkorea anpreist und auf Fragen nach deren konkreter Umsetzung gereizt reagiert. (Live-OT)

C 66
         
Mankind & Humanity

Krieg

"Armeen im Griff der Konzerne - Verteidigung als Geschäft" - Film von Jutta Pinzler, Michaela Kirst und Martin Grönemeyer (NNA)*  ¤ 

Text von arte: "Die Streitkräfte stehen unter Druck – in Deutschland wie in Frankreich. Beide Armeen sind, wie seit Jahrzehnten nicht, durch Auslandseinsätze von Afghanistan bis Nordafrika gefordert. Dabei kämpft die französische Armee – ähnlich wie die Bundeswehr – mit Finanzproblemen, schlechtem Material und Personalmangel. Outsourcing und die Zusammenarbeit mit zivilen Firmen versprechen günstige Preise und schnelle Lösungen. Bei Auslandseinsätzen geht von der Aufklärungsdrohne bis zur Wäscherei schon jetzt nichts mehr ohne Privatfirmen. Es ist zum Beispiel ein Rüstungskonzern, der das GÜZ betreibt, Deutschlands wichtigsten Truppenübungsplatz. Darüber hinaus engagieren sich unsere Politiker und Militärs für Waffenexporte in alle Welt, um die heimischen Rüstungsindustrien zu erhalten. Ehemalige Minister wechseln als Lobbyisten zu Rüstungsfirmen. Und wer Waffen aus Frankreich oder Deutschland kauft, der bekommt auch gleich eine Ausbildung durch die jeweilige Armee. Externe Firmen liefern längst nicht mehr nur die Ausrüstung der Streitkräfte, sondern auch Know-how und Personal. Wie viel Outsourcing verträgt das staatliche Gewaltmonopol und was heißt das für die demokratische Kontrolle militärischer Aktionen? Unsere Autoren hatten Zugang zur französischen Armee und der Bundeswehr, konnten bei Übungen und Auslandseinsätzen wie in Afghanistan drehen und Verantwortliche aus Politik, Armee und Industrie mit ihren Recherchen konfrontieren. Die investigative Dokumentation legt offen, wie weit die Privatisierung bereits fortgeschritten ist, wie eng die Verbindungen zur Rüstungsindustrie sind und welche fatalen Folgen diese Verstrickungen in der Zukunft haben könnten."

arte

 

 

 

92

 

 

 

Flüchtende, Mauern, Grenzen, Zäune I

Die "Aquarius" hat nun Kurs auf Valencia genommen. Die Hälfte der 629 Bootsflüchtlinge an Bord soll von einem italienischen Schiff nach Spanien gebracht werden. Bittere Reaktionen von anderen EU-Staaten auf die menschenfeindliche Politik der neuen rechtsextremen Regierung in Rom. Zugleich beschließt die EU-Kommission eine massive Erhöhung der Ausgaben für die "Grenzsicherung".

A,arj,TS

zus.8
               

Flüchtende, Mauern, Grenzen, Zäune II

"Türsteher Europas - Wie Afrika Flüchtlinge stoppen soll" - Film von Jan M. Schäfer, Simone Schlindwein und Christian Jakob  (NNA)*  ¤¤ 

Text von arte: "Spanien hat es vorgemacht: Als 2004 Flüchtlinge in Booten von Westafrika zu den Kanarischen Inseln fuhren, griff das Land durch. Es zahlte Ländern wie Senegal viele Millionen Euro, um die Flüchtlinge zu stoppen. Seitdem riegelt die spanische Küstenwache die senegalesischen Strände ab, Tausende Kilometer von Europa entfernt. Dieses Prinzip kopiert die EU heute im großen Stil mit fast zwei Dutzend Ländern in Afrika. Der Deal lautet: Entwicklungshilfe gegen Flüchtlingsstopp. Mehrere Milliarden Euro bietet die EU für die Koalition in Sachen Grenzschutz. Entwicklungshilfe wird an Bedingungen geknüpft: Wer beim Kampf gegen irreguläre Migration als Türsteher der EU agiert, bekommt Geld. Europäische Polizisten und Soldaten werden in immer mehr Länder Afrikas geschickt, um den Grenzschutz zu verbessern. Auch Diktaturen wie Sudan und Eritrea werden so zu "Partnern" Europas, um Fluchtrouten zu unterbrechen. Für europäische Sicherheits- und Rüstungskonzerne ist das Geschäft mit der Grenztechnologie ein neuer Absatzmarkt. Mit Hilfe von Entwicklungsgeldern investieren afrikanische Regierungen in Hochtechnologie "Made in Europe", die sie sich ohne EU-Hilfe nicht leisten können. Kritik äußert die Afrikanische Union: Sie sieht ihre Pläne von einem Kontinent der Freizügigkeit ähnlich dem Schengen-Modell als unvereinbar mit den EU-Vorstellungen. Die Reporter Jan Schäfer und Simone Schlindwein haben unter anderem in Uganda, Niger und dem Sudan untersucht, wie die EU ihre Migrationspolitik in Afrika durchsetzt, wer davon profitiert und welchen Preis die Migranten dafür zahlen müssen."

Anschließend Gespräch mit Markus Bickel (Journalist, Autor von "Die Profiteure des Terror - Wie Deutschland arabische Diktaturen stärkt").  (NNA)*

arte

 

 

 

 

arte

53

 

 

 

 

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Roboter

Noch ein Beitrag über autonome Killerroboter. Das meiste davon ist schon bekannt.

nano 9

     *(NNA) = Noch nicht angekuckt                                                       erstellt am 13.6.18  um 21:20 Uhr

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