Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Natur und Umwelt #2 (Waldzerstörung, Raubbau, Artensterben, Ökozid)        (letzter Eintrag 29.4.13)

   Natur und Umwelt #1  (bis 17.10.11)             

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
25.10.11

 

 

 

 arte-Themenabend

1. "Tatort Regenwald - Undercover gegen die Holzmafia" - Reportage von Michaela Kirst über die Arbeit des Biologen und Naturschützers Alexander von Bismarck, der in Madagaskar verdeckt ermittelt, um die Handelswege von illegal in Schutzgebieten geschlagenem Edelholz nachzuweisen, die über China direkt in deutsche Musikalienhandlungen führen. - Schöner Film, wichtiges Thema. Der Hauptgrund der Waldzerstörung in Madagaskar, die Landnot der wachsenden Bevölkerung, wird aber völlig ausgeklammert.   ¤

2. "Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge" - Film von Thomas Weidenbach über angeblich neue Methoden beim Abholzen des Regenwaldes in der Republik Kongo (Brazzaville). Weidenbach ist völlig begeistert davon, daß die Holzfirmen sich dort nur das rausholen, was sich auch lohnt, also die wertvollen jahrhundertealten Riesenbäume. Beim sogenannten "selektiven Einschlag" bleibt ein degenerierter Wald zurück, der dem unbedarften Beobachter als Urwald erscheint, ist ja alles wieder grün hier, und die Gorillas mögen ja auch gerne die jungen Triebe. - Übler Propagandafilm der Holzmafia, im Gewand des "Ökooptimismus". Widerlich. Und der von sat1 eingekaufte Thomas Kausch zeigt das bei arte unter dem Spruch "vom Kongo lernen, wer hätte das gedacht."

Diese meine Einschätzung deckt sich mit der von "Rettet den Regenwald". Ausführlichere Begründung bitte dort nachlesen.

arte

 

arte

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26.10.11 Waldzerstörung : Andreas Stamm berichtet darüber, wie er einen Tag lang als Baumpflanzer auf Vancouver Island (British Columbia, Kanada) gearbeitet hat. Interessant ist nicht so sehr seine Wehklage über den harten Job. Sondern die Aufnahmen des ökologischen Desasters. Der jahrtausendealte Regenwald ist mit Vollerntern komplett abgeholzt worden, zwischen den riesigen Baumstümpfen werden jetzt Nutzhölzer in Monokultur gepflanzt. Von außen gesehen wird es wieder grün, aber der Urwald ist für immer verschwunden. 

auslandsjnl

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27.10.11

"Paper Tiger" - Film von Matt Brown über die Zerstörung der letzten Urwälder auf Sumatra, die dabei stattfindende Korruption, und auch über den Widerstand von Naturschützern. Die Holzkonzerne fällen legal und illegal den Wald auch in ausgewiesenen Schutzgebieten, dann werden dort Monokulturen von Ölpalmen und Zellulosebäumen angelegt. Die riesige Artenvielfalt des Regenwaldes verschwindet so stückweise, zuerst und am deutlichsten zu sehen beim Sumatra-Tiger. Film mit erschreckenden Bilden und Erläuterungen von einheimischen und ausländischen Naturschützern , u.a. Karmila Parakkasa (WWF). Sehenswert.  (101 east)   ¤¤

A

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1.11.11

Mal was Schönes: Bilder aus dem Berliner Zoo, von einer Familie Flußpferde mit einem entzückenden Neugeborenen. Interessant, wie sehr sie unter Wasser Seekühen ähneln.   ¤

NC

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4.11.11

Peter Greste berichtet von einer Konferenz der UNEP in Nairobi zum Problem der weltweit zunehmenden Vergiftung mit Quecksilber, vor allem aus Kohlekraftwerken und aus wilden Goldgruben.

A

3

5.11.11 "Bio"-Sprit : Haru Mutasa berichtet über die Produktion von Ethanol aus Zuckerrohr in Zimbabwe. Ich verstehe den Bericht so, daß es dort für den Eigenverbrauch benutzt wird, was in gewissem Umfang wohl sinnvoll ist.

A

3

5.11.11 Verkehr : Ein Beitrag über Fluglärm, aus Anlaß der Eröffnung einer neuen Startbahn in Frankfurt. Dort gilt erstmal ein Nachtflugverbot. Die Transportfirmen umgehen es, indem sie Nachts von Köln starten, was deren Sprecher zurecht ökologischen Unsinn nennt. Es muß also ein generelles Verbot von Nachtstarts geben. (Das hat der Sprecher allerdings so nicht gemeint.)

ht

2

6.11.11

In Washington protestieren Tausende gegen Bushs Obamas Pläne zum Bau einer Ölpipeline von Kanadas Teersanden nach Texas. Diese ruiniert bzw. wird ruinieren den Wald in Kanada, das Grundwasser in den USA, das Leben im Atlantik (der Diesel wird zum Großteil exportiert werden) und das Klima. Zwei sehr kritische Berichte (von Tom Ackerman und Shakil Ahmad), mit entlarvenden O-Tönen von Obama und der demagogischen Reklame der Ölkonzerne, Expertenstatements und schönen Bildern von Aktionen der Gegner unter dem Motto "Occupy Earth". ¤    - Natürlich nichts darüber in der Tagesschau.

A,P,NC

zus.8
                 
9.11.11 Verkehr : Auch in Bremen regen die Piraten an, den öffentlichen Personenverkehr über eine Umlage zu finanzieren statt über Fahrscheine. Die Idee findet allgemein Anklang, das einzige Argument dagegen (?) ist, daß Niedersachsen dann auch mitmachen muß

b&b

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10.11.11 Artensterben : Ein paar Angaben aus der neuen internationalen "Roten Liste". Nashörner in Westafrika und auf Java praktisch ausgestorben, Tiger, Eisbären und ein Viertel aller Säugetierarten bedroht, ebenso fast alle Amphibienarten. 

B

2

10.11.11

Das US-Außenministerium verschiebt erstmal den Bau der Ölpipeline von Kanada nach Texas. Aus Naturschutzgründen soll nach einer besseren Route gesucht werden. Von einem Stop des ganzen Projekts ist noch keine Rede. Kanada will auch weitere Pipelines von Alberta an die Westküste bauen, für den Export nach Asien. 

A

2

11.11.11 Waldzerstörung : In Kambodscha demonstrieren einige Hundert Waldbauern gegen die Abholzung des Urwaldes von Prey Lang durch illegale Holzfäller. Das Holz wird meist nach Vietnam und China fortgeschafft. Bericht von Stephanie Scawen. 

A

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12.11.11 Artenschutz : Bericht von Haru Mutasa aus Zimbabwe über ein Schutzprojekt für Nashörner. Bei den Victoria-Fällen hat ein australischer Millionär ein privates Reservat eingerichtet, mit bewaffneten Rangern, die die Nashörner vor Wilderern schützen sollen.

A

3

14.11.11 Waldzerstörung, Artensterben : Ein Bericht von Step Vaessen von einem Tiermarkt in Jakarta, wo Wildtiere aus den abgeholzten Wäldern angeboten werden, darunter auch Affen und Menschenaffen. Die Polizei kümmert sich kaum noch um den illegalen Handel.    ¤

A

3

            
16.11.11 USA : Alice Kelley und Ulf Röller berichten über das schmutzige Öl aus den kanadischen Teersanden und den Widerstand in den USA gegen die geplante Ölpipeline. 

auslandsjnl

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18.11.11

"Fledermäuse - warte bis es dunkel wird" - Film von Volker Arzt und anderen über das faszinierende Leben der nachtaktiven Flugsäuger. Mit höchst beeindruckenden Filmaufnahmen. Die Bedrohung der Tiere in unserer modernen Effizienzlandschaft wird im Film nicht angesprochen.   ¤

arte

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23.11.11 Waldzerstörung : Africa investigates: "Sierra Leone: Timber!" - Sorious Samura sucht und findet die Leute, die in seinem Land die letzten Wälder abholzen lassen. Bei seinen Undercover-Recherchen stößt er auf kriminelle Unternehmer und eine Kette von korrupten Beamten, die bis hinauf zum Vizepräsidenten reicht.   ¤

A

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5.12.11

Andrew Harding berichtet aus dem Osten des Kongo über Bemühungen, dort den Regenwald zu retten. Eher symbolhaft zeigt er bewaffnete Ranger auf der Suche nach illegalen Holzfällern. Die größere Bedrohung durch offiziell staatlich lizensierte Holzfirmen übersieht er.

B

3
6.12.11

 

Waldzerstörung : Nachdem Brasiliens Waldschutzgesetz einen gewissen Erfolg hatte und die Abholzungsgeschwindigkeit vermindert hat, soll das Parlament auf Druck der Agrarlobby eine Aufweichung der Vorschriften beschließen. Statt Millionen Jahre alter artenreicher Urwälder will man lieber Soja-Monokulturen für den Fleischexport. Farmer, die nach dem noch gültigen Gesetz zu Strafen verurteilt wurden, sollen amnestiert werden. Berichte von Ute Brucker und Gabriel Elizondo.  ¤  

Bei "nano" dazu auch ein Gespräch mit Astrid Deilmann (WWF), sowie ein Bericht über den Indianerstamm der Surui, die ihr Land im Amazonasgebiet mit wissenschaftlicher Hilfe wieder aufforsten. Und ein Bericht über die Kahlschläge in British Columbia (Kanada) und ein paar Naturschützer, die dort die letzten Urwaldreste aufkaufen um sie vor der Vernichtung zu bewahren, auch als Keime für eine spätere Renaturierung.  ¤

TT,A

 

nano

zus.9

 

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7.12.11

"Uranium : A Poisoned Legacy" - Film von Dominique Hennequin über die gesundheitlichen Auswirkungen einer Uranmine des AREVA-Konzerns in Gabun. Zuerst fielen reihenweise Krebserkrankungen bei Europäern auf, die dort gearbeitet hatten. In der Umgebung der Mine wurden aber auch Tausende nichtsahnende Anwohner verstrahlt. Und die werden auch nach der Schließung der Mine weiter verstrahlt, da deren Abfälle in der ganzen Gegend verteilt wurden, z.B. als Baumaterial.   ¤

P

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9.12.11

"The un-contacted Tribes and the Oil Threat" - Film von Fernando Lucena über die Bedrohung des Amazonas-Regenwaldes in Peru und seiner Bewohner durch westliche Ölfirmen und ihre Erfüllungsgehilfen in der politischen Elite des Landes. Sehenswerter Film, der einige Zusammenhänge aufzeigt. (Nur teilweise gesehen.)   ¤

P

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9.12.11 Dämme : Im US-Bundesstaat Washington wird am Fluß Elwha ein 100 Jahre alter Staudamm abgerissen, damit der Fluß renaturiert werden kann und dort wieder wilde Lachse leben können. Nach jahrzehntelangem Kampf der Ureinwohner und Umweltschützer. Etwa 400 weitere, kleinere Dämme in den USA sind in den letzten 10 Jahren abgerissen worden, meist weil sie inzwischen nutzlos und verrottet sind. Bericht von Rob Reynolds. Und Gespräch mit Michael Garrity, staatlicher Umweltdirektor von Washington.

A

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9.12.11 Gold : In einer Sendung über Kanada im 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" ein Beitrag über das weltweit größte Goldunternehmen, Barrick Gold, mit Sitz in Toronto. Ein paar blasierte Worte des (jüdischen) Firmengründers Peter Munk, und Aufnahmen aus einem Goldbergwerk in Ontario, wo in 2 km Tiefe Stollen in den Granit gesprengt werden, um dann mit viel Gifteinsatz maximal 5 Gramm des nutzlosen Metalls aus einer Tonne Gestein zu extrahieren. Was mit dem Abraum passiert, wird nicht erklärt.

3sat

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15.12.11

 

Eine Gruppe von (ehemaligen) Regenwaldbewohnern aus Borneo (Indonesien) besucht Deutschland. Ihre Dörfer sind in diesem Jahr von bewaffneten Banden im Auftrag der Palmölindustrie zerstört worden, ihr Wald wurde abgeholzt. Zusammen mit Naturschützern von "Rettet den Regenwald" besuchen sie jetzt Firmen, die dafür verantwortlich sind, zuerst den Importeur "Wilmar" in Brake. Dort behauptet eine Sprecherin (die zuhause wohl Schwierigkeiten haben wird, ihren Kindern noch ins Gesicht zu sehen), die Firma wisse davon nichts, habe aber einen Vermittler in der Region mit Nachforschungen beauftragt.   ¤¤

Und Leute, die mit solchen und vergleichbaren Unternehmungen ihr Geld "verdienen", wagen es, mir vorzuwerfen, ich würde nicht arbeiten.

b&b

 

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19.12.11 Verkehr : Im Frankfurter Flughafen demonstrieren einige Tausend Bürger gegen Fluglärm. Der hessliche Ministerpräsident will ein vorher versprochenes Nachtflugverbot nicht umsetzen.

TS

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24.12.11

Bei "Cinepolitics" geht es um den Dokumentarfilm "If a Tree falls" von Marshall Curry, der die Geschichte der ELF (Earth Liberation Front) erzählt. Nach erfolglosen Versuchen, die Zerstörung der letzten Urwälder in den USA mit friedlichen Protesten zu stoppen, hat die Gruppe in den 90er-Jahren einige Brandanschläge auf Forstverwaltungen und Holzunternehmen verübt, bei denen aber nie ein Mensch zu Schaden kam. Erzählt aus der Sicht des Aktivisten Daniel McGowan, der noch auf sein Gerichtsurteil wegen der Anschläge wartet.  - Ausschnitte aus dem höchst sehenswerten Film, und Gespräch mit dem Londoner Aktivisten Charlie Veltch und dem Filmkritiker Neil Norman. Spannende Fragen über Terrorismus und legitime politische Gewalt.  - Die Sendung kann man bei Press-TV ansehen.   ¤¤

P

 

24

 

4.1.12 Waldzerstörung : Step Vaessen berichtet aus Ost-Kalimantan (Borneo) von Muara Tae, einem der letzten traditionell lebenden Dörfer der Dayak-Ureinwohner. Obwohl sie sich bemühen, einen offiziellen Schutzstatus für ihren Wald zu bekommen, rücken die Planierraupen und Motorsägen der Palmölindustrie immer weiter in ihren Lebensraum vor.  ¤¤

A

3

           
4.1.12

Der US-Ölkonzern Chevron ist in Ecuador zu einer Strafe von 8 Milliarden Dollar verurteilt worden, wegen einer Ölverseuchung im Amazonas-Regenwald. Der Konzern erkennt das Urteil nicht an, die Kläger wollen international weitere Entschädigungsklagen erheben.

E

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16.1.12

Rund um eine Chemiefabrik in Kujing im Südwesten Chinas ist die ganze Gegend mit Chrom-6 vergiftet, Weidetiere sind gestorben und einige Menschen an Krebs erkrankt. Greenpeace hat es jetzt erstmals geschafft, eine Zivilklage gegen die Firma einzureichen.

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18.1.12

Die US-Regierung lehnt (zum Ärger der Öllobby) die Pläne für eine Ölpipeline von Kanada nach Texas ab. Infos von Rosiland Jordan, Gespräch mit Bill McKibben (Umweltschützer, 350.0rg), der darin nicht nur eine richtige, sondern auch mutige Entscheidung Obamas und einen Sieg der Demokratie sieht.

A

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22.1.12

Mexico City hat ein Müllproblem. Das verschärft sich jetzt, da die größte Müllkippe (eine der größten der Welt) wegen der Umweltverschmutzung geschlossen worden ist. In Zukunft soll mehr recycelt und kompostiert werden. Erstmal häuft sich der Müll in den Straßen. Bericht von Rachel Levin.

A

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22.1.12 Waldzerstörung : Vor einem Monat sind bei Überschwemmungen und Bergrutschen auf Mindanao (Philippinen) über 1000 Menschen gestorben. Obwohl klar ist, daß die Bergrutsche eine Folge der Abholzung sind, und nur noch 10 Prozent der ursprünglichen Wälder übrig sind, geht das illegale Abholzen auch an steilen Berghängen ungestört weiter. Gesetze werden mit Korruption ausgehebelt. Der (gute) Bericht von Marga Ortigas erklärt leider nicht, wer hier abholzt, wohin das Holz geht und wer davon profitiert. ¤

A

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27.1.12

"Amasoya" (Teil 1) - Dokumentation von Giorgio D'Imperio und Virginie Monnet über die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes um dort großflächige Monokulturen, vor allem von Sojabohnen, anzulegen.  (NNA)*

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27.1.12

Bericht über das Massensterben von Fledermäusen im Osten der USA durch eine Pilzerkrankung, das "Weißnasensyndrom".

ht

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28.1.12

Teil 2 von "Amasoya", über ökologische Folgen der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes.  (NNA)*


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5.2.12 Artensterben : In Südafrika sind letztes Jahr 448 Nashörner von Wilderern getötet worden, nur wegen der Hörner. Manchmal werden sie aber auch betäubt, um das Horn bei lebendem Leib abzusägen, was aber die Tiere meist auch nicht überleben. Das Betäubungsmittel wird anscheinend von Tierärzten gestellt. Bericht von Tania Page mit sehr grausamen Bildern.   ¤

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7.2.12

Auch nachdem vor 2 Jahren bekannt wurde, daß in einem Dorf in Zamfara (Nordnigeria) über 400 Kinder an Bleivergiftungen als Folge der Goldschürferei gestorben sind, hat sich die Goldsuche in der Gegend noch weiter ausgebreitet. Etwa 2000 Kinder sind noch in Behandlung und können nicht ins Dorf zurück, weil ihre Höfe dort immer noch nicht dekontaminiert wurden. Immerhin gibt es kaum noch neue Vergiftungsfälle. Bericht von Mark Lobel und weitere Infos von Babatunde Olugboji (HRW).  ¤¤

B

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9.2.12 Artensterben : Noch ein Bericht über die brutale Wilderei von Nashörnern in Südafrika. Schutz bieten soll eine neue Methode: man fängt die Tiere und spritzt eine rote, für Menschen giftige Flüssigkeit in das Horn, das so dauerhaft markiert und hoffentlich wertlos wird. Allerdings sterben dabei die Tiere manchmal durch die Narkose.

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12.2.12

"Gier nach Elfenbein" - 2011 sind in Kenia mehr Elefanten von Wilderern ermordet worden als jemals zuvor. Wegen der Nachfrage nach Elfenbein in China werden gezielt die erwachsenen Bullen getötet, was die Sozialstruktur der Herden auseinanderreißt. Sehr traurig stimmender Bericht von Werner Zeppenfeld.   ¤

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14.2.12

 

 

 

 

"Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie" - Dokumentarfilm von Joachim Tschirner über die ökologischen Verheerungen durch den Uranbergbau, beobachtet in Ostdeutschland, Namibia, Australien und Kanada. (NNA)*    ¤¤

Text von der arte-Seite (gekürzt): "Über dem Uranerzbergbau liegt seit 65 Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle. Fünf Jahre lang hat Joachim Tschirner für seinen Film Uranbergwerke in der ganzen Welt besucht. Mit spektakulären Bildern zeigt der Regisseur, dass nicht erst Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima oder der radioaktive Abfall die Atomenergie zu einer unbeherrschbaren Technologie machen, sondern dass bereits die Urangewinnung viele Risiken birgt und strahlende Altlasten hinterlässt.
In Sachsen und Thüringen, wo über Jahrzehnte der drittgrößte Uranproduzent der Welt, die Wismut, beheimatet war. Eine ökologische Zeitbombe baute sich auf, mit deren Beseitigung sich Deutschland noch bis 2040 herumplagen muss. 
In der Namib, der ältesten Wüste der Welt mit einem hochempfindlichen Ökosystem. Hier produziert seit 1976 die Rössing-Mine. Das abgebaute Uran geht nach Asien, Amerika und Europa. Zurück bleiben radioaktive Halden und belasteter Feinstaub, den der Wind in die Wüste, aber auch in die nahe Hafenstadt Swakopmund trägt. 
In Australien, im Gebiet der Aborigines, traf der Regisseur einen mutigen Landeigentümer, der, würde er seine Genehmigung zum Abbau des Urans geben, plötzlich sehr reich wäre. Doch er widersetzt sich, weil - wie er sagt - man Geld nicht essen kann und die Zerstörung der Umwelt nicht wiedergutzumachen ist.
Der Film erzählt in ruhigen, fast stoischen Kameraeinstellungen. Er zwingt uns genau hinzuschauen und nimmt sich Zeit, die Zerstörung aus der Luft wahrzunehmen, die der Uranbergbau in die Landschaft gerissen hat."

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14.2.12 Artensterben : Veronica Pedrosa berichtet aus Bangkok, wo sie auf öffentlichen Märkten ein breites Angebot an Kadaverresten von Tigern und anderen bedrohten Tierarten findet.

A

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17.2.12 Waldzerstörung, Raubbau, Artensterben, Ökozid : In British Columbia (Kanada) verschwinden die wilden Lachse aus den Flüssen. Die Ursache ist möglicherweise ein Virus, das sich von Fischfarmen aus ausbreitet. Staatlichen Wissenschaftlern ist von der Regierung verboten worden, darüber mit den Medien zu sprechen. Auch beim Thema Ölsande und Klimaerwärmung hat die rechtsextreme Regierung Harper offenbar Maulkörbe verhängt. Bericht von Pallab Ghosh.   ¤

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21.2.12 Artensterben : In Kamerun haben Wilderer seit Januar etwa 300 Elefanten getötet. Meldung und ein paar Bilder.

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29.2.12   Waldzerstörung : "The Fight for Amazonia - Raids in the Rainforest" - Film von Thomas Wortmann (Teil 1) , über die chancenlosen Versuche von staatlichen Forstaufsehern in Brasilien, das illegale Abholzen des Waldes durch Großgrundbesitzer zu stoppen.  (NNA)*   ¤

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1.3.12  Waldzerstörung : Der Sarayaku-Stamm im Regenwald im Osten von Ecuador klagt vor Gericht gegen die Regierung, die im Gebiet des Stammes ausländischen Konzernen die Ölförderung erlauben will, angeblich zum Wohle des Landes. Bericht von Anand Naidoo, Gespräch mit Alejandra Vicente (Center for Justice and international law). Thema auch in der Inside Story (mit Peter Hakim, Kevin Koenig und Greg Palast - NNA*).

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7.3.12

"The Fight for Amazonia", Teil 2: "The Justice Boat" -   (NNA)*   ¤


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11.3.12 Dämme : Äthiopien baut am Omo-Fluß drei große Staudämme (Gibe 1-3). Ökologen warnen vor einem Austrocknen des Unterlaufs des Omo und vor allem des Turkana-Sees in Kenia, der zu 80 Prozent aus dem Omo gespeist wird. Bericht von Nazanine Moshiri.

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14.3.12

"The Fight for Amazonia", Teil 3: "The Internet Indians" - Film von Ilka Franzmann über Regenwaldbewohner, die für den Erhalt ihres Lebensraums kämpfen, nicht mehr mit Pfeil und Bogen sondern mit Kampagnen im Internet und dem Anschluß ihrer Gemeinschaften ans Netz. (Leider NNA)*   ¤

A

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     (Video folgt evtl noch.)    
14.3.12

 

"Green: Death of the Forests" - Film von Patrick Rouxel. Ein Film ganz ohne gesprochene Worte, der doch eine sehr traurige Geschichte erzählt über die Zerstörung der Natur, hier des Regenwaldes von Indonesien. Zunächst wunderschöne, lange ruhige Naturaufnahmen, in die sich immer mehr Bilder der Zerstörung hineinschieben, von Abholzung, Verwüstung, Tod. Auch wozu das Alles dient ist zu sehen, die Produkte in den Zapfsäulen und Supermarktregalen der reichen Länder. Erzählt wird die Geschichte von Green, einem alten Waldmenschen (Orang Utan), der aus seinem zerstörten Wald in ein modernes Krankenzimmer gebracht wird, sich an seine Welt erinnert und an die unsere, und schließlich vor Leid stirbt und in einen Plastiksack gestopft wird. Der Abspann benennt die Verantwortlichen, alle, von den Holz- Papier- und Palmölfirmen über Banken und Politiker bis zu den gedankenlosen Konsumenten.  Bitte ansehen. (Witness) (Lesenswerter Text, weiterführende Links und das Video, alles unter dem Link)  ¤¤¤  

A

 

47

 

          
15.3.12

Ein Bericht von Scott Heidler über Pläne der Regierung von Malaysia, die Besitzverhältnisse auf den gigantischen Palmölplantagen neu zu regeln.

A

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16.3.12

"Mining the last Frontier" - Film von Chant Tau Chou (bei 101 east). Die Philippineninsel Palawan ist ein Prachtstück der Natur mit sehr artenreichen Urwäldern. Internationale Minenkonzerne wollen hier aber im großen Stil neue Nickelminen einrichten, die riesige Löcher in die Landschaft reißen und das Wasser vergiften. Die Inselbewohner sind zwischen Naturschutz und den Versprechungen von Arbeit und Wohlstand zerrissen.   (NNA)*   ¤

A

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18.3.12

In der Sierra Catorce in Mexiko will der kanadische Konzern "Real Bonanza" eine neue Silbermine öffnen. Die Huichols-Indianer befürchten, daß durch den Untertagebau ihr heiliger Berg zerstört würde. Bericht von Adam Raney.

A

3
21.3.12 Artensterben  Die Giraffen sind in Westafrika durch Klimawandel und Jagd weitgehend ausgestorben. In Niger haben Naturschützer sie mit Hilfe des Tourismusministeriums aber wieder angesiedelt, inzwischen leben hier wieder ca. 300 der wunderschönen Pflanzenfresser.

A

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29.3.12

In Südafrika sägen Parkranger Nashörnern unter Betäubung die Hörner ab, damit die Tiere nicht von Wilderern getötet werden. Bericht von Haru Mutasa.

A

2
           
30.3.12

Der Auslöser des Bienensterbens in den USA und Europa ist möglicherweise gefunden. Eine Gruppe von weitverbreiteten Insektiziden, die Neonicotinoide, die im klinischen Test keine Bienen töten, sollen aber bei Einsatz an blühenden Pflanzen in winzigen Mengen ausreichen, um Bienen und Hummeln so zu schädigen, daß sie die Orientierung verlieren, was zum Zusammenbruch der Völker führt. Infos von Prof. David Goulson von der Universität Sterling, wo man das herausgefunden hat.

B

4

3.4.12 Ölsande : Kurzer Bericht über den Teersandabbau in Kanada, die verheerenden Umweltfolgen, Proteste.

TT

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3.4.12 Fluglärm : "Wer braucht eigentlich Nachtflüge?" - Bericht über den Lärmterror des Frankfurter Flughafens und die Kungeleien der Betreiber und der Landesregierung bei der Aushebelung des versprochenen Nachtflugverbots. Mit diversen hochgradig kriminellen O-Tönen von Verkehrslobbyisten (Siegloch!).

Frontal 21

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4.4.12 Fluglärm : Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt, daß sich auch Flughäfen an abgeschlossene Verträge halten müssen, daß somit das (nur) 6-stündige Nachtflugverbot in Frankfurt weiter gelten muß. Anwohner sind befriedigt (aber nicht zufrieden), der verkehrsextremistische Ministerdarsteller sieht aber keinen Grund, jetzt ein allgemeines Verbot der nächtlichen Ruhestörung umzusetzen.

TS

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9.4.12 Artensterben : Neues Erdzeitalter: Anthropozän. Massenaussterben und Müll.   ¤

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10.4.12 Waldzerstörung : In Tripa / Aceh / Sumatra / Indonesien wird gerade der letzte Lebensraum der Orang Utans abgebrannt, ein Torfsumpfwald (eigentlich Naturschutzgebiet) soll Palmölplantagen weichen. Bericht von Peter Kunz mit entsetzlichen Bildern der Zerstörung. Erläuterungen von Reinhard Behrend.   ¤¤

hj

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12.4.12 Artensterben : Eine Recherche von BBC-Panorama über die Handelswege, auf denen Elfenbein aus Afrika nach Ostasien gelangt. Die Wilderei von Elefanten hat wieder massiv zugenommen, vor allem in der DR Kongo, wo ein kaum vorhandener Staat ohnmächtig ist gegen Wilderei und Korruption. Die Waldelefanten im Kongo-Regenwald stehen vor der Ausrottung.   ¤

B

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19.4.12 Waldzerstörung : "Amnestie für Umweltverbrechen" - Greenpeace und andere Waldschützer beobachten und dokumentieren die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes. Sie protestieren gegen ein neues Waldgesetz, das illegale Rodungen für Großgrundbesitzer nachträglich legalisieren soll. Auf den Kahlschlägen wird vor allem Soja für Europa und die USA in riesigen Monokulturen angebaut.

nano

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21.4.12 Low Tech : Bericht von Franc Contreras aus Guatemala. Dort werden aus alten Fahrrädern alle möglichen Pedalkraft-Maschinen gebastelt, z.B. Getreidemühlen, Mixer, Waschmaschinen, Wasserpumpen. Die Gruppe "Maya Pedals" bringt damit arbeitserleichternde Technik in Dörfer ohne Stromanschluß.

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24.4.12

Im hohen Norden Rußlands sind an einer Ölbohrung mehrere Tausend Tonnen Öl ausgelaufen.

E

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26.4.12 Ökozid : Auch in Deutschland sterben immer mehr Bienenvölker, regional bis zu 50 Prozent. Als Hauptursache wird hier inzwischen das Insektengift Chlothianidin des Bayer-Konzerns angesehen, das eigentlich auch verboten ist, aber mit Ausnahmegenehmigungen weiter im Maisanbau benutzt wird.   ¤

Quer

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27.4.12 Waldzerstörung : Steve Chao berichtet aus Sabah (malaysischer Teil von Borneo) über den Kampf um den Schutz der letzten Urwälder. Eine Gruppe von örtlichen Naturschützern beginnt schon mit der Wiederaufforstung.

A

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29.4.12

Ein Beitrag über den Betrug mit den "Energiesparlampen", die keine Energie sparen, schlechtes Licht und Elektrosmog verbreiten und Menschen bei Produktion, Gebrauch, Recycling und Endlagerung mit Quecksilber vergiften. Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm "Bulb Fiction" von Christoph Mayr.  (Es gibt inzwischen gute sparsame Lampen, mit LEDs.)   ¤

ttt

7

8.5.12

Ökozid : Der Club of Rome veröffentlich eine neue Studie ("2052: A Global Forecast for the Next Forty Years"), die für die nächsten 40 Jahre katastrophale Folgen des Klimawandels und des Ressourcenverbrauchs vorhersagt.   ¤

TS

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9.5.12 Ökozid : Bei "nano" mehr Details zum neuen "2052"-Bericht des Club of Rome, der den Kollaps der Zivilisation vorausberechnet. Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind (Mitglied des CoR)  ¤

nano

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9.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Mariana Sanchez bericht über die entsetzlichen Zerstörungen, die (illegale) Goldsucher im Amazonas-Regenwald in Peru anrichten.   ¤

A

3

           
10.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Noch ein Bericht von Mariana Sanchez über Goldbergbau in Peru. Die Regierung versucht zaghaft und mit wenig Erfolg, gegen die illegalen Goldsucher in Naturschutzgebieten vorzugehen. 

A

3

           
11.5.12 Artensterben  / Waldzerstörung / Raubbau : Dritter Bericht von Mariana Sanchez aus dem peruanischen Regenwald. In einer Forschungsstation päppeln Biologen Urwaldtiere (Leoparden, Faultiere, Affen, Papageien ...) auf, die in den Kahlschlägen der Goldsucher gefunden wurden. Ein Blick auf das, was dort für immer zerstört wird.   ¤

A

3
            
19.5.12

Ein Bericht über das Problem mit Plastikflaschen in Kinshasa. Diese werden massenhaft verkauft, aber nicht wieder eingesammelt, und verdrecken und verstopfen Abwasserkanäle und Flüsse.   ¤

JA

2
31.5.12 Waldzerstörung / Raubbau : Andrew Thomas besucht die Aktivistin Miranda Gibson in ihrem Baumhaus in einem Urwald in Tasmanien, wo sie seit 6 Monaten zusammen mit anderen gegen die geplante Abholzung des Naturschutzgebiets protestiert. Anderswo auf der australischen Insel reißen Bergbauunternehmen gigantische Löcher für ihre Eisenerz- und Zinnminen in die Erde, wo früher ebenfalls einmalige Wälder standen.   ¤

A

3

           
2.6.12

 

 

 

 

 

"Philippinen: Gold fürs nackte Überleben" - Reportage von Hartmut Schwarzbach. Erschütternde Bilde von unmenschlichen Zuständen.  (NNA)*  ¤¤

Text von arte:
"In den Bergen des Regenwaldes der Insel Mindanao im Süden der Philippinen liegen die größten Goldvorräte des Landes. Entdeckt wurden sie 1982 von sogenannten Small-Scale-Minern, die im Kleinbergbau mit primitiven Methoden das Golderz fōrdern. 
Sie operieren illegal ohne Lizenz, der Staat bekommt keinen Anteil von der Goldförderung. Nun hat die Regierung das 8100 Hektar große Gebiet um den Ort Diwalwal im Compostela-Tal in einem Bieterverfahren für internationale Großkonzerne ausgeschrieben.
Die Minenarbeiter wehren sich und kämpfen ums Ūberleben, denn keiner der 40.000 schlecht ausgebildeten Arbeiter würde bei einem der großen Minenkonzerne einen Job bekommen.
Trotz des hohen Goldpreises sind die Minenarbeiter arm, denn die primitiven Fördertechniken mit Hammer und Meißel sind wenig effektiv. Sogar die Kinder der Bergarbeiterfamilien müssen mit Anpacken und sammeln die Steine mit Golderz, so groß ist die Not im Ort. Weil zur Extraktion des Goldes im Kleinbergbau im offenen Verfahren Quecksilber eingesetzt wird, sind die Natur und die in den Produktionsstätten lebenden Menschen hochgradig mit Quecksilber kontaminiert.
Hartmut Schwarzbach hat drei Wochen lang den Überlebenskampf einer sechsköpfigen Familie in Diwalwal begleitet: Vater Jimmy Laindag (30) im Bergwerk und seine Frau und Kinder beim Sammeln des Golderzes unter größter Lebensgefahr an der Hauptverladerampe des Ortes. Der Vater ist stolz, wenn er seinen Kindern Reis kaufen kann, denn auf dem Land mußte die Familie vorher bitter hungern."

arep

 

 

 

 

 

17

 

 

 

 

 

4.6.12 Waldzerstörung / Raubbau : Die kanadische Regierung will für den Ölexport nach China - das Öl stammt aus dem ökologisch verheerenden Abbau von Teersanden in Alberta - eine 11.000 km lange Pipeline bauen, u.a. quer durch Naturschutzgebiete in British Columbia. Eine Bedrohung für einmalige Ökosysteme am Land und im Meer. Bericht von Rob Reynolds aus Vancouver.

A

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4.6.12 Artensterben : Seit der Lockerung des Handelsverbots für Elfenbein vor vier Jahren ist die Nachfrage in China (und somit der Preis) massiv gestiegen, folglich auch die Wilderei von Elefanten in Afrika. Naturschützer fordern jetzt wieder ein Totalverbot. Im Bericht extrem schreckliche Bilder von einem Massaker an Elefantenherden im Kamerun mit über 650 ermordeten Tieren. Und danach Caren Miosga so: "Und wir machen weiter mit Nachrichten aus der Wirtschaft."   ¤

TT

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5.6.12

Wilfried Huismann, der Autor der Dokumentation "Der Pakt mit dem Panda - Was uns der WWF verschweigt" (22.6.11), hat über die unfeinen Geheimnisse des WWF auch ein Buch verfaßt ("Schwarzbuch WWF"), gegen das der WWF mit unfeinen Mitteln vorgeht. Bericht und Gespräch mit Huismann. - Kommentar dazu in der taz: "Mit den Mitteln der Industrie"

ktzt

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6.6.12

"Zapp" berichtet über das "Schwarzbuch WWF" von Wilfried Huismann und die Bemühungen des Greenwashingkonzerns, durch Druck auf Buchhändler und Grossisten die Verbreitung des Buchs zu verhindern. Schlimm, daß viele Händler dem Zensurversuch ohne Not nachgeben. Andererseits natürlich prima Werbung für das Buch.  ¤

Zapp

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11.6.12

Noch ein Beitrag zur neuen Studie des Club of Rome, und Gespräch mit dem Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer über die Bedingungen für eine soziale Revolution.

ktzt

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18.6.12 Artensterben : Ein schwarzes Nashorn aus einem britischen Zoo wird (ohne Hörner) zum Auswildern nach Tansania geflogen, wo die Bestände durch Wilderei am Kollabieren sind. Der britische "Kronprinz" William ist bei der Aktion dabei und sagt einige vernünftige Dinge über den Verlust für die Menschheit, wenn diese Art aussterben würde. Bericht von Kate Silverton.

B

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19.6.12 Raubbau : David Shukman berichtet über die größte Eisenerzmine der Welt in Carajas, mitten im Amazonas-Regenwald. Die Betreiber planen, die zerstörte Landschaft später wieder aufzuforsten, zugleich sollen weitere Flächen voll unersetzlicher Naturschätze für neue Tagebaue geopfert werden.

B

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21.6.12

"Welt-AG vor dem Konkurs" - Ein nano spezial zur UN-Konferenz "Rio+20" - Beiträge u.a. über die sog. "Green Economy" (die wohl eher ein Greenwashing ist) und über bessere Konzepte aus Ecuador (Zufriedenheit ohne Wachstum). Gespräch mit Prof. Uwe Schneidewind (Wuppertal-Institut).  - Interessant, leider NNA)*   ¤

nano

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25.6.12 Artensterben : Die Pinta-Riesenschildkröte ist jetzt ausgestorben. Das letzte Exemplar, genannt "Lonesome George", ist mit über 100 Jahren in einem Zoo auf den Galapagosinseln gestorben.

A,B,R,hn

zus.6

25.6.12 Artensterben : Die indonesische Regierung freut sich, weil erstmals ein Sumatra-Nashorn in Gefangenschaft geboren wurde. In der Wildnis (in Indonesien und Malaysia) leben nur noch 200 Tiere, vor 15 Jahren waren es noch 400. Ihr Lebensraum wird für Palmölplantagen zerstört, Wilderer jagen sie wegen der Hörner.

B

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25.6.12 Waldzerstörung / WWF : Noch ein sehr kritischer Beitrag über den Greenwashing-Konzern WWF, der laut "Schwarzbuch WWF" u.a. dem Palmölproduzenten Wilmar ein grünes Image besorgt und mit Monsanto kungelt.  (24.6.)    ¤

ttt

8

27.6.12 Waldzerstörung : Vorstellung des malaysischen Palmöl-Konzerns Felda, der morgen an die Börse geht (bisher Staatsbetrieb). Die Firma setzt auf Kooperation mit "unabhängigen" Einzelbauern. Daß dort, wo diese ihre Monokulturen anlegen, vorher Regenwald stand, wird im Bericht von Stephanie Scaven nicht angesprochen.

A

3

27.6.12 Waldzerstörung : 150 Vertreter von Indianerstämmen haben die Baustelle des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien besetzt, sie fordern, daß ihnen gegebene Versprechen eingehalten werden (neue Häuser, Schulen usw.). Kurzbericht von Gabriel Elizondo.

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28.6.12

Nochmal ein ausführlicherer Bericht von Gabriel Elizondo über den Widerstand von Indianervölkern gegen den Bau des Belo-Monte-Dammes am Amazonas.

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28.6.12 Waldzerstörung : Noch ein Bericht über den Palmölkonzern Felda und seinen Börsengang. Von Jennifer Pack, ebenso unkritisch wie der gestrige Bericht bei AJE.

B

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1.7.12 Waldzerstörung : Naturschützer klagen den Möbelkonzern IKEA an, in Rußland geschützte Urwälder abzuholzen. Bericht von Robin Forestier-Walker. - Ikea: Wohnst du noch oder zerstörst du schon?

A

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12.7.12

Das UN-Büro für Verbrechensbekämpfung stellt fest, daß illegale Abholzung und illegale Giftmüllverschiebung bei den weltweiten Verbrechen auf Rang Drei kommen.

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15.7.12 Artensterben : Beitrag zum Buch des Biologen Lothar Frenz: "Lonesome George oder das Verschwinden der Arten"

ttt

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21.7.12 Waldzerstörung : Einer der letzten Urwälder in Westafrika im Westen von Cote d'Ivoire wird in rasantem Tempo abgeholzt. Laut dem Bericht von Haru Mutasa sind daran vor allem Holzköhler Schuld. Zu sehen sind allerdings auch Holzlaster, die Riesenstämme abtransportieren, sicherlich für den Export.

A

2
           
22.7.12 Artensterben : Tilo Zielke begleitet den Artenschützer Karl Amman bei der Suche nach der Nashorn-Mafia. Sie filmen in Südafrika gräßliche Szenen von lebendig abgeschlachteten Tieren und besuchen dann in Vietnam und Laos Läden, wo Nashornpulver ganz offen und massenhaft angeboten wird. Die gekauften Proben werden im Genlabor untersucht und stellen sich zu 90 Prozent als Fälschungen heraus.   ¤

Spiegel-TV

13

25.7.12

Catherine Soi berichtet aus Nairobi. Die Millionenstadt frißt sich immer weiter in die umliegenden Naturparks hinein, neue Straßen, Industrie, Wohngebiete. Zunehmende Konflikte zwischen Viehhaltern und Raubtieren (Löwen).

A

2

           
29.7.12 Waldzerstörung : Greenpeace hat einen Report über skandalöse Landverkäufe der korrupten Regierung von Papua-Neuguinea an internationale Konzerne veröffentlicht. Zum Abbau von Gold, Erzen etc. wurden über 50.000 km Urwald illegal enteignet und abgeholzt. Gespräch darüber mit Paul Winn von Greenpeace.

A

5

7.8.12 Artensterben : Tania Page berichtet über eine Aufzuchtstation für verwaiste Nashornbabys in Südafrika. Im Schnitt töten Wilderer fast jeden Tag ein Nashorn. Vom schwarzen Nashorn gibt es nur noch 800 Exemplare.

A

2

           
14.8.12

Pestizide mit Neonicotinoiden schädigen das Orientierungssystem von Bienen und tragen zum massenhaften Bienensterben bei. Das haben Studien in Frankreich ergeben, wo solche Mittel darum jetzt verboten werden.  

hj

3
11.9.12 Artensterben : Neue Studie zum weltweiten Artensterben. Bei der BBC ein Gespräch dazu mit der Biologin Sarah Chan.

A,B

zus.5
13.9.12 Waldzerstörung : "The last Frontier" - Film von David O'Shea über ein zerstörerisches Riesendamm-Projekt auf Borneo.  (101 east)  (NNA)*   ¤

A

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17.9.12 Waldzerstörung : In Brake blockieren Naturschutzaktivisten von Robin Wood das Werk der Firma Wilmar, aus Protest gegen die Zerstörung der tropischen Wälder für den Anbau von Ölpalmen.

b&b

4

30.9.12 Artensterben : "Warum sterben die Bienen?" - Beitrag über den Film "More than Honey" von Markus Imhoof, der die ökologische Bedeutung der Bienen zeigt und den Ursachen des Bienensterbens nachgeht.

ttt

6

30.9.12 Artensterben : Bei Spiegel-TV ein Beitrag über Gefährdung und Schutz von Fledermäusen in Deutschland und teilweise unsinnige "Ausgleichsmaßnahmen" des Staates zur Wiedergutmachung bei Naturzerstörungen. Eigentlich interessant, aber der ironische Unterton des "Spiegel" nervt sehr. Es ist wirklich rein gar nichts komisch daran, wenn sich Menschen für den Schutz von bedrohten Arten einsetzen. Und Autobahnen gibt es bereits genug.

Spiegel-TV

6

7.10.12 Artensterben : Subrina Shrestha berichtet aus Nepal über die Anstrengungen der Ranger im Chitwan-Nationalpark zum Schutz der letzten Nashörner dort.

A

3
8.10.12 Waldzerstörung : Im Nationalpark Eifel zeigen Förster, wie sich das vielfältige Leben in einem gesunden Naturwald entwickelt. Und als Gegensatz Monotonie und zerstörte Böden in einer Fichtenplantage. Schöner, anschaulicher Bericht. Besonders gefällt mir, wie der Förster die Borke eines verrottenden Baumes gerade nicht abmacht, um die darunter lebenden Käfer zu zeigen. Das wäre für diese nämlich tödlich.   ¤

nano

6

8.10.12 Waldzerstörung : Bericht von Jamela Alindogan über die Abholzung der Wälder auf den Philippinen durch illegale Holzfäller. Diese bestechen Beamte und haben zahlreiche Waldschützer (Forestranger) ermordet. - Zahlen zur weltweiten Zerstörung der Regenwälder, und Gespräch mit Bustar Maitar (Forest Campaign) über die Rolle von illegalen Holzfällern.

A

6

           
18.10.12 Naturschutz : Was ist Natur wert? Was ein Blaukehlchen, was ein Mensch, was der Yasuni-Nationalpark in Ecuador? Interessante Einführung in das Thema von Claus Kleber und ein kurzer Bericht, mit Erläuterungen von Prof. Bernd Hansjürgens, Leiter der Studie "Naturkapital Deutschland".

hj

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19.10.12 Artensterben : Zur Artenschutzkonferenz in Hyderabad ein allgemeiner Bericht über das weltweite Artensterben, das trotz aller Konferenzen nicht gestoppt werden kann, solange die Zerstörung von Lebensräumen weitergeht.

nano

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23.10.12 Waldzerstörung  

"Tödliches Palmöl - Die letzten Orang-Utans von Sumatra" - Reportage von Norbert Lübbers. Die Zerstörung der letzten Wälder auf Sumatra. Waldschützer im Kampf gegen die Korruption. Die Palmölplantagen. Eine Aufzuchtstation für Waldmenschen.   ¤¤

WDR

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15.11.12 Raubbau : Ken Burns über die große Dürre in den USA in den 1930er Jahren und die Lehren, die wir heute daraus ziehen sollten. Die Dokumentation "The Dust Bowl" von Burns läuft gerade in den USA im Fernsehen. Hier ein paar Ausschnitte.

B

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15.11.12 Waldzerstörung 

"Verloren auf Borneo" - TV-Filmkomödie von Ulli Baumann mit Hannes Jaenicke. Neben der genrebedingt blödsinnigen Story (und unnötigen Dressurtricks mit Orang Utans) auch beeindruckende und bedrückende Aufnahmen von der Abholzung des Regenwaldes und deutliche Anklagen gegen die Palmölindustrie. Ich denke: nicht nur gutgemeint, sondern sehenswert.   ¤

ARD

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15.11.12 Waldzerstörung : Auch auf Sumatra läßt die Industrie mit Billigung der indonesischen Regierung den restlichen Urwald, auch in Schutzgebieten, abholzen und zerstört damit den Lebensraum des Sumatra-Elefanten.   ¤

nano

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28.11.12

 

Waldzerstörung : Bei nano ein Beitrag über die Zerstörung des Urwaldes in der Republik Kongo. Es wird zuerst die Propaganda der Holzindustrie übernommen, eine "kontrollierte" Waldwirtschaft würde den Wald nicht schädigen. (Was aber nur in Nutzwäldern gilt. Ein Urwald ist nach dem Einschlag keiner mehr. Und es werden gerade die ökologisch wichtigsten Bäume geschlagen, die jahrhundertealten Riesenbäume.) Dann aber zur Realität: die Schneisen der Holztransporter öffnen den Wald für Wilderer (bzw. die hungernde Landbevölkerung), Menschenaffen und Elefanten werden ausgerottet, Bushmeat wird zur Hauptproteinquelle. Der Film meint, dann müsse es eben mehr schwerbewaffnete Wildhüter geben. Wer die bezahlen soll, wird nicht gesagt.

Dann noch ein Beitrag über die Verarbeitung von afrikanischen Naturdenkmälern (natürlich mit FSC-Siegel) in deutschen Holzfabriken zu Furnierholzmöbeln. Auch hier wieder Industriepropaganda, nette Kontrolleure der Holzmafia gucken in Afrika nach, wo die geraubten Hölzer herkommen.  - Man hätte aus diesen Bildern auch einen kritischen, journalistisch ehrlichen und aufrüttelnden Bericht machen können. Was Fa. Danzer wohl für die Werbung bezahlt hat?

nano

12

2.12.12

"Panama: Village of the Damned" - Film von Glenn Ellis und Guido Bilboa über die Zerstörung der Regenwälder in Panama durch Staudammprojekte, und über den Widerstand des Indianervolkes der Cacica in Comarca, das durch einen Damm seine Heimat verlieren soll. (P+P) (NNA)*   ¤

A

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5.12.12

"Der Ökoschwindel - Die Legende vom sauberen Biosprit" - Film von Thomas Kießling über die Zerstörung der Regenwälder Indonesiens für Palmölplantagen. Die Zerstörung geht weiter und hat dieses Jahr sogar noch zugenommen.  - (NNA)*   ¤

BR

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6.12.12

Die Nasa hat ein neues hochauflösendes Satellitenbild der Erde bei Nacht veröffentlicht. Bericht mit tollen Großaufnahmen einiger auffälliger Regionen. (Leider kein Video davon bei YT.) Hier gibt's das ganze Bild. (Der Name "Der schwarze Kontinent" erfährt hier eine ganz neue Bedeutung.)   ¤

A

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12.12.12 Artensterben : Die Polizei in Malaysia hat eine Lieferung von 1500 Elefantenstoßzähnen beschlagnahmt. - Neue alarmierende Zahlen des WWF über den weltweiten Handel mit geschützten Arten (19 Milliarden Dollar pro Jahr).  - Dieses Jahr sind (bis November) 558 Nashörner getötet worden. - Kriminelle Syndikate handeln mit Elfenbein, Drogen und Waffen, Verbindungen zu Terrorgruppen. - Gespräche mit Heather Sohl und Carter Roberts (beide WWF) und Philippe Cousteau. - Jörg Brase berichtet aus Kenia über das Abschlachten der Elefanten.  ¤

A,C,hn

zus.8
23.12.12 Artensterben : In Kamerun werden 600 Soldaten eingesetzt, um die Elefanten vor der Ausrottung durch Elfenbeinjäger zu schützen. Eine Bande aus dem Sudan hat dieses Jahr in Kamerun über 300 Elefanten getötet.

A

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28.12.12 Waldzerstörung : Mariana Sanchez berichtet über einen Fall von "Kohlenstoff-Piraterie" in Peru. Der australische Betrüger David Nilsson hat mehrere Indianerstämme am Amazonas überredet, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihm für 100 Jahre die Kontrolle über ihre Wälder gibt. Diese Rechte verkauft Nielson auf dem weltweiten Markt der Verschmutzungsrechte. Von den versprochenen Millionenerlösen ist bei den Waldbewohnern nichts angekommen.

A

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1.1.13 Artensterben : The Stream: "The Dark Side of Ivory" - über den globalen Handel mit Körperteilen von bedrohten Tieren und die Rolle des Internets bei der Ausrottung von Elefanten und Nashörnern. Mit den Experten Julian Rademeyer (Autor von "Killing for Profit"), Quyen Vu (Education for Nature, Vietnam) und Teresa Telecki (Wildlife HSI).   ¤¤

A

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3.1.13 Waldzerstörung : Bolivien hat bislang noch fast 50 Prozent Waldfläche, aber auch weltweit eine der höchsten Entwaldungsraten. Während die UN ihr "REDD"-Programm zur Teilnahme am Emissionshandel propagieren, setzt die Regierung auf ein sehr umfassendes Naturschutzkonzept, das "Mutter-Erde-Gesetz". Bericht von Barbara Bonitas

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4.1.13 Artensterben : In Hong Kong hat die Polizei eine Lieferung von über einer Tonne Elefantenstoßzähne beschlagnahmt.

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6.1.13 Artensterben : Mariana Sanchez berichtet aus Peru über die Bedrohung der Manatis (Süßwasser-Seekühe) in den Flüssen des Amazonas-Regenwaldes. Die Tiere werden gejagt (und gegessen!), die Babys als Spielzeug gefangen, wobei sie in Gefangenschaft bald sterben.   ¤

A

2

           
9.1.13 Artensterben : In Kenia haben Wilderer in einem Nationalpark eine 12-köpfige Elefantenfamilie massakriert, einschließlich der Babys. (Foto)   ¤

JA

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14.1.13 Artensterben : Nima Elbagir berichtet aus Kenia über die gefährliche Arbeit der Parkranger im Krieg gegen Banden von Wilderern. Die haben letztes Jahr 360 Elefanten wegen der Stoßzähne getötet, 2011 waren es 289. Auch sechs Ranger kamen ums Leben.  ¤

C

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15.1.13

Die britische Anwältin Polly Higgins hat bei den UN vorgeschlagen, Ökozid, also massive Zerstörungen der Umwelt, als fünfte Kategorie von Verbrechen gegen den Frieden anzuerkennen, also als Straftatbestand im Völkerstrafrecht. Probeweise wird in London ein Prozeß durchgespielt gegen Firmenchefs, die in Kanada den Abbau von Ölsanden betreiben. (earthrise)   ¤

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15.1.13 Artensterben : Mehr über die Ausrottung der Elefanten in Afrika. Der Beitrag bei nano etwas oberflächlich. Bei der BBC berichtet Gabriel Gatehouse aus Kenia, grausame Bilder des jüngsten Elefantenmassakers, dazu Bilder vom Elfenbeinmarkt in Lagos. Gespräch mit Charlie Mayhew (TUSK Trust). Letztes Jahr sind geschätzt 35.000 der 400.000 Elefanten in Afrika getötet worden.   ¤

nano,B

zus.13
16.1.13 Artensterben : Auch PressTV berichtet über den Massenmord an Elefanten und Nashörnern in Kenia.

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20.1.13 Waldzerstörung : "Tödliches Palmöl" - Norbert Lübbers berichtet aus Indonesien. Die Urwälder von Sumatra werden zerstört und durch Palmölplantagen ersetzt. Tierschützer suchen dort nach überlebenden Orang Utans und bringen sie in das letzte noch bestehende Naturschutzgebiet. ¤

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26.1.13

Der Videoclip der Woche im "Listening Post": "Man" von Steve Cutts. (Am Ende gewisse unvermeidliche Ähnlichkeiten mit den Bildern von Ron Cobb, von denen eines immer unterm rauskuck steht).    ¤¤

A

2
           
3.2.13 Waldzerstörung : "Raubbau - das Geschäft mit dem Edelholz" - Peter Schreiber besucht Pygmäen im Regenwald von Kamerun. Die leiden Hunger, weil es kaum noch Wildtiere zum Jagen gibt. Die europäischen Holzfirmen holen selektiv die wertvollsten Bäume heraus (die eben auch ökologisch am wertvollsten sind!), durch die Schneisen kommen Wilderer in den Wald (die u.a. auch wegen der europäischen Politik Hunger leiden). Es ist ein schleichender Völkermord, und niemand bringt die Verantwortlichen nach Den Haag. Von der Kultur der Pygmäen bleiben nur ein paar wunderschöne Gesänge auf Schallplatten.  ¤

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4.2.13 Artensterben : "Massaker im Paradies" - Film von Christoph Müller. Im Ituri-Wald im Kongo hatte die Schweizerin Rosmarie Ruf ein Reservat für Okapis aufgebaut. (Die dort in Gefangenschaft aufgezogenen Tiere wurden an Zoos verkauft.) Am 24.6.12 haben Wilderer alle Tiere getötet und 6 Mitarbeiter ermordet, aus Rache dafür, daß die Naturschützer sie bei der Jagd auf Waldelefanten störten. Der Film erzählt Rufs Lebensgeschichte und zeigt Zusammenhänge auf zwischen Wilderei, Goldsuche, Armut und Bürgerkrieg im Kongo.   ¤

3sat

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19.2.13 Waldzerstörung : earthrise: "Land of the great bear" - Mei-Ling McNamara berichtet aus British Columbia (Kanada) über ein Stück Regenwald, das vor der großen Abholzung in den 90er-Jahren bewahrt wurde.

A

12

2.3.13 Artensterben : In China und Hong Kong gibt es einige Tierfarmen, auf denen aus Afrika importierte Nashörner illegal gezüchtet werden, um später die Hörner zu "ernten" und zu verkaufen. Angeblich werden die Tiere dabei nicht getötet. Bericht von Marga Ortigas.

A

3

           
2.3.13 Waldzerstörung : In der EU gilt eine neue Verordnung, die den Import von "illegal" geschlagenen Tropenholz verbietet. Bericht von Ariane Vuckovic. (Das Problem: laut dem Bericht sind nur 20 Prozent des eingeführten Holzes betroffen. Hier werden die Holzhändler dann schon für die nötigen Konzessionen sorgen, wie bei den 80 Prozent, die aus "legalem", aber genauso zerstörerischem Raubbau stammen. Nötig wäre ein allgemeines weltweites Verbot des Handels mit Holz aus Urwäldern.)

ht

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9.3.13 Artensterben : Elefantenschutz in Uganda    (NNA)* A 3
           
11.3.13

In einem Fluß in China sind einige Tausend tote Schweine entdeckt worden, die wohl ein Virus hatten und darum "entsorgt" wurden.

A,B

zus.2
12.3.13

David McKenzie berichtet aus Shanghai über den Fluß, in dem 6000 tote Schweine treiben.

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14.3.13 Artensterben : Ergebnisse der Artenschutzkonferenz in Bangkok. (mager)

A

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19.3.13 Waldzerstörung : Undercover-Aufnahmen von Umweltschützern belegen, daß Abdul Mahmud Taib, der für Sarawak (Borneo) zuständige Minister der Regierung von Malaysia, über korrupte Geschäfte Konzessionen zur Abholzung von Urwäldern an ausländische Konzerne vergeben hat. Die indigenen Bewohner und Eigentümer des Landes werden nicht gefragt. Bericht von Florence Looi.

A

3

           
5.4.13

Immer mehr Tierarten entdecken die Städte der Menschen als brauchbaren Lebensraum für sich, mit Verstecken zwischen Kunstfelsen und reichlich fressbarem Abfall. Der Biologe Bernhard Kegel ("Tiere in der Stadt") hat ihre Anpassungsstrategien beobachtet. Plädoyer, die unordentlichen "Wildecken" zu erhalten.

aspekte

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20.4.13

 

 

 

Waldzerstörung : "Amazonien: Wehe dem wilden Wald" - Reportage von Michel Dumont, Eric Bergeron und Fred Grimm (NNA)*   ¤

Text von der arte-Seite: "Jahr für Jahr verschwinden weltweit 80.000 Km² Wald, eine Fläche so groß wie ganz Österreich. Die grüne Lunge des Amazonasgebietes ist das erste Opfer der Waldzerstörung. In den letzten Jahren sind 14 Prozent seiner bewaldeten Oberfläche verloren gegangen. Dabei war Amazonien bisher der Lieferant für die Hälfte allen Sauerstoffs unseres Planeten.
Seit 2008 hat sich die Regierung von Brasilien dem Problem der Entwaldung verstärkt angenommen. 47 Gemeinden wurde der Finanzetat gesperrt, solange sie nicht drastisch die Waldzerstörung in ihrem Bereich bremsen.
Auch Sao Felix de Xingu, im Bundesstaat Para, gehört dazu. Mittels Satellitenaufnahmen lässt sich die Entwaldung leicht feststellen. Eine neue Umweltpolizei wurde ins Leben gerufen und die Strafzahlungen für Abholzung und Brandrodung sind hart. Für jeden Landbesitzer gilt die eiserne Regel: 80 Prozent Wald für 20 Prozent landwirtschaftliche Fläche. Auch die Holzernte unterliegt strengen Regeln.
So war denn in Sao Felix de Xingu 2011 die Waldzerstöung zehnmal geringer als noch 2001. Ein eindeutiges Ergebnis – doch der Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes im Amazonasgebiet ist damit noch lange nicht gewonnen."

arep

 

 

 

27

 

 

 

25.4.13 Artensterben : Bericht von Nkepile Mabuse über die dramatisch zunehmende Wilderei von Nashörnern in Südafrika (dieses Jahr bereits 250) und die Versuche von Rangern und Polizisten, die Täter zu finden.

C

3

           
26.4.13 Bienensterben : In London demonstrieren Hunderte Imker und fordern die britische Regierung auf, in der EU für ein Verbot der Neonicotinoide einzutreten.

B,NC

zus.4
29.4.13 Bienensterben : Die EU verbietet ab Dezember vorerst für zwei Jahre den Einsatz von Neonicotinoiden als Pflanzenschutzmittel. Diese Nervengifte stehen im Verdacht, eine Ursache des Bienensterbens zu sein. Allerdings ist zu befürchten, daß stattdessen nun wieder andere, ältere und ebenso gefährliche Mittel benutzt werden. Die Berichte von "heute" und Tagesschau erwecken in Text und Bild den falschen Eindruck, die Neonics würden großflächig über den Feldern versprüht (in dem Fall wären sie auch für Menschen lebensbedrohend!). Es handelt sich aber um Beizmittel, mit denen nur das Saatgut behandelt wird. Wie das Gift vom Saatgut zu den Bienen gelangt, ist unklar. (Das Verbot ist aber sicher der richtige Schritt, um den Verdacht zu bestätigen oder zu widerlegen.)

A,B,ht,TS

zus.9
           
       

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