Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

Natur und Umwelt #1  (Waldzerstörung, Raubbau, Artensterben, Ökozid)   

     Natur und Umwelt #2  (ab 25.10.11)    

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
15.10.07

Brasiliens Atlantikwälder bedroht

A  
19.10.07

Kongos Pygmäen sollen ihren Wald gegen Abholzung schützen (sehr rosiges Bild) 

B  
25.10.07

UNEP-Umweltbericht (GEO-4) : Überleben der Menschheit fraglich 

dazu: Munyaradzi Chenje (Leiter der UNEP-Studie)

und Zinta Zommers (Artenschutz-Expertin) 

B,A,ht

B

 A

 
26.10.07

UNEP-Bericht :Das Leben von Milliarden Menschen ist bedroht 

 
31.10.07

Indonesien: Wie "Biosprit" den Regenwald (samt Orang Utans) bedroht und den Hunger vermehrt

A,B

zus.5

1.11.07

Indien : nur noch 1300 Tiger, sterben aus durch Jagd und Zersiedelung

B

3

2.11.07

Australien: Tasmaniens Urwälder werden abgeholzt, Umweltschützer kämpfen gg. Papiermühlen.

A

4

6.11.07

Kamerun : Die Abholzung der Wälder geht weiter, mit staatlicher Kontrolle

JA

3

8.11.07

Indonesien : Urwälder werden abgeholzt ,entwässert und abgebrannt für Biosprit-Plantagen

B

2

10.11.07

"The State of the Planet" (Teil2) Anhand des UN-Berichts "GEO-4" und Beispielen aus aller Welt wird die Zerstörung der Erde dokumentiert. Auswege und Alternativen werden diskutiert. Sehr sehenswert.        (Teil 1 fehlt leider )

Hightec (GPS) soll die Wälder der Pygmäen schützen. Jetzt kriegen die gefällten Bäume ein "Öko"-Label. Derselbe Mist kam am 19.10. bei der BBC. 

B

 

A

21

 

3

11.11.07

Deutsche Landwirtschaft : "Biosprit" treibt Getreidepreis hoch, auch in der Tiermast

Spiegel-TV

8

13.11.07

Bilder von Chinas Umweltzerstörung des Fotografen Edward Burtynsky

ktzt

8

14.11.07

Ban Ki Mun in Brasilien und guckt sich Regenwald an

UN : Zucker-Äthanol in Brasilien sauber, Palmöl in Indonesien zerstörerisch

B

B

2

2

22.11.07

"Amazonien - im grünen Rausch"  (NNA)*

arte

43

23.11.07

Schwarzes Nashorn in Zimbabwe : Wilderer töten alle Tiere eines Zuchtprojekts 

B

2

28.11.07

"Die Biospritfalle - Indonesiens Wald in Gefahr", Reportage von Inge Altemeier   Etwas seltsamer Mix aus Pseudo-Ethno-Film (über "wilden" Kanome-Stamm in Papua) und harten Öko-Recherchen (Abholzungen auf Sumatra für Palmöl-Plantagen). Bemerkenswert : ein Manager des Sinarmas-Konzerns nennt die Regenwälder "ungenutztes, unproduktives Land". Lokale WWF-Mitarbeiter unterstützen die Zerstörung. Bei der Biodiesel-Produktion wird mehr CO2 freigesetzt als wenn man normales Dieselöl verbrennen würde. Weiß das Herr Gabriel?

Auslands-  reporter   (SWR)

29

3.12.07

Abholzung auf Borneo hinterläßt ökologisches Desaster

A

3

5.12.07

Abholzung auf Borneo zerstört Lebensraum der Orang Utans

Amazonasregenwald leidet auch unter Erderwärmung (WWF-Studie)

C

A

2

2

9.12.07

Für "Bio"-Diesel wird der Regenwald der letzten Orang Utans vernichtet. Bericht über ein Schutzprojekt für die letzten freilebenden Orang Utans auf Sumatra

ttt

7

10.12.07

Neues Projekt  : Geld für Schutz der Wälder statt für Abholzung (Beispiel Borneo). Problem der Kontrolle

Demonstrationen in Indonesien gegen Waldzerstörung (und gegen USA)

B

NC

3

1

13.12.07

Biosprit - die Realität. Peter Kunz zeigt auf Borneo, wie der Regenwald für Palmöl abgebrannt wird.

Biosprit - Christof Lüttgert zeigt auf Borneo, wie die Orang Utans dabei ihren Lebensraum verlieren. Bärbel Höhn fordert, kein Palmöl mehr zu importieren, auch kein "zertifiziertes".  (ankucken bei der ARD!)

Regenwaldabholzung in Zentralafrika

auslandsjournal

TT

JA

7

3

2

14.12.07

"Warum wir die Welt nicht vor uns retten konnten" - Beispiele der Naturzerstörung aus dem Bildband von Fred Pearce

ktzt

7

16.12.07

Ecuador : Der schwarze Tod der grünen Lunge - Ureinwohner wehren sich gegen Ölbohrungen im Regenwald

WS

8

21.12.07

Brasiliens neue Ideen, den Amazonas-Regenwald zu schützen.

B

2

29.12.07

Ecuador : Greg Palace berichtet über den Kampf der Cofan-Indianer gegen Chevron um den Schutz des Regenwaldes vor Ölbohrungen. (Reporters)

B

11

30.12.07

Borneos Regenwald verschwindet für Palmölplantagen. Zinta Zommers (Ökologin) dazu

Regenwaldabholzung in Gabun, Gespräch mit einem sägenden Arbeiter.

A

JA

7

3

2.1.08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Planet (Doku Skandinavien '06)   Aus dem ARD-Text: "eine in doppeltem Sinne „atemberaubende“ Dokumentation. Zum einen, weil sie mit immer wieder überraschenden und cineastischen Bildern den Blick schärft für die Schönheit dieser Welt – zum anderen, weil der Film die trockenen Zahlen eines UNEP- oder IPCC-Berichts in beängstigender Form Wirklichkeit werden läßt..."

Die Sendung des Tages : Unser Planet  (ARD) 

Der Film funktioniert ähnlich wie "Koyaanisqatsi" (Bildsprache, Musik). Er zeigt an vielen Beispielen die Bedrohtheit der ökologischen Systeme. Es geht um  Folgen und Ursachen der Zerstörung des Planeten, um die düsteren Aussichten der Zivilisation, und die schon jetzt entstehenden sozialen Katastrophen (Massenflucht, Mauern, Grenzzäune...) Zu Wort kommen etliche namhafte Experten, u.a. Karl Amman (mit seinem Schimpansen), Jared Diamond, H.J.Schellnhuber, Herman Daly. Dazu immer wieder eingeblendete Texttafeln mit Zahlen und Fakten. 

Das Ganze ist durchaus beeindruckend. Leider wird die Frage, warum "die Menschen" sich so verhalten und ob es auch anders gehen könnte, nur am Rande gestellt. Herman Daly kommt ihr mit seiner Kritik des "un-wirtschaftlichen Wachstums" (welches in Wahrheit längst viel mehr zerstört als erschafft) noch am nächsten.

Ich verstehe nicht, warum der Film und alle "Experten" am Ende letztlich doch wieder optimistisch sind. Alle meinen, wenn "wir" nur dieses und jenes Verhalten änderten, ließe sich das Unheil ja noch abwenden. Niemand sagt : es ist längst zu spät. Die Lösungen, die jetzt immer noch nicht umgesetzt werden, hätten vielleicht vor 15 Jahren noch helfen können. Die unangebrachte "positiv-Denken"-Masche ist offenbar die direkte Folge der Vermeidung der Ursachenfrage!

ARD

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2.1.08 Abenteuer Amazonien (Reportage von Stefan Schaaf, Teil 1) (NNA)* ARD 44
3.1.08

Abenteuer Amazonien (Reportage von Stefan Schaaf, Teil 2) (NNA)*

ARD

44

Zur Serie "Tatort Wildnis" bei arte :

" Ob es um Bärengalle geht, die als chinesische Medizin in Zuchtanlagen oder in freier Wildbahn gewonnen wird, um Elfenbein, für das allein im letzten Jahr 20.000 Elefanten sterben mussten, um die tibetische Antilopenart Shahtoosh, von der allein vier Tiere für einen weichen Schal getötet werden, um Haie, denen bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten werden, oder um Menschenaffen, die als Buschfleisch in die Kochtöpfe wandern, überall versucht die Reihe "Tatort Wildnis" aufzuzeigen, welch brutaler Wahnsinn hinter Luxusgedanken, Essgewohnheiten sowie Aberglauben und Legenden über Medizin noch in diesem Jahrtausend das Schicksal von Millionen Tieren weltweit bestimmt."  (von der arte-Seite)

7.1.08

Kampf gegen die Hai-Connection (Tatort Wildnis Teil 1) (NNA)*

arte

43

8.1.08

Die Gier nach dem weißen Gold (Tatort Wildnis, Teil2)  - Allein letztes Jahr wurden 20.000 Elefanten wegen ihrer Stoßzähne (Elfenbein) getötet. (NNA)*

arte

43

9.1.08

 

 

 

 

 

 

 

Auftragsmord im Dschungel (Tatort Wildnis, Teil3)  - Menschenaffen als Delikatesse 

 Kamerun : Ziemlich grässliche Bilder vom Fleisch ermordeter Schimpansen und Gorillas auf den Wochenmärkten und der Suche von Tierschützern und Polizei nach Wilderern . - -  Leider bleibt der Film bei der Suche nach Ursachen sehr vordergründig, Korruption und schwache staatliche Strukturen werden ständig gezeigt.  Daß das "Buschfleisch" auf den Holzfällerstraßen transportiert wird, wird nur kurz erwähnt. Eine Kritik an der Zerstörung der Wälder durch europäische Holzfirmen fehlt aber völlig. Auch daß das Leerfischen der afrikanischen Küstengewässer durch Europas und Japans Flotten den Nahrungsdruck auf die Wälder massiv verstärkt hat, erfährt man hier nicht. Letztlich ist der Film rassistisch. Die bösen, unmenschlichen Affenmörder sind (mit einer Ausnahme) Schwarze. Die netten Tierschützer dagegen durchweg Weiße. Der Hintergrund der unglaublichen Armut wird nicht angesprochen.

Empfehlung : die Reportagen von Karl Amman ansehen. Der hat besser recherchiert und einen klaren Blick für die Zusammenhänge. Und er spricht sie aus, ohne dabei jemanden verurteilen zu wollen. Ein paar solche Filme stehen hier.

arte

 

 

 

 

 

 

 

43

 

 

 

 

 

 

 

10.1.08

Das lange Leiden der Kragenbären (Tatort Wildnis Teil 4) (NNA)*

arte

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11.1.08

Sterben für den Luxus (Tatort Wildnis Teil 5) Tibets Antilopen werden wegen ihrer Wolle getötet. (NNA)*

arte

43

12.1.08

Bericht mit schockierenden Bildern von der Waldzerstörung durch Palmöl in Indonesien

Ein Parkranger im Krüger-Nationalpark berichtet von seiner Arbeit.

C

arep

5

6

12.1.08

Uganda : Ursachen der Erosion ,  Wiederaufforstung mit Hilfe der EU

E

8

13.1.08

Biosprit : Die BBC meldet, "die EU" bzw. "Europe's environtment chief" habe zugegeben, daß die Förderung von Biosprit ein Fehler war, man habe die Folgen nicht bedacht (die der Bericht benennt : vermehrter Ausstoß von Treibhausgasen, Regenwaldabholzung, Verteuerung von Lebensmitteln).

B

2

14.1.08

 

 

Biosprit : Mehr zur Diskussion über "Biofuel" (Biotreibstoff) und seine Folgen. Stavros Dimas (EU-Umweltkommissar, OT) sagt, man habe die Folgen nicht vorhergesehen -  eine klare Absage gibt es von ihm aber nicht.  Roger Harrabin (BBC) erklärt noch mal die Zusammenhänge (in der Theorie eine tolle Sache, in der Realität eine Katastrophe.)

Ich bin gespannt, wann endlich jemand öffentlich einsieht: so viele Menschen kann man nicht dauerhaft mit so viel Energie versorgen.

B

 

 

8

 

 

22.1.08

Israels Landwirtschaft verbraucht so viel Wasser, daß der See Genezareth austrocknet. Fischbestand in Gefahr. Israel baut jetzt am Mittelmeer riesige (mit fossilem Treibstoff betriebene) Meerwasserentsalzungsanlagen.

TT

4

25.1.08

Erstmals stirbt eine ganze Klasse von Lebewesen aus : die Amphibien. Über Ursachen und Rettungsversuche (Nachzüchtung im Labor)

nano

6

25.1.08

Amazonas-Regenwald wird wieder schneller abgeholzt. Brasiliens Regierung ratlos. Ursachen.

A

2

25.1.08

"Bullsh*t" - Ausschnitte aus dem Film über Vandana Shiva und ihre Kampagne gegen die Gen-Patentierer. Gespräch darüber mit Tim Roberts (Experte).   (Witness) (NNA)*

A

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26.1.08

 

 

"Bullsh*t"  - Vandana Shiva und die internationale Bewegung gegen Gen-Patente und für eine  mensch- und naturgemäße Globalisierung. Der Titel ist doppeldeutig, Schimpfwort gegen die Lügen der Konzerne (Monsanto!) und ein Symbol des ökologischen Weges.  Mit vielen klugen Aussagen von vielen hellwachen Menschen und vielen Beispielen vorbildlicher Lebensweise. Unbedingt sehenswert!

Ein wunderbarer Film über die weltweite Bewegung gegen eine weder menschlich noch ökologisch verträgliche Globalisierung  und für eigenständige fortschrittliche Lösungen, wie sie in Indien längst auf breiter Basis angewandt werden. Eine wortmächtige und ungemein kluge Sprecherin dieser Bewegung ist Vandana Shiva.  

A

 

 

44

 

 

26.1.08

Brasilien : Zerstörung des Regenwaldes, hilflose Maßnamen der Regierung dagegen.

ht

2

30.1.08

Baka-Pygmäen in Kamerun sollen ihren Wald mit Hilfe von GPS-Geräten schützen. (Fergal Keane)

B

4

5.2.08

Die Folgen des Uranbergbaus in Australien und Russland. Hohe Krebsrate bei Minenarbeitern und Anwohnern.

Frontal 21

9

8.2.08

Earth Report : "The Ivory Poaching Wars" - Der Kampf gegen die Elefanten-Mörder, neue wissenschaftliche Methoden um den Elfenbeinhandel zu kontrollieren, politisch-rechtliche Fragen. Und einige sehr schlimme Bilder.

B

22

11.2.08

 

 

 

      Klicken : Großes Bild       Klicken : Großes Bild

So sieht es aus, wenn im Hafen die Frachter, die überflüssigen Kram sinnlos rund um die Welt kutschieren nur um überall noch mehr Arbeitsplätze abzuschaffen, morgens ihre von Schweröl-Giftmüll angetriebenen Maschinen anlassen.   (fotografiert am 11.2.08 um 8:46 Uhr.) 

11.2.08

 

 

"Arme Sau - Das Geschäft mit dem Erbgut"  Eine erschütternde Reportage von Christian Jentzsch über die kriminellen Machenschaften des Monsanto-Konzerns ("Der Tod ist unser Geschäft", Agent Orange), der nicht nur mit genmanipuliertem Saatgut und Bioziden die Landwirtschaft weltweit unter seine Kontrolle bringen will, sondern auch mit Patenten auf Schweine und andere Nutztiere. Demnächst werden sie sicher auch Patente auf speziell konstruierte Menschenklone vermarkten.     Den Film kann man sich hier ansehen

Wiederholung einer WDR-"Die Story" von 2006 über die tödlichen Geschäfte des Monsanto-Konzerns. Nach wie vor schockierend, und an aktueller Brisanz weiter zunehmend...

Ein Wenig zum Lesen über Monsanto : Greenpeace, Telepolis (10 Jahre alt), Wikipedia engl., Wikipedia dt., Monsantowatch, "Millions against Monsanto"

NDR

 

 

44

 

 

17.2.08

Brasilien : Blei im Blut - In Santo Amaro leiden und sterben die Menschen 15 Jahre nach Schließung des Bleiwerkes immer noch an den Folgen der Verseuchung.

WS

7

19.2.08

Die Berggorillas im Virungapark in Gefahr. Letztes Jahr haben Wilderer 10 Tiere getötet. Nachbarn holzen Bäume für Feuerholz ab. Verbindungen der Wilderer mit Hutu-Extremisten.    (21st Century)

B

6

22.2.08

"Doomsday Vault"  Ein Beitrag über die atombombensichere Pflanzensamenbank auf Spitzbergen. (Earth report).

B

22

23.2.08

 

 

 

Und gleich nochmal : Der Pflanzentresor von Spitzbergen. In der arte-Reportage geht es nicht nur um das Bauwerk und die Arbeitsmethoden der Saatgutarchivare. Auch die Hintergründe der Bedrohung der Sortenvielfalt, Hybridsaat und Gensaat werden erklärt. Biobauern auf den Philippinen zeigen, wie sie wertvolle alte Saaten gewinnen und in lokalen Saatgutbanken bewahren. Dort wurden unersetzbare Schätze bei einem Unwetter zerstört.    Link zur Sendung bei arte   Link zum Global Crop Diversity Trust

Die Sendung des Tages : arte-Reportage : U.a. mit einem wirklich lehrreichen Film über die Bewahrung des weltweiten Saatgutschatzes im tiefgefrorenen Fels von Spitzbergen. Der Leiter des Projekts, Cary Fowler, zeigt uns die Anlage und erklärt an Beispielen (u.a. bei einem Ausflug auf die Philippinen) die Problematik der Sortendiversität und die Bedeutung ihres Schutzes für das Überleben der Menschheit. Klasse gemacht, gut verständlich, sehenswert.   (Einen weiteren Bericht über Fowler und den Bunker auf Spitzbergen gab es am Freitag bei BBC-earth-report, mehr auf den Ort und die Anlage bezogen, aber ebenso spannend.)

arep

 

 

 

23

 

 

 

24.2.08

Noch ein Bericht über Saatgutbanken, hier über die neue "Millenium-Seedbank" in London.

C

3

25.2.08

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Hier Bio - dort Tod - Vom Sterben des Orang-Utan"  Reportage von Ingrid Altemeier über den Zusammenhang von steigendem "Bio"-Sprit-Verbrauch und der Zerstörung des Lebensraums der Orang Utans in Indonesien. Mit sehr anschaulicher Gegenüberstellung der naiven "Öko"-gläubigkeit hierzulande mit der Realität "dort".  Präzise Informationen über die allgegenwärtige Verwendung von Palmöl und drastische Aufnahmen von hilflosen Affenkindern, die durch den abgeholzten Wald irren.

Auch die menschlichen Ureinwohner von Sumatra  kommen zu Wort, deren Heimat für immer zerstört worden ist. (Häuptling Din Perulak : "Kein einziger Baum darf mehr gefällt werden!"). Bilder vom Leben im Wald vor 5 Jahren mit  Elefanten und Tigern - und von der heutigen Wüste, in der der sie nur noch vom Betteln leben können.

Die Abholzung geht weiter, auch mit deutschem Steuergeld, Kredite für Holz-, Zellstoff- und Papier-Industrie und jetzt auch noch die EEG-Förderung für Palmöl. Die Filmautorin stellt viele kritische Fragen an deutsche "Öko"-politiker, u.a. Grüne, die die Energieversorgung in norddeutschen Kommunen auf Palmöl umstellen lassen, sie begleitet Bärbel Höhn bei deren Besuch im Orang-Utan-Reservat und in einer alten Palmölplantage. Sie immerhin scheint dort etwas gelernt zu haben.

Dann begleitet Altemeier demonstrierende Bauern, die den Raub ihres Landes beklagen. Es gibt sogar eine gerichtliche Anhörung. Am Ende noch Stellungnahmen von BUND und WWF zur umstrittenen Zertifizierung von "Bio"-diesel.  Und deutliche Schlußworte von Häuptling Din Perula.

Die Sendung des Tages : Hier Bio - dort Tod (NDR) : Ein sehr gelungener Film über Zusammenhänge. Palmöl als "alternativer" Brennstoff und Universalstoff der Lebensmittelindustrie. Und der Palmöl-Boom als Grund für die Vernichtung von Ökosystemen in Südost-Asien. Mit drastischen und bedrückenden Bildern vom Kampf um die Rettung der letzten Menschenaffen auf Borneo und Sumatra. Und mit vielen sehr klaren Fragen nach der Verantwortung für diesen Irrsinn.  

In meiner Sammlung zu diesem Thema der beste Beitrag, da er das Problem von allen Seiten betrachtet und es niemanden erlaubt, sich als "außenstehenden Beobachter" aus der Sache herauszuhalten. Und weil die gezeigten Bilder und die Aussagen der Ureinwohner niemanden kalt lassen können.

Wiederholung am 5.3. um 21:00 Uhr auf Phoenix

NDR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

44

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.2.08

Saatgutbank auf Spitzbergen eröffnet. Mit internationalen Gästen.

TS

2

26.2.08

Brasilien : In Tailandia beschlagnahmt Polizei illegal geschlagenes Holz, daraufhin Proteste von Einwohnern gegen Polizei.

A,C

zus.2

27.2.08

Brasilien : Große Polizeiaktion gegen illegale Holzfäller in Tailandia. LKWs mit gefällten Urwaldriesen beschlagnahmt. Der Korrespondent merkt -  inmitten einer qualmenden  Wüste stehend - an, daß das staatliche Eingreifen wohl ein wenig zu spät kommt.

A

3

29.2.08

Brasilien : "The road to development" - Die Bundesstraße BR163 quer durch das Amazonas-Gebiet. Ihre zerstörerischen ökologischen und sozialen Folgen und die gesellschaftlichen Konflikte, die daran deutlich werden.   (People & Power) (NNA)*

A

24

29.2.08

Tansania : "In the shadow of Kilimanjaro" - Der Pangani-Fluß und die ökologischen und sozialen Folgen von Klimawandel und Landübernutzung und Entwaldung. (Earth Report) (NNA)*

B

22

9.3.08

Brasilien: Sanddünen verschlingen Dörfer an der Küste von Piaui. Auch eine Folge von Entwaldung und Klimawandel.

A

3

10.3.08

Die Kunstwerke der Ines Doujak zum Thema Biodiversität und Biopiraterie 

ktzt

6

11.3.08

Monsanto, mit Gift und Genen, Dokumentation von Marie-Monique Robin (NNA)* (weitere Links bei arte) , Artikel in der taz zu diesem Film

danach Gesprächsrunde mit José Bové (Bauernführer), Christian Vélot (Genetiker) und Renate Sommer (CDU)  (NNA)*

arte

110

34

11.3.08

Bittere Erdbeeren  - Wie die Export-Landwirtschaft im trockenen Südspanien die Wasserreserven aufbraucht und den Boden vergiftet.

nano

6

14.3.08

Birma :  Die Militärdiktatur läßt den Urwald abholzen und das Holz nach China schmuggeln.  (P+P) (NNA)*

A

9

14.3.08

Kanada : Die Wälder von Alberta werden abgeholzt, um die Ölsande in gigantischem Tagebau auszubeuten. Widerstand von Naturschützern.  (P+P) (NNA)*

A

10

16.3.08

Sorge ums Überleben der letzten Gibbons auf Java

C

3

20.3.08

Laos : Bericht über den Schmuggel von Urwaldholz nach Vietnam, wo es verarbeitet und als Möbel in die reichen Länder exportiert wird.

A

2

23.3.08

Kenia: Das Naturreservat Massai Mara ist auf Touristen angewiesen. Da diese jetzt ausbleiben, droht eine verstärkte Landnutzung als Weideland.

B 3
24.3.08

Bericht über das Bienensterben in den USA und die Forschung nach der Ursache.

B

5

25.3.08

 

 

 

 

arte Thema : Welt am Abgrund? Die zerstörte Arche  

Gut gemachtes Intro von Andrea Fies

Geklonte Kreaturen - Artenschutz der Zukunft (NNA)*

Diskussion mit Heidrun Heidecke (BUND) und Albert Jacquard (Genetiker und Philosoph)

Das Verschwinden der Fische  (sh. Meer)

arte

 

 

 

 

zus.121

6

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  Ein unbedingt sehenswerter Themenabend mit zwei Beiträgen: Einem über Projekte ("Frozen Zoo"), die bedrohte Arten durch tiefgefrorene DNS-Proben für eine eventuelle Klonierung erhalten wollen. Und einem über die Zerstörung des Lebensraums "Meer" und die Ausrottung seiner Bewohner.
25.3.08

Indonesien: Eine deprimierende Reportage über den Sitaram, einen völlig verdreckten, toten Fluß auf Java.

A

3

6.4.08

"Raubbau durch die Holzmafia" , China plündert Sibiriens Wälder. Reportage von Albrecht Reinhardt.

WS

7

9.4.08

Vor der Bonner Artenschutzkonferenz tönt Frau Merkel (OT): "Unsere Mutter Erde ... wird auf uns zurückschlagen."

TS

2

11.4.08

"The Plight of the humble Bee"  - Das Aussterben der Bienenvölker (Earth Report) (NNA)*

B

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11.4.08

"Illegal Gold" - Goldsucher zerstören den Regenwald in frz.-Guayana (People & Power) (NNA)*

A

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12.4.08

EU will weiterhin Nahrung zu Sprit machen.

TS

2

18.4.08

Der Wald der Ureinwohner im Kongo wird mit Unterstützung der Weltbank abgeholzt. Und ein zweiter Bericht, nochmal darüber, daß sie dieses mit GPS-Geräten unterstützen sollen.

C

7

20.4.08

"Der alte Mann und die Bäume" - Umweltschützer kämpfen gegen die Abholzung der letzten Redwood-Urwälder in Kalifornien. Der 91-jährige Martin Litton in Washington, junge Baumbesetzer in den Kronen der Riesenbäume. 

WS

7

24.4.08

"Der Reiz des Untergangs" - Warum wir uns so gerne mit spektakulären Untergangsszenarien beschäftigen - und die wirkliche, schleichende Katastrophe dabei nicht wahrnehmen und nicht aufzuhalten versuchen. Mit Tanja Busse ("Weltuntergang als Erlebnis").

Polylux

7

25.4.08

Mike Kirsch berichtet über das ökologische Desaster in Haiti. Der tödliche Kreislauf von Abholzung, Erosion, Brennstoffmangel, Hunger, Armut und weiterer Abholzung.

Die Verteuerung von Brennstoff führt in Kamerun zu vermehrter Abholzung für Feuerholz.

A

JA

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27.4.08

"Zum Abschuß freigegeben" - In Südafrika haben sich die Elefantenherden zu stark vermehrt, jetzt sollen wieder Tiere abgeschossen werden. Der Film zeigt z.T. sehr blutige Bilder von früheren Keulungen. Und die sanftere Alternative, hormonelle Schwangerschaftsverhütung.

WS

7

2.5.08

Peter Kunz berichtet von Borneo über die Zerstörung der Regenwälder durch Abholzung, Abbrennen und "Kultivierung". Bilder einer unfassbaren Katastrophe.

ausljnl-extra

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3.5.08

Bericht über die Zerstörung der kanadischen Wälder durch Borkenkäfer, Folge der Erwärmung und diese verstärkend.

C

3

4.5.08

"Elefantenplage" - Als Folge der anhaltenden Abholzung der Wälder in Assam (Nordindien) geraten immer wieder wilde Elefantenherden in Plantagen. Naturschützer versuchen, sie zu vertreiben. Sonst  gibt es immer wieder Tote auf beiden Seiten.

3sat-Rundschau

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4.5.08

"Der Schatz von Murujuga" - In Australien zerstören Bergbauunternehmen die ältesten Kulturzeugnisse der Menschheit, 30 000 Jahre alte "Traumpfade" und Felszeichnungen der Aboriginees.

ttt

6

8.5.08

Zwei Berichte aus Brasilien: In Matto Grosso wird weiterhin Regenwald abgeholzt, um Platz für Rinderweiden zu schaffen. Die Regierung hat neue Pläne um dies stoppen, wird aber auch nichts ändern können.

A,B

zus.5

13.5.08

Bienensterben in Süddeutschland vermutlich durch Bayer-Pestizide.

nano

3

14.5.08

Merkel guckt sich in Brasilien die Folgen des Ethanol-Booms an.

ht

2

15.5.08

Brasilien: Der schwere Kampf der Polizei gegen illegale Abholzung. Mit Bildern vom Abbruch einer Köhlersiedlung.

B

5

15.5.08

"Bio"-sprit : Indien: Die Jatropha-Pflanze als Alternative. (Von Ökologen wird der Jatropha-Anbau sehr kritisch gesehen. Mehr darüber und aktuelle Hinweise auf Protest-Aktionen bei "Rettet den Regenwald")

ari

3

16.5.08

Brasilien: In Para beklagen Indianervölker die Zerstörung ihrer Lebensräume durch die illegale Abholzung und klagen die Behörden an, ihnen nicht zu helfen.

B

3

16.5.08

Artensterben : Neue Zahlen in einer WWF-Studie: In den letzten 35 Jahren ist bereits fast ein Drittel des Arten-Schatzes ausgelöscht worden. Dr.Ben Collen (Zoologe) über Ursachen und Folgen.

B

3

18.5.08

 Südafrika: der Klimawandel bedroht die vielfältige Natur.

TT

3

19.5.08

 

 

 

 

 

 

"Im öffentlichen Interesse"  Der Kampf der Bürger von Neuenfelde gegen Airbus. Reportage von Ulf Albert

Ein Pflichtfilm. An diesem Lehrstück wird der ganze Irrsinn des Systems deutlich. Dabei dokumentiert er nur in ganz ruhiger Weise, wie das Dorf Neuenfelde an der Elbe versuchte, sich gegen einen brutalen und unverschämten schlechten Nachbarn zu wehren. Der Nachbar heißt "Airbus", wollte das halbe Dorf und alle seine Gärten zubetonieren, und hatte dabei die versammelte Macht von korrupten Politikern, volksverhetzender Springerpresse und der vom ewigen Lügen-Argument "Arbeitsplätze" restlos verwirrten und verdorbenen Gewerkschaften hinter sich. Das Dorf hatte dagegen nur das Recht auf seiner Seite.

Das alles ist inzwischen Geschichte. Offen bleibt, wer den immer noch (bzw. wieder, dank der Grünen, ausgerechnet!) amtierenden Herrn Beust für seine massive Veruntreuung von Steuergeldern (mehrere Milliarden) im Einsatz für die Interessen von Airbus und gegen die seiner Wähler  einmal belangen wird.

Dankenswert dagegen die positive kämpferische Haltung und kluge Gelassenheit der evangelischen Kirchengemeinde von Neuenfelde!

NDR

 

 

 

 

 

 

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19.5.08

Bericht über Nebenfolgen des Pestizideinsatzes in Indien. Forscher haben herausgefunden, daß viele Bauern davon durch Genschäden Krebs bekommen haben.

B

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19.5.08

UN-Artenschutzkonferenz in Bonn. Mehrere recht gute Berichte, die die Bedeutung des immer schnelleren Artensterbens etwas klarer machen. Mit Bildern von demonstrierenden Kindern und einem klug schwätzenden Gabriel, und Berichten über bedrohte Kröten in Deutschland und den Wert der Natur in aller Welt, sowie im heute-journal ein Bericht über die Sorge um das Verschwinden der Landsorten/Rassen von Nutzpflanzen/Tieren (obwohl das mit dem Artensterben kaum etwas zu tun hat.)

TS,hj,TT

zus.15

20.5.08

Brasilien : Am Fluß Xingu wehren sich die Völker der Ureinwohner gegen Pläne zum Bau eines riesigen Staudamms, der ihren Wald zerstören würde.

A

3

     
20.5.08

Rohstoffe : Börsenguru Zink in Goldgräberstimmung: Kupfer in Brandenburg entdeckt.

hj

2

21.5.08

Brasilien : Bei einer Versammlung von indigenen Völkern, die gegen das Xingu-Damm-Projekt  protestieren, wird ein Offizieller tätlich angegriffen.

A

3

22.5.08

Kenia : Der Naturpark Massai Mara ist in Gefahr, weil nach den Unruhen kaum noch Touristen nach Kenia kommen und so das Geld für Ranger fehlt. Wilderei nimmt zu.

ht

2

23.5.08

Brasilien: Während die Indigenen in Altamira über den Widerstand gegen den Xingu-Damm diskutieren, sind viele Stadtbewohner dort für den Bau. Sie erhoffen sich "Arbeitsplätze" und Entwicklung.

A

3

23.5.08

In Brake soll eine neue Palmöl-Raffinerie gebaut werden. Der Beitrag zeigt die zerstörerischen Folgen des Palmölanbaus in Indonesien und die Diskussion um Umweltschutz und "Arbeitsplätze" hier. 

B&B

5

24.5.08

Brasilien : Bischof Erwin Krautler unterstützt den Kampf gegen den Xingu-Damm. (First Person)

 

A

3

25.5.08

USA: Gasförderung ohne Rücksicht auf Verluste -  In Wyoming zerstören Gasförderungsfirmen die ländliche Idylle.

WS

8

26.5.08

Deutsche Firmen (Danzer, Siforco) holzen im Kongo den Urwald ab, den Rest erledigt die arme Landbevölkerung mit Brandrodungen. Sprecher der Holzfirmen geben ganz offen zu, "nur" die dicksten Stämme zu schlagen - obwohl gerade die geschützt werden müßten. Unglaublich, daß diese Verbrecher ihr gestohlenes Holz jetzt vom WWF als "nachhaltig" zertifizieren lassen wollen. Und schlimm, daß auch die nano-Autoren mal wieder auf diesen Schwindel hereinfallen.

nano

11

27.5.08

 

"Kein Leben ohne Vielfalt" - nano-extra zum Artensterben. Mit Bernhard Schmid (Ökologe, Uni Zürich)   (NNA)*

Sehr allgemeiner Bericht über das Artensterben.

In Sri Lanka leiden auch die wilden Elefanten unter dem Bürgerkrieg.

nano-extra

B

B

 

28

2

3

28.5.08

 

 

Bei der Artenschutzkonferenz in Bonn hat Frau Merkel ihren großen Auftritt. Fröhlich verkündet sie, Deutschland werde ab 2013 jährlich 0,5 Milliarden Euro für den Schutz der Regenwälder bezahlen. Bei 3sat-nano weist Ingolf Baur darauf hin, daß allein die Steigerung des "Wehr"-haushalts dieses Jahr doppelt so hoch ist. Merkels  (OT)öne in allen Sendern ("das Ökosystem ist verletzlich und wunderschön", etc.) kann ich nur als blanken kalten Zynismus betrachten. Sie hätte die Macht, wirklich hilfreiche Gesetze umzusetzen (Einfuhrstopp für Biosprit, Tropenholz und Gen-Soya, Tempolimit 30-60-90, 0,5-Liter-Autos, Abschaltung der Kohlekraftwerke, etc. ) und tut: gar nichts. Der Flächenverbrauch wächst auch in Deutschland ungebremst. "Wir" brauchen ja schließlich "Arbeitsplätze" und "Wachstum".

R,ht,TS,hj,nano

 

 

zus.11

 

 

29.5.08

Brasilien / Peru / Indigene : In der hintersten Ecke von Brasilien, im Grenzgebiet mit Peru, leben im Regenwald noch Völker von Ureinwohnern ohne Kontakt zur Zivilisation. Perus Regierung bestreitet ihre Existenz, Holzfäller wollen den Wald zerstören. Luftbilder zeigen große Gemeinschaftshäuser und Männer, die mit Pfeil und Bogen auf das Flugzeug schießen. Fiona Watson (Survival International) fordert den Schutz ihrer Landrechte. Sie sagt, daß die indigenen Völker jedes Recht haben, dort zu leben. Und daß unsere Zivilisation von ihnen lernen kann, wie man lange und naturverträglich überlebt.

B

3

  D

Bild von der BBC-Seite. Dort auch weitere Aufnahmen.

   
30.5.08

Brasilien / Indigene : Alle Sender bringen die Bilder des neuentdeckten "Indianerstammes".  Bei CNN ein Gespräch mit David Hill (Survival International) über den Schutz von Ureinwohnern.

ht,TS,hj,A,B,C

zus.13

30.5.08

Die Ergebnisse der Artenschutzkonferenz. Hinter der Erfolgsrhetorik von Merkel und Gabriel verbirgt sich weiterhin vor allem Nichtstun. Das wird in einigen Beiträgen durchaus bemerkt.  - Bei nano ein Bericht über den Versuch, den Geldwert der Natur abzuschätzen. Dazu auch Prof. Volker Moosbrugger (Senckenberg-Institut).

nano

ht,ari,TS

18

zus.6

4.6.08

Ein Beispiel aus Burkina Faso zeigt, wie es auch geht: ein Projekt verbreitet Wissen über Mischkulturen und den gezielten Einsatz von kompostproduzierenden Termiten zur Bodenverbesserung.

nano

5

6.6.08

Bericht über Versuche, wie Bauern im trockenen Sahel mit wenig Wasser viel wachsen lassen können.

JA 3
7.6.08

Brasilien: Bericht über die Zerstörungen, die die Suche nach Gold im Amazonas-Regenwald anrichtet. Wo Urwald war, bleiben riesige, völlig verwüstete Landstriche zurück. Der Gewinn für die Arbeiter ist minimal.

A

3

10.6.08

arte-Themenabend  " Earth Report 2007"

"SOS Erde - Wer rettet die Welt?" (Doku) (NNA)*

"Meer zum Trinken" (Doku über Wasserknappheit in Spanien) (NNA)*

Diskussionsrunde mit Yannick Jadot (Greenpeace), Claudia Kemfert (Umweltökonomin), und Didier Hauglustaine (Klimaforscher), Leitung Thomas Kausch.  (NNA)*  (Ende fehlt)

arte

 

 

 

zus.120

43

43

33

10.6.08

Indonesien: Der Schlammvulkan auf Java ist nach zwei Jahren noch nicht gestoppt. Die verantwortliche Bohrfirma streitet weiter ihre Schuld am Ausbruch ab.

A

3

12.6.08

nano hinterfragt die Krombacher-Werbekampagne, die vorgibt, mit Biertrinken den Regenwald retten zu wollen. Mit Karl Amman und einem Reality-Check in Kamerun.

nano

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13.6.08

Das Bienensterben in den USA    (Nature Inc.) (NNA)*

B

13

17.6.08

 

 

 

 

 

 

"SOS Erde - Wer rettet die Welt?"   - Doku von Chad Cohen und Arthur F. Binkowski (NNA)*

Da ich keine Zeit hatte, den Film zu sehen, zitiere ich den kurzen Text von der ARD-Seite:

 "Spätestens seit im Januar 2007 der letzte Bericht des Weltklimarates IPCC erschien, ist auch dem letzten Zweifler klar, dass es schlecht um die Erde steht. Die ARD-Dokumentation "SOS Erde" zeigt in beklemmenden Bildern, dass es an allen Ecken brennt. Überfischung der Meere, Feuersbrünste, Klimawandel, biblische Dürren, Mangel an sauberem Trinkwasser, Versauerung der Ozeane, Artensterben und Gletscherschmelze sind nur einige Umweltprobleme, die inzwischen globale Ausmaße annehmen und das Leben auf der Erde bedrohen. In Zusammenarbeit mit der University of Yale versucht die Dokumentation, die Hauptverursacher der gegenwärtigen Krise zu benennen.
"Wir fahren zu schnell in die Kurve. Wir haben nur noch die Wahl, ob wir mit offenen oder geschlossenen Augen in den Graben fahren", resümiert der Gletscherforscher Wilfried Haeberli aus der Schweiz. Neben ihm kommen Ernst-Ulrich von Weizsäcker und der Klimaforscher Mojib Latif zu Wort. Sie alle fordern ein grundsätzliches Umdenken in Wirtschaft und Politik. Nur so ließen sich die schlimmsten Auswirkungen der ökologischen Katastrophe vermeiden, die auf uns zukommt."

ARD

 

 

 

 

 

 

44

 

 

 

 

 

 

17.6.08

Bericht über die Entdeckung der vorher isolierten Völker in Brasilien. Erstmals mit Videoaufnahmen vom Flug über dem Gebiet, interessante Details von Jose Carlos Meirelles (FUNAI), dem Leiter der Expedition. Den genauen Ort will er nicht preisgeben. "If we don't protect them they will soon be gone and the world will be a sad place."

B

3

     
18.6.08

Zweiter Hintergrundbericht über Brasiliens "hidden tribes" und ihren Beschützer Meirelles.

A

3

18.6.08

Gold : "Mongolian Ninjas" - Ein sehr deprimierender Bericht über frühere Steppennomaden in der früher sozialistischen Mongolei, die jetzt auf der Suche nach Gold ihr Land durchpflügen und vergiften und so für ein Leben nach dem Kapitalismus unbrauchbar machen. (Witness)

A

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22.6.08

Gold : Philippinen : Das dreckige Gold -  Die Goldminen von Divalval (auf Mindanao) zerstören und vergiften Natur und Menschen. Aber die Leute wollen sie weiter betreiben und wehren sich gegen Versuche der Regierung und der Konzerne, das Geschäft zu übernehmen.

WS

9

2.7.08

"Der Traum vom edlen Wilden" - Die Sehnsucht des Westens nach den edlen Wilden. Mit dem Ethnologen Bruno Illius und Fiona Watson von Survival International. 

ktzt

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2.7.08

Protestaktion von Greenpeace in Brüssel gegen Importe von illegal geschlagenem  Urwaldholz.

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6.7.08

Japan: "Widerstand gegen Umweltzerstörung" - Bericht über die Betonisierung der japanischen Landschaft und über die Ainu-Ureinwohner. Diese leben am Rand der Gesellschaft, versuchen ihre Kultur zu bewahren und beklagen den Verlust der natürlichen Umgebung.

WS

7

8.7.08

Gold : Ghana: "The curse of gold" - Reportage über die sozialen und ökologischen Zerstörungen durch Goldminen und den Widerstand einiger Bürger dagegen.

P+P (A)

9

13.7.08

"Bio"-sprit : In Kenia bedrohen geplante Großprojekte für Zuckerrohanbau (für Biosprit) im Tana-Delta die dort lebende Bevölkerung, die Nahrungsproduktion und ökologisch bedeutende Feuchtgebiete (mit Flußpferden und Krokodilen).

A

3

17.7.08

Indien : in Orissa plant der britische Konzern Vedanta eine gigantische Bauxit-Mine. Die Bevölkerung wehrt sich gegen die Zerstörung ihrer heiligen Berge.

In Brake protestieren Aktivisten von Robin Wood gegen den Ausbau einer Palmöl-Raffinerie.

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B&B

5

1

18.7.08

Bienen : Imker protestieren in Braunschweig dagegen, daß ein Nervengift wieder in der Landwirtschaft zugelassen wird, das kürzlich zu einem Massensterben von Bienen geführt hat. (Mehr dazu in einem Beitrag des DLF)

ht

2

25.7.08

Bericht über Produktion von Palmöl auf São Tomè .

P

2

27.7.08

Auf Sumatra bemühen sich Ranger um den Schutz der letzen wildlebenden Elefanten. Mit Bildern von Elefanten, die von Bauern vergiftet wurden.

C

3

28.7.08

Kenia : Das Mau-Waldgebiet wird immer weiter abgeholzt. Bereits etwa die Hälfte des für den Wasserhaushalt besonders wichtigen Waldes ist verschwunden. Der Bericht von Yvonne Ndege sucht nach Ursachen und Verantwortlichen. Die Regierung setzt sich zwar offiziell für den Naturschutz ein, hat aber im Wahlkampf Land im Waldgebiet vergeben, das dann abgeholzt wurde. Weitere Hintergründe von Fredrick Owino (African wildlife society).

A 6
     
29.7.08

Arwa Damon berichtet  über das Ende der Regenwälder auf Sumatra und den Palmöl-Boom.

C

3

30.7.08

Noch ein Bericht von Arwa Damon über die Zerstörung der Urwälder auf Sumatra. Ein Volk von Ureinwohnern muß machtlos zusehen, wie Palmöl- und Papierindustrie ihren Wald abholzen.

C

3

1.8.08

Brasiliens Präsident Lula verkündet die Gründung eines internationalen Fonds zum Schutz des Amazonas-Waldes.

B

2

3.8.08

 

 

 

 

 

"Fiese Steuertricks" - Die Vorwürfe von Greenpeace gegen den deutsch/schweizer Holzkonzern Danzer, der im Kongo nicht nur Raubbau betreibt, sondern auch noch den kongolesischen Staat um Steuern betrügen soll. Danzer weist alle Vorwürfe zurück.  

 Die Debatte um die Rechtmäßigkeit von Details der Steuerpraxis (Subunternehmen in Steueroasen etc.) ist müßig. Jeder einzelne der gefällten Urwaldriesen stellt ein Naturdenkmal von in Geld nicht darstellbarem Wert dar, das unter den Schutz der UNESCO gehört. Durch die Zerstörung der Lebensräume von Waldvölkern ist auch die Genozid-Konvention tangiert. Solange Firmen wie Danzer nicht PRO BAUM eine symbolische Summe von einer Milliarde Dollar an die Waldbewohner zahlen, gehören diese Firmen allesamt vor dem ICC angeklagt. Unterdessen findet unter den Waldräubern ein Wettrennen statt: wer als erster die Bäume fällt, streicht den Gewinn ein. In wenigen Jahren wird nichts mehr zu holen sein, für ein paar Jahre werden dann noch Monokulturen Rohstoffe liefern, zurück bleibt Wüste.

Rs (3sat)

 

 

 

 

 

9

 

 

 

 

 

5.8.08

Noch ein Bericht über die Betrugsvorwürfe von Greenpeace gegen Holzfirmen im Kongo.

JA

2

6.8.08

Ein Bericht über das Verschwinden des Kleinen Fuchses und anderer Schmetterlingsarten in England.

B

2

7.8.08

Müllexport : Auch Burkhard Wennemar berichtet über die Müllkippe in Accra (Ghana), auf der unsere alten Computer von Kindern zerlegt und nach Wertstoffen durchsucht werden.

R

3

9.8.08

Der (anscheinend erfolgreiche) Kampf der Tagbanua auf Coron (Philippinen) um den Erhalt ihres Lebensraumes und ihrer naturnahen Lebensweise. (Bericht vom UN-TV)

C

2

13.8.08

Der Klimaschock und seine Folgen, Teil 3 : "Sumatras Regenwald in Flammen" (NNA)*

arte

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17.8.08

Kenia: Bericht über den geschützten heiligen "Kaya"-Wald.

JA

2

18.8.08

Indien: Der Fluß Kolak ist durch die Abwässer der Chemiefabriken von Wapi völlig tot und transportiert riesige Giftmengen ins Meer. Auch die Menschen, die am Fluß leben, leiden.

ari

3

19.8.08

Peru : Indigene Waldbewohner protestieren mit Straßensperren gegen den drohenden Ausverkauf ihres Landes an Holz-und Ölkonzerne. Regierung erklärt den Notstand.

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2

27.8.08

Kenia: Neue Gesetze sollen den Einsatz von Brennholz und Holzkohle einschränken, um die verbliebenen Wälder zu schützen. Brenngas können sich die Armen aber nicht leisten.

ari

3

1.9.08

Bericht von Step Vaessen, Sumatra (Indonesien): das Abbrennen von ehemaligen Regenwaldflächen für Monokulturen (Ölpalmen etc.) geht weiter, trotz Verbots durch die Regierung.

A

3

11.9.08

"Tribes of Borneo" - Eine Reportage von Tamo Nabili aus Sarawak/Borneo über die Penan-Waldbewohner und ihre Lebensweise, die durch die Abholzung der Regenwaldes vor dem Ende steht. Sowohl sehr schöne als auch sehr bedrückende Bilder von der Zerstörung eines Paradieses. (101 east) (NNA)*

A

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12.9.08

Das Bienensterben in Italien. Auch hier sind über die Hälfte der Völker verschwunden, Ursachen unklar.

B

3

20.9.08

"Can money grow on trees?" - Zerstörung des Amazonaswaldes und Rettungsstrategien (Panorama)

B

27

21.9.08

Rumänien: Umweltzerstörung durch Goldminen

mdr-Windrose

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29.9.08

Meldung über beschleunigtes Abholzen des Amazonas-Regenwaldes als Folge der Nahrungspreiskrise.

Trent Garner (Zoologe) über das weltweite Aussterben der Amphibien.

B

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2.10.08

The fight to save Asia's apes  (folgt)

A

 
6.10.08

Nach einer neuen Studie sind u.a. mindestens ein Viertel der Säugetierarten akut vom Aussterben bedroht. Bericht und Gespräch über Ursachen mit dem Zoologen Jonathan Baille. Er zieht eine Parallele zum Absturz der Börsenkurse (wobei aber das Artensterben das bei weitem größere Problem sei).

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6

13.10.08

Die brasilianische Fleischindustrie (und ihre Förderung durch die Weltbank) treibt die Abholzung des Amazonaswaldes immer schneller voran.

A

3

16.10.08

Die Abholzung der Urwälder der Salomoneninseln. Reportage und Diskussion (101 east)  (NNA)*

dto. nochmal in Kurzform

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3

     
27.10.08

Folgen des Tourismus auf Bali

A

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28.10.08

Bericht über die verheerenden ökologischen Schäden durch die Ölförderung in Aserbeijan.

Der WWF hat berechnet, daß die Menschheit 30 Prozent mehr Ressourcen verbraucht als das irdische Ökosystem reproduzieren kann.

A

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29.10.08

Mehr über den "Living Planet"-Report des WWF, nach dem die Menschheit die Ökosysteme der Erde erheblich überfordert. Mit Zahlen, Ländervergleichen, Beispielen. Mit Christoph Heinrich und Colin Butfield (beide WWF).

nano,B

zus.8

5.11.08

"Die Raubholz-Mafia - kriminelle Geschäfte mit dem Urwald" - Reportage von Manfred Ladwig über krumme Geschäfte mit illegalem Urwaldholz aus Kambodscha.  (NNA)*

SWR

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6.11.08

Raubholz aus Südostasien.  (Kurzfassung des Films vom Vortag) und ein Beitrag über Isotopenuntersuchungen, mit denen sich die Herkunft von Holz feststellen läßt.

nano

zus.12

6.11.08

Müllexport : Ein Bericht über das Recycling von Elektonikschrott in Nigeria, das mit schweren Umweltbelastungen verbunden ist.

C

3

28.11.08

Nach neuen Zahlenangaben der brasilianischen Regierung nimmt die Geschwindigkeit der Entwaldung in Amazonien wieder zu.

B

2

29.11.08

 

 

 

 

Ökozid / Ureinwohner : Reportage von Melissa Monteiro und Jérôme da Silva über den aussichtslosen Kampf von staatlichen Waldkontrolleuren in Amazonien gegen illegale Abholzungen und das trostlose Schicksal der indianischen Ureinwohner des Regenwaldes. (NNA)*

Text von der technisch völlig kaputten arte-Seite:  "Große Teile Brasiliens stehen in Flammen. Zwischen Juli 2007 und August 2008 sind mehr als 8000 Quadratkilometer Wald abgebrannt, das entspricht der Größe von 2700 Fußballfeldern. Weil die Situation immer alarmierender wurde, musste die brasilianische Regierung unter dem Druck der internationalen Staatengemeinde ein Aktionsprogramm einleiten, die "Operation Feuerbogen". 
Die Regierung lässt die Wälder von Spezialtruppen kontrollieren, die Schuldigen sollen gefasst und hart bestraft werden. Die Maßnahmen betreffen Großgrundbesitzer, Sägewerksbesitzer und auch die kleinen Landwirte, die ebenfalls an der permanenten Zerstörung des Waldbestands beteiligt sind.
In Altamira, der größten Stadt im Amazonasgebiet haben die Mitarbeiter der „Operation Feuerbogen“ vor sechs Monaten ihr Hauptquartier eingerichtet. Von hier aus kontrollieren sie die Sägewerke und entdecken in fast allen Fällen hunderte von Kubikmetern illegal geschlagenen Holzes, das beschlagnahmt wird. Zahlreiche Holzarbeiter haben inzwischen ihren Job verloren, ungestraft indessen bleiben die reichen Holzbarone, die als Auftraggeber im Hintergrund selten einer Straftat überführt werden können. Seit dem Beginn der staatlichen Kontrollen haben bereits 25 Sägewerkbesitzer ihre Betriebe schließen müssen."

arep

 

 

 

 

 

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29.11.08

 

 

 

 

 

 

Ökozid / Ureinwohner : "Die letzten Nomaden im Dschungel Borneos" - Doku von Andrew Gregg über das Penan-Volk und die Zerstörung seines Lebensraumes. (NNA)*

 Text von der völlig kaputten arte-Seite:  "Der kanadische Anthropologe und Sprachwissenschaftler Ian Mackenzie beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit den Lebensumständen des Penan-Volkes auf Borneo. Von jeher lebten diese Jäger und Sammler als Nomaden im Urwald. Sie besitzen keine Schriftsprache, jedoch eine sehr reiche Tradition per mündlicher Überlieferung. Die industrielle Ausbeutung des Waldes, vor allem die Abholzung der Edelhölzer, schränkt den Lebensraum der Penan ein und zwingt sie, sesshaft zu werden. Diese ungewohnte Lebensweise bedroht ihre Lebensgrundlage und ihre Kultur.  

Ian Mackenzie ist Anthropologe und Sprachwissenschaftler. Im Mittelpunkt seines Interesses steht das Volk der Penan auf Borneo. Der Dokumentarfilm begleitet den Kanadier auf eine mehrmonatige Expedition zu den als Nomaden im Dschungel lebenden Jägern und Sammlern und zeigt ihre konkreten Lebensumstände.
Ursprünglich galt Mackenzies Hauptinteresse der Sprache der Penan, die er zu einem 1.500 Seiten starken Wörterbuch zusammengefasst hat. Gleichzeitig mit seinen linguistischen Daten dokumentiert er die brutale Vernichtung eines wehrlosen Volkes, dessen untergehende Kultur Mackenzie in seinen Aufzeichnungen festhält.
Die von ihm gesammelten Wörter und Geschichten werden das Einzige sein, was vom Glauben, den Regeln des täglichen Lebens, dem Wissen und den Bräuchen der Penan bleiben wird. Denn die industrielle Abholzung des Urwaldes zur Gewinnung von Edelhölzern zwingt das Volk, sesshaft zu werden und seine Lebensgewohnheiten radikal zu ändern.
Der bewegende und sensibel ins Bild gesetzte Dokumentarfilm beleuchtet das Schicksal einer reichen, aber im Untergang begriffenen Zivilisation."

arte

 

 

 

 

 

 

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2.12.08

Bericht über Urwaldschutz im Kongo. (NNA)*

JA

2

11.12.08

In Europa wird die Nutzung von Holz zur Energiegewinnung gefördert. Dadurch wird Holz immer teurer, und die Holzwirtschaft fängt an, auch die Baumwurzeln aus der Erde zu holen, mit der Folge von schweren Schäden für die Waldböden.

TT

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15.12.08

Im Grenzgebiet von Vietnam, Laos und Kambodscha haben Naturforscher fast 100 neue Arten entdeckt, die aber alle durch die Zerstörung der Wälder bedroht sind.

C

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20.12.08

Auf Palawan (Philippinen) zerstören riesige Erzminen seit Jahrzehnten eine einmalige, von der Unesco geschützte Naturlandschaft. Der Bericht beschreibt die Abwägung zwischen Naturerhalt und dem Versprechen von wirtschaftlichem Wohlstand. Eine Mine hat immerhin begonnen, ihr Abwasser zu klären.

A

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22.12.08

Bericht über Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Holzmarkt in Kamerun. (Nicht verstanden)

JA

2

4.1.09

Themenspecial Natur- und Artensterben(NNA)*

Spiegel-TV

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10.1.09

Indonesien: "Sumatra - Paradise lost?" In der Reihe "Untold stories" untersucht (XX) die Verantwortlichkeiten für die Abholzung der Regenwälder auf Sumatra.  (NNA)*

C

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18.1.09

 

 

 

 

"Kein Brot für Öl - Der Biosprit-Boom in Kolumbien"  Bericht von Renate Werner  (NNA)*

Text von "Rettet den Regenwald": 
„Ich werde die Palmen fällen, denn Palmen kann ich nicht essen!“, erklärt Maria Ligia entschieden. Sie will ihr kleines Stück Land zurückhaben und dort wieder Yucca, Reis und Bananen anbauen. Wie Tausende anderer Kleinbauern wurde sie von ihrem Grund und Boden im Norden Kolumbiens von mächtigen Unternehmern gewaltsam vertrieben – illegal, aber geduldet von der kolumbianischen Regierung. Jetzt wollen die Bauern zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme, soweit das Auge reicht. „Grüne Wüste“ nennen sie die riesigen Plantagen.
Mit dem aus den Palmen gewonnen Öl machen die großen Plantagenbesitzer auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert: Der größte Teil des Palmöls wird nach Europa exportiert, auch nach Deutschland. Waschmittel, Margarine, Süßigkeiten und andere Produkte des täglichen Gebrauchs werden daraus hergestellt.
Doch der größte Boom der Palme bahnt sich grade erst an, ausgelöst vom Treibstoffdurst der Industrieländer und deren Biospritbedarf. Agrardiesel soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden, die Anbaufläche der Palmen soll sich in den nächsten Jahren noch einmal verdoppeln, so plant es die Regierung und verspricht, dass die riesigen Monokulturen der Bevölkerung Arbeitsplätze und Wohlstand, Frieden und Entwicklung bringen würden. Aber schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte Tagelöhner auf den Plantagen. „Bei uns sterben Säuglinge an Unterernährung,“, erzählt Maria Ligia aufgebracht.
Wer profitiert wirklich vom Biosprit-Boom in Kolumbien – und wer bleibt auf der Strecke?

Phoenix

 

 

 

 

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20.1.09

Ein Bericht über partizipative Waldschutzprojekte in Costa Rica. (NNA)*

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11.2.09

David Shukman berichtet über einen Besuch auf den Galapagos-Inseln, wo 200 Jahre nach Darwins Geburt viele der von ihm beobachteten Tierarten ausgestorben oder stark bedroht sind.

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12.2.09

David Shukman berichtet von den Galapagos-Inseln über die letzten Riesenschildkröten und die Bedrohung der Inselfauna durch eingeschleppte Ameisen.

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13.2.09

Das Magazin "Global" bringt einen Bericht über die Folgen der Schnittblumenproduktion am Naivashasee in Kenia. Ökologische Auswirkungen (Absinken des Wasserspiegels, Überdüngung und Vergiftung des Sees) und solche auf die Menschen (Vergiftungen durch Pestizide).

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15.2.09

Bericht von Yvonne Ndege aus Kenia: erste Versuche mit dem Anbau der Jatropha-Pflanze, aus deren Samen ein Diesel-ähnliches Öl gewonnen wird. Die Pflanze wächst auch auf armen Böden und braucht kaum Wasser. Im kleinen Maßstab vielleicht eine sinnvolle Alternative zu Öl-Importen, aber bei industriellem (Export-)Anbau droht wieder mal Naturverlust.

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16.2.09

Wangari Matthai zum Thema Bio-Sprit in Afrika und zur Konkurrenz zwischen dem Anbau von "Cash-crops" und "Food-crops".

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17.2.09

Ein Bericht über das bedrohte Pantanal-Feuchtgebiet in Brasilien. Durch Abholzung, Industrie, Landwirtschaft, Abwässer wird das einmalige Naturschutzgebiet vergiftet und immer weiter zurückgedrängt.

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20.2.09

Im Umweltmagazin "Global" ein Beitrag über den Salzsee von Uyuni, in dem etwa 70 Prozent der weltweiten Vorkommen an Lithium lagern. Der Rohstoff soll jetzt industriell gefördert werden. 

Professor Frederic Frery rechnet vor, daß die Weltvorräte an Lithium nur 10 Jahre reichen würden, wenn alle heutigen Autos auf Elektroantrieb und Lithiumbatterien umgerüstet würden. (Mit kleinen, leichten, langsameren Autos würde es natürlich länger reichen.)

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21.2.09

Mensch und Umwelt : "Mit offenen Karten" über die Gewinnung von Trinkwasser durch die Entsalzung von Meerwasser. Eine teure Technik, die sich nur reiche Länder (wie z.B. Saudiarabien) leisten können und die sehr viel Energie verbraucht. (Auf die Möglichkeit hier Solarenergie einzusetzen geht die Sendung leider nicht ein.)

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21.2.09

Mensch und Umwelt : Eine Kurzreportage über den Weg eines roten Damenunterhemdes. In London fünf mal getragen, von einer "Recycling"-Firma nach Kampala (Uganda) verschifft, dort etwas länger in Gebrauch, dann für Jahrzehnte auf einer wilden Müllkippe. Verrotten wird das Synthetikzeug nie.

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27.2.09

Im Umweltmagazin "Global" ein Beitrag über den Untergang der Pazifikinsel Nauru. Satellitenaufnahmen zeigen die durch Phosphatabbau ökologisch vollständig ruinierte Insel.

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28.2.09

 

 

 

"Die «Bio-Lüge» der Bio-Kraftstoffe" -  Reportage von Dominique Hennequin, Emmanuelle Grundmann und Thierry Simonet über die Abholzung der Regenwälder in Indonesien, mit der Platz für den Anbau von Ölpalmen geschaffen wird.
Text von der arte-Seite:
"Es beginnt mit dem Fällen der großen alten Bäume, den Merantis und den Ramin, dem kostbaren roten Tropenholz – es wird zu Gartenmöbeln oder Terrassenböden verarbeitet. Das Holz minderer Qualität ist Rohstoff für die Papierherstellung. In wenigen Stunden verändert sich das Land: der Jahrhunderte alte Urwald verschwindet unter dem Ansturm der modernen Baumfäll- und Holzver-arbeitungsmaschinen. Mit den Bäumen verschwindet die Artenvielfalt, und sie kehrt nicht wieder zurück.
Die « Entwaldung » schreitet in Indonesien so schnell fort wie in keinem anderen Land der Erde : alle 15 Sekunden verschwindet ein Waldstück in der Größe eines Fußballfeldes. Dann kommen noch die Feuer in der Trockenzeit, mit Absicht entfacht – sie brennen wochenlang und vernichten gewaltige Urwälder.
Diese Brände und der damit verbundene Ausstoß an CO2 rücken Indonesien nach China und den USA an die dritte Stelle der größten „Produzenten“ von Treibhausgasen in der Welt. An Stelle des Urwalds pflanzen sie in Indonesien Monokulturen von Ölpalmen, ein Rohstoff um Treibstoff für Autos daraus zu destillieren – eine rentable Sache, auf kurze Sicht.
Das Europäische Parlament hat beschlossen, darauf bei der Einfuhr bis 2010 eine Steuer von 5,75 Prozent für Biokraftstoffe zu kassieren und bis 2020 von 10 Prozent. Die Folge davon ist, dass ungeheure Mengen von Palmöl zu uns importiert werden – denn es ist viel billiger als Rapsöl, auch weil hierbei viel weniger Handarbeit anfällt."

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4.3.09

Natur und Umwelt / Sklaverei : Our World: "Brazil's bitter harvest" - Eine Reportage von Richard Bilton über den Zuckerrohranbau in Brasilien. Für die Gewinnung von "Bio"-sprit (Ethanol) werden riesige frühere Waldgebiete in Monokulturen umgewandelt. Der Film zeigt aber vor allem die unmenschlich schwere Arbeit der Erntearbeiter, die zu einem Hungerlohn und rechtlos, eher wie Sklaven schuften müssen. Unbedingt sehenswert. (leider NNA)*

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4.3.09

Ein Bericht über die Suche nach der Ursache des Bienensterbens in den USA.

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7.3.09

In Tennessee (USA) hat sich im Dezember wohl die größte Umweltkatastrophe der US-Geschichte ereignet: Millionen Tonnen von Kohle-Asche sind aus einer Deponie ausgespült worden und haben eine riesige Fläche mit giftigem Schlamm bedeckt. Der Beitrag beleuchtet auch die dank Bush fehlende Umweltgesetzgebung in den USA. Dazu auch ein Gespräch mit Tyson Slocum (Umweltschützer), der darauf hinweist, daß Kohle nicht nur wegen des CO2 schädlich ist.

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13.3.09

Das Dorf des Mülls in China. Ein ganzes Dorf hat sich aufs Recycling von Abfällen aus dem In-und Ausland verlegt. Wegen der Wirtschaftskrise sinken aber auch die Erlöse aus dem Verkauf der gewonnenen Rohstoffe, jetzt bleibt der Müll "erstmal" liegen.

ari

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14.3.09

 

 

 

 

"Die Insel Nauru: vom Untergang bedroht" - Dokumentarfilm von Juliano Ribeiro Salgado. (NNA)*

Von der arte-Seite (leicht korrigiert): "Auf den Brachen der riesigen, von Korallenriffen eingeschlossenen Tagebaue wird nie wieder etwas wachsen. Autowracks türmen sich zu meterhohen Halden. Nicht nur die Natur trägt die Spuren von Naurus ebenso grandioser wie tragischer Vergangenheit, auch die Menschen sind gezeichnet: Das 21 Quadratkilometer große Eiland Nauru vor der australischen Küste zählte in den 70er Jahren zu den reichsten Ländern der Welt. Doch in wenigen Jahren wurde die Insel völlig ausgebeutet. Der Dokumentarfilm zeigt, was schief gelaufen ist.
Die 21 Quadratkilometer große Insel Nauru vor der australischen Küste ist seit 1968 unabhängig. Noch Ende der 70erJahre zählte Nauru dank seiner Bodenschätze, insbesondere aufgrund der Phosphat-Vorkommen, zu den reichsten Ländern der Welt. Doch innerhalb weniger Jahre blutete die Insel völlig aus. Denn nach der Unabhängigkeit schöpften die Nauruer 20 Jahre lang aus dem Vollen: Sie brauchten keine Abgaben oder Steuern zu zahlen und die medizinische Betreuung war frei. Damals besaß die Insel sieben Jumbojets, die - zumeist halb leer - Australien, Japan oder die Salomon-Inseln anflogen, während im Ausland maßlose Fehlinvestitionen getätigt wurden. Als dann in den 80er Jahren aufgrund der Erschöpfung der Phosphatvorkommen der Abbau gedrosselt werden musste, machte das neureiche Nauru eine regelrechte Bruchlandung. Es hatte nicht gelernt, anders als im Konsum zu leben.
Heute ist Nauru pleite und verfügt über so gut wie keine Ressourcen mehr. Nicht nur Menschen und Umwelt leiden unter der Katastrophe, auch Politik und Wirtschaft des Landes liegen am Boden. In gewisser Weise nehmen auf der kleinen Insel alle Ängste des Planeten Gestalt an, auf ihr konzentrieren sich die Widersprüche eines außer Kontrolle geratenen liberalen Systems. Nauru ist eine Art Global Village, auf dessen winzigem Territorium die meisten Probleme von Industriegesellschaften anzutreffen sind: eine der weltweit höchsten Diabetes-Raten, Überindustrialisierung und viele Flüchtlinge. Dabei beginnen die Inselbewohner gerade erst zu begreifen, woran sie gescheitert sind.
Im Film kommen Zeitzeugen zu Wort und machen deutlich, wie die Nauruaner gleichzeitig zu Urhebern und Opfern des Niedergangs wurden. Der Film schaut hinter die Kulissen und erzählt die verrückte Geschichte dieser Insel, indem er die heutige Situation mit der Vergangenheit vergleicht."

arte

 

 

 

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15.3.09

Die Umweltschäden durch Kohle in Indien. Tagebaue zerstören die Landschaft. Am Rand der Gruben leben sehr arme Menschen, sie sammeln die Reste und vergiften sich bei deren Verarbeitung in offenen Meilern. (Was genau sie da produzieren und warum, wurde nicht ganz klar.)

ari

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16.3.09

Step Vaessen berichtet von Sumatra (Indonesien), wo in den letzten Waldresten die letzten Tiger abgeschossen oder eingefangen werden, weil sie illegale Holzfäller angegriffen hatten. Gespräch mit Luca Tacconi (australischer Ökologe) über die Behauptungen der indonesischen Regierung, sie würde sich um ein Ende der Abholzung bemühen. Dazu weitere deprimierende Bilder.

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19.3.09

Den Amphibien droht weltweit das Aussterben als Folge einer Pilzerkrankung, die sich überall ausbreitet, vermutlich durch importierte Versuchstiere, verstärkt durch Klimawandel und Biotopzerstörung. Zur Rettung planen Biologen eine "Arche Noah der Amphibien", in der die Tiere nachgezüchtet und so die Arten erhalten werden sollen. 

nano

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19.3.09

In Island wurden für ein gigantisches Staudammprojekt einmalige Naturlandschaften zerstört, nur zur Stromproduktion für eine Aluminiumhütte. Bericht mit tollen Naturaufnahmen (vor der Zerstörung) des Journalisten Omar Ragnarsson, der vergeblich gegen das Projekt kämpfte. Er weist auch darauf hin, daß die Geothermal-Energie auf Island, wenn sie so stark genutzt wird wie heute, keineswegs regenerativ bzw. unendlich ist.

nano

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19.3.09

Der Streit in Spanien um die Verteilung des Wassers. Im wasserarmen Südosten demonstrieren Hunderttausende dagegen, daß der wasserreichere Norden die Lieferung einschränken will. Im Süden wird für Tomatenplantagen und Golfplätze massiv Wasser verschwendet.

ari

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25.3.09

Our World: "Power rules" - Eine Reportage von Peter Greste über ein Staudammprojekt am Omo-Fluß in Äthiopien, es soll mit 240 Meter der tiefste Stausee der Welt entstehen. Mit dem Bau der riesigen Anlage (durch europäische Firmen) will die Regierung Strom und moderne Entwicklung ins Land bringen, aber es gibt ökologische Bedenken wegen der Zerstörung von Landschaften und es gibt Widerstand der betroffenen Landbevölkerung. Gespräche mit Ingenieuren, mit Präsident Melawi, mit Richard Leakey und mit vielen Leuten von verschiedenen Völkern entlang des Flusses, bis hin nach Kenia, wo der Omo der Hauptzufluß des Turkana-Sees ist.

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28.3.09

Die Regierung von Guayana schlägt den UN vor, sie sollten Ländern, die ihren Regenwald vor der Abholzung bewahren, dafür Geld bezahlen. Monica Villamizar berichtet aus dem noch relativ unberührtem Urwald des Landes und aus einer Sägerei.

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1.4.09

Noch ein Bericht (von Lucy Williamson) über die Jagd auf die letzten Tiger auf Sumatra, die nach dem Verlust ihres Lebensraums öfters Dorfbewohner (bzw. illegale Holzfäller) angreifen.

B

3

2.4.09

Natur und Umwelt, Wasser :  We the people: "Water: running on empty" - Mike Cerre zeigt in vier Fallstudien aus unterschiedlichen Teilen der USA die Probleme und Konflikte einer Verschwendungs-Gesellschaft im Umgang mit einem knappen, aber lebensnotwendigem Element. Sehr interessant, leider (NNA)*

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10.4.09

Abholzung in Afrika.  (NNA)*

JA

3

17.4.09

Im Umweltmagazin "Global" ein Bericht über die letzten Wälder von Madagaskar und die dort lebenden Lemuren. Der Wald wird bedroht durch Holzsammler und die Rodung durch hungrige Bauern. Es wächst aber auch das Verständnis für seine Schutzwürdigkeit, nicht nur wegen der Lemuren, auch z.B. wegen seiner Funktion als Wasserspeicher.

arte

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20.4.09

Der Umweltschützer Marc Ona Essangul  aus Gabun bekommt den Goldman-Umweltpreis. Ona Essangul ist Leiter der Organisation "Brainforest" und hatte durch Enthüllungen über ein chinesisches Erzminenprojekt mitten im Nationalpark dieses vorerst stoppen können. Im Bericht einige Bilder von einmaligen Regenwaldlandschaften in Gabun und von Holztransportern.

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9.5.09

 "Bio"-Sprit : "Mit offenen Karten" über "Biokraftstoffe - eine Alternative?"  (NNA)*

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23.5.09

 

 

 

 

Ökologie / Satire / (Religion) :  "The Daily Show with Jon Stewart", diesmal mit drei Öko-Themen:

- Obamas neue Normen für sparsamere Autos, die von Konservativen mit den schwachsinnigsten Argumenten vehement angegriffen werden. Worüber sich Stewart gekonnt lustig macht. Und dann probiert er aus, wie sich die neue Öko-Botschaft in Obamas predigendem Stil anhören könnte. "I have been on the mountain top; and there were no gas-stations there."  - Ob das nun mehr auf Obama ging oder auf seine Kritiker, ist mir nicht ganz klar. Aber mir kam dabei der Gedanke, daß genau das uns fehlt: eine Religion, die die heute wichtigen Fragen beantwortet, von denen die alten Religionen noch nichts wissen konnten. Was würde Jesus heute sagen zum Verbrennen von fossilen Bodenschätzen, zur Massentierhaltung, zu Völkermord und Atomrüstung, zum Abholzen der Wälder, zur Überbevölkerung, zum Kapitalismus? (siehe dazu auch meinen Text: "Pervers") Vielleicht nur dies: "Ihr werdet ernten, was ihr säet."

- Samantha Bee läßt einige konservative Spinner erklären, was sie gegen Michelle Obamas Gemüsegarten haben. "Bio-Gemüse bedroht die Gesundheit. Leute werden verhungern, die Krebsrate steigt..." Die Leute sind vom "American Council on Science and Health", einer Lobby-Organisation der Chemie/Agro/Gentech-Industrie (Monsanto etc.). Leider ist der Humor des Beitrags großenteils nur für Jemanden verständlich, der lippenlesen kann. Warte auf die unzensierte Fassung.

- Als Interview-Gast Lisa P.Jackson, neue Chefin der US-Umweltbehörde EPA. (NNA)*

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CC (31.5.)

 

 

 

 

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30.5.09

 

 

 

"Massaker in den Appalachen" - Reportage von Stefan Richts und Stefan Stechow über den Kampf von Bürgern in den USA gegen die Zerstörung der Appalachen durch die Kohleindustrie.
Text von der arte-Seite: "Unter Energieexperten werden die USA auch das Saudi Arabien der Kohle genannt: in den Vereinigten Staaten von Amerika lagern rund ein Drittel aller weltweit bekannten Kohlereserven, und die reichen bei derzeitigem Verbrauch noch weit über 200 Jahre.
Die Weltmacht deckt fast 50 Prozent ihrer Energie durch Kohle, dementsprechend groß ist die Macht der Bergbaukonzerne. Unter den letzten Präsidenten bekamen die Firmen quasi einen Persilschein zum Abbau der Kohle, egal wie hoch die Schäden an der Natur und den Menschen auch sind.
Inzwischen hat eine Umweltzerstörung gigantischen Ausmaßes eingesetzt, da die Kohle aus Kostengründen nicht mehr unter Tage, sondern im offenen Tagebau abgebaut wird. Das bedeutet in den Bergen der Appalachen: die Bergspitzen werden einfach abgetragen oder weggesprengt. „Mountain Top Removal“ oder „Strip Mining“ heißt das dann - fast schon beschönigend. In Wirklichkeit werden die Berge einfach geköpft und platt gemacht.
Am brutalsten wüten die Minengesellschaften in dem kleinen und armen Bundesstaat West Virginia, nur rund 4 Autostunden von der Hauptstadt Washington DC entfernt. Fast 500 Berge sind hier schon tiefer gelegt worden, bis 2012 – so schätzt die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA – könnte eine Fläche halb so groß wie Sachsen in eine Mondlandschaft verwandelt und verschandelt worden sein.
Wird in diesem Tempo weiter Kohle gefördert, werden in weniger als 50 Jahren in West Virginia überhaupt keine Berge mehr stehen. Stefan Richts brichtet aus dem „Mountain State“ – so der Slogan – der, wenn es so weitergeht, bald plattes Brachland geworden sein wird."

arep

 

 

 

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5.6.09

(NNA)*

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8.6.09

 

"Vom Urwald in den Baumarkt - Raubholzhändlern auf der Spur" -  Reportage von Manfred Ladwig und Thomas Reutter  (NNA)*

(Pressetext): Nicht jedes Möbelstück hat ein Öko-Zertifikat. Die Reporter Manfred Ladwig und Thomas Reutter sind für diesen Film auf eine packende Spurensuche gegangen. Sie beginnt in norddeutschen Baumärkten und belegt: Gartenmöbel bestehen auch aus Raubholz.
Ihre Recherche führt die Reporter nach Laos, Kambodscha und Vietnam. Drei Wochen verfolgen sie getarnt als Touristen mit kleiner Kamera die Holzmafia. Sie kämpfen sich auf Mopeds durch Matsch und Flüsse im geschützten Urwald und folgen dem Klang der Sägen - obwohl eigentlich kein Baum gefällt werden dürfte. Sie treffen auf Dorfbewohner, die ihren Wald schützen wollen und die illegalen Sägewerke einfach abfackeln. Ein kleiner Sieg gegen einen übermächtigen Gegner. Denn der Handel mit dem Raubholz in Südostasien ist gut organisiert. Kritiker sprechen auch von gut organisierter Staatskriminalität.

NDR

 

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11.6.09

Am Mount Mabu in Moçambique haben britische Naturforscher einen unberührten Wald ("Regenwald"?) entdeckt, mit etlichen noch unbekannten Arten.

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3

16.6.09

Bei der Produktion von Energiesparlampen für Europa kommt es in chinesischen Fabriken zu schweren Quecksilber-Vergiftungen der Arbeiter. (Bericht von Tony Cheng aus Foshan, Südchina)

Shizuishan in Westchina galt als weltweit am schlimmsten von der Industrie verdreckte Stadt. Inzwischen wurden einige Fabriken geschlossen , aber es liegen immer noch giftige Wolken über der Stadt, u.a. aus einer Batteriefabrik.  (Bericht von Paul Mason)

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19.6.09

Global mag: Im Süden Madagaskars (Fort Dauphin) zerstören ein wandernder Ilminit-Tagebau und die Anlagen zur Gewinnung von Titan Landschaft, Ökosysteme und die Gesundheit der Anwohner. Der Bericht zeigt aber auch Anstrengungen des Betreibers Rio Tinto, die Gegend wieder aufzuforsten.

arte

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21.6.09

Abholzung und "Waldwirtschaft" in Kamerun.

JA

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26.6.09

Global Magazin: Teak-Holz: Im Baumarkt immer billiger, im Regenwald immer seltener. Der Bericht zeigt, wie rücksichtslos die Holzfirmen in Kamerun vorgehen und wie machtlos die wenigen Waldwächter dagegen sind.  Leider suggeriert der Beitrag, daß das "legale" Fällen (also mit Lizenz) von Urwaldbäumen irgendwie besser sei als das illegale. 

arte

9

27.6.09

Bilder von einer öffentlichkeitswirksamen Aktion der Umweltbehörde (sogar Minister Miny war dabei), um illegale Holzfäller in Parà zu stellen. Mit Aufnahmen von Bergen von riesigen gefällten Baumstämmen.

B

2

3.7.09

folgt (NNA)*

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5.7.09

Ökozid / Ureinwohner : Aufstand der Guarani-Indianer – der Film "Birdwatchers"  (folgt)

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6.7.09

Waldzerstörung : "die story: Krieg für die Umwelt" - Reportage von Alexandre Bouchet über die "Operation Feuerbogen" der brasilianischen Behörden im Kampf gegen das illegale Abholzen des Amazonas-Regenwaldes.  (NNA)*

WDR

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9.7.09 David Shukman berichtet aus Ghana, wo auch in den allerletzten verbliebenen Waldgebieten noch die letzten alten Bäume gefällt werden. Als "Ersatz" läßt der Staat dann winzige vorgezogene Baumsetzlinge anpflanzen. Und soll dafür im Rahmen des CO2 - Handels Geld bekommen. B 3
9.7.09

Meldung: im letzten Jahr wurden im südlichen Afrika mindestens160 Nashörner von Wilderern getötet. Die Population ist weiter rapide am Schrumpfen, es droht das Aussterben der Art.

B

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12.7.09

Ein Bericht über die Zerstörung des Urwaldes auf Borneo durch neue Staudammprojekte (in Sarawak/ Malaysia).

TT

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13.7.09

Ein Bericht von Tony Birtley (erster Teil von drei) über die Zerstörung des Regenwaldes auf Borneo. Mit Luftbildern, die das erschreckende Ausmaß der Entwaldung (hier in Sarawak) verdeutlichen. Palmölplantagen bis zum Horizont.

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15.7.09

Teil 2 und 3 der Serie von Tony Birtley über die Zerstörung des Regenwaldes in Sarawak auf Borneo: Die Rolle von korrupten Politikern bei der Abholzung und im Geschäft mit Palmöl. Bilder von einer Baustelle für einen gigantischen Staudamm. - Das traurige Schicksal der Urwaldbewohner. Die Penan waren Waldnomaden. Da sie keinen Landbesitz kannten, hat man auch ihr Recht auf ihren Lebensraum ignoriert und sie in Siedlungen verfrachtet, wo sie jetzt zusehen, wie der Wald in eine Wüste verwandelt wird. Dabei hätten sie das Wissen liefern können, wie man den Wald nutzt ohne ihn zu zerstören. Immer wieder wurden Penan ermordet, die Widerstand geleistet hatten.

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17.7.09

Nature Inc. : "Boomtown Bats": In Ghana hängt die Kakaoproduktion auch von einer Fledermausart ("Fliegende Füchse") ab, weil die Tiere für die Verbreitung wichtiger Bäume (Name?) sorgen. Trotzdem landen sie zahlreich als Buschfleisch auf den Märkten.

B

9

18.7.09

Müllskandal in Brasilien. Container aus Britannien enthalten statt Recycling-Plastik nur über 1000 Tonnen stinkenden giftigen Müll. Das Zeug soll wieder zurückgeschickt werden.

A,B

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18.7.09

Seitdem Elfenbein wieder gehandelt werden darf, ist in Kenia die Wilderei von Elefanten wieder stark angestiegen.

A

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20.7.09

Wissenschaftler suchen nach den Ursachen des Waldsterbens im Yosemite-Nationalpark. Offenbar vertragen die Mammutbäume den Klimawandel nicht.

B

5

20.7.09

"Upstream Battle" - Film von Ben Kempas über den Kampf von Ureinwohnern und Umweltschützern am Klamath-Fluß in Oregon/USA. Sie fordern, daß vier große Staudämme wieder abgebaut werden, welche den Fluß ökologisch zerstören. Das stehende Wasser in den Stauseen führt zu giftigen Algenblüten, die Lachse sind wegen Parasiten am Aussterben. Es geht auch um den Streit zwischen denen, für die dieser Fluß ein heiliges Gut ist, und den Farmern, die jetzt einen Großteil des Wassers bekommen. (Witness)

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23.7.09

"The People vs. Barrick Gold" - In der Reihe über den Schutz der Berge ein Film über den Kampf von Menschen in Argentinien gegen die Zerstörung und Vergiftung ihrer Naturlandschaft durch ein geplantes Goldbergwerk. (P+P)

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30.7.09

"Coal River Mountain" - Ein Film von Peter Bull und Justin Weinstein über den Kampf von Umweltschützern in den USA gegen die Naturzerstörung durch den Kohleabbau mittels "Mountain Top Mining", gegen die Kohleverbrennung im Allgemeinen und für eine zukunftsfähige Energieversorgung, z.B. auch mittels Windrädern auf eben diesen Bergen, die die Kohleindustrie zerstören will. Mit Stimmen u.a. von James Hansen und Robert F.Kennedy jr., aber auch mit Bildern und Parolen von einer sehr kranken Gegendemo der  Kohle-Lobby. (P+P)

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3.8.09

"Ölsand - der dreckige Reichtum Kanadas"  Reportage von Christopher Gerisch (NNA)*

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3.8.09 Nach einer WWF-Studie verbraucht jeder Deutsche täglich 5 m3  an "virtuellem" Wasser, also Wasser, das in anderen Ländern für die Produktion z.B. von Obst, Kaffee und Baumwolle verbraucht wurde. Oft herrscht in diesen Ländern Wassermangel, die Versorgung der Bewohner mit Trinkwasser ist nicht gesichert. ht 2
3.8.09

In Australien leidet die Landwirtschaft unter der jahrelangen Dürre. Wegen Wassermangel müssen viele Farmer aufgeben. Sie reißen dann ihre alten Orangenbäume aus der Erde (und fördern so die Erosion).

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8.8.09

Mit offenen Karten: Trinkwasser aus dem Meer

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22.8.09

Haru Mutasa berichtet aus Mosambik über die rasche Abholzung der letzten Wälder im Süden des Landes für die Gewinnung von Holzkohle.

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25.8.09

In Bremen will die rot-grüne Koalition auf der Stadtwerder-Insel eine ganze Reihe schöner alter Bäume fällen lassen um dort Luxusappartement in bester Lage zu bauen. Tausende Anwohner (von denen viele ihre schöne Aussicht verlieren würden) protestieren dagegen, auch alte grüne Vorkämpfer wie Olaf Dinné sind gegen die Pläne des "grünen" Umweltsenators.

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3.9.09

Waldzerstörung : Ein Bericht von Divya Gopalan über den Widerstand der Penan auf Borneo gegen die Abholzung ihres Waldes.  (NNA)*

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11.9.09

Divya Gopalan berichtet aus Brunei. Das Land ist durch die Ölförderung sehr reich geworden und hat im Gegensatz zu den Nachbarn auf Borneo bislang seinen Regenwald geschützt. Die Frage ist, wie es weitergeht, wenn das Öl zu Ende geht.

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20.9.09

"Umweltsch(m)utz American Style" - Klaus Scherer berichtet über eine Umweltkatastrophe in Tennessee (USA). Bei Kingston ist die Aschehalde eines Kohlekraftwerks in einen Fluß gerutscht, Millionen Tonnen von giftigem Schlamm verseuchen die ganze Gegend.

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20.9.09 Waldzerstörung : Laura Kyle berichtet aus Malaysia, wo mit den Regenwäldern auch eine Touristenattraktion verschwindet, die Feuerfliegen, die früher überall zu Tausenden nachts leuchteten. Bilder eines Kahlschlags, auf dem Ölpalmen gepflanzt werden sollen.

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23.9.09

Ein Bericht über die schlimme Umweltvergiftung durch den Anbau von Chemie-Baumwolle, und über den ökologischen Anbau von Baumwolle in Indien. (NNA)*

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24.9.09

Zwei Berichte über die extremen Zerstörungen und Vergiftungen, die in Kanada mit dem Abbau der Ölsande angerichtet werden. (NNA, folgt)*

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24.9.09

In Argentinien sind über 2000 Wildtiere bei illegalen Händlern beschlagnahmt und dann in einem völlig überfüllten Zoo untergebracht worden. Seltene Vögel und Reptilien, zahlreiche Exemplare verschiedener vom Aussterben bedrohter Affenarten. Die Tiere sind in einem schlimmen Zustand, unterernährt und krank, nach einem Tag im Zoo ist ein Fünftel der Tiere gestorben. Sehr traurige Bilder.

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5.10.09

Ägypten: In der Oase Siwa gerät allmählich die feine Wasserbalance verloren. Immer mehr Touristen und immer mehr Bewässerungsanbau erfordern immer mehr und tiefere Brunnen. Als Folge versiegen die natürlichen, von fossilem Grundwasser gespeisten Quellen, und Böden versalzen. Aus dem Abwasser bildet sich ein immer  größerer Salzsee. Ein Bericht von Christian Fraser.

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13.10.09

Vorstellung der vier Preisträger des alternativen Nobelpreises. (Dies war der einzige nennenswerte Beitrag, bei BBC und Al Jazeera kam leider gar nichts.)

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14.10.09 Rohstoffe : Ein Bericht über den Salzsee von Uyuni in Bolivien, den größten Salzsee der Welt und die größte Lagerstätte von Lithium. Das Metall wird für moderne Batterien gebraucht und hätte bei der Einführung von Elektroautos strategische Bedeutung. Die Regierung hat eine erste Pilotanlage zum Abbau eingerichtet. Besonders China ist an Investitionen interessiert. (Der Bericht zeigt auch eine Schule, in der schon fleißig Chinesisch gelernt wird.)

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15.10.09 Atommüll : Bericht über Schlampereien mit Plutonium in Frankreich und die Lagerung von deutschem Atommüll auf einem sibirischen Parkplatz.

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15.10.09 Elektroschrott : Recycling von europäischem Elektronikmüll in Afrika.  (NNA)*

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15.10.09

Die Zerstörung des Regenwaldes auf Borneo und Versuche der Penan-Ureinwohner, dagegen Widerstand zu leisten. Ein kurzer, aber erschütternder Bericht von Philipp Abresch. (Beitrag zum Angucken bei tagesschau.de)  (oder hier.)

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17.10.09

Ein Bericht von Tony Birtley über die Abholzung der Urwälder von Tasmanien. Man sieht riesige Kahlschläge und Hubschrauber, die Napalm auf Reste von Grün kippen, Naturschützer sind entsetzt und protestieren gegen den Raubbau. Angeblich wird das Holz zu Zellulose verarbeitet. Die australische Regierung behauptet allerdings, man würde alles wieder aufforsten, es handele sich um nachhaltige Forstwirtschaft. - Die Frage ist wohl vor allem, ob dort nun wirklich die Reste des Primärwaldes abgeholzt werden oder nur Plantagenwald.

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21.10.09 Atommüll : Ein Bericht von Michael Renz über den weltweiten verantwortungslosen Umgang mit Atommüll.

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21.10.09 Ökozid : Die Osterinsel bietet Anschauungsmaterial für das Schicksal einer Zivilisation, die ihre Lebensgrundlagen zerstört. Lucia Newman berichtet von dort über diese Geschichte und zeigt die bis heute deutlich sichtbaren Spuren der Entwaldung. Und schon wieder wird das Land durch Übervölkerung, Tourismus und unangepaßte Landwirtschaft übernutzt, die Erosion (die nie gestoppt wurde) nimmt wieder zu. Der Agronom Pablo Garcia-Chevesich ist Experte für Bodenerosion. Er erklärt, wodurch es zur Erosion kommt und was man dagegen tun kann, z.B. Terrassierung. Er will selber auf die Insel reisen und dort als Berater arbeiten. Er hofft, wenn man die Insel retten kann, dann vielleicht auch den Planeten.

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23.10.09 Ökozid : Das Umweltmagazin "Global" zeigt einen Bericht über die verheerenden Auswirkungen einer riesigen Nickelmine auf Neukaledonien und den (erfolglosen) militanten Widerstand von Ureinwohnern gegen die Zerstörung und Vergiftung ihres Landes.

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26.10.09 Waldzerstörung : Ecuadors Regierung hat angeboten, das Öl im Amazonas-Nationalpark nicht zu fördern, wenn die reichen Länder dafür jährlich 350 Millionen Dollar Kompensation zahlen. Das Gebiet ist eines der artenreichsten der Erde und es leben dort zwei unberührte Indianerstämme. Dazu ein Bericht von Lucia Newman und ein Gespräch mit Kevin Koenig (Amazonia watch).

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27.10.09

 

 

 

Waldzerstörung : Meinungen zur Forderung Ecuadors, Geld für kein Öl zu zahlen, damit das Land den Yusuni-Nationalpark bewahrt (sh. gestern). Der Ökonom Alec van Gelder hält den Handel für unrealistisch. Er meint, es sei besser, wenn die betroffenen Menschen in dem Gebiet selber entscheiden, was mit den Bodenschätzen passieren soll. Und irgendwelchen Hilfsversprechen der reichen Länder könne man ohnehin nicht trauen. Der Ökologe Matt Finer dagegen betont die besondere Schutzwürdigkeit des Gebietes, das klimatisch als ein letzter Rückzugsraum des Amazonas-Regenwaldes (auch wenn sonst alles zerstört wird) geeignet ist.

Zwei Anmerkungen: die besonders hohe Artendichte dürfte daher kommen, daß diese Region schon während der Eiszeiten öfter mal eine Rückzugsinsel des Waldes darstellte (damals eine Folge der weltweiten Trockenheit). Es dürfte also auch ein besonders alter Wald sein. 
 Und dann würde ich den Ecuadorianern folgenden Rat geben: laßt das verdammte Öl in der Erde. Wenn es in hundert Jahren noch eine Zivilisation gibt, wird man die Leute, die diesen wertvollen Stoff gedankenlos verbannt haben, verfluchen. Und man wird dann hundertfach und tausendfach höhere Preise dafür bezahlen als heute. Wenn ihr wollt, könnt ihr euer Öl ja dann fördern. Also, auch wenn die Reichen euch dafür jetzt kein Geld geben, hebt das Öl für später auf. Und Rafael Correa hat den Friedensnobelpreis so gut wie sicher.

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27.10.09 Waldzerstörung : "Burning Bush" - Ein Film über die Zerstörung des Regenwaldes und die brennenden Sümpfe auf Borneo. (Earth Report)  (NNA)*

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30.10.09 Raubbau : Im Umweltmagazin "Global" Satelliten-Bilder der Insel Nauru im Pazifik. Sie wurde durch den restlosen Abbau der Phosphatvorkommen ökologisch zerstört.  (Wdh. vom 27.2.09, aber immer wieder schön...)

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3.11.09

 

Waldzerstörung :"Redd Alert" - Ein Vorschlag für ein Programm ("REDD"), bei dem die Industriestaaten die Regenwaldländer dafür bezahlen, daß sie den Regenwald nicht abholzen. Der Film zeigt entsprechende Beispiele aus dem Kongo.  (earth report)  (NNA)*  ¤

Hier der Text von TVE dazu: "Could carbon become the developing world’s new ‘cash crop?’ Trees store carbon. A new international mechanism dubbed REDD – Reducing Emissions From Deforestation and Forest Degradation - aims to put a value on the billions of tonnes of carbon stored in tropical forests – so that conserving the forests as living, breathing ecosystems, would be more profitable than clearing them for timber or agriculture. The principle sounds simple - but the devil is in the detail. How much carbon is stored and how is it valued? Who exactly would benefit – the government, land owners or local people? And what happens to indigenous people and local communities who actually make their living from forests. What kind of deal would they get?
Earth Report travels to the Congo basin to see how it might work. "

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3.11.09 Artensterben : Neue Zahlen der IUCN über vom Aussterben bedrohte Arten. (Die Zahlen sind wie immer widersprüchlich. Wenn 70 % der Pflanzenarten verschwinden, werden die Säugetiere nicht mit 20 % Verlust davonkommen. Und letztlich sind natürlich 100 % bedroht.) Gespräch mit dem Naturschützer Jean-Christophe Viè über die Ursachen (die heute ausschließlich in menschlichem Handeln liegen.)

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5.11.09

In Spanien ist das frühere Feuchtgebiet des Tablas de Daimiel- Nationalparks (La Mancha) durch die Wasserentnahme der Landwirtschaft ausgetrocknet, es sind unterirdische Torfbrände ausgebrochen. Bericht von Alan Fisher.

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6.11.09 Waldzerstörung : Ein Bericht über ein Pygmäendorf im Kongo und die Sorge der Menschen, weil ihr Wald immer weiter abgeholzt wird. Der Wald, der ihnen bisher alles gab was sie zum Leben brauchten.  ¤

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11.11.09

 

 

 

"Eco-Crimes - Verbrechen gegen die Natur" - Dokumentation von Thomas Weidenbach und Heinz Greuling über Händler-Netzwerke, die am Raubbau an der Natur und am Handel mit seltenen Arten verdienen, und über Leute, die gegen diese Mafia kämpfen.  ¤   Leider (NNA)* , und leider fehlt das Ende, eigentlich 90 Min.   

aus dem Text von der ARD-Seite: "Dieser Film dokumentiert zum ersten Mal, wie international operierende Netzwerke von Piraten, Schmugglern und Kartellen über die Schätze der Natur herfallen und dadurch die natürlichen Lebensgrundlagen bedrohen. „eco-crimes" zeigt aber auch, wie engagierte Menschen den Kampf gegen diese Umwelt-Mafia aufgenommen haben: hartnäckige Zollbeamte, mutige Fischereikontrolleure, entschlossene Staatsanwälte und vor allem die Mitarbeiter regierungsunabhängiger Umweltschutzorganisationen, die undercover recherchieren und dabei ihr Leben riskieren. 
Im ersten Fall geht es um den Handel mit FCKW-Chemikalien, die die Ozonschicht zerstören und seit 1987 durch das Montreal-Protokoll weltweit geächtet sind. Doch clevere Produzenten nutzen Schlupflöcher des Abkommens aus und schmuggelten jahrelang die Ozonkiller in die USA und nach Europa.  In einem weiteren Fall geht es um international operierende 'Piratenfischer', die auf der Jagd nach dem 'Schwarzen Seehecht' die Meere plündern - trotz vorhandener Fischereiabkommen. Eine Schiffsladung bringt mehrere Millionen US-Dollar. Erst als die australische Marine mit an die Zähne bewaffneten Enterkommandos mehrere Piratenschiffe kapert, kann der illegalen Hochseefischerei rund um den Südpol das Handwerk gelegt werden."

ARD

 

 

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12.11.09 Rohstoffe : Die kanadische Firma "Newgold" zerstört in Mexiko mit ihren Goldminen großflächig die Landschaft, vergiftet das Grundwasser mit Zyanidlauge und kümmert sich nicht um die Auswirkungen auf die anliegenden Orte. Sie arbeitet weiter, obwohl sie anscheinend gar keine Genehmigung hat. Fred Contreras berichtet.

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12.11.09 Artenschutz : Informationen zum wieder zunehmenden Handel mit Elfenbein von gewilderten Elefanten in Zentralafrika. Gespräch darüber mit dem Artenschutz-Experten Tom Milliken.

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21.11.09 Waldzerstörung : Ein Bericht von Ama Boateng über die Bedrohung des Mau-Waldes in Kenia durch die immer weiter wachsende Bevölkerung, die Brennholz und Ackerland braucht. Die Regierung will zum Schutz des Waldes Tausende Bauern, die illegal im Schutzgebiet siedeln, von dort vertreiben. Darunter sind aber auch die Ureinwohner des Gebietes.

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21.11.09 Ökozid : Cath Turner berichtet über die Kohlekatastrophe von Tennessee (sh. 7.3.09 und 20.8.09). Millionen Tonnen giftiger Asche, die in einen See gerutscht sind, sollen zu einem Ort in Alabama transportiert werden, was den Leuten dort aber gar nicht gefällt.

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22.11.09

"Gottes Aquarium"  - Naturfilm von Birgit und Timm Ellwart über die Artenvielfalt des Malawi-Sees.  (NNA)*

Phoenix

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28.11.09 Artensterben : Laura Kyle berichtet von der malaysischen Halbinsel. Im Urwald des Belum-Nationalparks an der Grenze zu Thailand machen Wilderer Jagd auf die letzten freilebenden Tiger. Naturschützer und Behörden lähmen sich im Streit um Zuständigkeiten. Einige sehr traurige Bilder.   ¤   

A

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4.12.09 Waldzerstörung : Bei TV5 ein Bericht über Penan-Waldnomaden in einem der letzten Urwälder in Sarawak (malaysischer Teil von Borneo). Die Abholzung geht rundherum ungebremst weiter.

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5.12.09

 

 

 

Waldzerstörung,  Ökozid / Biosprit : "Die Bio-Lüge der Bio-Kraftstoffe" - Reportage von Dominique Hennequin, Emmanuelle Grundmann und Thierry Simonet über die Zerstörung der Urwälder in Indonesien für Palmölplantagen.  (NNA)*

Von der arte Seite: "Es beginnt mit dem Fällen der großen alten Bäume, den Merantis und den Ramin, dem kostbaren roten Tropenholz – es wird zu Gartenmöbeln oder Terrassenböden verarbeitet. Das Holz minderer Qualität ist Rohstoff für die Papierherstellung. In wenigen Stunden verändert sich das Land: Der Jahrhunderte alte Urwald verschwindet unter dem Ansturm der modernen Baumfäll- und Holzverarbeitungsmaschinen. Mit den Bäumen verschwindet die Artenvielfalt, und sie kehrt nicht wieder zurück.
Die « Entwaldung » schreitet in Indonesien so schnell fort wie in keinem anderen Land der Erde: Alle 15 Sekunden verschwindet ein Waldstück in der Größe eines Fußballfeldes. Dann kommen noch die Feuer in der Trockenzeit, mit Absicht entfacht – sie brennen wochenlang und vernichten gewaltige Urwälder.
Diese Brände und der damit verbundene Ausstoß an CO2 rücken Indonesien nach China und den USA an die dritte Stelle der größten „Produzenten“ von Treibhausgasen in der Welt. An Stelle des Urwalds pflanzen sie in Indonesien Monokulturen von Ölpalmen - ein Rohstoff, um Treibstoff für Autos daraus zu destillieren.Eine rentable Sache, auf kurze Sicht.
Das Europäische Parlament hat beschlossen, darauf bei der Einfuhr bis 2010 eine Steuer von 5,75 Prozent für Biokraftstoffe zu kassieren und bis 2020 von 10 Prozent. Die Folge davon ist, dass ungeheure Mengen von Palmöl zu uns importiert werden – denn es ist viel billiger als Rapsöl, auch weil hierbei viel weniger Handarbeit anfällt."

arep

 

 

 

 

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6.12.09

Spiegel-TV: Eine Reportage von Peter Hell über eine Müllkippe in Accra (Ghana). Hier landen alte Elektrogeräte und Computer aus Europa zum "Recycling". Um an Metalle wie Kupfer zu gelangen, verbrennen Arbeiter (viele davon Kinder) den Kunststoff in offenen Feuern und verseuchen dabei sich und die ganze Gegend. Noch brauchbare Geräte werden von Händlern aufbewahrt, manchmal repariert und weiterverkauft.  ¤

RTL

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7.12.09 Waldzerstörung : Kamerun: Baka-Pygmäen dokumentieren mit Videokameras die Abholzung ihres Waldes, unterstützt von der NGO "Conversation with Earth".  ¤  (Video ganz unten)

Brasilien: Zwei Berichte (von Gabriel Elizondo und Paulo Cabral) aus dem Juma-Waldschutzgebiet in Amazonien über Waldbewohner, die Hilfe brauchen beim Schutz ihres Lebensraums. Es geht darum, zu zeigen, daß man von einem lebenden Wald besser leben kann als von einem abgeholzten.  ¤

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A,B

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9.12.09 Waldzerstörung : "Carbon Cowboys" -  Reportage von Juliana Rufus. Am Beispiel von Papua-Neuguinea geht sie der Frage nach,  wie sich der Schutz der Regenwälder in armen Ländern am besten erreichen läßt. Sie begleitet den dubiosen "Kohlenstoffhändler" Kirk Roberts bei seinen Bemühungen, den Leuten und dem Staat in Papua den Emissionshandel in Form des "REDD"-Konzepts (Geldzahlungen für die Entwicklung im Gegenzug zur Erhaltung des Waldes) schmackhaft zu machen. Korruption und Betrug sind dabei immer präsent.    (P+P)     ¤

A

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11.12.09 Waldzerstörung : Brasilien: Carsten Thurau berichtet über die frustrierende Suche von Forstbeamten nach illegalen Holzfällern.

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12.12.09

Vietnam: Ein geplanter riesiger Bauxit-Tagebau stößt wegen ökologischer Bedenken auf breiten Widerstand. Neben der Zerstörung der Landschaft und der Vertreibung von Bauern droht vor allem die Verseuchung des Grundwassers durch Abraumhalden. Bericht von einer verdeckten Korrespondentin.   ¤

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13.12.09

"Kamelplage im Känguruland" - Philipp Abresch berichtet aus Australien. Etwa 1,5 Millionen wilde Kamele bringen die heimische Natur ebenso in Not wie die Viehherden der Farmer. Jetzt beginnt man örtlich damit, die Kamele abzuschießen.

WS

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16.12.09 Waldzerstörung : Über die Zerstörung des Regenwaldes in Peru durch illegale Goldsucher berichtet Dan Collins. Die Menschen zerstören und vergiften ihre Heimat, jetzt verstärkt angetrieben vom hohen Goldpreis. Sehr bedrückende Bilder.   ¤

Afrikanische Staatschefs treffen sich mit Sarkozy, um über mögliche Geldzahlungen der reichen Länder für den Erhalt der Regenwälder zu reden.

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18.12.09 Waldzerstörung : In einem Beitrag über das indonesische Militär geht es auch um die Waldzerstörung in Aceh. (101 east)  (NNA)*

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21.12.09 Waldzerstörung : In Sarawak (malaysischer Teil von Borneo) werden die letzten Regenwaldgebiete abgeholzt, um dort Palmölplantagen anzulegen. Angous Stickler berichtet von Bauern, die vom korrupten Konzern IOI vertrieben wurden, und zeigt erschreckende Bilder eines frisch gerodeten und terrassierten früheren Waldgebietes.   ¤

B

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22.12.09 Waldzerstörung : Ein weiterer deprimierender Bericht von Angous Stickler aus den zerstörten Wäldern von Sarawak. Den Penan-Waldbewohnern wird nicht nur ihre Heimat geraubt. Penan-Frauen berichten auch von häufigen Vergewaltigungen durch Holzfäller und Fahrer von Holz-LKW.   ¤

B

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27.12.09

In Kanada klagen Menschenrechtler und Umweltschützer vor Gericht gegen kanadische Bergbaukonzerne, die in armen Ländern rund um die Welt die Rechte von Ureinwohnern mißachten und die Umwelt zerstören. Im Bericht von Jeremy Copeland Bilder von einem Angriff von "Sicherheitskräften" eines Minenunternehmens in Ecuador gegen protestierende Dorfbewohner.    ¤

A

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31.1.10

Bei Braunschweig wird ein Naturschutzgebiet abgeholzt, damit die VW-Bosse einen Großflughafen für ihre Flüge nach Rio bekommen.

extra3

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14.2.10

Karl Ammann dokumentiert das Elend der Touristen-Elefanten in Bangkok. Die begehrten Elefantenbabies werden aus Burma importiert, wo dadurch die Wildpopulation verschwindet. Auch die letzten Wälder werden hier abgeholzt, mit der Hilfe von Arbeitselefanten. Ein bedrückender Bericht von Thilo Thielke.  ¤

Spiegel-TV  (RTL)

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17.2.10

 

Zwei Beiträge über den Widerstand der Ureinwohner vom Niyamgiri im indischen Orissa gegen die Pläne des Konzerns Vedanta für eine riesige Bauxitmine, die ihren heiligen Berg zerstören würde. (vgl. 9.2.10 / Indien) Peter Kunz vergleicht diesen Kampf sehr schön mit dem der blauen Navi aus dem Film "Avatar". Bilder und Szenario sind wirklich erstaunlich ähnlich. Dem Volk der Dongria Kondh kommen leider keine Sagengestalten zu Hilfe. Aber immerhin Amnesty International.  ¤

Den Beitrag des auslandsjournals gibt es einige Tage beim ZDF zum Ansehen.

Zum gleichen Thema bei "People + Power" der Film "Mountain and Mine" von Sapna Bhatia (auch 16.7.09 / Indien). (Die Bilder im Beitrag von Peter Kunz stammen teilweise aus dieser Dokumentation.) Sowie ein Gespräch mit Meghna Abraham von Amnesty.  ¤

auslandsjnl.

 

 

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17.2.10

Step Vaessen berichtet aus Kalimantan (Indonesisch-Borneo) über ein neues Projekt, das die Abholzung stoppen soll. Investoren kaufen Stücke des Waldes, lassen ein Wenig abholzen und sollen dann den Rest schützen (der dann illegal abgeholzt wird). Das nennt sich dann Emissionshandel (REDD).

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20.2.10

"Cash for Carbon" - Über das Konzept, die Regenwälder durch Emissionshandel zu schützen. Dazu ein Filmbeitrag von Step Vaessen und eine Diskussion mit einem Börsenmakler, der den Plan ganz toll findet, und einem Naturschützer, der sich lieber für CO2-Steuern einsetzt. (101 east)  (NNA)*

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21.2.10

 

 

"Stromaufwärts"  ("Upstream Battle" ) - Dokumentarfilm von Ben Kempas  (im englischen Original sh. 20.7.09)   ¤

Text von der ARD: "Seit Jahrtausenden leben die Stämme der Karuk, Yurok und Hoopa rund um den Klamath River im äußersten Norden des heutigen Kalifornien. Sie haben es weitgehend geschafft, ihre Traditionen zu bewahren.
Grundpfeiler ihrer Kultur ist ein majestätischer Fisch: der pazifische Lachs. Einst zogen jedes Jahr eine Million Lachse den Fluss hinauf. Heute sind es nur noch wenige Tausend. Vier große Wasserkraftwerke schneiden den Fischen den Weg ab und verwandeln das Wasser in eine giftige Brühe. 2002 kam es zu einem der schlimmsten Fischsterben in den USA. 70.000 Lachse verendeten vor den Augen der Indianer. "Wenn die krank sind, sind wir krank", sagt Merv George. "Damit der Lachs überlebt, müssen die Talsperren weg." Während anderswo in der Welt immer größere Wasserkraftwerke gebaut werden, könnte es hier zum größten Staudamm-Abriss der Geschichte kommen. Der Stromkonzern preist seine klimafreundliche, kostengünstige Energie. "Wir borgen nur das Wasser und geben es dem Fluss zurück", sagt Toby Freeman. Doch der Manager braucht eine neue, langfristige Betriebsgenehmigung - und die könnte für das Unternehmen sehr teuer werden. Das ist die große Chance für Merv und seine Mitstreiter. Sie konfrontieren die Eigentümer im fernen Schottland damit. Doch kaum zeigt sich das Unternehmen verhandlungsbereit, wird es verkauft. Jetzt gehören die Staudämme zum Imperium von Warren Buffett. Werden die Indianer den zweitreichsten Mann der Welt dazu bringen, den Lachs und die Stammeskultur zu retten?"

HR

 

 

 

 

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22.2.10

Ein Bericht über neue Forschungen zur Sprache der Elefanten.

B

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24.2.10 Ökozid : In Mailand haben Unbekannte in einer stillgelegten Raffinerie einige Ventile geöffnet, um das Altöl aus drei Lagertanks loszuwerden. Mehrere Hundert Tonnen (vermutlich über 1000 Tonnen) Öl fließen in den Lambro und weiter in den Po. Eine Umweltkatastrophe mit unabsehbaren Folgen, mutwillig herbeigeführt aus kriminellen / wirtschaftlichen Interessen. Die informativsten Berichte dazu von Stefan Tröndle im DLF, der auch darauf hinweist, daß die italienischen Medien das Thema weitgehend ignorieren.   ¤

ht,TS,E

zus.4
9.3.10 Natur und Umwelt, Raubbau : David Mercer berichtet aus Guatemala über die Kritik von Umweltschützern und Menschenrechtlern an einer Goldmine des kanadischen Konzerns "Goldcorp". Anwohner der Mine berichten von seltsamen Krankheiten und Fehlgeburten. Gespräch dazu mit Jamie Keen (Mining Watch).

A

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14.3.10 Waldzerstörung : "Borneo - Dschungelhüter auf verlorenem Posten" - Robert Hetkämper berichtet von Borneo über den chancenlosen Einsatz von staatlichen Rangern im Nationalpark Tanjung Puting gegen die Verwüstung des Regenwaldes durch illegale Goldsucher. Ihre stärkste Waffe ist das Aufstellen von Verbotsschildern - während 50 Meter daneben die "Arbeit" weitergeht.   ¤

WS

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17.3.10 Raubbau : "Diesel aus dem Dschungel" - Nicola Albrecht berichtet aus Indonesien über Leute, die mitten im Regenwald illegal in Handarbeit nach Öl bohren.

auslandsjnl.

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19.3.10

Über den Dokumentarfilm "Dirty Oil" von Leslie Iwerks über die umfassende Zerstörung von Natur, Klima und Mensch durch den Abbau der Ölsande in Kanada.

E

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24.3.10 Artensterben : Drei Kurzberichte aus Oman, Zimbabwe und den USA zu den desaströsen Ergebnissen der CITES-Artenschutzkonferenz in Doha, die weder Tunfische noch Haie noch Korallen unter Schutz gestellt hat, und für den Schutz der Elefanten keine neue Lösung gefunden hat.

"Zahn um Zahn" - Jörg Brase berichtet aus Ostafrika über den schwierigen Schutz der Elefanten vor Wilderern. Dabei kommen auch Bauern zu Wort, die die Elefanten gerne loswerden wollen, sowie Wilderer, die gerne weiter am Elfenbein verdienen wollen.

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auslandsjnl.

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25.3.10

Nochmal ein zusammenfassender Bericht über das Versagen der CITES-Konferenz.

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6.4.10 Waldzerstörung : In Sierra Leone werden die letzten Wälder abgeholzt. Man braucht Platz für Neubauviertel rund um Freetown, und Holz für Möbel und als Brennstoff. Die letzten großen Stämme werden natürlich exportiert.

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16.4.10 Waldzerstörung : Brasiliens Regierung plant den Bau eines riesigen Staudamms am Amazonas. Betroffene Ureinwohner und Ökologen protestieren und bekommen Unterstützung von James Cameron (Regisseur von "Avatar"). Bericht von Monica Villamizar.    - Protestaktion

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18.4.10

 

Drei ganz verschiedene Berichte, die aber doch gut zusammenpassen: In Tibet können nach einem Erdbeben die über 1700 Toten nicht den Traditionen entsprechend den Geiern zum Fraß überlassen werden (es gibt kaum noch Geier) und sie werden deshalb auf offenen Holzfeuern verbrannt. (Wald gibt es aber auch kaum.) - In Südafrika sind die Geier durch Landwirtschaft und Zivilisation am Aussterben. Einige werden auf Farmen aufgezogen, ihre Körperteile werden von schamanistischen "Heilern" für ihre Rituale benötigt. - In Indien machen sich Ingenieure Gedanken darüber, wie man die offenen Feuer zur Leichenverbrennung ersetzen kann durch effizientere geschlossene Brennöfen, um so wertvolles Holz zu sparen.    ¤

A,B

 

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21.4.10

Bericht von Paulo Cabral über das Projekt des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien. Das Kraftwerk am Xingu Fluß würde Zehntausende Ureinwohner vertreiben und große Waldgebiete zerstören. 

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23.4.10

Widerstand gegen den Bau des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien.

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27.4.10 Waldzerstörung : Auf Borneo (Indonesien) zerstört der Konzern Sinar Mas weiterhin großflächig Regenwälder für den Anbau von Ölpalmen. Greenpeace hat herausgefunden, daß dies zu einem großen Teil illegal geschieht, z.B. in Schutzgebieten für Orang Utans. Einige europäische Abnehmer boykottieren jetzt Palmöl von Sinar Mas, die Arbeiter der Firma demonstrieren gegen Greenpeace. Bericht von Step Vaessen.   ¤

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28.4.10 Waldzerstörung : "Human rights vs progress" - Riz Khan spricht mit dem Regisseur David Cameron über den Widerstand der Ureinwohner gegen das Belo-Monte-Staudammprojekt im brasilianischen Regenwald.    ¤

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29.4.10 Waldzerstörung : Ein Bericht über den extrem artenreichen Yasuní-Nationalpark in Ecuador, unter dem große Erdölvorkommen liegen. Die Regierung wollte Geld von den reichen Ländern haben und im Gegenzug das Öl nicht fördern und so den Wald retten. Das scheint aber nicht zu klappen.

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3.5.10

Der Bienenforscher Jay Evans über das seit vier Jahren weltweit, aber vor allem in den USA, andauernde Bienensterben, dessen Ursache weiter unklar ist.

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6.5.10 Waldzerstörung : Im Amazonas-Regenwald von Peru werden die Ureinwohner immer mehr von Schatzsuchern, Ölfirmen und illegalen Holzfällern bedrängt. Der Unternehmer Hernando de Soto will die Indianer schützen, indem er mit ihnen geregelte Geschäftbeziehungen aufbaut. Sie sollen dazu Privatbesitz und Marktwirtschaft einführen. Bericht von Linda Presty.

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9.5.10

 

Raubbau, Ökozid : Steve Chao versucht in Alberta/ Kanada über die Umweltzerstörung durch gigantische Ölsand-Tagebaue zu berichten. Dem Konzern Shell paßt das nicht, man läßt den Reporter schikanieren und von "Sicherheitsleuten" bewachen. Umweltschützer erklären dann, was es da zu verbergen gibt, eine schlichtweg apokalyptische und absolut ineffiziente Art der Ölförderung. Die Ölfirmen werben damit, daß später alles wieder aufgeforstet würde. Und das alles sei sauberer als die Ölbohrungen im Ozean. - Der Naturschützer Will Horter hält den Vergleich für unsinnig. Soviel Öl wie im Golf von Mexiko bisher ausfloß geht in Kanada alle halbe Stunde als giftiges Abwasser in die Natur.   ¤

Zu dem Thema wiederholt 3sat heute Abend um 21:30 Uhr den Film "Ölsand - Der dreckige Reichtum Kanadas"

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9.5.10 Waldzerstörung : "Avatar am Amazonas –James Cameron als Öko-Krieger" - Über den Beistand des "Avatar"-Regisseurs für die brasilianischen Ureinwohner im Kampf gegen das "Belo-Monte"-Staudammprojekt.    ¤

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18.5.10 Raubbau : Ein Bericht über die Zerstörungen durch Kohle-Tagebaue in Australien und den wachsenden Widerstand dagegen.   (NNA)*

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18.5.10 Artensterben : "Bedrohte Vielfalt - Das Geheimnis des Bienensterbens" - Dokumentation von Mark Daniels, danach ein Gespräch mit Renate Künast.    (NNA)*

Aus dem arte-Text: "Der Film verfolgt die Arbeit verschiedener Wissenschaftlerteams, die mit unterschiedlichen Hypothesen die Ursachen der weltweiten Bedrohung der Honig- und Wildbienen zu verstehen versuchen. Der Film geht auch der Frage nach, wie es zu den radikalen Veränderungen im Verhältnis von Mensch und Biene kam, das sich lange Zeit im Gleichgewicht befand. Lange bevor das Colony Collapse Disorder in die Schlagzeilen geriet, hatten Wissenschaftler und Bienenzüchter den Schwund der Bienen und anderer Bestäuber festgestellt."

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23.5.10 Waldzerstörung : Greenpeace-Direktor Kumi Naidoo über die Kampagne gegen Nestlé. In den Produkten des Konzerns wird Palmöl aus Indonesien verarbeitet, dafür wird dort der Regenwald abgeholzt.

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28.5.10

"Drugged to Death" - Ein Film über Versuche von Ökologen, das Aussterben der Geier in Indien zu verhindern. Eine große Gefahr für die Aasfresser sind Medikamente, die sie mit toten Haustiere aufnehmen. (Witness)   ¤

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29.5.10 Artensterben : Die letzten bengalischen Königstiger im Sumpf-Urwald des Sunderban-Schutzgebietes in Bangladesh kommen immer mehr unter Druck der wachsenden Bevölkerung, die wegen des steigenden Meeresspiegels in die Wälder dringt. Es kommt immer wieder zu Angriffen von Tigern auf Menschen. Naturschützer versuchen, die Tiger mit Lärm von Siedlungen zu vertreiben, aber manchmal rächen sich die Dörfler an den "Bestien".  Nicolas Haque berichtet.    ¤

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2.6.10 Artensterben : In den Wäldern der Insel Hispaniola (Haiti und Dom.Rep.) lebt das extrem seltene und seltsame Solenodon. Es sieht aus wie eine Mischung aus Maulwurf und Elefant, seine Bisse sind giftig, es stinkt, es sieht total süß aus, es ist eine der ältesten Säugetierarten - und es stirbt gerade aus, weil die Wälder nach dem Erdbeben verstärkt zu Holzkohle gemacht werden. Bericht und Infos über Schutzmaßnahmen von Richard Young (Naturschützer). (Video bei der BBC)   ¤

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  (Foto von der BBC)    
3.6.10

Regenwaldschutz in Kenia und in Ecuador. Zwei Berichte, (NNA)*

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14.6.10

In einer Gegend in Nord-Nigeria sind über 150 Menschen an Bleivergiftung gestorben, überwiegend Kinder. Die Leute hatten jahrelang Gesteinsbrocken in ihre Dörfer gebracht, um Gold daraus zu extrahieren. Das Gestein enthält aber vor allem Blei, und der Bleistaub hat sich überall in den Häusern angesammelt. Jetzt versuchen Spezialisten, die Häuser zu dekontaminieren. Bericht von Christian Purefoy.    ¤

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14.6.10

Die australische Regierung plant, in Nord-Australien, mitten in einem Gebiet mit heiligen Plätzen der Aborigines, eine Deponie für Atommüll zu bauen. Die Ureinwohner sind gespalten, ob sie dagegen klagen sollen oder eine Entschädigungszahlung annehmen. Bericht von Azhar Sukri.    ¤

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17.6.10

Ein weiterer Bericht (von Yvonne Ndege) über die Massenvergiftung durch bleihaltiges Gestein bei Goldsuchern in Zamfara / Nordnigeria. Etwa 160 Kinder sind an den Folgen gestorben, etwa 600 Menschen leiden unter schweren Nervenschäden, Blindheit etc.

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22.6.10 Müll : Weltweit haben Zollbehörden heute Container kontrolliert. Auch in Bremerhaven haben sie 80 LKW-Ladungen nach illegalen Müllexporten durchsucht (z.B. giftigem Elektronikschrott), dabei diesmal aber nur Plastikplanen auf dem Weg nach China entdeckt.

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27.6.10 Natur- und Kultur-zerstörung : Bei der BBC ein Bericht über die Zerstörung des Moseltales durch den Bau einer überflüssigen Autobahnbrücke.

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29.6.10

"Grüner Islam" - Ein Beitrag über das Aufkeimen einer Umweltbewegung innerhalb der islamischen Gemeinschaften in Europa. Die Soziologin Sigrid Nökel und der Theologe Fazlun Khalid (Gründer der britischen Umweltorganisation IFEES) über die Verbindung von Islam und Ökologie.

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30.6.10

Indianer aus dem Regenwald Ecuadors, die seit Jahrzehnten unter der Verseuchung ihres Landes durch Ölbohrungen des Texaco-Konzerns leiden, schicken eine Delegation nach Louisiana, um ihre Solidarität auszudrücken mit US-Ureinwohnern, die jetzt von der BP-Ölversuchung betroffen sind. Ein Bericht von Scott Haidler.

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1.7.10

Ein Bericht über Brandrodungen im Tiefland von Bolivien, eine alte Methode der Landbearbeitung, die jetzt von der Regierung als problematisch erkannt worden ist.

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6.7.10 Waldzerstörung : 20 bis 40 Prozent des weltweit verkauften Holzes kommt aus illegalem Einschlag. Das EU-Parlament wird am Mittwoch über ein Gesetz abstimmen, mit dem der Import von illegal gefällten Urwaldbäumen verboten werden soll. Ein Bericht über die Hintergründe. 

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7.7.10

Das EU-Parlament beschließt ein Einfuhrverbot für illegal geschlagenes Holz. (Das tritt aber erst frühestens 2012 in Kraft)

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7.7.10

 

 

 

 

Der Film  Kampf um den Regenwald - Indios gegen die Öl-Mafia von Torsten Mehltretter  (NNA)*    ¤   (Aufnahme am 28.7. auf Phoenix)

 Text vom ZDF: "Im Jahr 2007 überrascht der ecuadorianische Präsident Rafael Correa die Welt mit einem revolutionären Vorschlag: Natur statt Erdöl. Westliche Industrienationen sollen zahlen, damit das Öl in der Erde bleibt.
Durch diese Initiative könnten große Teile des Regenwaldes im Amazonasbecken erhalten bleiben - ein Plan, der aufzugehen scheint. Die Welt ist begeistert.
Viele Nationen, darunter auch Deutschland, erklären sich bereit zu zahlen. Insgesamt sieben Milliarden US-Dollar verlangt Ecuador für den Erhalt des Yasuni-Nationalparks - ein Gebiet, das zu den artenreichsten der Welt zählt. Es ist ein Deal mit Haken. Denn die Erdölindustrie macht Druck. Der Präsident wackelt und spielt auf Zeit. Er sucht nach neuen Möglichkeiten, Öl zu fördern - an anderer Stelle.
Der Park umfasst nur einen kleinen Teil des ecuadorianischen Regenwaldes. Indios, die außerhalb dieser Schutzregion leben, sollen jetzt einen Teil der Zeche zahlen. Für ihre Gebiete wurden bereits Konzessionen zur Förderung des Erdöls verkauft. Betroffen sind rund 400 Indiostämme, die zum Teil weit abseits jeder Zivilisation im absoluten Einklang mit der Natur des Dschungels leben.
In einem kleinen Dorf organisiert sich der Widerstand. Die Einwohner haben mit dem Kampf gegen die Erdölindustrie begonnen - mit Hilfe aus Deutschland. Die Münchenerin Mascha Kauka erarbeitet zusammen mit den Indios ein bisher weltweit einmaliges Konzept für den Erhalt des Regenwaldes. Sanfter Fortschritt und Wissenschaft sollen das Gebiet retten. Das Konzept könnte Schule machen, wenn es greift, bevor die Erdölindustrie den Dschungel erschlossen hat. Aber die Zeit drängt. Der Präsident hat bereits ein Ultimatum gestellt."

ZDF

 

 

 

 

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13.7.10

Das UNEP hat berechnet, daß Industriefirmen weltweit jährlich Schäden in Billionenhöhe anrichten. Bericht mit ein paar Beispielen und Aussagen von Achim Steiner. Artikel in der taz zum gleichen Thema.

hj

4

14.7.10 Wald : Peter Greste berichtet über eine Forschungsreise in einem Urwald in Nord-Kenia, der "Matthews-Range". Biologen suchen nach unbekannten Arten.

B

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15.7.10 Waldzerstörung : Nach einer britischen Untersuchung sind weltweit die illegalen Holzeinschläge erheblich zurückgegangen, in Indonesien z.B. um 75 Prozent.  - Was leider nicht bedeutet, daß deshalb auch weniger Wälder abgeholzt würden.  Ziemlich unsinniger Bericht mit einigen schlimmen (Symbol-)bildern.

B

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18.7.10 Wald : In der Nähe von Kinshasa haben Europäer ein recht obskures Projekt gestartet, mit dem sie Gelder aus dem CO2-Handel bekommen wollen, dafür daß sie auf ehemaligem Regenwaldgebiet jetzt Monokulturen von Akazien anpflanzen lassen.

JA

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21.7.10 Asbest : Während Asbest in Westeuropa weitgehend nicht mehr verwendet wird, feiert der Krebsfaser-Werkstoff in der Dritten Welt und im Ostblock neue Urständ. Drei Berichte aus Kanada (wo das Mineral im Tagebau gefördert wird und dann in arme Länder exportiert wird), aus Indien (wo Asbest ein alltäglicher Baustoff der Armen ist) und aus Russland (wo man die Besorgnis für übertrieben hält). (Ausführliche Infos auf der verlinkten BBC-Seite.)   ¤

B

zus.11

28.7.10

Kampf um den Regenwald - Indios gegen die Öl-Mafia von Torsten Mehltretter  (NNA)*    ¤    (Wiederholung vom 7.7., Text siehe dort)

Phoenix

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28.7.10

Bericht über Imker in Südafrika, die sich Sorgen um ihre Bienen machen, die immer weniger Futter finden.

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29.7.10 Waldzerstörung : Neave Barker berichtet über Proteste von russischen Umweltschützern gegen die Abholzung der Khimki-Waldes bei Moskau, der einer Autobahn weichen soll.  ¤

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29.7.10 "Biosprit" :  In einem Dorf in Sierra Leone läßt ein französischer Konzern die Einwohner einen Vertrag unterzeichnen, daß sie ihr Land für den Anbau von Zuckerrohr für die Äthanol-Erzeugung bereitstellen. (Die Details wären interessant, habe ich aber leider nicht verstanden.)

JA

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30.7.10 Tierschutz : Während die Tiger in der Natur bald aussterben, werden über 4000 Tiger in (illegalen) Tierfarmen in China gezüchtet und unter barbarischen Umständen gehalten, nur um ihre Körperteile für pseudomedizinische Präparate zu verwerten. Abartig. (Bericht von Pia Schrörs.)     ¤

n-AR

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1.8.10

 

 

 

 

 

"Die letzten Nomaden im Dschungel Borneos"  Dokumentation von Andrew Gregg    (NNA)*     ¤ 

Text von der arte-Seite: "Der kanadische Anthropologe und Sprachwissenschaftler Ian Mackenzie beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit den Lebensumständen des Penan-Volkes auf Borneo. Von jeher lebten diese Jäger und Sammler als Nomaden im Urwald. Sie besitzen keine Schriftsprache, jedoch eine sehr reiche Tradition per mündlicher Überlieferung. Die industrielle Ausbeutung des Waldes, vor allem die Abholzung der Edelhölzer, schränkt den Lebensraum der Penan ein und zwingt sie, sesshaft zu werden. Diese ungewohnte Lebensweise bedroht ihre Lebensgrundlage und ihre Kultur.
Ian Mackenzie ist Anthropologe und Sprachwissenschaftler. Im Mittelpunkt seines Interesses steht das Volk der Penan auf Borneo. Der Dokumentarfilm begleitet den Kanadier auf eine mehrmonatige Expedition zu den als Nomaden im Dschungel lebenden Jägern und Sammlern und zeigt ihre konkreten Lebensumstände.
Ursprünglich galt Mackenzies Hauptinteresse der Sprache der Penan, die er zu einem 1.500 Seiten starken Wörterbuch zusammengefasst hat. Gleichzeitig mit seinen linguistischen Daten dokumentiert er die brutale Vernichtung eines wehrlosen Volkes, dessen untergehende Kultur Mackenzie in seinen Aufzeichnungen festhält.
Die von ihm gesammelten Wörter und Geschichten werden das Einzige sein, was vom Glauben, den Regeln des täglichen Lebens, dem Wissen und den Bräuchen der Penan bleiben wird. Denn die industrielle Abholzung des Urwaldes zur Gewinnung von Edelhölzern zwingt das Volk, sesshaft zu werden und seine Lebensgewohnheiten radikal zu ändern.
Der bewegende und sensibel ins Bild gesetzte Dokumentarfilm beleuchtet das Schicksal einer reichen, aber im Untergang begriffenen Zivilisation."

arte

 

 

 

 

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2.8.10

 

 

"Thailand - Naturzerstörung im Tropenparadies" - Dokumentation von Jo Angerer und Johannes Höflich     ¤

Aus dem Text vom WDR: "Das Paradies ist bedroht: Nach dem verheerenden Tsunami vor sechs Jahren setzte vor allem auf den Inseln Phuket und Koh Samui ein gigantischer Bauboom ein. Statt Palmenhainen findet man jetzt dort Hotelbunker. Die weiträumige Abholzung führte zu starker Bodenerosion, die das Meer stark eintrübt. Dadurch sterben die empfindlichen Korallenriffe vor den Küsten. Auf den Speisekarten der zahllosen Hotels und Restaurants steht vor allem frischer Fisch. Die Folge: Mit riesigen Schleppnetzen wird das Meer leer gefischt.
Unterwegs mit dem Meeresbiologen Dr. Robert Hofrichter dokumentieren die story-Autoren den Raubbau an der Natur, konfrontieren die politisch Verantwortlichen mit ihren Recherchen. Der Unterwasserkameramann Jörg Matzky zeigt die Schönheit der Unterwasserwelt, aber auch den Kahlschlag, den die Umweltverschmutzung und die Fischerei in den Korallenriffen anrichtet. Dabei sind es gerade die Korallenriffe und die gleichfalls vom Massentourismus bedrohten Mangroven-Wälder, die die Küstenregionen Thailands vor der Gewalt des Meeres auf natürliche Art und Weise schützen.

WDR

 

 

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3.8.10

Ecuador schließt einen Vertrag mit den UN, wonach das Land kein Erdöl im unberührten Regenwald fördern wird, wenn die reichen Länder dafür 3,6 Milliarden Dollar zahlen.

B

2

17.8.10

In Südafrika rotten Wilderer gerade die Nashörner aus. In diesem Jahr wurden schon über 150 Tiere getötet, nur wegen der Hörner, die illegal nach China exportiert werden. Im Bericht von Jonah Fisher schlimme Bilder vom letzten erwachsenen Nashorn in einem Tierpark, das nachts vom Hubschrauber aus betäubt wurde, dann hat man ihm das Horn abgesägt und es verbluten lassen.    ¤

B

2
18.8.10

Abenteuer Wissen: "Elefanten in Afrika - Rettung für die grauen Riesen" - Mehrere Beiträge, mit Karsten Schwanke, (NNA)* , Anfang fehlt.

ZDF

32
19.8.10

Die weltberühmte und einzigartige Pflanzen- und Saatgut-Sammlung des Wawilow-Instituts bei Petersburg soll abgerissen werden, dort sollen Bungalows gebaut werden. Wissenschaftler in aller Welt protestieren.

E

1
26.8.10

Die russische Regierung stoppt das Vorhaben, mitten durch einen Wald bei Moskau eine Autobahn zu bauen, jedenfalls vorläufig.

E

1
1.9.10

Bericht von Neave Barker über das Wawilow-Pflanzenzuchtzentrum in Petersburg, das mit seinen Gärten auf etwa 100 ha eine weltweit einmalige Sammlung von lebenden Zuchtsaaten aufbewahrt. Die Regierung will die Gärten plattmachen und dort Villen bauen lassen.

A

3
     
4.9.10

Ein Bericht über die Yasuni-Initiative. Indianer und Naturschützer in Ecuador haben es geschafft, ihre Regierung und die Welt zu überzeugen, daß der Yasuni-Nationalpark vor dem Zugriff der Ölfirmen geschützt werden muß. Die reichen Länder sollen dafür bezahlen, daß Ecuador auf den Verkauf des Öls verzichtet. (reporter)    ¤

E

8

5.9.10

"Das Geschäft mit dem Elektroschrott" - Werner Zeppenfeld berichtet aus Ghana über die Verwertung von altem Computerschrott aus Europa. Kinder nehmen die Geräte auseinander und holen noch nutzbare Teile und Wertstoffe (vor allem Kupfer) heraus. Die Kunststoffe werden offen auf der Müllkippe verbrannt. Die ganze Gegend (und natürlich die Kinder) sind von den giftigen Dämpfen krank. Die Reste landen in einem Giftsee, einer früheren Meereslagune. - Ich würde diesen Film gerne mal auf den neuen LCD-Schirmen beim Mediamarkt vorgeführt bekommen.   ¤

WS

7

5.9.10 "Biosprit" : Ein Bericht über den Anbau von Jatropha in Malawi. Europäische Konzerne kaufen immer mehr Land auf und lassen die Pflanzen für die Ölgewinnung für den Export für europäische Autos anbauen.

JA

2

8.9.10

Die Regierung von Kasachstan schlägt vor, das Projekt einer Umleitung der sibirischen Flüsse nach Süden wieder aufzunehmen.

E

2
9.9.10

Ein Bericht über wilde Elefanten in Sri Lanka, die im Streit um knappes Land immer mehr in Konflikte mit Bauern geraten. 

A

4

     
10.9.10 "Biosprit" : "Kein Brot für Öl - Der Biosprit-Boom in Kolumbien" - Der Film von Renate Werner dokumentiert die Situation der Kleinbauern in Kolumbien und versucht die Frage zu beantworten, wer wirklich vom Biosprit-Boom in Kolumbien profitiert und wer auf der Strecke bleibt.   (NNA)*   ¤

3sat

28

18.9.10 "Biosprit" : Über die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Palmölbooms in Malaysia und Indonesien ein längerer Hintergrundbericht, und dann spricht (in einer Ölpalmen-Plantage bei Kuala Lumpur) Farsia Ibrahim darüber mit drei Experten: Mahendra Siregar (Vize-Handelsminister Indonesien), Rikke Netterstrom (Vertreterin des "Round table for sustainable palmoil") und Bustar Maitar (Greenpeace). (101 East)  (leider NNA)*   ¤

A

23
     
21.9.10

Jacinto Zarabata, Sprecher des Kogi-Stammes aus Kolumbien, ist nach London gereist, um "die jüngeren Brüder" (also unsere infantile Zivilisation) aufzufordern, mit der Zerstörung seiner Heimat und des Planeten insgesamt aufzuhören.   ¤

A

2

23.9.10

Die UN lassen die Massenvergiftung in Nordnigeria untersuchen, bei der im Juni über 200 Kinder durch Blei aus einer Goldmine getötet wurden. Es gibt bis heue täglich neue Vergiftungsfälle. Yvonne Ndege berichtet. (siehe 14./17.6.) (sh.oben)

A

2
28.9.10

Ein Bericht von Barnaby Philips aus Südafrika über die zunehmende Wilderei von Nashörnern. 

A

3
     
29.9.10 Artensterben : Das britische Institut von Kew Gardens hat ermittelt, daß weltweit 20 Prozent der Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. (Nur? Es dürften wohl eher 90 Prozent sein.)

A,B

zus.5

29.9.10

 

 

 

 

 

 

 

 

"Gold in Schwarz und Weiß" - Reportage von Robert Nugent über den Umzug einer Goldgewinnungsanlage von Borneo nach Guinea. Nachdem man ein Vorkommen in Indonesien gründlich ausgeraubt hat, zieht man weiter nach Afrika.   ¤

Hier der Text von arte: "Eine fast 2.000 Tonnen schwere Anlage zur Goldgewinnung wird von Indonesien ins westafrikanische Guinea verschifft. Der Film dokumentiert die ungewöhnliche Reise des mobilen Bergwerks sowie die menschlichen und wirtschaftlichen Folgen dieses Unterfangens. Er fragt nach, warum ein solcher Mammutumzug nötig ist und wer ihn möglich macht. Was bedeutet es für die Bewohner einer Region, wenn sich die Industrieanlage an einem neuen Standort niederlässt, wie verändern sich Mensch und Region, wenn das Ungetüm wieder weg ist?
Aus der indonesischen Borneo-Provinz Kalimantan wird eine riesige Goldgewinnungsanlage übers Meer nach Guinea in Westafrika transportiert. So groß diese Produktionsanlage mit ihren 1.700 Tonnen Eisen auch ist, sie war als mobiles Bergwerk für die Goldgewinnung nie für einen festen Standort bestimmt. Sobald der Goldabbau an einem Ort unrentabel ist, zieht die Anlage samt Mannschaft um. Diese Verlegungen erfordern eine gigantische Organisation von militärischer Präzision.
Zum ersten Mal wurden im Jahr 1964 Teile der Anlage in Kanada und Großbritannien für die Goldgewinnung genutzt, später für den Uranabbau in Australien. Der Transport nach Guinea ist wahrscheinlich der letzte. Vermutlich wird die Anlage eines Tages auf einem afrikanischen Schrotthaufen enden.
Verantwortlich für das Gelingen des ungewöhnlichen Umzugs und des korrekten Wiederaufbaus vor Ort sind Ingenieure aus England, Australien und Südafrika. Auf einheimische Kräfte greifen die ausländischen Teams nur zurück, um sich mit den Besonderheiten der Region vertraut zu machen. Danach verwehren sie ihnen den Zugang zur Anlage. Auch beim Abbau dürfen sie mithelfen. Dann überlässt man ihnen das ausgeschlachtete Goldfeld, wo sie sich mit einfachsten Werkzeugen und unter größter körperlicher Anstrengung um eine Ausbeute bemühen. Beim Errichten der Anlage in Guinea verhält es sich nicht anders. Auch hier müssen die einheimischen Goldgräber der ausländischen Förderanlage weichen.
Im Fokus des Dokumentarfilms stehen die Beschäftigten der mobilen Förderanlage und die Bewohner der Anrainerdörfer. Sie sind der lebendige Beweis dafür, wie der Betrieb des mobilen Bergwerks an seinen verschiedenen Standorten Landschaft und Dorfleben für immer verändert. Noch glauben die Dorfbewohner in Guinea, dass die Anlage ihren Kindern eine Zukunft sichert. Doch nichts ist ungewisser als das."

arte

 

 

 

 

 

 

 

83

 

 

 

 

 

 

 

5.10.10

In Ungarn werden nach einem Unfall in einem Aluminiumwerk ganze Dörfer von einer Flut (etwa 700.000 m3) aus giftigem und ätzenden Rotschlamm bedeckt. Mehrere Tote, zahlreiche Verletzte und unabsehbare ökologische Schäden.  ¤

TT,E,A

zus.9
     
5.10.10

Mehr über die massenhaften Bleivergiftungen in Nord-Nigeria. Über 400 Kinder sind durch die Rückstände aus Goldminen getötet worden, Tausende schwer krank. Infos von dem Arzt Gautam Chatterjee (MSF). 

A,C

zus.3

5.10.10

Abgeordnete der Cree-Indianer aus Kanada informieren in London über die Zerstörung ihrer Heimat durch die riesigen Ölsand-Tagebaue und suchen Unterstützung für ihre Kampagne, die diesen Wahnsinn stoppen soll. 

B

2

6.10.10

Berichte über die Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn. Die Behörden versprechen, "die Schuldigen" vor Gericht zu bringen.

A,E

zus.4
     
7.10.10

Die ungarische Rotschlamm-Flut hat in einem Fluß zum Tod jeglichen Lebens geführt und inzwischen die Donau erreicht. Das zunächst betroffene Gebiet wird möglicherweise dauerhaft unbewohnbar bleiben. Streit über die Verantwortung.  Hier gibt's ein paar schöne Bilder.     ¤

hj,E,A

zus.12
     
7.10.10 Artensterben : Forscher haben in einem Regenwald auf dem Bismarck-Archipel (Papua-Neuguinea) etwa 200 unbekannte Tier und Pflanzenarten (darunter eine primatenähnliche Art von Flughunden) entdeckt. Das Gebiet wird demnächst von japanischen Firmen abgeholzt.   ¤

A

2
8.10.10

Weitere Bilder von der Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn. Und alte Bilder, die belegen, daß der Damm des Schlammbeckens schon vor drei Monaten undicht war und das Becken überfüllt.  ¤

A,E,NC

zus.8

     
8.10.10

 

 

 

 

 

 

"Das schmutzige Gold der Anden" - Dokumentation von Carmen Castillo über den Krieg des kanadischen Bergbaukonzerns Barrick Gold gegen Natur und Bevölkerung des Huasca-Tals im Norden Chiles.   (leider NNA)*   ¤

Text von der arte-Seite: "In den chilenischen Anden lagern einige der größten Goldvorkommen der Erde. Hier stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber: die Barrick Gold Corporation , das weltweit größte multinationale Bergbauunternehmen zur Goldförderung, und die Diaguita-Indianer, die das Huasca-Tal im wasserarmen Norden Chiles bewohnen. Der Goldrausch weckt einerseits Hoffnungen bei den Landbesitzern, führt aber - wie die Geschichte anderer Goldschürfgebiete zeigt - häufig zur Verelendung der Region. Vor allem aber zieht er die Zerstörung der natürlichen Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung nach sich.
Die betroffenen Indianer verteidigen ihre Lebensweise. Dazu gehört der Anbau von Wein und exotischen Früchten für den Export. Doch das Wasser, das sie für ihre Landwirtschaft benötigen und das von einer im angrenzenden Gletscher befindlichen Quelle ins Tal fließt, wird auch für die Goldförderung in Pascua Lama gebraucht. Zahlreiche Indianer sahen sich bereits zum Verlassen ihrer Dörfer gezwungen.
Die Verantwortlichen bei Barrick Gold Corporation verteidigen die Industrialisierung, sie bringe Arbeit, Bildung und Fördergelder und die moderne Technik ermögliche den Umweltschutz. Wachstum und wirtschaftlicher Fortschritt ließen sich nicht aufhalten, betonen sie. Der chilenische Staat, der nach Pinochets Staatsstreich ein Experimentierfeld für neoliberale Theorien und Methoden geworden ist, hat sich von diesem Konzept überzeugen lassen. Rechte wie linke Politiker verfechten den Neoliberalismus inzwischen gleichermaßen.
Filmemacherin Carmen Castillo, die sich persönlich für die indigenen Gemeinschaften der Region einsetzt, erzählt die Geschichte dieses Konfliktes, der sich auf einem gefährdeten Grund und Boden, in einer noch unberührten Landschaft abspielt, und lässt alle Seiten ihre Standpunkte darlegen."

arte

 

 

 

 

 

90

 

 

 

 

 

8.10.10

Ein Bericht über das Recycling von Altglas in Deutschland, eine gut funktionierende und sinnvolle Branche mit kleinen Problemen.

b&b

4

11.10.10

Der Chef der Aluminiumfirma, die die Rotschlammkatastrophe in Ungarn verursacht hat, ist festgenommen worden, das Vermögen der Firma wird beschlagnahmt, sie soll komplett vom Staat übernommen werden.   ¤

A,E

zus.4
     
14.10.10

Für die Gewinnung von Biogas kann man statt steriler Mais-Monokulturen auch naturnahe Wildblumenäcker anlegen. Ein Bericht über entsprechende Versuche.

nano

7
18.10.10

"nano-spezial" zum Schutz der Artenvielfalt. Darin diese Beiträge:
- über Projekte zum Schutz der Meeresnatur auf den Philippinen.
- über die Renaturierung von Mooren in Ostdeutschland.
- über die Zerstörung von Regenwald und Mooren in Indonesien für neue Palmölplantagen, und die vagen Antworten von deutschen Firmen zur Verwendung von Palmöl.
- über die neuen Schutzansätze für den Regenwald in Ecuador.

nano

 

28

 

22.10.10

Über die Thesen des Buches "Menschenzeit" von Christian Schwägerl, und Gespräch mit dem Autor. Er hat großenteils Recht (bis auf seine unsachlichen Anwürfe gegen "nostalgische" Naturschützer). Er stellt sich aber nicht der Frage nach den Ursachen und weiß deshalb auch keine Lösung, außer dem üblichen albernen "Soll-eben-Jeder-zuhause-bei-sich-anfangen". Vom Kapitalismus (oder vom Besitzdenken) hat er noch nie gehört.   ¤

ktzt

12

23.10.10

Mit offenen Karten: Wald (-zerstörung) und Klima, Teil 3

arte

12
29.10.10

Die UN-Artenschutzkonferenz in Japan hat beschlossen, weiter das Aussterben der Arten ganz schlimm zu finden, und alle finden das ganz toll. Sollen die blöden Arten halt mit dem Sterben aufhören ... (Der Bericht bei nano liefert immerhin die deprimierenden Fakten.)

nano,TS

zus.4

5.11.10

Jonah Hull berichtet aus Johannesburg über die Vergiftung der Umgebung von Minen durch saure und schwermetallhaltige Auswaschungen von den Abraumhalden. Seen sind dadurch schon abgestorben, es droht die Verseuchung des Grundwassers.

A

3

     
17.11.10 Artensterben : Ein Bericht von Marita Harf über den blühenden Handel mit Reptilienhäuten aus Indonesien. Dort werden Echsen und Schlangen auf brutalste Weise bei lebendem Leib gehäutet. Sie stammen zu Hunderttausenden aus Reptilienfarmen, Warane und Pythons werden aber zum Großteil illegal in der Natur eingefangen (und dann evtl. in den Farmen großgezogen). Film mit extrem grausamen Bildern, Studiogespräch mit Mark Auliya (Artenschützer) und Sandra Altherr (Naturschützerin).  ¤

Stern-TV (RTL)

17

20.11.10

"Wawilows Erbe in Gefahr" - Reportage von Laurent Cibien über das Wawilow-Institut in Petersburg und seine einzigartige Sammlung von Kulturpflanzensorten, die in den Gärten ständig nachgebaut werden müssen. Das alles ist bedroht, weil auf dem Gelände neue Villen gebaut werden sollen.    ¤

arep

13
29.11.10 "Biosprit" : Bei "Report München" ein Bericht von Thomas Kießling und Mike Lingenfelser aus Indonesien: "Das Kartell des Schweigens" - Statt Urwald immer mehr Palmölplantagen. Palmöl für unsere Küchen, Kosmetik und Biokraftstoffe. Aktuelle Bilder aus Borneo und von der dortigen Ökokatastrophe. Eine verheerende Klimabilanz ist die Folge, doch Teile der EU-Kommission wollen das offenbar verschweigen.  (NNA)* (Hier der Beitrag als pdf.)  ¤

ARD

7

2.12.10

Ein nano spezial zur deutschen Rohstoffstrategie. In kolonialistischer Manier will die deutsche Regierung die Rohstoffländerr (vor allem China) zur weiteren billigen Lieferung von seltenen Metallen zwingen, statt dafür zu sorgen, daß diese sparsam verwendet und wiedergewonnen werden. In den Förderländern bedeutet das Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg. Dazu mehrere Beiträge und ein Gespräch mit Sebastian Rötters von FIAN. (Hier das Video des Gesprächs.)  ¤

nano

27
3.12.10

Bericht über eine Firma in NRW, die Kompostregenwürmer züchtet und an Gärtner verschickt.

nano

8

8.12.10

Ein Bericht von Gabriel Elizondo aus Manaus (Brasilien) über die Zerstörung des Amazonaswaldes durch das Wachstum der Industriestadt.  (NNA)*

A

6

10.12.10 Waldzerstörung : Ein Bericht von Step Vaessen aus dem Regenwald von Sumatra über den Unsinn des Redd-Projektes. Während auf der einen Seite mit viel Aufwand wiederaufgeforstet wird (um dafür CO2-Verschmutzungsrechte zu bekommen), geht auf der anderen Seite das Abholzen des Urwaldes ungebremst weiter.   ¤

Mehr über "REDD" auch bei "Democracy Now!"  

A

3

10.12.10  "Bio-Sprit" : Ein Bericht von Nicole Macheroux-Denault aus Chimoio, Mozambik. Europäische Investoren lassen auf riesigen Flächen Jatropha-Pflanzen anbauen. Das Öl soll angeblich auch den Einheimischen zugute kommen, dient aber vor allem dem Brennstoffbedarf in Europa. In Mozambik herrscht dabei Nahrungsmangel. Manche sprechen von einer neuen Form des Kolonialismus.

n-AR

4

19.12.10

 

 

 "Deutschlands „17. Bundesland“" - Ein Beitrag, zwei Themen, zwei Bücher, ein Problem: Der Mensch macht sich die Erde untertan, benimmt sich wie ein Alien, der die Erde ein paar hundert Jahre ausbeutet und dann wieder verschwinden kann. Und jetzt geht die Jagd nach Rohstoffen in den Meeren weiter, wo hemmungslos unbekannte Lebensräume zerstört werden. Die beiden Bücher: 

Christian Schwägerl: Menschenzeit (siehe auch 22.10.10)   -  Sarah Zierul: Der Kampf um die Tiefsee  (siehe auch 20.4.10)

Guter Beitrag, der den Blick erweitert. ¤¤ -   Aber nochmal: das Problem ist nicht "der Mensch" als solcher, sondern der Mensch, der an einer schweren Geisteskrankheit namens Besitzdenken leidet, die sich im allgegenwärtigen Akkumulator (dt.: Raffer) "Kapitalismus" verdinglicht. Der ist unser (und des Planeten) Problem.

ttt

 

 

6

 

 

23.12.10 Raubbau : Ein Bericht über legale und illegale Goldminen in Surinam. Den Regenwald zerstören beide, die illegalen gefährden außerdem die dort arbeitenden Ureinwohner. (Wo landen eigentlich die Berge von Abraum? Vermutlich letztlich im Meer.)

A

3

     
2.1.11

In einem Ort im US-Bundesstaat Arkansas sind einige tausend Vögel tot vom Himmel gefallen. Ursache noch unbekannt.

A

3
3.1.11

Weitere Berichte aus Beebe, Arkansas über das mysteriöse Vogelsterben. (Es handelt sich meiner Meinung nach um Stare, und nicht, wie meist gesagt wird, um Amseln. Ursache soll angeblich die Silvesterknallerei gewesen sein, was bei einem Schwarmvogel plausibel klingt.)

E,A,C

zus.5
5.1.11

Auch in einem Ort in Schweden hat man einen Schwarm von toten Vögeln (etwa 100 Dohlen) gefunden. In Arkansas, Kentucky und Louisiana wird weiter gerätselt, warum dort hunderte Vögel (bzw. tausende in Arkansas) gestorben sind. In Arkansas gab es zur gleichen Zeit auch ein Fischsterben in einem Fluß.

B,E

zus.4

11.1.11 Verkehr : Der Verkehrsplaner Hermann Knoflacher und das "Virus" des Automobilismus, das aus Menschen gemeingefährliche Monster macht und aus Städten lebensfeindliche Wüsten. Schön. (Allerdings sieht er nur den psychologischen Aspekt des Autofahrens, nicht aber den des Auto-Besitzens. Adrenalin liefert Radfahren auch, und mit allgemeinem Carsharing ließen sich die übelsten Folgen des Autoverkehrs mindern.)  ¤

nano

6

19.1.11  Verkehr : Vor den Häfen von Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven werden parallel drei Flüsse ausgebaggert, um noch größeren Containerschiffen die Zufahrt zu erleichtern. Das ist teuer, verursacht immense Umweltschäden und fördert den unsinnigen Welthandel. Bericht und Interview mit dem geisteskranken Enak Ferlemann (vom Wirtschaftsministerium), der die Glaubensformeln seiner Kommerzreligion herunterbetet ("Durch die Globalisierung wird sich der Containerverkehr verdreifachen", etc.), um den Quatsch zu rechtfertigen. Ob das alles irgendeinem Menschen hilft, hat er sich nie gefragt. Oder was das mit "Demokratie" zu tun hat.

b&b

7
27.1.11

"Bald noch mehr Gift im Essen?" - Die deutsche Landwirtschaftsministerin Aigner beendet die störenden Eingriffe des Umweltbundesamtes, damit Chemiefirmen wieder ungehindert ihre Gifte auf die Äcker bringen können. Dabei haben diese letztes Jahr schon zu Massensterben von Nutzinsekten geführt. Passende Überleitung von Sonia Mikich zum nächsten Beitrag: "Alle wünschen sich oder anderen einen möglichst schmerzfreien Tod."

Monitor

8
31.1.11  Waldzerstörung : Ein Bericht über ein Urwaldvolk im Amazonasgebiet und dessen Kampf um den Schutz des Waldes. (NNA)*

hj

4

3.2.11  Waldzerstörung : "Latvia's pulp fiction" - Wie die alten Wälder in Lettland radikal kahlgeschlagen werden und wie der FSC mit seinem Siegel daran mitwirkt. (P+P)  (NNA)*

A

24

     
6.2.11

Proteste in Britannien gegen die Privatisierung der Wälder.  (NNA)*

E

1
14.2.11

Ein Gericht in Ecuador verurteilt den Ölkonzern Chevron zu einer Entschädigungszahlung von 8 Milliarden Dollar wegen der Schäden durch auslaufendes Öl bei Bohrungen im Amazonasgebiet.   ¤

B,E

zus.3

14.2.11

Wegen einer neuen Richtlinie ("RPS") des Verkehrministeriums werden in Deutschland beim Ausbau von Kreisstraßen deren Alleebäume abgeholzt. In Niedersachsen regt sich Widerstand, sogar bei der CDU. (Beitrag zum Ansehen bei Radio Bremen.)  ¤

b&b

4

6.3.11  Waldzerstörung : "Avatar" in Kanada: Ein Urwald mit bis zu 1000 Jahre alten Bäumen auf Vancouver Island (British Columbia) soll aus Profitgründen abgeholzt werden (so wie die anderen rundherum auch) und durch Plantagenwald ersetzt werden. Bürgerinitiativen wollen das verhindern. Beeindruckende Bilder von riesigen Bäumen, vorher / nachher.  ¤

A

2
     
11.3.11

"Mission Mongolei" - Film von Ulrike Wittern. Das traditionelle Leben der Hirtennomaden, das Luxusleben der Oberschicht in Ulan Bator, und der internationale Run auf die Bodenschätze des früher sozialistischen Landes. Um an Kupfer, Gold etc. zu kommen, werden gigantische Tagebauminen in den Boden gesprengt. Nicht weniger zerstörerisch ist die Arbeit von 100.000 einheimischen Goldsuchern in selbstgegrabenen Bergwerken. (Ende fehlt leider.)

3sat

19

10.4.11

Bei "Nature Inc." : "Conservation from Chaos?" Warum versinkt gerade ein Land, das so viele Naturschätze hat wie der Kongo, in Krieg und Armut? Und gibt es Ansätze für eine bessere Entwicklung? Spannend, sehenswert. Leider NNA)*  ¤   Den Beitrag kann man sich momentan hier ansehen.

B

22
15.4.11 Waldzerstörung : In Nepal werden die Bergwälder rapide abgeholzt. Korruption und schwache Verwaltung, die Armut der Bevölkerung, der Landmangel werden als Ursachen genannt. Die unersetzlichen Schutzwälder werden zu Brennholz, im besten Fall zu Bauholz. Es gibt immer mehr Bergrutsche. Bericht von Subina Shresta.   ¤

A

3
18.4.11

In Südafrika verseuchen Schwermetalle und radioaktive Stoffe aus stillgelegten Goldminen und deren Abraumhalden die Umgebung und das Grundwasser. Die Trinkwasserversorgung von Johannesburg ist akut bedroht. Die früheren Minenbesitzer haben sich mit ihren Gewinnen aus dem Staub gemacht. Aber auch bei neuen Minen gibt es keine geregelte Reinigung der Abwässer.

nano

5
23.4.11

In Andalgala im Andengebiet im Norden Argentiniens wehren sich die Bewohner gegen eine geplante Goldmine eines kanadischen Konzerns, weil sie um ihre Gesundheit und ihr Trinkwasser fürchten. Bericht von Craig Mauro.

A

3
6.5.11

In einem Indianergebiet in Alberta / Kanada sind einige Millionen Liter Öl aus einer Pipeline ausgelaufen. 

A

2
9.5.11 Waldzerstörung : Der WWF hat Aufnahmen von wilden Tigern auf Sumatra gemacht und erinnert damit daran, daß deren Lebensraum gerade abgeholzt wird.

A

2
13.5.11 Raubbau : Endlich mal ein Bericht (von Andrew Thomas) über die naturzerstörenden Folgen des Uranabbaus, hier in der Mine mitten im Kakadu-Nationalpark in Australien.

A

3

          
15.5.11

Die Malediven-Insel Thilafushi versinkt nicht nur im Meer, sondern auch im Müll, den die Touristenhotels von den anderen Inseln hier abladen. Bericht von Steve Chao.   ¤

A

3

         
17.5.11

 

arte-Themenabend: "Die Angst um den Wald", mit zwei Beiträgen:

1. "Und ewig sterben die Wälder", Dokumentation von Michael Miersch und Tobias Streck, über das Waldsterben der 80er-Jahre und die heutige Lage des Waldes (in Deutschland und anderswo). Wer den "Ökooptimisten" Miersch kennt, weiß, daß der Film stark zum Blödsinn neigt. Trotzdem teilweise interessant, auch wenn Miersch offenbar nie zuhört, wenn ihm seine Experten etwas erklären.

2. "Tebarans Testament" - Film von Matthias Klum über den letzten Häuptling der Penan auf Borneo, deren Wald zerstört wird, um dort Ölpalmen für unsere Margarine und unseren "Biodiesel" anzupflanzen. Hier erzählt Tebaran seine Geschichte, zugleich ein Hilferuf, um vielleicht doch noch etwa zu retten. Beeindruckend. (Abspann fehlt, dafür gab vorher es noch ein Gespräch mit dem Filmemacher.)    ¤¤       (Wiederholung des Films am 26.5. um 10:55 Uhr)

arte

 

arte

54

 

50 +6

21.5.11

Im Norden der Türkei läßt die Regierung 700 Staudämme und Flußumleitungen bauen, durch die die Natur zerstört wird und viele Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren. Betroffene und Umweltschützer aus der Region Solakli sind jetzt aus Protest nach Ankara marschiert.

ht

2
24.5.11

In Brasilien ist der bekannte Waldschützer José Cláudio Ribeiro da Silva ermordet worden. Infos von Gabriel Elizondo.

A

2
25.5.11

Großes Entsetzen in Brasilien wegen dem Mord am Waldschützer José Cláudio Ribeiro da Silva.  Infos und ein Bericht von Gabriel Elizondo.

In Cheran (Mexiko) dringen organisierte Holzfällerbanden in den alten Pinienwald ein, rauben den Dorfbewohnern das Holz und hinterlassen einen zerstörten Wald. Die Leute fangen an, sich zu wehren, und haben eine Weile einige der Räuber gefangengenommen. Bericht von Franc Contreras.

A

A

6

3

         
26.5.11

nano-Spezial: "Waldeslust"   Spannende und sehr ansprechend gestaltete Sendung von und mit Ingolf Baur. Leider noch nicht im Detail angekuckt. Mehr Infos und einige Beiträge als Video bei 3sat.   ¤¤

3sat

29

26.5.11

Einige Hundert Menschen gedenken in Maraba des ermordeten Waldschützers Ribeiro und seiner Frau.

A

2
26.5.11

"Quer" über das Verschwinden der Blumenwiesen. Weil die Turbokühe möglichst starkes Eiweißfutter brauchen, spritzen die Bauern mit Herbiziden ihre bunten Heuwiesen zu toten Rasenplätzen kaputt. Und finden das im Sinne der "Effizienz" auch richtig so. Auf der Strecke bleiben nicht nur die Imker.   ¤

BR

6

28.5.11

Wieder ist in Brasilien ein Waldschützer ermordet worden, Adelino Ramos aus Rondonia. - Gabriel Elizondo berichtet über den gefährlichen Kampf gegen die illegale Abholzung des Regenwaldes. Letztes Jahr wurden allein im Bundesstaat Pará mindestens 30 Aktivisten ermordet, vermutlich im Auftrag von Großranchern und der Holzfällermafia. ¤

In den letzten 20 Jahren wurden im ganzen Land etwa 1150 Waldschützer ermordet. Nur 80 mal wurden die Auftragkiller verurteilt, und nur 15 mal einer der Auftraggeber. Gespräch darüber mit Andrew Miller von Amazon Watch.

A

7

          
28.5.11

Bericht von Nick Spicer aus Deutschland. Im Zuge des Atomausstiegs wird von der Braunkohle kaum noch geredet. Der Vattenfall-Konzern (in der Person von Alex Happe) freut sich, noch jahrzehntelang weiter das Land abzugraben, Dörfer und Wälder zu vernichten, das Grundwasser zu verseuchen und das Klima zu ruinieren.

A

3

29.5.11 Raubbau : "Gold frißt Regenwald" - Stefan Rocker berichtet aus der Amazonasregion von Peru. Legale und illegale Goldsucher holzen den restlichen Regenwald ab, durchwühlen den Boden, verbreiten tonnenweise Quecksilber und hinterlassen eine tote, giftige Mondlandschaft. Immer mit dem Argument: Hauptsache, wir haben Arbeit.  ¤

WS

8

30.5.11 Waldzerstörung, Ökozid : Auf Borneo (in Kalimantan) werden mitten in eigentlich geschützten Urwaldgebieten riesige Kohle-Tagebaue ausgehoben. Der von der Regierung verkündete Abholzstop ist offenbar nur symbolisch. Bericht von Step Vaessen mit erschreckenden Bildern.   ¤

A

3

30.5.11

In Kanada ist in den 50er bis 70er Jahren häufig "Agent Orange" (Dioxin) von Flugzeugen versprüht worden, um abgeholzten Wald für Bauprojekte zu "säubern", u.a. an Straßen und Eisenbahnlinien. Tausende Menschen sind dadurch an Krebs erkrankt. Bericht aus Ontario von Zeina Awad.

A

3

              
3.6.11 Waldzerstörung : Wieder ist in Brasilien ein Naturschützer ermordet worden, (Name nicht verstanden) aus Pará.  Infos von Gabriel Elizondo.

Bericht von Step Vaessen aus Kalimantan (Borneo), wo Orang Utans in einer Pflegestation leben, die nach Gefangenschaft wieder ausgewildert werden sollen. Allerdings wird zugleich der Wald dafür abgeholzt.

A

A

3

3

8.6.11 Giftmüll : ZDFzoom: "Toxic City - Deutscher Giftschrott für Ghana"     ¤

Text vom ZDF: "Eure alten Computer vergiften hier unsere Kinder", so der ghanaische Öko-Aktivist Mike Anane. Toxic City wird Agbogbloshie, ein Stadtteil der Hauptstadt Ghanas, deshalb mittlerweile auch genannt. Es ist ein schmutziges Geschäft - in jeder Hinsicht. Europäische Reeder verschiffen Abfälle nach Afrika, wo die Fracht illegal entsorgt wird. Giftige Schwermetalle verseuchen die Menschen, die Böden, die Flüsse und die Fische - und die Händler verdienen dabei ein Vermögen. Ein Großteil des Elektroschrotts kommt aus Deutschland."

ZDF

 

44

 

15.6.11

Der sechste Mord an einem Regenwaldschützer in Brasilien binnen eines Monats. Obede Souza wurde in Parà von Auftragskillern ermordet. Bisher gab es noch keine Festnahmen. Bericht von Gabriel Elizondo.

A

2
22.6.11

 

"Der Pakt mit dem Panda - Was uns der WWF verschweigt" - Dokumentation von Wilfried Huismann. (NNA)*   ¤¤

Text von der ARD: "Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt - weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft.
Die Dokumentation will die Geheimnisse des WWF ergründen. Sie wird zur einer Reise ins Herz des grünen Empire und sie erschüttert den Glauben an den Panda."

Mehr dazu auch in der taz: "Ein Panda mit Kratzern" 

ARD

 

43

 

23.6.11

"To the last Drop" - Film von Tom Radford über das gigantische Zerstörungsprojekt zur Ausbeutung der Ölsande in Alberta (Kanada) und den Widerstand der Bewohner des Landes dagegen. Sehenswert. (leider NNA)*     ¤¤  

A

47

                
24.6.11

Ein Bericht aus Indien, wo durch das Pestizid "Endosulfin" (?) viele Kinder mit Mißbildungen zur Welt kommen. Jetzt will die Regierung den Einsatz des Mittels vorläufig verbieten.

RT

3
2.7.11 Waldzerstörung : Ein Teil aus einer längeren Spurensuche von Justin Rowlatt über den Einfluß Chinas in Nord- und Südamerika (Power of Asia). Neben den chinesischen Interessen an der Ölindustrie geht es um Großprojekte im Amazonasgebiet, z.B. zur Eisenerzförderung. China bezieht 60 Prozent des brasilianischen Eisenerzes. Für die Verhüttung des Eisens wird Holzkohle benutzt. Der Reporter besucht ein illegal abgeholztes Waldgebiet, wo Köhler (oftmals Sklavenarbeiter) die benötigte Holzkohle aus den Urwaldbäumen gewinnen. Und er trifft eine Gruppe von Ureinwohnern, die noch in ihrem geschützten Urwald leben und hier alles zum Leben Nötige finden. Aber auch hierher kommen immer mehr illegale Holzfäller, deren Holz ebenfalls überwiegend nach China exportiert wird. (Schöne Szene vom gemeinsamen Nacktbaden des Briten mit den Indios.)   ¤

B

22
3.7.11

"Kohle und Vertreibung" - Stefan Schaaf berichtet über den Steinkohleabbau in Kolumbien. Riesige Tagebaue zerstören die Umwelt und ruinieren die Einheimischen, die mit Gewalt von ihrem Land vertrieben werden und kaum Entschädigungen bekommen. Alles, um billige Kohle für Europa und die USA zu liefern.

WS

7
4.7.11

Bericht von Robin Lustig über die voranschreitende Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. 

B

3

4.7.11

"Colombia's Gold Rush" (Faultlines) - Reportage von Josh Rushing über den Goldbergbau in Kolumbien und seine ökologischen und sozialen Folgen. Sehenswert!   ¤   (NNA)* 

A

24

          
6.7.11

Bericht von Melissa Chan über den Ansturm der Industrieländer auf die Bodenschätze der Mongolei. In gigantischen Tagebauen werden Kohle und Mineralien abgebaut.  

A

3

17.7.11 Artensterben : Bericht von Philipp Abresch über die (illegale) Jagd auf seltene Echsen (Warane und Schlangen) auf Java. Die gefangenen Tiere werden tagelang lebend zusammengebunden, dann in Schlachthäuser gebracht und auf grausame Weise getötet, indem man ihnen noch lebend die Haut abzieht. Den großen Gewinn machen die Zwischenhändler der illegalen Ware in Asien und Europa. Das meiste Schlangenleder weltweit kommt aus Indonesien, angeblich aus Zuchtfarmen. Die gibt es dort aber gar nicht.   ¤

WS

7

17.7.11

 

Verkehr : Eine Reportage von Roman Leberger über unartige Radfahrer, im typischen polemischen Stil von Spiegel-TV. Warum viele Radfahrer auch sinnvolle Regeln nicht mehr einhalten (und dadurch z.B. Fußgänger gefährden), ob das vielleicht mit der allgegenwärtigen Wahnsinnsmaschine Auto zu tun haben könnte, wird natürlich nicht gefragt. Stattdessen wird künstlich eine neue Front zwischen Radlern und Fußgängern errichtet. Daß die meisten Regeln für Autos gemacht wurden (Ampeln z.B.) und für Radler keinen Sinn machen, darauf kommen die Spiegelleute auch nicht. Wohl aber einige der angesprochenen "Rüpelradler", was den Beitrag dann doch ansehbar macht. Schön zu sehen z.B. auch die ständige Bremsbereitschaft von echten Profis.

Spiegel-TV  (RTL)

8

20.7.11 Artensterben : In Kenia verbrennt die Regierung 5 Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein. - In Indien hat ein Leopard in einem Dorf mehrere Menschen angegriffen und ist dann beim Versuch, ihn zu vertreiben, getötet worden.

A

zus.1

23.7.11

Bericht von Imran Garda über das Massensterben der Fledermäuse im Osten der USA durch einen Hautpilz. Der Bericht verdeutlicht die wichtige Funktion der Tiere im Ökosystem, außerdem Bilder aus Texas vom faszinierenden Schwarmflug von Fledermäusen.  ¤

A

2
          
24.7.11

Ein Beitrag über Greenpeace und seinen Direktor Kumi Naidoo, mit Beispielen der Aktionen der Umweltschützer. Und Betrachtungen des Südafrikaners Naidoo zum langfristig erfolgreichen Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. 

ttt

6
26.7.11

"Riesenschwärme - Die Masse macht's" - Naturfilm von John Downer mit faszinierenden Aufnahmen aus aller Welt von schwärmenden Vögeln, Fledermäusen, Insekten und Meerestieren sowie ziehenden Herden von Säugetieren.   ¤¤

WDR

45

27.7.11 Waldzerstörung : "Economy: Useful Idiot or Willing Accomplice?" (Teil 1+2 ) - Film von  Emilio Cartoy Diaz über den Konflikt um eine Zellulosefabrik an der Grenze von Uruguay und Argentinien und über Kritik an der an Kapitalinteressen orientierten Waldwirtschaft allgemein. Lieblos zusammengestückelte Expertenaussagen, schlechte Musik, Holzhammerpropaganda. Leider nicht zu empfehlen, obwohl thematisch wegweisend.

P

21+23
29.7.11 Verkehr : Auch in Britannien wird heftig über ein Schnellbahnprojekt diskutiert, eine Verbindung von London nach Birmingham, die viel Landschaft zerstören würde und für die Menschen entlang der Strecke keinen Vorteil hätte.

A

3

3.8.11

Ein Bericht von Syarina Hasibuan aus Jakarta, wo angesichts des Dauerstaus immer mehr Leute wieder aufs Fahrrad umsteigen.

A

3
4.8.11

Shell akzeptiert die Verantwortung für massive Ölverschmutzungen im Nigerdelta und wird jetzt auf Entschädigungszahlung verklagt werden.

A,B

zus.5
4.8.11

101 east: "Australia's Boomtown Curse" - Der Boom des Bergbaus in Australien und seine sozialen und ökologischen Folgen. Erschreckende Bilder der weltgrößten Eisenmine am Mount Whaleback. Hier werden ganze Berge nach China umgesetzt. Rücksichtslose Ölbohrungen. Zerstörung von unersetzlichen Kulturdenkmalen der Aborigines, die dafür mit Entschädigungszahlungen abgespeist werden.  ¤

A

25
          
7.8.11 Waldzerstörung : "Die Zedernmafia vom Atlas-Gebirge" - Über die Abholzung der alten Zedernwälder im Atlas-Gebirge in Marokko berichtet Annekarin Lammers. Ursachen: die Armut der Dorfbewohner, die das billige Feuerholz brauchen, und eine kriminelle Mafia, die mit dem Holz Geschäfte macht. Manche Dörfer organisieren sich aber auch, um den Wald zu schützen und eine weitere Erosion zu vermeiden.

WS

7
14.8.11

Im Okavango-Delta in Botswana haben Naturschützer einen rapiden Schwund der Wildtierpopulationen (um über 50 Prozent in 10 Jahren) festgestellt. Hauptursache der Druck der wachsenden Bevölkerung und Landwirtschaft im Umland. Bericht von Peter Greste.

A

2
          
15.8.11 Waldzerstörung : Die Regierung von Bolivien läßt eine Straße quer durch den Tipnis-Nationalpark im Amazonas-Regenwald im Norden des Landes bauen. Die Ureinwohner des Waldes protestieren gegen die Zerstörung ihrer Heimat und demonstrieren auch in der Hauptstadt. Bericht von Matia Cabiza.

B

2
23.8.11

"Uranbergbau in Namibia" - Namibia hat eins der größten Uran-Vorkommen der Welt, das in der gigantischen "Rössing"-Mine im Tagebau abgebaut wird. Jährlich 43 Millionen Tonnen Abraum bleiben über und verseuchen das Land mit giftigem, radioaktivem und schwermetallhaltigem Staub.

nano

8
30.8.11

Über den Streit in Bremen über wildwachsende Pflanzen auf Gehwegen. Statt sich am Grün zu freuen, das in diesem nassen Sommer besonders schön sprießt, meckern die Leute über die Stadt, die mit dem Rausreißen, Absensen, Verbrennen und Vergiften nicht hinterherkommt. Und die "grüne" Behörde verspricht natürlich baldige Abhilfe. 

b&b

4

30.8.11

"Der 60-Watt-Hamlet" - Ein goldiger Beitrag zum Abschied von der 60-Watt-Glühlampe. Dirk Blumenthal hat die quälenden Fragen eines Verbrauchers (Sparlampe oder Heizlampe, das ist hier die Frage) in Hamlets Monolog verpackt. Schön anzuhören, für den Shakespeare-Freund wie den Öko-Skeptiker.   ¤

b&b

3

30.8.11 Artensterben : In Südafrika hat die Wilderei von Nashörnern stark zugenommen, letztes Jahr über 300, dieses Jahr schon 280. Die Wilderer sind in Mafia-Banden organisiert. Die Regierung überlegt, die bisher stark reglementierte Jagd ganz zu verbieten. 

arj

2

31.8.11 Verkehr : Ein Beitrag aus Berlin dokumentiert, daß Radfahrer eben doch intelligenter sind. Der Versuch, ihnen ein unsinniges Fahrverbot mittels einer Schranke mitsamt Schrankenwärter aufzuerlegen, scheitert grandios.

rbb

2
3.9.11

Ein paar Infos und Bilder zum Teersandabbau in Kanada und zum Widerstand dagegen in den USA. Gespräch mit Dan Weiss (CfAP) über Obamas Einknicken vor der Kohle-Lobby.

A

3
5.9.11 Verkehr : Der Streit in der Kastanienallee in Berlin (sh. 31.8.) geht weiter, jetzt läßt die Stadt feste Barrieren gegen die Radfahrer aufstellen, welche aber weiterhin umfahren werden. Als Nächstes kommen dann wohl Selbstschußanlagen.

rbb

2
17.9.11

Die Ölindustrie in Kanada hat sich eine originelle Werbekampagne zur Verteidigung ihrer ökologisch katastrophalen Ölgewinnung aus Teersand einfallen lassen: auf einmal haben sie die Menschenrechte für sich entdeckt und kritisieren die Lage z.B. in Saudi-Arabien. Das kanadische "Ethic Oil" sei da doch viel besser als das importierte "Conflict Oil". Bericht von David Mercer und Gespräch mit Eriel Deranger (Indigenous Environmental Network). Die von ihr aufgezählten Zerstörungen (von Natur und von Rechten der Ureinwohner) machen deutlich, daß es hier tatsächlich um "Ethik" geht.  ¤¤

A

7

           
18.9.11

"Blutige Schlacht um Nashörner" - Ulli Neuhoff berichtet aus Südafrika über die brutale Ausrottung der Nashörner durch Wilderer, mit teilweise wirklich schlimmen Bildern.   ¤

WS

7
20.9.11 Waldzerstörung : Bericht von Andreas Wunn über den Widerstand des Sarayaku-Volkes im Regenwald von Ecuador gegen die Zerstörung ihres Waldes durch die geplante Erdölförderung. Von dem Projekt des Yasuni-Nationalparks (reiche Länder sollen für dessen Erhalt bezahlen, was aber vor allem von der FDP blockiert wird) sind sie nicht betroffen, stehen also ganz allein gegen Regierung und Ölmultis.  ¤ hj 4
23.9.11

 

 

 

 

 

"Seed Warriors" - Dokumentarfilm von Mirjam von Arx und Katharina von Flotow  (NNA)*     ¤¤

Text von der arte-Seite: "Im norwegischen Svalbard wird die Einweihung eines Bunkers gefeiert. Es ist das angeblich sicherste Gebäude dieser Art auf der Welt. Hier sollen bald Samenproben aus aller Welt lagern und das Weiterbestehen der Artenvielfalt gewährleisten. Doch ist der Traum der globalen Nahrungsmittelsicherheit eine bloße Utopie? Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens zwei Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbußen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion. Wie wird die Weltbevölkerung ernährt werden können?
Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens zwei Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbußen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion - mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale Nahrungsbedarf aber verdoppelt haben. Wie kann die Weltbevölkerung dann ernährt werden?
In Norwegen, im angeblich sichersten Gebäude der Welt, gefeit gegen Naturkatastrophen, Klimaveränderungen und selbst Nuklearkriege sollen hier bald viereinhalb Millionen in Folie gewickelte Samenproben aus aller Welt lagern und das Weiterbestehen der pflanzlichen Artenvielfalt gewährleisten.
"Seed Warriors" zeigt, was hinter dem sichersten Saatgut-Tresor der Welt steckt und warum er gebaut wurde, und hinterfragt seine Wirksamkeit im Kampf gegen den Hunger am Beispiel von Kenia. Dort trifft das Kamerateam den Direktor der nationalen Saatgutbank, Zachary Muthamia, und die internationale Mais-Expertin Marianne Bänziger, welche die drohende Hungerkatastrophe um jeden Preis verhindern möchten. Er setzt alles daran, Duplikate der kenianischen Samenproben nach Norwegen zu schicken, bevor Rebellen die Genbank angreifen können oder die Energie fressenden Generatoren ganz ausfallen. Sie will mit einem visionären Züchtungsprogramm und in enger Zusammenarbeit mit den afrikanischen Bauern nicht-genmodifizierte Samen züchten, die um 20 bis 30 Prozent höhere Erträge auf den verbliebenen Maisanbauflächen bringen. Diese sollen in Svalbard gelagert und patentfrei für alle zugänglich sein."

arte

 

 

 

 

85

 

 

 

 

25.9.11

"Die Erde als Versuchslabor" - Im Anschluß an einen drittklassigen Spielfilm zu einem wichtigen Thema geht der Hauptdarsteller Hannes Jaenicke nochmal den Fakten nach. Es geht um die unterirdische Lagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken, die Förderung von Erdgas mit Fracking, die Bohrungen für Energienutzug aus Geothermie. Und die jeweiligen möglichen katastrophalen Folgen.   ¤

Spiegel-TV (RTL)

26
25.9.11

"Tasmania Chain-Saw Massacre" - Film von Franck Gombert über die wundervollen Urwälder von Tasmanien, die von Holzfirmen industriell abgemäht und zu Zellulose für Japan verarbeitet werden. Und über den Widerstand von Naturschützern gegen diesen Wahnsinn, mit direkten Aktionen und juristischen Mitteln. Australiens neuer Umweltminister Peter Garrett hat anscheinend seine Wurzeln vergessen und läßt die Leute im Stich. 85 Prozent des Waldes sind schon zerstört.   ¤

P

26
26.9.11

 

"45 Min - Verführer Papier" - Film von Sven Jaax  (NNA)*   ¤

Text vom NDR: "Sven Jaax nimmt den Papierverbrauch seiner eigenen Familie als Ausgangspunkt der Recherche. Der Film führt zu großen deutschen Papierfabriken, in gesunde Wälder und kahl geschlagene Landstriche. Marketingexperten verraten, mit welchen Strategien wir zum Kauf von Papier verführt werden, Naturschützer zeigen die katastrophalen Folgen maßlosen Holzeinschlags. Das Papier in seinem norddeutschen Haushalt lässt Autor Sven Jaax von Fachlaboren untersuchen. Mit erschreckenden Ergebnissen. Die Umwelt-Labels auf den Verpackungen, die Nachhaltigkeit versprechen, sind nur selten verlässlich."

NDR

 

44

 

27.9.11

Step Vaessen berichtet über die Abholzung der Regenwälder in Indonesien (u.a. auch für neue Kohle-Tagebaue), die trotz eines offiziellen Moratoriums weitergeht, dank der allgemeinen Korruption. Das REED-Abkommen befördert Mauscheleien noch.  ¤

A

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30.9.11 Waldzerstörung : Al Jazeera Correspondent: "The Crying Forest" - Gabriel Elizondo berichtet über seine Begegnungen mit dem bekannten brasilianischen Waldschützer Claudio Ribeiro da Silva, der im Mai 2011 ermordet wurde. (NNA)*  ¤

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48
            
5.10.11

Ein Bericht von Andrew Simmons über die gewaltigen ökologischen Schäden durch Öllecks der Shell-Anlagen im Nigerdelta.   ¤

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7.10.11

Bericht von Monica Villamizar über die Proteste in den USA gegen den geplanten Bau einer Pipeline für Öl aus den kanadischen Teersanden. Dazu ein Gespräch mit dem Umweltschützer Bill McKibben.  (NNA)*  ¤

A

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9.10.11

Brasilien: "Der Monster-Staudamm: Todesstoß für Amazonien?" - Thomas Aders über das Staudammprojekt "Belo Monte" am Xingu-Fluß und seine verheerenden ökologischen Auswirkungen.   ¤

WS

8

11.10.11 "How to Stop a Multinational" - Film von Rodrigo Vasquez in der Reihe "Activate", über den erfolgreichen Widerstand von Andenbewohnern in Argentinien gegen eine geplante gigantische Goldmine.  (NNA)*    ¤

A

25
            
17.10.11

Nazanine Moshiri berichtet über den Konflikt um den Mau-Wald, ein ökologisch besonders wichtiges (und eigentlich geschütztes) Waldgebiet in Kenia. Während die Regierung vor zwei Jahren einige Kleinbauern aus dem Wald vertrieben hat, werden riesige Teeplantagen (für den Export) dort weiter geduldet. Und Teile des Waldes werden kahlgeschlagen, angeblich wuchsen dort nicht standortgerechte Baumarten.

B

3
           
   

   Natur und Umwelt #2  (ab 25.10.11)

 

   

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