Meeresplünderung, Tiefseefischerei, Wale        (letzter Eintrag 15.8.10)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
12.10.07

Greenpeace sucht nach neuen Forschungsmethoden an Walen (S)

Polarmeer auch in der Tiefe 1Grad erwärmt (Meldung)

S

3-sat-nano

 
17.10.07

EU will endlich Piratenfischerei eindämmen, sehr halbherzig 

ari  
19.10.07

Irawadi-Flußdelfine in Myanmar  , Doku 

arte 43
23.10.07

Malaysia: Bedrohte Schildkröten werden massenhaft gewildert, schlimme Bilder und Zahlen 

A  
1.11.07

Japan :Tierschützer versuchen Delfine vor Fischern zu retten, ohne Erfolg. 

S,R,C

zus.6

11.11.07

Ölpest im Schwarzen Meer nachdem 4 Schiffe im Sturm sinken

B

2

12.11.07

Ölpest im Schwarzen Meer und bei San Francisco

R,ht

zus.4

17.11.07

Japan jagt wieder Wale, jetzt sogar Buckelwale. Greenpeace entsetzt..

A,B

zus.4

18.11.07

Japanische Flotte fährt aus, um Wale zur "Erforschung" abzuschlachten

E,ht,TS,A

zus.6

20.11.07

EU-Fischereiquoten in Aktion : Fischer werfen den gerade gefangenen Kabeljau tonnenweise tot wieder ins Meer. Irrsinn! Kein Einzelfall, das passiert mit 40-60 % der Fänge.

B

4

22.11.07

Qualleninvasion zerstört Lachszucht in Irland, Millionenschaden. (Quallen sind heute auch Tagesthema in der "taz".)

B

2

6.12.07

Zerstörte Korallenriffe auf Bali , Folge auch der Erwärmung

A

2

7.12.07   

"Die Rache der Ozeane" (nach und mit Frank Schätzing)  (NNA)*

Öltankerunglück vor Korea, riesige Ölpest

ARD

E,S,A,B

74

zus.5

8.12.07

Ölpest in Südkorea

E,ari,A

zus.5

9.12.07

Mehr Bilder von der Ölpest in Korea

B

2

17.12.07

Greenpeace protestiert in Brüssel gegen EU-Fischfangmengen, durch die viele Arten ausgerottet werden.

TS,E

zus.2

19.12.07

Die Weltreise der Scampis : Gefangen in Schottland, gepult in Thailand, gegessen in Europa.

EU läßt Tunfisch und Kabeljau weiter ausrotten, Berti Armstrong (Fischer) und Carol Phua (WWF) dazu

Massenverarbeitung von Tunfischen auf den Philippinen, aber jedes Jahr weniger. 

Australien schickt bewaffnete Schiffe, um Japans Walmörder zu beobachten

Massensterben von Delfinen im Persischen Golf durch Ölverschmutzung

B

B

B

B,C

B

3

7

3

zus.5

3

20.12.07

Jonah Fisher fährt mit auf dem Greenpeace-Schiff "Esperanza", das die japanischen Walmörder beobachtet.

B

6

21.12.07

Große Freude, weil Japan die Buckelwale jetzt doch verschonen will. Der Massenmord an anderen Walarten geht aber weiter. Jonah Fisher fährt auf dem Greenpeace-Schiff weiter nebenher.

A,B

zus.7

22.12.07

"Japan's love affair with fish" - Bericht und Diskussion über die japanische Fischerei, speziell Tunfisch. Raubbau, Schutz, Probleme bei Fischfarmen. Sehr interessante, differenzierte Sendung  (101 east) (leider NNA)* 

A

22

4.1.08

Jonah Fisher berichtet vom Greenpeace-Schiff im antarktischen Meer über die Verfolgung der japanischen Walmörder.

B

3

5.1.08

Tote Tunfische auf einem Markt in Japan. 

NC

1

7.1.08

Kampf gegen die Hai-Connection (Tatort Wildnis Teil 1) (NNA)*

arte

43

8.1.08

Der Gesang der Belugas. Forschung im Aquarium von Valencia.

nano

4

9.1.08

Hamburg gegen Welterbe Wattenmeer

TT

4

12.1.08

Greenpeace-Schiff hat die Japanische Flotte gefunden und verfolgt sie. Streit mit den Walschützern von "Sea-Shepherd" über Gewaltfrage. Karen Sack (Greenpeace/A)

A,B

zus.8

13.1.08

Das Greenpeace-Schiff verfolgt die Walmörder. Die versuchen die Verfolger abzuschütteln, können aber dabei nicht weiter Wale jagen.

B

3

14.1.08

Die "Esperanza" verfolgt die "Nishin Maru". Taktik der japanischen Walmörder ist wohl, solange ziellos herumzufahren, bis Greenpeace der Sprit ausgeht. Hoffen wir, daß Greenpeace wenigstens die bessere Strategie hat.

B

2

15.1.08

Zwei Aktivisten der "Sea-Shepherd" betreten das Schiff der Walmörder und werden von diesen festgehalten. Kapitän Paul Watson (Gründer von Sea-Shepherd) im Telefongespräch: "das ist Kidnapping, die Japaner sind Wilderer und Terroristen. Wir versuchen nur, mit gewaltlosen Mitteln kriminelle Aktivitäten zu unterbinden." 

B

6

16.1.08

Urteil im Prozeß gegen Total-Ölkonzern wegen "Erika"-Katastrophe. Höchstmögliche Geldstrafen, erstmals muß auch für die Umweltverschmutzung Entschädigung gezahlt werden.

ari,TS,E,A

zus.10

16.1.08 Japan gegen Wale : Streit um die festgehaltenen Aktivisten, gegenseitige Vorwürfe.  B,C zus.7
20.1.08

Sushi-Boom killt Thunfischbestand -   In Japan sorgt man sich, woher man noch Tunfisch  bekommen soll, nachdem der überall fast ausgerottet ist. Versuche mit Zuchtfarmen.

WS

7

24.1.08

Greenpeace-Bilder von marktfertig verpackten japanischen "Forschungs"-walen.

S

2

26.1.08

Greenpeace-Schiff muß auftanken

E

1

28.1.08

Jonah Fisher auf der "Esperanza" zeigt Aktionen von Greenpeace gegen die Japaner (beim Auftanken auf See) und eine friedliche Begegnung mit Buckelwalen. Jetzt fahren sie selbst erstmal nach Australien zum Auftanken.

B

3

3.2.08

"Wale oder Lachse?" - An Chiles Küste werden Lachsfarmen ohne Rücksicht auf die Meeresumwelt betrieben. Darunter leiden auch die letzten Blauwale.

WS

8

7.2.08

Australien veröffentlicht Bilder vom japanischen Walfang, die zeigen, daß auch Walkühe mit ihren Babys getötet werden. Japanische Regierung nennt das "emotionale Propaganda".

ht,B,C

zus.5

8.2.08

Japans Regierung empört über die Fotos vom Walmorden

C

2

11.2.08

Bericht über das jährliche Delfin-Massaker in Taiji (Japan) und Gespräch mit dem Aktivisten Richard O'Barry, der das Geschehen auf Video dokumentiert - was den Tätern gar nicht recht ist.

C

9

14.2.08

Wissenschaftler erarbeiten eine Weltkarte des menschlichen Einflusses auf die Meere. Verschmutzung und Überfischung fast weltweit.

B

4

15.2.08

Die US-Marine zeigt einem CNN-Reporter, wie sie ihr Sonar leiser dreht, wenn Wale in der Nähe sind.

C

3

18.2.08

Meldung : Hammerhaie zu 98 % ausgerottet.

A

1/2

20.2.08

Europäer fangen den Afrikanern die Fische weg, bringen so Hunger und Vernichtung des Meeresökosystems.  Reportage aus Ghana von Walter Heinz .

auslandsjournal

7

22.2.08

Fischsterben an der Küste von Taiwan, angeblich durch zu kaltes Wasser.

B

2

24.2.08

"Tod am Ölstrand" - Nach dem Tankerunglück in Südkorea, schwere ökologische Schäden, verzweifelte Fischer.

WS

7

27.2.08

Massensterben von Fischen in drei Meeresfischfarmen in Griechenland

R,B

zus.1

29.2.08

Wo der Fisch fehlt, kommen die Quallen. Also überall.

B

2

3.3.08

Die Aktivisten der "Sea-Shepherd" bewerfen die Leute auf dem japanischen Walfangschiff mit Buttersäurebeuteln. Japans Regierung ist empört.

A,C

zus.5

5.3.08

"Verseuchter Fisch" - Lachsfarmen in Chile verdrecken das Meer, die Fische werden nach Europa exportiert.

auslandsjournal

7

7.3.08

Die japanischen Walmörder beschießen die Crew der "Sea-Shepherd" mit Blendgranaten. Paul Watson sagt im CNN-Interview, auch mit scharfer Munition, und zeigt ein Projektil in seiner schußsicheren Weste vor.

C,n-tv,R

zus.2

11.3.08

Yvonne Sadovy (Meeresbiologin) über meeresökologische Zusammenhänge der Fischerei. (Witness, Teil 2. Teil 1 über Überfischung am Beispiel der Südsee-Insel Pere fehlt) (NNA)*

A

12

 

Deutschlandfunk ("Wissenschaft im Brennpunkt"):  eine 3-teilige Serie über die Tiefsee

1. Freitag, 21.3. : Fernab der Sonne - Bizarre Lebenswelten in der Tiefsee

2. Sonntag, 23.3.: El Dorado und die Glücksritter. Bergbau in der Tiefsee 

3. Montag, 24.3.: Und er zerstört, was er nicht kennt. Müllkippe Tiefsee

   
23.3.08

Mauretaniens Küstenfischerei am Ende, Europa und Japan haben das Meer leergefischt.

Indonesien: Fischer benutzen Zyanid, um Aquarien-Zierfische zu fangen, und zerstören damit die Korallenriffe. Der Bericht zeigt, daß es auch anders geht: mit Netzen. 

A

C

3

5

25.3.08

 

 

 

Vom Verschwinden der Fische. Der Krieg des Menschen gegen den Lebensraum Meer. Ein Film von Achim Kampmann, der mit Belegen aus aller Welt jede schöne Illusion beendet. Etliche internationale Experten kommen zu Wort. Es wird deutlich:  Nicht nur wird eine Hauptnahrungsquelle der Menschheit zerstört. Auch drohen Dank Erderwärmung und CO2 übersäuerte, tote, stinkende Ozeane als Erbe unserer Zivilisation. Der Film zeigt auch Ansätze zu einer Rettung der Meere.    

Teil des arte-Themenabends "Welt am Abgrund? Die zerstörte Arche" : Ein unbedingt sehenswerter Themenabend mit zwei Beiträgen: Einem über Projekte ("Frozen Zoo"), die bedrohte Arten durch tiefgefrorene DNS-Proben für eine eventuelle Klonierung erhalten wollen. Und einem über die Zerstörung des Lebensraums "Meer" und die Ausrottung seiner Bewohner.

arte

 

 

 

49

 

 

 

25.3.08

Plastikmüll im Meer. Ein sehr anschaulicher Bericht, in dem vier Reporter zeigen, wie sich unser Müll weltweit verteilt. Auf Midway, in China, in Indien und in Kalifornien verdeutlichen sie das Problem.

Das Verschwinden der Haie. Wissenschaftler markieren Tiere für Forschungszwecke.

B

C

4

3

26.3.08

Eine Reportage von David Shukman von Midway. Er zeigt sehr anschaulich, wie die Albatrosse unter dem Plastikmüll leiden. Jedes einzelne Tier hat Plastikstücke im Magen. Helfer sammeln bergeweise Plastikmüll vom Strand auf.

B

3

27.3.08

David Shukman zeigt, welche Unmengen von Plastikmüll sich in der Lagune von Midway ansammeln, und erklärt, wie das Zeug die ganze Nahrungskette zu vergiften droht.

B

3

28.3.08

Rob Stewarts Film "Sharkwater" über Haie, ihre Lebensweise und ihre Ausrottung. Mit Bildern aus Costa Rica von Bergen von Haiflossen. 

aspekte

4

2.4.08

"Our World: Jonah and the Whalers" - Reportage von Jonah Fisher über seine sechs Wochen an Bord des Greenpeace-Schiffs "Esperanza", das die japanische Walmordflotte im antarktischen Meer verfolgte. Mit Bildern von friedlichen Begegnungen mit Meeressäugern, von der Verfolgung der Japaner, von den Versuchen, die Jagd zu verhindern, von den Aktionen der "Sea-Shepherd" - und vom brutalen Mord an Walbabys.

B

22

3.4.08

Britische Regierung will Meeresschutzgebiete rund um die britische Insel einrichten.

B

3

5.4.08

In der Bucht von Hongkong leben noch einige weiße Delfine, die jetzt durch das Projekt einer 20 km langen Brücke gefährdet werden.

A

3

14.4.08

Japan sagt, daß wegen der Aktionen der Sea-Shepherd erheblich weniger Wale erlegt werden konnten. Und Kanada hat das Schiff der Sea-Shepherd, die Faley Mowat, beschlagnahmt.

B,C

zus.5

16.4.08

Reportage von David Shukman über die ökologischen Sorgen der Pazifikinsel Midway  (our World) (NNA)*

B

22

30.4.08

In Neuseeland wird ein Riesenkalmar gezeigt, der vor der Antarktis gefangen wurde, der größte bisher gefangene.

Bei einer Anhörung in Washington warnen Experten vor dramatischen Folgen von Erwärmung, Überfischung und Verschmutzung der Meere.

n-tv,R

A

zus.3

3

2.5.08

Kieler Meeresforscher (Dr. Lothar Stramma) haben im Atlantik gemessen, daß sich der Sauerstoffgehalt in den tropischen Tiefenschichten vermindert.

Europas Trawler stehlen den Fischern von Ghana ihre Fänge weg.

ht

n-AR

2

3

22.5.08

Dutzende Grindwale stranden im Senegal.

sat

1/2

26.5.08

Die Story : "Letzte Tage im Paradies - Wie Tauchtouristen die Unterwasserwelt zerstören"  - Ein Film von Johannes Höflich über den beklemmenden Wettlauf zwischen Umweltschützern und Umweltzerstörern am Beispiel des roten Meeres. (NNA)*

WDR

43

27.5.08

Greenpeace protestiert im Pazifik gegen rabiate Methoden des Tunfischfangs.

R

1/2

28.5.08

"Das Geheimnis der Buckelwale" - Sehr schöner Naturfilm von Daniel Opitz, mit vielen tollen Bildern aus dem Winterquartier der Buckelwale bei Hawaii und Informationen über die Lebensweise und den Gesang der mutmaßlich klügsten Erdbewohner. Ihre Bedrohung, früher durch Jagd, jetzt durch die Zerstörung ihres Lebensraums durch den Menschen, wird am Rande erwähnt.

NDR

44

30.5.08

Europas Fischer protestieren gegen hohe Spritkosten. In Spanien, Portugal und Frankreich stellen die Fischer den Fang ein, es gibt wütende Demos, Fisch wird verschenkt. Im arte-Beitrag nennt ein deutscher Fischer die reduzierten Fangquoten das eigentliche Problem. (Dazu meine ich: hoffentlich müssen bald noch mehr Branchen ihr zerstörendes Werk einstellen weil das Öl endlich einen realen Preis bekommt.)

Der Anlageberater der 3sat-Börse empfiehlt: Fisch wird knapp, investieren Sie in Fisch! Dann aber zwei recht gute Filmberichte : Fischer werfen Fänge über Bord, die nicht zur Quote passen, vor Afrika (Guinea Bissau) fangen Europäer und Chinesen den Hungernden den Fisch weg und ruinieren die Bestände. Namibia dagegen hat eine funktionierende Küstenwache, die die Fischer kontrolliert.

Im Mittelmeer bewerfen Fischer (wieso streiken die nicht?!) ein Greenpeace-Schiff mit Eisenteilen und beschädigen dessen Bordhubschrauber.

ht,ari,A

 

3sat-Börse

 

NC

zus.9

 

9

 

1

5.6.08

Traditioneller Fischfang im Senegal nach der Zerstörung der Schwärme durch fremde Fangflotten. Wissenschaftler suchen nach Auswegen. (NNA)* (Futuris)

E

10

8.6.08

"Die Dynamitfischer – Korallen in Gefahr" - Dynamitfischerei ruiniert die Korallenriffe in Indonesien.

WS

7

9.6.08

In Cornwall stranden Dutzende Delfine, in Madagaskar über 50.

B,C

zus.3

10.6.08

 

 

 

 

"Aufbruch im Nordmeer" (Teil2: Frischer Fang im Beringmeer) - Beobachtungen beim Fang von Seehecht mit riesigen Schleppnetzen auf einem amerikanischen Fabrikschiff, beim Lachsfang auf Kamchatka, und beim Leinenfischen von Heilbutt auf einem kleinen Küstenfischfänger. Der Film lobt die strengen Kontrollen der US-Behörden und macht illegale Fischerei und unkontrollierte russische Fänger für den Rückgang der Bestände verantwortlich. Was der Mensch aus dem Meer holt, können Robben und Wale nicht mehr fressen. Ihre Bestände nehmen ebenfalls weiter ab, obwohl sie selber nicht mehr gejagt werden. Interessante Überlegungen von Biologen über die Nahrungskette. Auch die Erwärmung bringt das natürliche System durcheinander. Und jetzt plant Russland, die ganze Region mit Öltürmen vollzupflastern.

Ganz am Ende ein schönes Bild über den Klimawandel von Professor Raymond Sambrotto : das Klima ist wie ein schwerer Stein am Abhang, der,  einmal ins Rollen gebracht, nicht mehr anzuhalten ist.

arte

 

 

 

 

43

 

 

 

 

12.6.08

Die letzten 300 Nordkaper-Wale ("Right whale") werden durch den zunehmenden Schiffsverkehr im Atlantik bedroht. Die langsamen Tiere werden immer wieder von Schiffen gerammt und getötet. Die Reeder und die US-Regierung sind aber gegen ein Tempolimit in den Gebieten, wo die Wale vorkommen.

C

4

13.6.08

Die EU-Kommission verbietet Tunfischfang, nachdem die Quoten für dieses Jahr erreicht sind. 

Am 20.6. meldet die "SZ", daß das Verbot nicht überwacht und auch nicht eingehalten wird. Schiffe aus mehreren Ländern holen bei Malta weiterhin ganze Schwärme (die letzten?) raus.

E

1

16.6.08

Bericht über Fischerei in den Niederlanden. Neue Fangmethoden werden gelobt, die mit weniger Spritverbrauch mehr Fisch fangen sollen, speziell "Pulse-Core", wo bei Grundschleppnetzen mit Strom auch der letzte Fisch aus seinem Versteck gejagt wird. Ob das nachhaltig und naturverträglich ist wird nicht gefragt.

Ein neuer Tiefseeroboter des Geomar (Kiel) soll u.a. nach Methanhydrat suchen.

ari

ht

3

2

23.6.08

Die EU-Kommission bekräftigt ihr Verbot des Tunfischfangs im Mittelmeer. Dieses wird aber nicht kontrolliert und offenbar auch nicht eingehalten. Das Aussterben des Blauflossentunfischs dürfte so kaum noch zu verhindern sein.

E

1

24.6.08

Der französische Fischereiminister kritisiert das Fangverbot der EU  für Tunfisch. Die EU hatte sich nämlich an den tatsächlich gefangenen Mengen orientiert und nicht an den von den Fischern deklarierten. Deswegen wollen Frankreich und Italien gegen das Verbot (das zu spät kommt, nicht kontrolliert und nicht eingehalten wird) klagen.

ari,E

zus.3

25.6.08

Ein US-Gericht mildert die Strafe für Exxon wegen der Exxon-Valdez-Ölkatastrophe in Alaska drastisch ab.

A

2

27.6.08

Bericht über die Diskussionen bei der Tagung der internationalen Walfangkommission in Chile.

B

2

3.7.08

 

Meldung über Quallenplage im Mittelmeer.

Ein Bericht mit extrem scheußlichen Bildern von der Jagd einiger reicher US-Amerikaner auf Haie. Sie halten es für einen Sport, mit schnellen Motoryachten die Tiere zu fangen, die sie dann öffentlich zerlegen und nebeneinander  an einen Galgen hängen, um das größte erlegte Exemplar zu bestimmen. Der Sieger des Wettbewerbs posiert vor seiner Jagdtrophäe. Ein "Sport" ist dies wohl, weil das Fleisch nicht für Nahrungszwecke bestimmt ist. Die Tiere dürften als Endglied der Nahrungskette auch hochgradig verseucht sein. Haie sind kurz vor dem Aussterben.   (Beitrag ansehen hier.)

n-tv

 

C

 

1/2

 

3

 

4.7.08

Marcus George berichtet aus Sierra Leone über die Not der Fischer, denen europäische und chinesische Trawler den Fisch wegfangen. 

B

2

6.7.08

 

Bericht über die drohende Ausrottung des Störs im Kaspischen Meer durch (illegalen) Handel mit Kaviar, und über Versuche, den Fisch in Gefangenschaft aufzuziehen.

Bericht über die Bedrohung der Seekühe im Roten Meer durch den Tauchtourismus. Man sieht ein Dutzend Taucher, jeder mit eigener Unterwasserkamera, die eine grasende Dugon-Seekuh belagern. Die Tiere leiden nicht nur unter diesem Stress und den Verletzungen durch Motorboote, auch ihre Nahrung, die Seegraswiesen verschwinden weltweit.

A

 

B

3

 

3

10.7.08

Nach einer Studie stehen ein Drittel der Korallenarten in den Weltmeeren vor dem Aussterben, Folge von Versauerung (CO2), Verschmutzung und zerstörerischen Fischereimethoden.

B

2

15.7.08

Island macht weiter Jagd auf Wale im Nordatlantik und stört damit das Tourismusgeschäft des Whalewatching. Allerdings erzählt im Beitrag ein Händler, daß viele Touristen direkt nach der Beobachtungs-Bootstour in seinen Imbissladen kommen, um "leckeres" Walfleisch zu essen.

hj

4

17.7.08

Das Watt vor Cuxhaven wird von einer wachsenden Schlickschicht bedeckt, Folge offenbar der Elbvertiefung und des Verklappens von Baggerschlick in der Nordsee. Die Touristen beschweren sich, der "Umweltminister" von Niedersachsen findet's witzig. Von der Zerstörung des Lebensraums Watt mitten im Nationalpark ist nur am Rande die Rede.

B&B 3
20.7.08

In kurzer Zeit sind in Frankreich fast alle Jungaustern in den Austernfarmen am Atlantik gestorben. Ursache unbekannt.

E

4

22.7.08

Ein Bericht von den Kapverden : auf Sal verhaftet die Polizei einige Männer, die Meeresschildkröten getötet hatten und verkaufen wollten. Ein großes Exemplar wurde gerettet und wieder ins Meer gebracht.

P

3

24.7.08

Lisa Ling über die in Asien übliche Praxis, Haien bei lebendigem Leib die Flossen abzuschneiden, und sie dann ins Meer zurückzuwerfen. Mit entsprechenden Bildern. Die Folgen der Ausrottung der Haie für das Ökosystem sind unabsehbar.

C

3

25.7.08

Die Küstenwache von Moçambique hat ein namibisches Fischereischiff beschlagnahmt, das dort illegal gefischt hatte.

P

2

5.8.08

Auf den Capverden wird die schwarze Makrele vorerst unter Schutz gestellt.

P

2

10.8.08

"Wenn Austern zur Plage werden" - Die pazifischen Zuchtaustern an der Bretonischen Küste sind ausgewildert und überwuchern die ganze Küste. Derweil sterben in den Austernfarmen die Jungtiere massenweise, Ursache  unbekannt.

WS

7

12.8.08

Vor Sylt werfen Greenpeace-Leute Felsblöcke in die Nordsee, um Fischer an der zerstörerischen Grundschleppnetzfischerei (mitten im Nationalpark) zu hindern. Dazu auch folgendes Video von Greenpeace:

R

2

     
14.8.08

Paul Watson (Sea-Shepherd) bei Riz Khan  (NNA)*

A

23

     
18.8.08

Indien: Der Fluß Kolak ist durch die Abwässer der Chemiefabriken von Wapi völlig tot und transportiert riesige Giftmengen ins Meer. Auch die Menschen, die am Fluß leben, leiden.

ari

3

22.8.08

Die Verseuchung der Nordsee durch Plastikmüll und die Gefahren für die Meerestiere.

nano

6

31.8.08

nachtstudio : Rätsel Tiefsee  Volker Panzer spricht mit den  Experten Andrea Koschinsky (Geowissenschaftlerin), Peter Herzig (Meeresgeologe), Hans-Joachim Wagner (Anatom) und Onno Groß (Deepwave).  (NNA)*

ZDF

60

2.9.08

"Pottwal ahoi!" - Neue Forschungen über die Lebensweise der Pottwale und ihre Beutejagd in der Tiefsee. Mit sehr schönen Computeranimationen. Auch die Bedrohung durch den Lärm von Schiffen und militärischem Sonar wird thematisiert. Sehenswert.

arte

43

4.9.08

Die Zerstörung der Korallenriffe in Indonesien durch Dynamitfischer und die Bemühungen einiger Bremer Meereswissenschaftler auf Sulawesi um Schutzmaßnahmen und neue Fischereimethoden.

B&B

5

5.9.08

"Beifang" beim Tunfischfang in Indonesien. Zigtausende Haie und Schildkröten werden tot über Bord geworfen. Der WWF will dies mit verbesserten Haken und Netzen vermeiden helfen. Daß die Tunfische ausgerottet werden, ist wohl egal.

R

3

17.10.08

Weniger Fischfang dank zerstörerischer Fangtechniken. (NNA)*

hj

4

21.10.08

Die Massaker an Delfinen in Japan und die Proteste dagegen.

TT

4

24.10.08

Der Frachter, der vor zwei Jahren (damals unter dem Namen "Probo Koala") den tödlichen Giftmüll nach Cote d'Ivoire brachte, wird jetzt in Bremen von der Wasserschutzpolizei inspiziert. Die Beamten entdecken diverse Verstöße gegen Umweltauflagen, darunter ein Rohr, mit dem Ölschlamm über Bord gepumpt werden könnte. Das Bilgenwasser ist extrem verseucht. Trotzdem darf das Schiff gegen ein geringes Bußgeld weiterfahren.

B&B

4

27.10.08

Neue EU-Fangquoten für Mittelmeer (Tunfisch) und Ostsee

ht,TS,E

zus.5

17.11.08

 

 

 

 

 

 

 

"Eco-Crimes : Piratenfischer" - Doku über den Kampf der australischen Fischereibehörde gegen illegale Raubfischer im antarktischen Ozean. (NNA)*

Aus dem Text der (nicht lesbaren) arte-Seite: "In den fischreichen Gewässern rund um die Antarktis spielen sich der Öffentlichkeit meist unbekannte Szenen ab: die schonungslose Jagd auf den Schwarze Seehecht. Er ist vor allem in den USA, Japan und China wegen seines weißen, festen und grätenarmen Fleisches begehrt. Den Fischern bringt er pro Exemplar 1.000 US-Dollar und mehr ein. Der lukrative Fang hat illegale Fischer auf den Plan gerufen, die sich an keine Fangquoten und Gesetze halten. Sie und ihre Hintermänner werden durch die reiche Beute zu Millionären. Mit ihren skrupellosen Fangmethoden bedrohen sie nicht nur das Ökosystem der Meere, sondern auch die Existenzgrundlage der legalen Fischer.
Ausgangspunkt des Films ist die Machtlosigkeit der australischen Fischereibehörde. Ihre Beamten müssen mit ansehen, wie die fischreichen Gewässer rund um die Heard- und McDonald-Inseln von Piraten auf Fabrikschiffen heimgesucht und leer gefischt werden. Mit kilometerlangen Leinen, an denen Tausende von Haken stecken, holen sie die Fische aus bis zu 4.000 Metern Tiefe. Dabei verenden auch zahllose Seelöwen und Albatrosse. In den rauen Gewässern entwischen die Piratenfischer immer wieder den Kontrolleuren. Denn die verfügen nicht über die notwendige Ausrüstung und sind unbewaffnet.
Doch ein mutiger Fischereikontrolleur und ein engagierter Berater des australischen Generalstaatsanwaltes wollen sich damit nicht abfinden. Sie mobilisieren Regierung und Armee und stellen den Piraten eine Falle. Die Dokumentation erzählt den authentischen Fall der Piratenschiffe "Volga" und "Lena". Sie werden nach einer Verfolgungsjagd mit Hilfe der australischen Marine geentert. Eine bewaffnete Spezialeinheit setzt die illegalen Fischer fest. Die Ermittlungen enttarnen ein Kartell, das von Spanien über Russland bis nach Indonesien reicht. Der Fall wird in Hamburg vor dem Internationalen Seegerichtshof verhandelt. Dort häufen sich derartige Fälle, ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nimmt. Anhand von Originalaufnahmen, die während der Verfolgung gedreht wurden, und nachgestellten Szenen berichtet der Film minuziös über die Ereignisse.
Schließlich gelingt es, die Piraten zu vertreiben. Doch die Fischwilderei macht sich jetzt in Gewässern außerhalb der australischen Hoheitszonen breit. 500.000 Tonnen illegal gefangener Fisch kommt laut Expertenschätzungen jedes Jahr in der EU auf den Markt. Wenn es nicht gelingt, die illegale Fischerei weltweit zu bekämpfen, ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Menschheit in Gefahr."

arte

 

 

 

 

 

 

 

43

 

 

 

 

 

 

 

23.11.08

An der Küste Tasmaniens stranden etwa 60 Zwergwale, Helfer bringen einige zurück ins Meer.

A,B

zus.2

25.11.08

"Quarks & Co. - Tatort Meer ... ausgebeutet und zugemüllt" - Beiträge über die Themen: Illegale Raubfischerei. Die weltweite Überfischung. Plastikmüll in den Ozeanen. Das Sterben der Ostsee. Die Ölverseuchung und wie man die Schuldigen findet (aber selten bestraft). Der für Wale tödliche Höllenlärm von Schiffen, Ölsuchern und Militär. Die Ölförderung in der Tiefsee vor Angola, bei der ein unbekannter Lebensraum unkontrolliert verändert wird. Die verborgene Welt der Tiefsee und ihre Erforschung. Schiffswracks als künstliche Riffe. 

WDR

44

25.11.08

Bei einer Konferenz in Marokko diskutieren Experten über Schutzvorschriften für den Tunfisch.

A

2

1.12.08

In Südkorea wird eine Meeresbucht in Festland umgewandelt. Riesige wertvolle Watten-Lebensräume verschwinden so zugunsten von Industriegebieten. Bericht mit Satellitenbildern.

B

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5.12.08

Beitrag über naturfreundliche Methoden für Fischfarmen im Meer.

nano

5

5.12.08

 

 

 

 

 

 

"Goldrausch in der Tiefsee" - Doku von Sarah Zierul über die Ausbeutung des Meeresgrundes  (NNA)*

Text dazu von der (technisch kaputten) arte-Seite: "In der Tiefsee hat eine Art Goldrausch begonnen. Die ungebremste Ausbeutung von Bodenschätzen mit schwerem Gerät in den Tiefen der Ozeane ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Dokumentation von Sarah Zierul zeigt, dass angesichts immer knapper werdender Rohstoffvorkommen an Land weit vor den Küsten Fakten geschaffen werden, deren Folgen für Menschen und Umwelt noch nicht abzusehen sind. 

Die Suche nach immer neuen und immer größeren Rohstoffvorkommen hat jetzt den größten und am wenigsten erforschten Lebensraum der Erde erreicht, die Tiefsee. Lange Zeit galt sie als tote Wüste. Heute entdecken Forscher in Tausenden Metern Tiefe Landschaften von atemberaubender Schönheit, ungezählte neue Lebewesen, aber auch Rohstoffe in unvorstellbaren Mengen. Die aufwendig recherchierte Dokumentation begleitet erstmals die weltweit wichtigsten Projekte, die die Erschließung der Schätze des Meeresbodens planen.
Vor Neuseeland sind deutsche, neuseeländische und amerikanische Forscher auf der Suche nach wertvollen Mineralien. Mit dem modernsten Tauchroboter der Welt erkunden sie ein Gebiet, in dem Gold, Kupfer und andere Metalle lagern - die Erzminen der Zukunft.
Der französische Erdöl-Konzern Total setzt schon seit Jahren auf die Ölreserven vor der Küste Angolas, die von schwimmenden Fabriken aus 1.400 Metern Tiefe gepumpt werden. Die Reichtümer der Tiefsee machen aus dem westafrikanischen Staat ein neues Eldorado und sorgen dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA immer weiter verstärkt.
Mitten im Pazifik suchen deutsche Regierungsbeamte nach riesigen Feldern von Manganknollen. Meeresbiologen warnen allerdings davor, dass der Tiefseebergbau den gesamten Ozean in Gefahr bringt, mit unabsehbaren Folgen für die Nahrungskette und das Weltklima.
Die Dokumentation macht deutlich, dass mit den ehrgeizigen Vorhaben nicht nur Chancen, sondern auch enorme Risiken verbunden sind. Denn oft ist unklar, wem die Bodenschätze aus der Tiefe eigentlich gehören. Grenzverläufe existieren auf hoher See nicht und selbst in Küstennähe sind die Grenzen häufig umstritten. Es drohen politische Konflikte, internationale Machtverschiebungen und Umweltschäden in einem Gebiet, über das wir so gut wie nichts wissen."

arte

 

 

 

 

 

 

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13.12.08

Dominic Hughes fährt auf einem Kutter in der Nordsee mit und läßt sich von den Fischern erzählen, der Kabeljaubestand habe sich schon wieder erholt. Es geht auch um das Überbordwerfen von unerwünschten Fischen und neue, selektivere Netze.

B

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15.12.08

Der WWF meldet, daß 80 % der Fischarten vor dem Aussterben stehen.

ari

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17.12.08

Ein Bericht über die Überfischung von Nord- und Ostsee und einer über die Probleme von Lachsfarmen in Norwegen. (NNA)*

Ein Bericht von Bord eines britischen Trawlers zeigt, wie wegen unsinniger Vorschriften massenweise gefangene Fische wieder über Bord geworfen werden. Die Fischer lehnen aber auch jede andere Fangbeschränkung ab.

nano

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18.12.08

Beratungen bei der EU über neue Fangquoten und das "Beifang"-Problem. Proteste von Greenpeace gegen die Praxis des "Rückwurfs".

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20.12.08

Taucher befreien vor Kalifornien einen Buckelwal aus einem Fischernetz in dem er sich verfangen hatte.

R,NC

zus.2

26.12.08

Forschungen über die kaum untersuchten Schnabelwale vor den Kanaren. Mit Unterwassermikrofonen und angeklebten Peilsendern versuchen Wissenschaftler, mehr über ihre Lebensweise zu erfahren.

B

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4.1.09

"Wale - bedrohte Giganten der Meere" (W wie Wissen)  (NNA)*

ARD

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18.1.09

In der Tiefsee vor Tasmanien entdecken Meeresforscher Hunderte von unbekannten Arten in Tiefseekorallengärten. Die Lebensräume sind aber bereits schwer geschädigt.

B

1

23.1.09

An der Küste von Tasmanien sind 50 Pottwale gestrandet und gestorben.

n,R

zus.2

6.2.09

Im antarktischen Meer rammt die "Steve Irwin" (Sea Shepherd) ein japanisches Walfangschiff.

B,NC

zus.3

10.2.09

An der Küste der Philippinen stranden über 200 Delfine, Helfer versuchen, sie ins Meer zurückzutreiben.

B

1

18.2.09

Große Ölverschmutzung in der irischen See, mutmaßlich von einem russischen Flugzeugträger.

TS

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20.2.09

"Stolen Fish" (Teil 1)- eine Reportage von "Earth Report" über illegale Fischtrawler aus China und Südkorea, die die Fischbestände vor Westafrika plündern, und die Folgen für die afrikanischen Volkswirtschaften.  (NNA)*

B

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27.2.09

"Stolen Fish", Teil 2  - Über die Methoden mit denen illegale Fischfänger Kontrollen umgehen, über die kaum durchschaubaren Geldströme und Besitzverhältnisse, den gesetzlosen Status der Arbeiter auf den Schiffen, die Versuche von Greenpeace-Aktivisten, Licht ins Dunkel zu bringen. Packende Recherche.

B

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1.3.09

"Mexiko: Fischerinnen gegen Walschutz" - Bericht von Stefan Schaaf.  (NNA)*

WS

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2.3.09

 

Wieder stranden fast 200 Grindwale und Delphine auf Kings Island vor Tasmanien. Helfer können Einige retten. Spekulationen über die Ursachen.

Neuer UN-Report zur Überfischung der Ozeane. Bei nano ein Bericht über Forschungen in einem Meeresschutzgebiet vor den Azoren. Wie groß müssen Schutzgebiete sein, welche Zonen sind besonders zu schützen?

R,hj,B

nano

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12.3.09

Ein weiterer Bericht über die Folgen der Versauerung für Lebewesen in den Ozeanen und speziell für Korallenriffe.

B

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13.3.09

Ölpest an Australiens Ostküste nach Havarie eines Containerfrachters. Weitere Gefahr droht durch die verlorenen Container mit Düngemitteln.

ht,A

zus.3

14.3.09

Mehr über die Ölpest vor Australien. 

ht,A

zus.4

23.3.09

Wieder stranden an der australischen Küste fast 100 Wale und Delphine, einige wenige können gerettet werden.

R,NC

zus.2

15.4.09

(folgt)

ht,ari,E

zus.5

29.4.09

Bedrohte Lederschildkröten. Ihr Bestand in den Weltmeeren hat sich seit 1980 um 95 Prozent verringert.

E

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8.5.09

Japanische Sushi-Esser rotten Tunfisch im Mittelmeer aus.

arte 9
13.5.09

Ein Bericht über die Korallenriffe Südostasiens, deren Überleben von brutalen Fischereimethoden und längerfristig von der Erwärmung bedroht wird.

B

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13.5.09

"Poisened Seas" -  Reportage von Roger Harrabin über Forschungen zu den Folgen von Erwärmung und CO2-Eintrag für das Leben im Meer. (our world)  (NNA)*

B

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15.5.09

Ein Bericht über die ökologischen Auswirkungen der zahlreichen Wasserentsalzungsanlagen am Persischen Golf.

A

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30.5.09

Bei Kapstadt sind etwa 50 Grindale gestrandet. Helfer versuchen, sie ins Meer zurückzubringen, aber 30 Tiere müssen getötet werden. Anrührende Bilder zeigen die verzweifelte Hilfsbereitschaft von vielen Menschen, die dann doch nicht alle Tiere retten können.

B

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7.6.09

In Südchile hat sich ein Virus über 2000 km entlang der Küste in sämtlichen Lachsfarmen ausgebreitet, was auf die aus Profitgründen viel zu große Dichte der Fischkäfige im Pazifik zurückgeführt wird. Die Gewässer rund um die Farmen wurden dabei völlig ruiniert. Jetzt rächt sich die ökologische Rücksichtslosigkeit. Bericht von Lucia Newman

A

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8.6.09

Die unsichtbare Verschmutzung: Millionen Tonnen von Plastikmüll sammeln sich in den Ozeanen an. Fische, Vögel, Wale, Schildkröten fallen ihm zum Opfer. Auch die Fischer haben immer mehr Müll in den Netzen. In Italien beteiligen sich viele an einem Projekt, den Müll nicht mehr zurück ins Meer zu kippen, sondern zur Entsorgung an Land zu bringen.

nano

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12.6.09

Ein Bericht mit beeindruckenden Unterwasseraufnahmen vom Fang eines ganzen Tunfischschwarms (mitsamt allen Jungtieren und anwesenden Schildkröten) mit einem kilometergroßen Fangnetz. Mit solchen Fangmethoden wird man den Tunfisch sehr bald ausgerottet haben.

B

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18.6.09

Der Irawaddy-Delfin im Mekong in Kambodscha steht vor dem Aussterben. Hauptursache ist die Verschmutzung des Flußes mit Quecksilber, DDT und PCB. Die Tiere gehen reihenweise an Vergiftungen zugrunde, vor allem auch fast alle Jungtiere. Der WWF hat dies in einer detaillierten Studie mit Untersuchungen von toten Exemplaren festgestellt.

In Mexiko benutzen Drogenschmuggler die Körper von Haien als Versteck für Kokainlieferungen.

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B

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25.6.09

"The End of the Line" - Über den Doku-Film über die Überfischung der Meere spricht Riz Khan mit den Autoren und Regisseuren des Films, Charles Clover und Rupert Murray. Mit Zuschauerbeteiligung, Ausschnitte aus dem sehenswerten Film.  (NNA)*

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30.6.09

In Bremerhaven protestieren 170 Kutterfischer mit ihren Fischkuttern gegen die bürokratischen EU-Fischereivorschriften. Bericht mit ausführlicher Wiedergabe der Argumente der Fischer, die um ihre Existenz bangen. Gespräch mit Karoline Schacht (Fischereiexpertin beim WWF). Sie findet die Proteste durchaus nachvollziehbar. Viele der Vorschriften würden tatsächlich nicht nur die Fischer drangsalieren, sondern seien auch im Sinne des Schutzes der Fischbestände widersinnig. (Bericht zum Nachkucken bei Radio Bremen)

BB

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15.7.09

Bei New York wird ein toter Riesenhai ans Ufer gespült.

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22.7.09

 

Abenteuer Wissen: Wale- Gärtner der Meere, Pfleger des Ökosystems  - Blauwale (und andere Bartenwale) spielen eine unersetzbare Rolle im marinen Nahrungskreislauf. Sie düngen mit ihrem eisenhaltigen Kot Algen, die Futter für den Krill sind, von dem sich wieder zahlreiche Arten von höheren Meerestieren ernähren. Seit der Beinahe-Ausrottung der Wale ist diese Kette gestört, die Krillproduktion ist um 80 Prozent gesunken. Mit Folgen auch für den CO2-Kreislauf und damit das Klima. Die Versuche mit künstlicher Eisendüngung verlaufen nicht wie erwartet: nicht der Krill wird dadurch gefördert sondern Flohkrebse, wovon dann immerhin deren Vertilger, die Tintenfische profitieren, und somit auch z.B. die Pottwale.

Interessante Forschungsergebnisse, tolle Naturaufnahmen, verständliche Wissenschaft. Sehenswert.

ZDF

 

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31.7.09

Bilder aus einem Aquarium in China, wo zwei Beluga-Wale einen verunglückten Taucher an die Oberfläche tragen und ihm so das Leben retten. Beeindruckend, auch wenn man weiß, daß die Tiere zahm und dressiert sind.

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1.8.09

In der Ostsee fühlen sich jetzt auch die badenden Touristen durch massiv auftretende giftige Blaualgen belästigt.

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5.8.09

Ein Bericht von der griechischen Insel Zakynthos über die Bedrohung von Meeresschildkröten durch neugierige Touristen, illegale Hotelbauten und Wasserverschmutzung durch Abwässer. All das mitten in einem "Naturpark".

B

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7.8.09

Bericht über die Einrichtung des ersten Meeresschutzgebietes in der Nordsee, an der englischen Küste.

B

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2.9.09

"Abenteuer Forschung: Von vollen Netzen und leeren Meeren" - Mit Prof. Harald Lesch  (NNA)*

ZDF

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5.9.09

Giftige Algenpest an der französischen Atlantikküste

Ein Bericht über die Ausrottung des Blauflossen-Thuns im Mittelmeer.

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8.9.09

 

Wale : An der Südspitze von Madagaskar läuft seit Wochen aus einem gestrandeten Frachter Öl ins Meer und verseucht ein Durchzugsgebiet der Buckelwale.

Der Dokumentarfilm "The last Giants - Wenn das Meer stirbt"  von Daniele Grieco begleitet die Walschützerin Katharina Heyer, die sich um das Problem von Verletzungen der Wale durch Schiffe in der Straße von Gibraltar kümmert. Im Beitrag einige Bilder von Beinaheunfällen und von verletzten und getöteten Walen.

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ktzt

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16.9.09

Vor der italienischen Küste ist ein gesunkener Frachter entdeckt worden, der mit Giftmüll und Atommüll beladen ist. Nach Angaben eines Informanten hat die Mafia in den letzten 20 Jahren dieses und 30 weitere Schiffe mit Giftmüll im Mittelmeer versenkt und viel Geld für die "Entsorgung" kassiert.

E,B

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18.9.09

Martin Geissler (ITN) berichtet über asiatische Fischräuber vor Westafrika (die Fänge kommen auch auf den europäischen Markt) und die Versuche der kleinen Küstenwache von Sierra Leone, gegen sie vorzugehen. 

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19.9.09

Ein Bericht über das vor Italien entdeckte Giftmüllschiff, das wohl von der Mafia versenkt wurde. (NNA)*

n-AR

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23.9.09

Ein allgemeiner Bericht über die Artenvielfalt der Haie. - Ein Bericht über Tigerhaie, Forschungen (in Südafrika) zu ihrer Lebensweise, Bedrohung durch Hainetze, (die Haie von Badestränden abhalten sollen).

nano

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24.9.09

Die Inselrepublik Palau im Pazifik richtet ein landesweites Schutzgebiet für Haie ein. Im Bericht Bilder von der extrem grausamen Behandlung von Haien durch Fischer, die ihnen (noch lebend) die Flossen abschneiden und sie dann per Fußtritt zum Sterben zurück ins Meer stoßen.

B

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30.9.09

"Müllhalde Mittelmeer" - Antje Pieper berichtet über das italienische Giftmüllschiff. Seit bekannt wurde, daß die Mafia vor der Küste Kalabriens ein Schiff mit Giftmüll (und angeblich auch Atommüll) versenkt hat, ist der Fischfang in der Gegend eingestellt worden. Auch an Land soll Atommüll (auch deutscher) illegal vergraben worden sein. Die Behörden haben offenbar jahrelang davon gewußt und alles geheimgehalten. (zum Nachsehen beim ZDF)

auslandsjournal

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1.10.09

Inside story: Über die Ausrottung der Blauflossen-Tunfische im Mittelmeer und Vorschläge für ihren Schutz ein Bericht von Nick Clark. Diskussion dazu mit Alessandro Buzzi (Verband der italienischen Fischindustrie), Sunny Lewis (Umweltjournalistin) und Willie Mackenzie (Greenpeace).  (NNA)*

A

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20.10.09

Im indischen Ozean bewacht die französische Marine europäische Fischtrawler, die dort ganze Schwärme von Tunfischen rauben. Sie werden vor Überfällen somalischer "Piraten" geschützt.

ari

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24.10.09

Aus einer  Ölbohrplattform in der Timor-See (Indonesien) treten seit zwei Monaten täglich etwa 40 bis 200 Tonnen Öl  aus. Es hat sich inzwischen ein riesiger Ölteppich gebildet, der auf Satellitenfotos zu erkennen ist.

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25.10.09

Bericht über den Skandal in Italien um von der Mafia versenkte Giftmüllschiffe, über den allmählich mehr Details herauskommen.

ari

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26.10.09

Der Meeresbiologe Alex Rogers über das Korallensterben, das nur bei einer sofortigen deutlichen Reduktion der CO2-Emissionen noch angehalten werden kann. Etwa 20 Prozent der Korallenriffe sind bereits abgestorben.

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1.11.09

Auf der leckgeschlagenen Ölplattform in der Timorsee (sh. 24.10.) ist bei den Reparaturversuchen ein Feuer ausgebrochen, jetzt sieht man eine riesige Fackel im Meer stehen.

B

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2.11.09

Noch ein Bericht über die Ölkatastrophe im Meer zwischen Timor und Australien.

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3.11.09

"Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Haie"   (NNA)*  ¤

ZDF

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3.11.09

Ein Bericht über die Erforschung des Lebens der Walhaie im Pazifik vor Mexiko.

nano

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3.11.09

Auf der Bohrinsel vor Australien ist das Feuer gelöscht und das Ölleck geschlossen, letzteres nach 10 Wochen.

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7.11.09

Im Filmmagazin "Cinepolitics" wird der Dokumentarfilm "Pirate for the Sea"  vorgestellt über Paul Watson und den handfesten Kampf seiner "Sea-Shepherds" gegen Walmörder und andere Feinde des Lebens. Gespräch über den Film und über Watsons Methoden mit Angie Errigo (Empire Magazine) und Andrew Wasley (Filmemacher).  ¤

Press

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19.11.09

Im chinesischen Meer vor Japan gibt es immer mehr riesige Numura-Quallen.

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22.11.09

"Rettung für Korallenriffe" - Mario Schmidt berichtet aus Fiji über die Bedrohung der Korallenriffe durch die Übersäuerung und Aufheizung des Meeres infolge des Klimawandels.

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23.11.09

In einer 9 Jahre langen Forschungskampagne ("Census of Marine Life") haben Meeresforscher in der Tiefsee über 17.500 vorher unbekannte Arten entdeckt.

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1.12.09

Taucher begegnen im japanischen Meer einem Schwarm von etwa 2-3 Meter großen Riesenquallen.

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7.12.09 Haie : Divya Gopalan berichtet aus dem pazifischen Inselstaat Palau. Haie wurden hier traditionell als heilige Tiere betrachtet, seit langem besteht rund um die Inseln ein Schutzgebiet für Haie. Aber mit nur einem einzigen Schiff kann die Marine nicht alle asiatischen Raubfischer fernhalten.

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12.12.09

9 Pottwale in Italien gestrandet und gestorben.  

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27.12.09

An der Küste Neuseelands sind 120 Zwergwale gestrandet und gestorben.

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28.12.09

Bericht über die Walstrandungen in Neuseeland.

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3.1.10

Über den Dokumentarfilm "Jagdzeit", der die Fahrt eines Greenpeace-Schiffs in die Antarktis und den Kampf der Aktivisten gegen japanische Walmörder zeigt.

Ein Bericht über das Problem, das Wale an der argentinischen Küste neuerdings mit Möwen haben. Die vom Menschen mit seinen Müllkippen gepäppelten Vögel haben auftauchende Wale als neues Futter entdeckt. Sie hacken den Walen Fleisch aus dem Rücken, was häufig zum Tod der Wale führt. Besonders Jungtiere sind betroffen.   ¤

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5.1.10

Im antarktischen Meer haben japanische Walfänger das Schnellboot "Ady Gil" der Walschützorganisation Sea Sheperd gerammt und versenkt. Erste Informationen.

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6.1.10

Berichte zu dem Vorfall im antarktischen Meer, bei dem ein Schiff von japanischen Walmördern das Boot "Ady Gil" von Sea Sheperd gerammt hat. Die Bilder davon stammen von den Japanern selbst und zeigen recht eindeutig, daß sie nicht nur mutwillig das Boot rammen, sondern dann auch noch die Schiffbrüchigen weiter mit Wasserkanonen bedecken. Dürfte für einige Anklagen wegen Mordversuchs reichen.   ¤

A,B

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20.1.10

Der riesige Plastikmüll-Wirbel im Pazifik.  (NNA)*

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3.2.10

Über neue Gesetze in Frankreich  zum Schutz der Tunfische. (NNA)*

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6.2.10

Im antarktischen Meer treffen das Schiff von Sea Shepherd und japanische Walmörder aufeinander. Dramatische Bilder.

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18.2.10

Einer der "Sea Shepherd"-Leute ist an Bord eines japanischen Walfangschiffes im antarktischen Ozean gegangen um den Kapitän wegen versuchten Mordes zu verhaften. Jetzt wollen ihn die Japaner zuhause vor Gericht bringen (den Aktivisten, nicht den Mörder). Bilder von der Aktion auf dem Schiff und Telefon-Gespräch mit Paul Watson.

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19.2.10

Meeresbiologen fordern, Delfinen wegen ihrer hohen Intelligenz den Status von "nichtmenschlichen Personen" zu geben, sodaß es einem Mord entspräche, sie zu töten. Im Bericht als Kontrast dazu Bilder von Delfin-Massakern in Japan.

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20.2.10

"Japan: Sushi rottet Thunfisch aus" -  Kurzreportage von Thomas Wedmann und Michael Müller über den aussichtslosen Protest von japanischen Umweltschützern gegen die industriell betriebene weltweite Ausrottung des Tunfischs durch japanische Flotten. 

Tunfisch und Piraten auf den Seychellen. Ein völlig unkritischer Bericht über die von Europäern und Japanern betriebene Ausrottung des Tunfischs im Indischen Ozean. Die Bilder suggerieren, es gebe dort unerschöpfliche Fischbestände, der Text unterstützt das. "Experten sehen keinen Grund zur Sorge." Probleme machen nur die somalischen Piraten. Aber gegen die schützen ja die Kriegsschiffe der EU.

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28.2.10

Laura Kyle berichtet aus Papua-Neuguinea über Pläne der Regierung, groß ins Geschäft des Tunfischfangs und der Tunfischverarbeitung einzusteigen. Den Wald hat man schon gefällt, dort wo die Fischfabriken gebaut werden sollen. Bezahlte Experten versichern, eine Überfischung drohe nicht. Fischer sagen, daß das Meer dort jetzt schon arg belastet ist. - Bleiben werden wieder nur die Schulden und die Zerstörung.  ¤

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10.3.10

"Lachsfieber- Zuchtlachsproduktion in Chile" - Dokumentation von Wilfried Huismann und Arno Schumann über die ökologisch desaströsen Geschäfte des Norwegers John Fredriksen und seiner Firma "Marine Harvest". Ein Öko-Krimi.   (NNA)*  ¤  (mehr dazu auch hier)

Eine Vorschau zu obigem Film mit Aussagen der beiden Filmemacher.

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10.3.10 Tiefseefischerei : Ein Beitrag über Raubfischer im antarktischen Ozean und australische Kontrolleure, die alleine machtlos sind gegen die Ausrottung von Tiefseefischen wie dem "schwarzen Seehecht", und deshalb manchmal Hilfe von der australischen Kriegsmarine bekommen.

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11.3.10

Berichte zu Plänen, den atlantischen Blauflossentunfisch auf die Liste der bedrohten Arten zu setzen, und über Proteste von japanischen Fischern gegen diesen Rettungsakt in letzter Sekunde.

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12.3.10

In Japan werden jährlich 15.000 Delfine ermordet und ihr Fleisch verzehrt, obwohl es stark mit Schwermetallen vergiftet ist. Charlie Angela berichtet aus Tokio. Im Bericht seltene Bilder von toten Delfinen, die in einer Fischhalle zur Verarbeitung gestapelt liegen.

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15.3.10 Haie : Nick Clark berichtet aus Oman, wo Küstenfischer auch noch die letzten Baby-Haie aus dem Meer holen, um die Flossen nach China zu verkaufen.  ¤

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16.3.10 Haie : Nick Clark berichtet aus Dubai. Auf dem Fischmarkt werden bergeweise Haie (die meisten davon noch Babys) umgesetzt, vor allem für den asiatischen Markt. Man sieht auch Flossen von bereits geschützten Walhaien, und schwangere Weibchen, denen nur die Flossen abgeschnitten werden, der "Rest" ist dann nur Müll. Die Preise steigen, da im Persischen Golf die Bestände rapide schwinden.   ¤

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16.3.10 Delfine : "Delfinschlachten in Japan" - Nach dem Erscheinen des Dokumentarfilms "Die Bucht" (der jetzt auch einen Oscar bekam), versucht man in Japan jetzt, das Abschlachten von Delfinen vor der Öffentlichkeit zu verbergen, aber Reporter filmen immer wieder das nunmehr geheime Morden. So sieht man, wie Fischer, um das Rotfärben des Wassers zu vermeiden, Holzpflöcke in die tödliche Wunde schlagen. Bericht von Björn Platz.   ¤

Weltbilder  (NDR)

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17.3.10

Bei der Artenschutzkonferenz in Doha wird auch über den Schutz der Korallenriffe gesprochen, es soll ein Handelsverbot für rote Korallen geben, die bisher ein begehrtes Material für die Schmuckherstellung sind. Juweliere z.B. in Italien fürchten um ihr Geschäft, berichtet Claudio Lavanga aus Neapel.

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18.3.10 Tunfisch : Die Artenschutzkonferenz in Doha lehnt ein internationales Handelsverbot für den Blauflossentunfisch ab.

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19.3.10

Ein Bericht aus Spanien von Paul Henley über den Blauflossen-Tunfisch im Mittelmeer, die Jagd und die "Fischfarmen", in denen gefangene Jungfische gemästet werden. Ökologen sagen, daß der Wildbestand dabei ist, zusammenzubrechen.

B

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2.4.10 Walfang : In Rotterdam blockieren Greenpeace-Aktivisten einen Frachter, der Walfleisch von Island nach Japan transportiert. Die Polizei verhaftet nicht den Kapitän sondern die Aktivisten.

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2.4.10

"Riesenhaie - Sanfte Giganten" - Tierdoku von Florian Guthknecht über planktonfressende Riesenhaie und andere Meeresbewohner rund um die Isle of Man.

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4.4.10

Vor der australischen Küste fährt ein chinesischer Kohlenfrachter auf Grund, auslaufendes Öl bedroht das Great Barrier Reef.

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zus.3

20.4.10 Tiefsee : "45 Min - Wem gehört das Meer?" - Doku von Sarah Zierul. Die Suche nach Bodenschätzen in der Tiefsee, der Wettlauf der Seemächte um die Claims, der Beginn der Zerstörung eines unerforschten Lebensraums. Spannende und gut recherchierte Doku, interessante Einblicke, durchaus kritische Ansätze. Sehenswert.  ¤

NDR

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20.4.10 Korallen : David Mercer berichtet aus Belize über die Gefährdung der Korallenriffe durch den Massenansturm von (Tauch-)Touristen

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23.4.10

Bohrinsel vor Louisiana explodiert, große Ölpest.  (NNA)*

ht,B

zus.4

26.4.10

Der Ölunfall auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko vor dem Mississippidelta wird allmählich zur großen Katastrophe. Täglich strömen 160 Tonnen Öl in 1500 Metern Tiefe aus. Berichte mit Fakten, Animationen, gespenstischen Bildern und Experten. Bei Al Jazeera erläutert der Umweltexperte Michael Gravitz die möglichen Folgen.    ¤

ht,arj,TS,A

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29.4.10

Aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko fließen täglich nicht 160 Tonnen, sondern 800 Tonnen. Es ist eine besonders zähe und kaum abbaubare Ölsorte. Der Ölteppich nähert sich allmählich der Küste. Obama ruft eine nationale Katastrophe aus. 

TS,A

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4.5.10

An der Südküste der USA kommt immer mehr von dem Öl aus der gesunkenen Bohrinsel an. Erste Bilder von verendeten Seetieren (Schildkröten u.a.). Immernoch ist von einer "drohenden" Katastrophe die Rede.

E

1

18.5.10

Immernoch sprudelt das Öl aus einem Bohrloch im Golf von Mexiko, täglich wohl eher 15.000 Tonnen als die bisher angegebenen 800 Tonnen. Nur ein kleiner Teil gelangt an die Oberfläche, wo man hektisch versucht, es aufzulösen oder abzusaugen, damit es nicht die Küsten erreicht. Der Großteil bildet unter Wasser riesige Ölwolken. - BP beginnt damit, einen Teil des Öls an der Austrittstelle direkt abzusaugen.

arj,E,B

zus.7

20.5.10

Bilder von der Explosion der Bohrinsel und vom sprudelnden Öl am Meeresgrund, die erst jetzt von BP veröffentlicht wurden. 

E

1

22.5.10

An der Küste von Louisiana kommt immer mehr Öl an, Bilder von toten Meeresvögeln. Obama läßt die Ursachen der Katastrophe untersuchen, also warum die Ölfirmen bisher so lasch kontrolliert wurden.

TS

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23.5.10

Ein Bericht von John Terrett aus einem völlig ölverseuchten Sumpfgebiet an der Küste von Louisiana.

A

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27.5.10 Wale : In Tokio beginnt der Prozeß gegen einen neuseeländischen Walschützer, der ein japanisches Walfangschiff betreten hatte um den Kapitän zu verhaften.

E

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28.5.10

Australiens Regierung will das Thema des japanischen Walfangs vor den internationalen Gerichtshof bringen.

B,C

zus.4

29.5.10

Auch der neueste Versuch von BP, das Bohrloch zuzustopfen, ist mißlungen. Das Öl strömt weiter ins Meer, in den 6 Wochen zwischen 40.000 und 400.000 Tonnen. Immer mehr davon gelangt an die Küsten der USA. - Der Meeresbiologe Rick Steiner sagt, das könne noch monatelang so weitergehen, bis eine Entlastungsbohrung den Druck senkt. Man hätte nie in solchen Meerestiefen (1500 Meter) nach Öl bohren dürfen, wenn man die Technik für solche Notfälle nicht hat.

A,E

zus.7

30.5.10

Bericht von Harry Fawcett über die Meeresverschmutzung durch eine Nickelmine in Neukaledonien.  (NNA)*    ¤

Berichte zum weiter ungehindert sprudelnden Öl im Golf von Mexiko und zu Reaktionen in den USA. (NNA)*

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B,E

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3.6.10

Bericht über die Ölpest an der US-Südküste. Immer mehr Bilder von Vögeln, die im Öl ersticken. BP in der Kritik. Aktionen, sarkastische Videos, Comedy über "British Polluters".    ¤

A,C,E

zus.8

     
3.6.10

Ein ganzes Hotel in Rom, gebaut aus Müll, der an Stränden aufgesammelt wurde.

B

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4.6.10

Ein recht anschaulicher Bericht und Bilder vom neuesten Versuch, das Ölbohrloch abzudichten. Und von elendig verreckenden Meeresvögeln. Das Öl hat inzwischen den Strand von Pensacola (Florida) erreicht.     ¤     Und weil's so schön ist, das Video von Gestern nochmal:

hj,NC

zus.5

     
5.6.10 Ölpest : BP hat eine neue Kappe auf das kaputte Bohrloch gesetzt, sodaß jetzt "nur" noch etwa halb so viel Öl ausströmt, und zwar wohl noch mindestens bis August. Dann soll eine Entlastungsbohrung fertig sein. - Weitere Bilder von sterbenden Pelikanen. - Große bunte und lautstarke Demonstration in Washington gegen den BP-Konzern.

E

zus.3

5.6.10

Noch ein Bericht über das Hotel aus Müll, das nach einer Idee des Künstlers H.A.Schult in Rom gebaut worden ist. Es besteht aus 12 Tonnen Plastik-Standgut von italienischen Stränden.

E

2

5.6.10 Tunfisch : Im Mittelmeer versuchen Greenpeace-Aktivisten Tunfische zu befreien, die französische Fischer in einem ihrer gigantischen Todesnetze eingefangen hatten. Diese Fangmethode kann man nur als gezielte Ausrottung bezeichnen. Die Fischer greifen die Meeresschützer mit Harpunen an, rammen ihre Schlauchboote, beschießen ihren Hubschrauber und verletzen mehrere Aktivisten, einen davon schwer. Alles auf Video festgehalten.    ¤

arj,E,A

zus.3

     
7.6.10

Ein Special aus der Reihe "Futuris": "Guardians of the Oceans" - Verschiedene Beiträge über Meeresforschung und Überfischung aus allen Weltmeeren. Recht interessant.

E

26

11.6.10

Auf Long Island (USA) wird an toter Buckelwal angespült, der zweite in zwei Monaten.

n

1/2

21.6.10

In Marokko berät die internationale Walfangkommission über Forderungen Japans nach einer Lockerung des Fangverbots und Einführung eines Quotensystems.

arj,E,A

zus.7

22.6.10

 

In einem Bericht von Rob Reynolds erklären Wissenschaftler (Tom White und Richard Ellis) den neuen Ansatz, nach dem Wale geschützt werden sollen, indem man ihnen grundsätzlich die gleichen Rechte wie Menschen zuerkennt, das heißt zuallererst das Recht auf Leben. Wale haben ein persönliches Bewußtsein, haben eine Kultur und ein differenziertes Sozialverhalten, und sie sind möglicherweise wesentlich intelligenter als Menschen (wenn auch nach für uns nicht berechenbaren Maßstäben). Die Walschützer sind von Präsident Obama enttäuscht, der sein Wahlversprechen nicht einhält, das Ende des Walfangs durchzusetzen. - Glenn Inwood (Lobbyist der japanischen Walmörder) hält das alles für irrelevant.    ¤

A

7

     
23.6.10

 

Bei der Walfangkonferenz wird der "Kompromiß" abgelehnt, nach dem Japan und die beiden anderen Walfangländer "mit reduzierter Quote" weitermachen dürfen sollten. Die Walfanggegner sehen das als Erfolg an. Einen totalen Handelsstop gibt es aber auch nicht. Australien will Japan jetzt beim internationalen Gerichtshof verklagen.

Ein Bericht von Kathy Hearn aus Japan mit verschiedenen Stimmen, die erklären, warum sie den Walfang und das Essen von Walfleisch für etwas ganz Normales halten.

A,B,E

 

A

zus.7

 

3

24.6.10

Guter, umfassender Bericht über die Diskussion um das Walfangverbot. (NNA)* Am Anfang aktuelle Bilder von den Kapverden, wo 92 Grindwale gestrandet und gestorben sind.    ¤

nano

7

26.6.10

Am Strand von Pensacola (Florida) protestieren (so wie an anderen Stränden weltweit) einige Tausend Leute mit einer Menschenkette gegen die Ölverschmutzung und die Weiterführung von Ölbohrungen im Meer.    ¤

A

2

29.6.10

Über den Mißbrauch von Delfinen als Touristenattraktion in Aquarien und Möglichkeiten, sie auch in Freiheit zu beobachten. Und Kritik an Delfintherapie für behinderte Kinder.   (NNA)*

nano

12

30.6.10

Beginn der Walfangsaison in Island. Bilder vom Anlanden und Zerlegen einiger getöteter Tiere.

E,NC

zus.3

2.7.10

Der Dokumentarfilm "The Cove" über die Delfinmorde durch japanische Fischer wird erstmals in Japan gezeigt. Einige Leute protestieren gegen die Aufführung, die in einem winzigen Kino stattfindet und für die es fast keine Werbung gab.

B

2

3.7.10

In Tokio kommt es bei der Vorführung des Dokumentarfilms "The Cove" zu lautstarken Protesten vor dem Kino von Leuten, die den Film für "antijapanisch" halten.

A,NC

zus.4

     
4.7.10

"Zwischen Hilflosigkeit und Aktionismus: Der Kampf gegen das Öl" - Ein längerer Bericht von Udo Lilischkies über die Folgen der Ölverschmutzung an der US-Südküste und die Wut der Leute auf den Ölkonzern BP.

WS

14

7.7.10

Gabriel Elizondo besucht ein Gebiet in Brasilien, wo vor 10 Jahren eine große Ölpest nach dem Bruch einer Pipeline die Küstenmangroven verseucht hat. Die Schäden sind immer noch unübersehbar.

A

3

     
7.7.10 Wale : Der Sea-Shepherd-Aktivist Peter Bethune wird in Japan zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt, aber "zur Bewährung" freigelassen. Vor dem Gerichtsgebäude fordern Rechtsextreme und Walmörder eine härtere Strafe, am besten gleich die Todesstrafe.     ¤

E,C

zus.3

9.7.10 Wale : Bilder von einem ölverschmierten toten Buckelwal vor der Küste von Florida.    ¤

Eine CNN Reporterin taucht zusammen mit dem Meeresforscher Philippe Cousteau im Golf von Mexiko. Sie beobachten (und kommentieren gleich unter Wasser, was mir etwas albern erscheint), daß das Wasser durch die Ölverschmutzung und die Lösungsmittel ungewöhnlich trübe ist. Cousteau erklärt, wie das Öl zu Sauerstoffmangel und zu Todeszonen führt.

n-tv

C

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9.7.10 Meeresbewohner : Nano zeigt Experimente, die die hohe Intelligenz von Kraken belegen, hier bei einem gefangenen Oktopus im Vivarium Karlsruhe. Das Tier zeigt, daß es sich Gelerntes über längere Zeit merken kann (z.B. ob ein Schraubverschluß rechtsherum oder linksherum aufgeht.) - Der Oktopus "Paul" aus dem Sea-Life in Oberhausen hat bisher alle Spiele der DFB-Mannschaft bei der WM richtig "vorhergesagt". (Eigentlich können sie die beiden letzten Spiele jetzt absagen: Deutschland besiegt Uruguay und Spanien die Niederlande.)

nano,ht

zus.8

15.7.10

Nach drei Monaten hat BP es erstmals geschafft, das Bohrloch im Golf von Mexiko abzudichten, allerdings erstmal nur vorrübergehend, testweise. Bisher sind täglich ca. 8000 Tonnen Schweröl ausgetreten, also zusammen soviel wie zwei volle Supertanker.

E

2

17.7.10

Am Persischen Golf wollen Wissenschaftler mehr über die Lebensweise der Lederrücken-Meeresschildkröten erfahren, um sie und ihre Brutstrände besser schützen zu können. In mehreren Ländern haben sie 24 Exemplare mit Radiosendern ausgestattet. Bericht von Joanna Blundell

A

3

     
18.7.10

Ein Bericht von Michael Strempel über die Algenpest an der französischen Atlantikküste.

Franc Contreras berichtet von einem Schutzprojekt für Meeresschildkröten in Mexiko, wo man wegen der Ölpest das Schlimmste für die sorgsam aufgepäppelten Jungtiere fürchtet, wenn man sie wieder freiläßt.

WS

A

7

3

     
19.7.10

Meeresforscher aus Kiel untersuchen im Nordpolarmeer die Versauerung des Ozeans als Folge des CO2-Anstiegs in der Atmosphäre. Schon jetzt gibt es drastische Effekte auch hier im Kaltwasser-Ökotop: alles was einen Körper aus Kalkschalen hat, ist deutlich geschwächt, also vor allem das Plankton, die Grundlage der marinen Nahrungskette.

hj

4

21.7.10

Beim Bruch einer Pipeline im Hafen von Dalian in China sind einige Tausend Tonnen Öl ins Meer geflossen.

A

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22.7.10

Auf der Ostsee hat sich ein Algenteppich gebildet, der schon etwa die Hälfte des Binnenmeeres bedeckt. Folge von Hitze und Überdüngung.

hj

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22.7.10

"Die Südsee - Paradies in Gefahr" - Dokumentation von Huw Cordey (BBC) über die Bedrohung der Natur im Südpazifik durch Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel.  (NNA)*   ¤

NDR

44

23.7.10

Mehr Infos über die schwere Ölkatastrophe von Dalian (China), weitere erschütternde Bilder, Soldaten und Fischer versuchen mit bloßen Händen die dicke Ölschicht aus dem Meer zu holen, die auf Hunderte km jedes Leben getötet hat.    ¤

arj,A

zus.5

     
24.7.10

Beginn einer Serie über Müll. In den Meeren sammeln sich immer mehr Plastikabfälle an. Infos über das Problem von David Mayer de Rothschild, der mit der Yacht "Plastiki" um die Welt segelt. Das Schiff ist komplett aus recyceltem Kunststoff gebaut.

A

3

24.7.10 Wale : Videoaufnahme vom Zusammenstoß zwischen einem Grauwal und einem Segelboot vor Südafrika. Das Boot wurde schwer beschädigt, der Wal hat hoffentlich nur ein paar blaue Flecken.

n-tv,NC

zus.3
29.7.10

Gabriel Elizondo zeigt am Strand einer unbewohnten Insel in Louisiana, daß dort immer noch große Mengen klumpiges Rohöl angeschwemmt werden.

A

3

29.7.10

Nach einer neuen Studie hat sich die Menge des Planktons in den Ozeanen in den letzten 50 Jahren halbiert, offenbar auch infolge von CO2-Anstieg und Erwärmung, die dadurch wiederum verstärkt werden.  Infos von Richard Black.    ¤

B

3

30.7.10

In China gehen an der Küste bei Dalian die Versuche weiter, das ausgelaufene Öl einzusammeln. Fische und Helfer holen den giftigen Dreck mit bloßen Händen, ohne jede Schutzkleidung aus dem Wasser. Es soll sich um die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Chinas handeln. Erschütternder Bericht von Chris Hawke.    ¤

B

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31.7.10

Imtiaz Tyab berichtet aus Neufundland (Kanada), wo mitten in der empfindlichen nordischen Natur der Konzern Chevron eine Tiefsee-Ölbohrung in 2600 Meter Tiefe plant. Umweltschützer verlangen ein Moratorium.

A

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6.8.10

Das Bohrloch vor der US-Küste scheint gestopft zu sein, aber wo sind die ca. 800.000 Tonnen Öl hin? BP und US-Regierung tun so, als habe das Meiste sich aufgelöst. Es ist aber nur nicht zu sehen, das Meiste (75 Prozent) dürfte am Meeresboden noch jahrzehntelang für Sauerstoffknappheit und tote Zonen sorgen. Leider gibt es dort aber fast keine Daten von Tiefseeforschungen. Gespräch dazu mit der Bremer Meeresbiologin Antje Boetius.    ¤

hj

8

11.8.10

Im leergefischten Mittelmeer gibt es wie jeden Sommer eine massive Quallenplage, zur Zeit an den spanischen Stränden.

B,E

zus.2
15.8.10

Zwei Berichte über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: "Urlaub am Ölstrand": Jo Angerer und seine Kollegen zeigen (zusammen mit diversen Meeresbiologen und in eigenen Tauchgängen), daß das Öl zwar optisch verschwunden ist, dank des Versprühens von Unmengen von Lösemittel. Unter Wasser ist es aber als feine Dispersion, also in Form von winzigen Tröpfchen überall. Die Brühe ist immer noch giftig und ätzend, für Mensch und Tier.  ¤  
Und "Das neue Leben der Fischer": Marion Schmickler besucht Fischer im Mississippi-Delta, die jetzt als Helfer für BP die Strände reinigen, mit psychischen und gesundheitlichen Auswirkungen.   ¤

WS

zus.13

       

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