Nahrung und Hunger      (letzter Eintrag 15.8.10)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
20.10.7

"The Grain Drain" - Warum Getreide immer teurer wird, Beispiel Indien

A  
21.10.07

"The Grain Drain" - Folgen der steigenden Getreidepreise, Bsp. Südafrika 

A  
10.11.07

Argentinien : Soya-Anbau verdrängt Rinderfarmen, ökologische und soziale Folgen

A

3

5.1.08

Mexiko : Freihandel (NAFTA) zerstört bäuerliche Landwirtschaft und führt zu Hunger. Bauern protestieren, blockieren Grenze zu USA.

A

4

15.2.08

Earth-Report : "Forgotten Fruit"  über das Verschwinden von immer mehr traditionellen Nutzpflanzen, z.B. Hirse, Maniok und, als Beispiel aus Europa, die Mispel. Und über Initiativen in Indien, das alte Wissen wiederzubeleben.

B

22

26.2.08

UN-World Food Programme warnt vor Problemen bei der Versorgung von Hungernden durch steigende Nahrungspreise. Greg Barrow (WFP) dazu.

A

4

14.2.08

Kamerun : Polizei zerschlägt Demonstration der Opposition gegen neue Verfassung (Ergänzung: es ging offenbar auch um die Preisexplosion von Lebensmitteln.)

JA

3

24.2.08

Kamerun : Unruhen bei verbotener Demo

JA

2

25.2.08

Kamerun : Mehr über die Proteste in Douala.

JA

1

27.2.08

Kamerun : Bei Protesten gegen neue Verfassung und Unruhen wegen Preissteigerungen sind in 4 Tagen 7 Menschen von der Polizei getötet worden.

A,JA

zus.1

28.2.08

Kamerun : Mehr Bilder und (Telefon-) Berichte von den Unruhen

A,JA

zus.3

29.2.08

Kamerun : Bericht über wieder normale Lage nach den Unruhen

Das tatsächliche Ausmaß der Unruhen und der Polizeigewalt wurde in keinem der TV-Berichte deutlich. Mehr darüber und über Hintergründe konnte man erst am 3.3. in der taz erfahren : faktischer Bürgerkrieg, über 100 Tote, Zerschlagung der Opposition.

JA

 

2

 

1.3.08

Kamerun : Stimmung auf dem Markt in Douala, Preissteigerungen

JA

2

5.3.08

Kamerun : TV5 spricht weiter "nur" von 24 Toten bei den Unruhen. Bericht zeigt junge Männer in Polizeigewahrsam. Presse beklagt Polizei-Gewalt, Oppositioneller J.M.Nitcheu ebenso.

JA

2

11.3.08

Biosprit bringt Hunger. Autos fressen den Armen die Nahrung weg. WFP und Ban Ki Mun warnen und Jean Ziegler sieht kommende Weltkatastrophe.

Beispiel 1: Mexiko, die Tortilla-Krise (TT), Beispiel 2 : Ägypten, Wut über steigenden Brotpreis (BBC)

TT,B

zus.12

12.3.08

Noch ein Bericht über den Zorn der Ägypter über steigenden Brotpreis. Hintergründe der globalen Nahrungskrise und Ursachen (Ölpreis, Biosprit, Fleischverzehr, schlechtes Wetter)

A

6

13.3.08

Kamerun : Leute auf dem Markt in Douala beklagen Teuerung

JA

2

25.3.08

Argentinien : Massenproteste und Straßenblockaden von Bauern gegen Getreidesteuern. In Folge gibt es Versorgungsprobleme. Teresa Bo (Al-Jazeera) berichtet live von einer LKW-Blockade.

A,E

zus.7

26.3.08 Argentinien : Mehr über die Proteste der Farmer gegen Steuererhöhung.

A

3

31.3.08

Senegal : Unruhen in Dakar wegen Preissteigerungen.

JA

2

2.4.08 Gen-Landwirtschaft : Streit in Frankreich über Anbauverbot für Gen-Mais, Monsanto soll im Parlament interveniert haben.

ari

2

4.4.08

Afrika : Die Verteuerung von Lebensmitteln führt in mehreren Ländern zu Protesten. Frage nach Ursachen.

JA

2

5.4.08

Haiti : 4 Tote bei Unruhen und Demonstrationen gegen teure Nahrungsmittel, UN-Soldaten schießen, als die Menge versucht, mit Gewalt ein Versorgungslager zu stürmen. (Meldungen, kurze Bilder, wie die vier ums Leben kamen wird nicht klar.)

A,B

zus.1

6.4.08 Ägypten : Massenproteste gegen steigende Nahrungsmittelpreise. Massiver Polizeieinsatz verhindert Generalstreik, es kommt zu Straßenschlachten. Im Weltspiegel die Reportage "Faustrecht vor der Bäckerei" von Golineh Atai über die steigende Wut und den drohenden "Fladenbrotkrieg" (eine Hungerrevolte)

WS,A,B,E

zus.13

7.4.08

Burkina Faso : Gewerkschaften rufen zu 2-tägigem Generalstreik gegen steigende Nahrungspreise auf.

JA

2

7.4.08

"World Food Crisis":   Proteste in Ägypten, Haiti, Senegal, Burkina und anderswo gegen steigende Nahrungspreise. Heftige Unruhen in Ägypten.

A,B,JA

zus.7

8.4.08

Ägypten und Haiti : Weiter Proteste und schwere Unruhen wegen dramatisch gestiegener Nahrungspreise.  ">We are hungry<, they shout." (Der Beitrag von Euronews war der Einzige im deutschen TV.)

A,B,E

zus.10

 

Die ganz normale Desinformation : Während weltweit die Hungeraufstände zunehmen (Haiti, Westafrika, Ägypten u.a.), konzentrieren sich "unsere" Medien ganz auf den neuen Bösewicht China. Von sämtlichen deutschen TV-Nachrichten gab es gestern nur bei Euronews Berichte aus Ägypten und Haiti. Kurze Berichte gab es außerdem im Deutschlandfunk. Und am Sonntag einen guten Beitrag im Weltspiegel. 

Lesenswert dazu der Kommentar in der jungen Welt von Dienstag. (auch wenn ich andererseits deren Hass auf den Dalai Lama nicht nachvollziehen kann.)

Ich stell mir vor : in 20 Jahren hat das Abschmelzen des grönländischen Eises spürbare Ausmaße angenommen. Und in den Medien kommen stundenlange Berichte über das Drama der wegen Hitze ausgefallenen olympischen Winterspiele ("zukünftig nur noch in der Antarktis!"). Und selten mal kurze Meldungen von den Millionen, die in Bangladesh vor der Sintflut zu fliehen versuchen. Und irgendein Zyniker wird sagen: "gut, daß damals so viele verhungert sind, die wären sonst jetzt alle ertrunken."

9.4.08

Hunger-Unruhen in Haiti und weltweit. "heute" und "arte-info" bringen gute Informationen über Ursachen und Folgen. Ausführliche Berichte zur Lage in Haiti bei den englischen Sendern. Präsident Preval hält eine Rede, in der er zur Ruhe auffordert, ohne eine Lösung anzubieten (Schade, daß hier kein Sender diese bemerkenswerte Rede ausgestrahlt hat. Zitate daraus in einem guten Beitrag des DLF, den ich hier mal ausnahmsweise selber anbiete.)

n-tv,R,ht,ari

A,B

zus.5

zus.7

10.4.08

Weltweite Nahrungskrise

(Mehr oder weniger) aktuelle Berichte aus Haiti.

Fragen nach Ursachen des Hungers. Sehenswerter Bericht und Gespräch mit Achim Steiner (UNDP).

Weitere Beispiele : Reiskrise in Indien, Reiskrise auf den Philippinen.

n-tv,ari,TS,A

hj

B

zus.4

8

5

11.4.08

Global Food Crisis

Neun weitere Hintergrundberichte und Reportagen über Auswirkungen und Ursachen der akuten Welternährungskrise. Aus Bangladesh, Indien, den Philippinen, Ägypten, Haiti, Ghana und den USA. Gespräche darüber mit John Holmes (UN-Nothilfe-Koordinator) und Greg Barrow (WFP).

Die Tagesschau interessiert sich aus Anlaß der IWF-Tagung mehr für die "Kreditkrise" und für die Lebensmittelpreise in Deutschland, die auch etwas ansteigen.

A,B

 

E,TS

zus.33

 

zus.5

12.4.08

EU will weiterhin Nahrung zu Sprit machen.

TS

2

12.4.08

Heute Berichte aus Argentinien, den Philippinen und Haiti. Und bei Al Jazeera ein Bericht über Zusammenhänge. Mit (OT) von Robert Zoellick (Weltbank) "We can have a new deal" und mit Vandana Shiva : "But if the governments refuse to intervene in the market to ensure food prices are regulated, we will see more riots. Either governments will fall because of riots or they can become enlightened and not see the pseudo free trade as a sacred cow that has to be protected." (komplett nachzulesen hier.)

Unterdessen fragen sich RTL-aktuell und Tagesschau, ob "uns" etwa auch höhere Preise drohen. Und Gabriel und die EU-Umweltminister wollen weiterhin Nahrung zu Sprit machen.

A,B

 

 

R,TS

zus.11

 

 

zus.4

13.4.08

Kamerun : Die schweren Hunger-Unruhen vom Februar (über 100 Tote) werden vor Gericht untersucht. (Mit teilweise neuen Bildern von damals)

JA

2

13.4.08

IWF und Weltbank warnen vor Welternährungskrise. R.Zoellick spricht von "100 Millionen Menschen", die dadurch ins Elend getrieben werden könnten (OT), Strauss-Kahn von "Hunderttausenden, die hungern werden".  Das sind allerdings Zahlen, wie sie der Kapitalismus schon seit Jahrzehnten produziert hat. So ganz haben sie die neue Realität wohl doch noch nicht kapiert.

Samer Dossani (Kampagne gegen IWF) sagt, daß man vor genau diesen Folgen der neoliberalen Politik schon lange gewarnt hat (bei Al Jazeera).

Und ein Bericht von TV5 über die schweren Hunger-Unruhen in Kamerun vom Februar (über 100 Tote)

ht,TS

A,B,JA

zus.4

zus.9

14.4.08

Weitere Berichte über die Hintergründe und Zusammenhänge. Längerer Ausschnitt aus Gespräch mit Vandana Shiva: die marktliberale Politik von Weltbank und WMF ist hauptschuld an der Entwicklung. Raj Patel (Experte) sieht es genauso (sehr gute Argumentation).

Reportagen aus Kambodscha (Schulspeisung eingestellt wegen Teuerung) und aus Burkina Faso (die verheerende Wirkung der EU-Milchpulver-Exporte), ein Stück über den weltweiten Nahrungsmarkt und ein Gespräch mit  Thilo Bode (Foodwatch). Mehr dazu auf der nano-Seite

A

 

nano

zus.10

 

23

14.4.08 Vandana Shiva bei Al Jazeera:

   
15.4.08

Kamerun : Mehr über die prekäre Lage am Lebensmittelmarkt. 

JA

2

15.4.08

Global Food Crisis

(NNA)*  Jean Ziegler

(NNA)*

TS,TT

A,E

zus.13

zus.7

16.4.08

Knappheit auch in der Türkei.

ari

1

16.4.08

Haiti : Stefan Schaaf berichtet, daß die Wut der Leute über die Verdoppelung der Lebensmittelpreise andauert, die von der Regierung versprochene Senkung der Preise hat noch nicht stattgefunden. Bilder von schweren Zerstörungen, abgebrannte Markthallen.

TS

2

17.4.08

Kapverden : Auch hier Sorgen wegen überteuertem Weizen.

P

2

18.4.08

Unruhen in Honduras und Ägypten (NNA)*

Ein wirklich guter Beitrag über das Gespenst des Hungers, über die wahren Ursachen und Zusammenhänge. Mit Jean Ziegler und Harald Schumann ("Der globale Countdown").

Die Sendung des Tages : aspekte (ZDF) ....mit dem bislang pointiertesten Beitrag zur globalen Hungerkrise. Danach konnte man zu Bett gehen - aber kaum gut schlafen...

nano,ht,sat

aspekte

 

zus.6

6

 

20.4.08

BBC-Newsnight: Kurzberichte aus Indien, China und Ägypten. Und Gespräch mit Jean Ziegler über Biosprit.

UNCTAD-Konferenz in Accra. Ban Ki Mun verlangt Steigerung der Nahrungsproduktion.

Bericht über die Hungerunruhen im Senegal (im März).

 

B

ari

C

 

 

11

2

3

 

20.4.08

Haiti : "Wo die Menschen Erde essen" - Stefan Schaaf berichtet über den Hunger und zeigt, wie aus Lehm Kekse gebacken werden, die zwar nicht nähren, aber den Hunger vertreiben.

WS

7

21.4.08

Großdemonstrationen in Indien gegen die Lebensmittelverteuerung.-  Die deutsche Regierung diskutiert über das Problem, Wieczorek-Zeul ist gegen Biosprit.

Im heute-journal eine gute Gesamtdarstellung der Probleme, die weder den Bevölkerungsanstieg noch die Spekulationsgewinner ausläßt (mit Ralf Südhoff, UNEP). Und ein Bericht über die Lage in der deutschen (industriellen) Landwirtschaft und zur Frage von Subventionskürzungen.

TS

hj

4

7

22.4.08

Unter vielem Gerede zum Thema fand ich nur das aufhebenswert, was Evo Morales gesagt hat, hier nochmal im übersetzten (OT).  Nachzulesen auch am Mittwoch in der jungen Welt. Ebenfalls dort ein guter Kommentar.

B

2

23.4.08

Zwei allgemeine Berichte am Rande der FAO-Tagung in Accra, mit Jacques Diouf (OT).

Demonstration in Afghanistan gegen steigende Getreidepreise

B,JA

ari

zus.4

1/2

24.4.08

"Hunger und Wut" - Zu sehr später Stunde ein umfassenderer Beitrag zum Thema. (NNA)* (Teile fehlen)

Das gleiche ganz kurz. (NNA)*

ZDF

E

42

2

26.4.08

Demonstration im Senegal gegen Nahrungspreise und gegen die Regierung. Bei CNN ein Bericht über die prekäre Ernährungslage in Westafrika und speziell im Senegal.

Tausende demonstrieren in Haiti gegen Hunger und für die Rückkehr von Präsident Aristide. Portrait des Dichters, Sängers und Aktivisten Jan Sebon. Seine Ansichten über den Hunger in Haiti. 

Bericht aus Osttimor über Versuche mit dem Anbau von Süßkartoffeln als Mittel gegen die Reiskrise.

C,JA,A

A

A

zus.4

zus.3

3

28.4.08

Wie Europa mit subventionierten Dumpingpreisen die Agrarmärkte und damit die Bauern in Westafrika kaputtmacht. Am Beispiel von Schweinefleisch in Kamerun. (schönes Wort: "die deutsche Schweinewirtschaft"...)

Der UN-Berichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, Jean Ziegler , nennt den Einsatz von Agrarprodukten für Bio-Treibstoffe ein "Verbrechen gegen die Menschheit" (OT). Diskussion mit den Experten Margaret Garn und Phil Thornhill über die ökologischen und sozialen Folgen von Biosprit.

Berichte vom Treffen der UN-Experten in Bern. Mit Bildern von Demonstrationen in Afrika gegen die Teuerung.

Report-Mainz

 

A

 

E,JA

6

 

10

 

zus.4

29.4.08

 

(folgt)

 

Inside story: Diskussion mit 

ht

B

A,B

A

2

2

zus.13

23

30.4.08

"Die Fehler der Vergangenheit" - Die Mitschuld der EU am Hunger in Afrika. Mit verschiedenen Beispielen (alles nicht neu).

Tausende Frauen demonstrieren in Lima (Peru) gegen die steigenden Nahrungspreise.

auslandsjnl.

B

6

1

1.5.08

Über Bushs Hungerhilfe (NNA)

B

4

2.5.08

CNN zeigt einen Bericht von James Mates (ITN) über die Hungerrevolte in Haiti und einen Bericht über die Proteste in Ägypten.

C

7

4.5.08

Im Senegal weiter Proteste gegen Nahrungspreise, Präsident Wade sagt: "Es gibt keinen Hunger im Senegal"   (OT).

JA

3

5.5.08

Proteste und Unruhen in Somalia wegen Inflation und Nahrungsverteuerung. - Vor Treffen der Staatsführer aus Lateinamerika wegen der Nahrungskrise ein Bericht aus Guatemala. Auch dort wächst die Unruhe.

A,JA

zus.9

6.5.08

Zwei Berichte aus Deutschland und den USA über eine Ursache der Krise: Anbau von Tierfutter statt Nahrung (hier Soya aus Argentinien, dort Mais). Und ein Bericht von den Philippinen über die Folgen: Preisexplosion beim Reis und hungernde Kinder.

TT

zus.10

10.5.08

Kuba: Bericht über marktwirtschaftliche Reformen in der Landwirtschaft. Das Land kann sich immer noch nicht selber versorgen.

A

3

12.5.08

Bericht über die weltweite Krise. Jean Ziegler (auch mit frz. O-Ton) über Ursachen und Schuldige.

ari

zus.12

13.5.08

Pakistan: Auch hier wächst die Unruhe über die steigenden Nahrungspreise.

ari

3

14.5.08

Bericht aus Genf über die Spekulation als Folge und Ursache der Krise.

"David gegen Goliath" - Carsten Thurau berichtet aus Brasilien darüber, wie landlose Bauern von der Zuckerindustrie vertrieben werden. Für die Menschen bleibt nicht mal Trinkwasser.

ari

auslandsjournal

2

7

15.5.08

Inside Story: Diskussion mit Vandana Shiva, Marion Nestle (Professorin, NY) und Heba Kandil (WFP). (NNA)*

A

22

16.5.08

Kamerun: Yvonne Ndege berichtet über Ursachen der Nahrungskrise (Anbau für Export statt für eigene Nahrung) , über die Unruhen im Februar und Versuche der Regierung, mit Subventionen auszuhelfen. Prof. Fondo Sikod hält diese Versuche für nutzlos.

A

3

19.5.08

Pakistan (NNA)*

Nigeria, weltweite Ursachen  (NNA)*

A

B

3

5

20.5.08

Drohende Hungersnot in Äthiopien.

Drohende Hungersnot in Afghanistan.

B

hj

3

3

22.5.08

Allgemeiner Bericht über die weltweite Nahrungskrise

Niger : Tausende demonstrieren in Niamey gegen Teuerung und für angepasste Löhne.

A

JA

3

2

29.5.08

Zwei Berichte über Ursachen des Nahrungsmangels (NNA)*

B

6

30.5.08

Hungersnot in Äthiopien, Bilder von sehr dünnen Kindern.

B

2

31.5.08

Hungersnot in Äthiopien, nach UNICEF-Angaben sind über 100.000 Kinder am Verhungern.

A,NC

zus.3

1.6.08

"Der Krimi ums globale Huhn" - Zusammenhänge beim Handel mit europäischen Billig-Hühnerteilen in Ghana.

WS

7

2.6.08

Äthiopien: Tausende Frauen kommen mit ihren stark unterernährten Kindern in UN-Ernährungszentrum, wo die Kinder mit Spezialnahrung wieder aufgepäppelt werden.

Ein Bericht über Ursachen und Wirkungen der Nahrungskrise, mit Beispielen aus Westafrika. Und einer über die Börsenspekulation mit Lebensmitteln.

B

TT

3

zus.6

3.6.08

Rund um die Tagung der FAO in Rom : Berichte, Hintergründe, O-Töne, Diskussion

auf englisch, alles (NNA)*

auf deutsch, alles (NNA)*

Rede von Robert Mugabe (live-OT) (NNA)*

Inside Story. Diskussion u.a. mit Vandana Shiva. (NNA)*

Jose Bové über das Thema. (NNA)*

Die Tortilla-Krise in Mexiko.

Die andauernde Unruhe im Senegal wegen der teuren Nahrungsmittel.

"Hunger-Gefühle" - Die Deutschen und der Hunger. Sehr nachdenklicher Film.

 

A,B

ht,ari,TS,E

C

A

A

B

JA

ktzt

 

zus.18

zus.11

12

24

2

3

3

5

4.6.08

"Billigfleisch für Afrika" - Walter Heinz berichtet über die verheerenden Folgen der Exporte von EU-Überschüssen nach Afrika. Italienisches Tomatenmark statt eigenem Tomatenanbau, europäische Hühnerreste statt eigener Masthähnchen.

auslandsjnl.

6

5.6.08

Zum (ergebnislosen) Abschluß der FAO-Tagung in Rom (NNA)* (u.a. Gespräch mit Louis Michel)

R,ari,TS,A,B

zus.20

6.6.08 Vier Berichte: Reisanbau im Senegal soll ausgeweitet werden. - Reisbauern in Thailand profitieren nicht vom gestiegenen Bedarf. - Hungersnot in Äthiopien. - Auch im Jemen wächst Unruhe wegen steigender Brotpreise. A,B,JA zus.8
7.6.08

Karikaturen zum Thema aus internationalen Zeitungen.

arep

5

8.6.08

"Das fette Geschäft mit dem Hunger - Nahrungsmittel als Spekulationsobjekt" (NNA)*

Spiegel-TV

25

9.6.08

Hungersnot in Äthiopien, über 100.000 Kinder brauchen dringend Hilfe. Sehr schlimme Bilder.

Hungersnot in Indien. In Madhya Pradesh bringen Tausende Frauen ihre unterernährten Kinder in eine Notklinik. Ursachen sind eine 5-jährige Dürre, die Preisexplosion und die allgemeine Armut.

B

B

4

3

11.6.08

Die Debatte in Indien über "Bio-Sprit" und speziell die Jatropha-Pflanze, aus der Brennstoff gewonnen wird. Im Kleinen für Selbstversorger eine tolle Sache. Als Exportprodukt aber eine Konkurrentin des Nahrungsanbaus. Dazu auch ein Statement von Vandana Shiva.

A

3

12.6.08

"Monitor-Spezial" zur weltweiten Lebensmittelkrise. (NNA)*

Monitor

30

13.6.08

Hungersnotkatastrophe in Äthiopien (Bericht und Gespräch). (NNA)*

A

5

20.6.08

In Kenia suchen Ökologen gemeinsam mit Bauern nach biologischen Lösungen beim Pflanzenschutz. Statt auf Gift setzen sie auf Mischkulturen und intelligente Fruchtfolgen. Elefantengras und Dismodium vertreiben Maismotten und verbessern den Boden. - Sehr schöner Bericht von Walter Heinz, weil die Leute selber ihre Methoden erklären, und weil er  zeigt, daß es mit Verstand besser geht als mit Gewalt, und mit Symbiose-Denken besser als mit Todeschemie.

3sat/

ausljn.-extra

7
1.7.08

Ein Bericht aus Senegal (Casamance), wo Dorfbewohner versuchen, gemeinsam mehr Nahrung zu produzieren.

ari

3

4.7.08

Ein Bericht über die Nahrungskrise in Kenia. Die Schulspeisung kann nicht mehr bezahlt werden.

Haiti: Bei Al-Jazeera ein Bericht über den US-Einfluß auf Haitis Nahrungskrise und Ansätze zur Selbsthilfe. - Bei n-tv ein sehr anschaulicher Bericht von Volker Albers über Elend und Hunger in einem Slum von Port-Au-Prince.

A

 

n-AR,A

3

 

zus.9

7.7.08

Walter Heinz berichtet aus Uganda über einen neuen "Wunder-Reis", der besonders ertragreich ist. Leider sagt er nicht dazu, daß auch der entsprechende Dünger nötig ist.

ht

2

10.7.08

"Hunger und Wut" - Warum die Welternährungskrise kein Zufall ist  (Wiederholung vom 24.4., jetzt vollständig) (NNA)*

ZDF

43

13.7.08

Honduras: Wegen der Politik von Weltbank und IMF wurde fast nur noch für den Export (Ananas etc.) angebaut. Jetzt müssen Lebensmittel teuer importiert werden und die Menschen hungern.

A

3

16.7.08

Was Bert Brecht in "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" zum Thema gesagt hat. Hunger wird gemacht. Ausschnitte aus Peymanns Inszenierung von 2003 und aus dem Film "Septemberweizen". Bemerkungen von Claus Peymann und Peter Krieg.

ktzt

8

     
23.7.08

Äthiopien: Karen Allen berichtet aus Afar über die Hungerkatastrophe. Zuerst verhungern die Herdentiere, dann die Menschen.

B

3

24.7.08

Noch ein Bericht von Karen Allen über die Not in Afar (Äthiopien).

B

2

5.8.08

"We feed the World" - Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer (NNA)*

ARD 89
  "Was können wir tun, damit Tomaten wieder nach Tomaten schmecken? Brauchen wir Erdbeeren im Dezember und Spargel zu jeder Jahreszeit? Was können wir noch essen und trinken? Wie gehen wir mit unseren Lebensmitteln um und zu welchem Preis? "We feed the world" behandelt all diese Themen, die für jeden Einzelnen von uns immer brisanter und wichtiger werden.
Erwin Wagenhofer machte sich auf die Spur unserer Lebensmittel. Sie führte ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich. Ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - über den Mangel im Überfluss."
(aus der Beschreibung bei daserste.de) Lesenswert auch die Kritik in der taz.
21.8.08

 

"Wut im Bauch - Wer ist schuld an der globalen Hungerkrise?" Sendung mit Dietmar Ossenberg (an der Chicagoer Warenbörse), mit Korrespondentenberichten aus Ägypten (Preisexplosion), China (wachsender Konsum), Ghana (europäische Fischdiebe), den USA (Biosprit), Haiti (absolutes Elend), Chicago (Spekulation), den Philippinen (Vernachlässigung der Landwirtschaft) und Kenia (knapper Fisch aus dem Victoriasee).

Einige Bilder sind schon aus anderen Berichten bekannt, aber dies ist wohl bisher die beste Zusammenfassung zum Thema.

ZDF

 

42

 

2.9.08

Bei einem Besuch in Äthiopien warnt John Holmes (UN) erneut vor einer drohenden schweren Hungersnot. (Bericht von M.Adow.)

A

3

20.9.08

Drohende Hungerkatastrophe am Horn von Afrika

B

2

25.9.08

Elend in Nairobi

Milleniumsziele nicht erreicht

ht

nano

2

6

14.10.08

Zahl der Hungernden nimmt wieder zu: deutsche Welthungerhilfe nennt neue Zahlen.

R,ht

zus.4

16.10.08

Welthungertag: Bericht von Peter Schreiber über die Versorgung somalischer Flüchtlinge in Kenia. Hintergrundinfos zum weltweiten Hunger, der durch die Finanzkrise verstärkt wird.

Beiträge zur Lage in Kenia, den Philippinen, Indien u.a., und über Ursachen.

TS,TT

A,B

zus.8

zus.5

2.12.08

  arte- Themenabend : Mit Vollgas in die Hungerkrise

"Die Hungerkrise" -  "Das Spiel mit dem Hunger"   (NNA)*

arte

zus.115

22.2.09

Eine Fallstudie über die Folgen der EU-Exportsubventionen in Kamerun. Es wird gezeigt, wie Tausende von Küken getötet werden müssen, weil kein Futtermais mehr lieferbar ist, eine Folge der Nahrungskrise. Dafür gab es wiedermal billige Gammelhühner aus Europa. Die Regierung will die heimische Landwirtschaft fördern, aber viel Geld verschwindet durch Korruption. Bauern demonstrieren deswegen, ein Bürgerrechtler meint, die Leute lassen sich nicht mehr alles gefallen. - Sehr deutlicher Bericht, der den Unsinn des Freihandels auf den Punkt bringt.

E 8
27.2.09

Reisbauern in Thailand produzieren fast nur noch für den Export und auf Pachtland von internationalen Eigentümern. Die Finanzkrise führt zur Nahrungskrise.

A

3

9.3.09

"Die Finanzkrise wir zur Hungersnot"

TS,TT

zus.4

19.4.09 Kapitalismus / Hunger : Inside Story: Über die andauernde Krise der Welternährung und die Krise des Kapitalismus, die Zusammenhänge und Lösungswege diskutieren die Aktivistin Vandana Shiva, der Analyst Max Keiser und der Experte Joachim von Braun. Viele interessante und weiterführende Gedanken. Sehenswert. (Keiser nennt Monsanto den "Bernie Madoff des weltweiten Saatgutgeschäfts". Dieser und andere Konzerne verursachten mit ihren Marktmanipulationen die Nahrungsknappheit in den Hungerländern.)

A

23

        
20.4.09

Treffen der Landwirtschaftsminister der G-8 in Italien. Von Lösungen für die Hungerkrise wollen sie nichts wissen.

ari

2

17.5.09

Zwei Berichte aus den Philippinen und Sudan zur Problematik von ausländischen Investitionen in die industrielle Landwirtschaft in Entwicklungsländern. Gespräch darüber mit David Hallam (FAO). Und ein Bericht aus Senegal, wo die Regierung Leute unterstützt, die wieder zurück aufs Land gehen, um die Selbstversorgung des Landes zu erreichen.

A

zus.11

       
20.6.09

Mit offenen Karten: "Agrarland, eine neue Art der Auslagerung?" Über die Landkäufe von Industriekonzernen in Entwicklungsländern.

arte

11

2.7.09

 

Inside Story: Bailing out the world's poor - Für die Rettung der Banken wurde in einem halben Jahr zehnmal soviel ausgegeben wie für Entwicklungshilfe in einem halben Jahrhundert. Wegen der Bankenrettung bleibt jetzt noch weniger für die Armutshilfe über, überall werden Programme gekürzt. Und jeden Tag sterben 50.000 Menschen an Armut. 

Salil Shetty (UN Development Campaign), Michael Hudson (ISLET-Institut) und David Buik (Finanzberater) diskutieren darüber. Teilweise sehr deutliche Worte über die Verantwortungslosigkeit der kapitalistischen Staaten, unterlegt mit Bildern aus den Hungergebieten. (NNA)*

A

 

24

 

     
10.7.09

Zu den Ergebnissen des G-8-Gipfels zum Welthunger einige kritische Stellungnahmen. (folgt)

ari,A

zus.10

16.9.09

Inzwischen hungern über eine Milliarde Menschen auf der Welt. Gleichzeitig sinkt der Etat des UN-World-Food-Programmes. Dazu ein Bericht von Andrew Simmons aus der Zentralafrikanischen Republik über Kinder die in einer Diamantenmine schuften, die einzige Chance, dem Verhungern in den Dörfern der Gegend zu entgehen. - Und ein Gespräch mit Josette Sheeran (Chefin des WFP) über die sich verschärfende Nahrungskrise.

A

9
20.9.09

Inside Story: Über den weltweit wachsenden Hunger und die Probleme der Hungerhilfe ein Bericht mit Bildern u.a. aus Kenia, und Diskussion mit Bettina Lüscher (WFP), Christina Shiavoni (whyhunger.org) und Firoze Manji (Pambazuka News). Besonders Manji weist darauf hin, daß das Problem nicht ein Mangel an Nahrung ist, sondern die Tatsache, daß Milliarden Menschen zu arm sind um sich die Nahrung zu kaufen.  (NNA)*

A

25

     
29.9.09

Guatemala : Stefan Schaaf berichtet über die Hungerkatastrophe, bei der schon über 500 Menschen verhungert sind, überwiegend Kinder. Als Ursachen der Mißernte benennt er neben der Dürre eine Landwirtschaftspolitik, die Großgrundbesitzer und den Anbau von "Bio-Sprit"-Pflanzen gefördert hat und die Kleinbauern ignoriert. Der Hunger ist dann aber vor allem eine Folge der Wirtschaftskrise und der Verarmung. Auch dies benennt der Bericht.

TT

3
12.10.09

Ein allgemeiner Bericht über den wachsenden Hunger in der Welt, mit deutlicher Kritik (von FIAN) am Export von Saatgut in Hungerländer, der vor allem der hiesigen Industrie hilft. Und ein Bericht aus Nairobi (von Werner Zeppenfeld) über Ansätze zur Selbstversorgung mitten in den Slums von Nairobi.

TT

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31.10.09

"Der Listening Post" vergleicht die Medienberichterstattung von 1984 über die damalige Hungersnot in Äthiopien mit der von 2009 über die jetzige, und fragt nach den Gründen für das heutige Desinteresse. (NNA)*

A

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1.11.09

In der Reihe "Reporter" ein Film über die Arbeit des WFP in Zimbabwe. Dieses Jahr waren dort 7 Millionen Menschen auf Nahrungshilfe angewiesen. Das WFP hilft Kleinbauern aber auch mit Saatgut und Düngemitteln. Der EU-PR-Film spricht ganz offen politische Einmischungen an: die "Profiteure der Landenteignungen" bekommen keine Beihilfen, auf Verlangen des Westens wurde das staatliche Handelsmonopol für Agrarprodukte abgeschafft.  ¤

E

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16.11.09

Inside Story: Vor dem "World Food Summit" der FAO in Rom eine Diskussion über den Welthunger und Strategien zu seiner Bekämpfung. Mit Abdolreza Abbasian (FAO), Sylvia Borren (Call to Action against Poverty) und Vandana Shiva (Umweltaktivistin). Frau Shiva bringt es wiedermal auf den Punkt: in Rom wird es nette Absichtserklärungen geben. Der Hunger aber wird gemacht bei anderen Treffen der Reichen und Mächtigen, z.B. beim nächsten Gipfel der Welthandelsorganisation. Die ungerechten Handelsbeziehungen tragen viel mehr Werte von den armen Ländern in die reichen Länder, als an "Hungerhilfe" wieder zurückkommt.  ¤

A

23

     
17.11.09

Ein Bericht über den neuen Run der reichen Länder auf Ackerflächen in armen Ländern. In neokolonialer Manier sollen dort Produkte für die Industrieländer produziert werden, während für die Menschen dort das Nahrungsangebot noch knapper wird.

A

4

     
22.11.09

Eine Chronologie der folgenlosen Welternährungsgipfel. Während dort seit Jahrzehnten immer neue Ziele der Hungerminderung versprochen wurden, stieg die Zahl der Hungernden immer weiter.

Extra3 (NDR)

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29.11.09

In dem Buch "Kein Brot für die Welt" hat Wilfried Bommert die Ursachen der kommenden Zusammenbrüche herausgearbeitet:  globale Erwärmung, Erosion, Wüstenbildung, Abhängigkeit von hochkomplexen Systemen, kapitalistische Unordnung und ungezügeltes Bevölkerungswachstum. "Wir werden bald merken, daß die Welt eine Kugel ist."  Im Beitrag auch Anmerkungen von Jean Ziegler: "Keiner kann sagen, er habe nichts gewußt vom täglichen Massaker des Hungers."   ¤

ttt

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6.2.10

Indien: Zwei Berichte (von Prerna Suri und Samja Majundar) über die andauernde Nahrungskrise. Wegen Wirtschaftskrise und Inflation können sich die Armen kaum noch Lebensmittel zu Marktpreisen leisten. Bilder von einer Protestdemonstration linker Parteien.

A,B

zus.5

     
20.2.10

"Mehr als ein Stück Fleisch - Schweineleben in Deutschland" , ein Film von Christopher Gerisch - Die Produktion von Schweinen und Schweinefleisch in allen Details. Von der Ferkelaufzucht über die Mast bis in den superhygienischen Massen-Schlachtfabrik und zum Versand der "Ware" in die Supermärkte. Wirklich interessant und lehrreich. Und völlig unpolemisch. Eine Meinung und eine ethische Einstellung zum Konsum von Fleisch muß der Zuschauer sich selber bilden.    ¤

Spiegel TV  (vox)

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2.3.10

Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm "Food Inc." über eklige Zustände in der Fleischindustrie der USA, die auch gesundheitliche Probleme für die Konsumenten mit sich bringen.

nano

4

29.3.10

Auch in modernen Schlachthöfen passiert es häufig, daß Tiere ohne Betäubung geschlachtet oder verbrüht werden. Experten machen den Preisdruck und die Arbeitshetze für solche Tierquälerei verantwortlich. Bericht mit nicht appetitfördernden Bildern.   ¤

TT

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13.4.10

 

 

 

 

 

 

 

Themenabend: Hungerkrisen, vermeidbare Katastrophen?  (NNA)*    ¤

1. "Krieg um den Reis" - Dokumentarfilm von Jean Crépu

2. Diskussion mit Jean Ziegler, Jean-Pierre Boris (Journalist, Mitautor des Films) und Stefan Tangermann (Ökonom, Ex-Direktor bei der OECD).

Text von der arte-Seite über die Doku: "Reis zählt zu den Grundnahrungsmitteln auf der Welt. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ernährt sich von dieser Getreideart. Aber wer kontrolliert den Handel mit Reis und wer bestimmt den Preis? Der investigative Dokumentarfilm von Jean Crépu beleuchtet den gesamten Wirtschaftskreislauf von den Reisproduzenten über die Exporteure, Großhändler, Konsumenten und Importeure bis hin zu staatlichen Regierungen, die durch das Schwanken des Reispreises zu Fall gebracht werden können. Er macht die Komplexität des Systems und die Folgen für die globale Nahrungssicherheit deutlich.
Keine wirtschaftliche Tätigkeit ernährt so viele Menschen und erweist sich als so ausschlaggebend für das soziale Gleichgewicht vieler Länder wie der Reisanbau. Für fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das Grundnahrungsmittel. Er ist die Voraussetzung für die weltweite Nahrungssicherheit. Diese Getreideart, die 15 Prozent der anbaufähigen Erdoberfläche einnimmt, kann politische Sicherheit gewähren oder den Sturz von Regierungen mitbewirken.
Im Frühjahr 2008 geschah etwas nie Dagewesenes. Innerhalb weniger Monate stieg der Reispreis um das Sechsfache. Das wirkte sich besonders auf die ärmsten Staaten der Welt aus. In rund 40 Ländern kam es zu Protestkundgebungen bis hin zu Hungerrevolten. Radio- und Fernsehsender lösten mit der pausenlosen Wiederholung der Worte "Knappheit" und "Hungersnot" eine wahre Hysterie aus. Überall wurde befürchtet, dass die Reisversorgung nicht mehr gesichert sei. Von diesem Ereignis ausgehend, untersucht der Dokumentarfilm die Bedeutung des Reises für die Welternährung und gewährt Einblicke in die Hintergründe des weltweiten Reismarktes.
Das Filmteam hat den Weg des Reises verfolgt. In Bangkok sind die wichtigsten Reisproduzenten und -exporteure aktiv, in Genf werden die Preise ausgehandelt und in Afrika wird der Reis verzehrt. Auch Spekulanten und korrupte Staaten, die zur Reiskrise beitrugen, werden im Film ausfindig gemacht. Außerdem geht es um die Frage der Selbstversorgung und um das Pachten oder Ankaufen von landwirtschaftlichen Gebieten durch reiche Länder, das sogenannte "Land Grabbing".
Filmemacher Jean Crépu versucht zu klären, was wirklich im Frühjahr 2008 geschah, wer die Panik auslöste und wer davon profitierte, aber auch welche Lehren aus den Ereignissen gezogen und welche Entscheidungen gefällt wurden."

arte

 

 

 

 

 

 

 

 

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8.5.10

 

 

 

 

 

 

"Bio gegen die 'Grüne Revolution' - Strategien gegen Klimawandel und Hunger" - Film von Charlotte Eichhorn über negative und positive Beispiele (diese immer mit Hilfe von schweizer Entwicklungshelfern) aus einer tunesischen Wüstenoase und aus Kuba.  (NNA)*    ¤

Text von der 3sat-Seite: "Mit Bio, viel Herzblut und Fachwissen kämpft Lukas Kilcher gegen die immensen Schäden an, die die intensive Landwirtschaft in den Entwicklungsländern, die sogenannte "Grüne Revolution", hinterlassen hat. Der Agronom tut dies im Auftrag des FiBL, des Forschungsinstituts für biologischen Landbau. Dabei geht es Kilcher um mehr als nur um Schadensbegrenzung. In einem Balanceakt zwischen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und ideellen Werten versucht Kilcher, in seine Arbeit ebenfalls die Traditionen und das Wissen der lokalen Bevölkerung zu integrieren. Sein Credo: die Menschen in ihrer Kompetenz und Artikulation ihrer Bedürfnisse zu stärken und sie so zu emanzipieren. Diese Haltung rechtfertigt für ihn, auch mit Regierungen zusammenzuarbeiten, die die Menschenrechte missachten. Das Schweizerische FiBL, dessen Kommunikationsabteilung für internationale Zusammenarbeit Kilcher leitet, schließt in seinen Projekten keine Länder oder Völker aus. Ein besonderes Interesse hat Lukas Kilcher an Kuba: Vor bald 25 Jahren schrieb er dort eine Arbeit, verliebte sich in Land und Leute und heiratete eine Kubanerin. In Kuba hat er zum Beispiel zusammen mit dem Chef des kubanischen Forschungsinstituts für tropische Früchte, Professor Cueto Rodriguez, den traditionellen Etagenbau, das sogenannte Agroforst-System, wiederhergestellt. Dabei pflanzen die Bauern eine Vielfalt von Fruchtbäumen, Kokospalmen und Kakao an. Das ermöglicht eine Ernte über das ganze Jahr hinweg, was den Ertrag steigert und das bisherige Einkommen der Bauern verdoppelt. Der Biolandbau verbessert somit die lokale Nahrungsmittelversorgung und ermöglicht einen Überschuss, der exportiert werden kann." 

3sat

 

 

 

 

 

29

 

 

 

 

 

18.5.10

"The hidden Death" : Die preisgekrönten Fotos von Tammaso Ausili zeigen ebenso ästhetisch wie schockierend das verborgene Sterben der Tiere im Schlachthof.    ¤

ktzt

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9.6.10

"Das Klonschnitzel - Was künftig auf unseren Tellern landet" - Ein Film von Tilman Achtnich über den Einzug der Klontiere in die Ställe der USA und von deren Fleisch im Handel. Vermutlich längst auch in Europa, denn Kontrollen sind kaum möglich.   (NNA)*

ARD

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21.6.10

Die von einer Dürre und gestiegenen Nahrungspreisen ausgelöste Hungersnot im Niger und anderen Sahel-Staaten wird immer ernster, etwa 10 Millionen Menschen sind betroffen. Allein im Niger sind 400.000 Kinder am verhungern. Erschütternde Bilder von abgemagerten Kindern.    ¤

A

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24.6.10

"Junk food or humanitarian aid?" - Riz Khan spricht mit Stephane Doyon (MSF), Jessica Dimmock (Fotografin) und David Prettyman (Ernährungs-Experte) über die weltweit durch die Wirtschaftskrise immer schlimmer werdende Hungerkrise. 

Zwischen Fußball und Tralala zeigen RTL und "heute" ein paar Bilder von hungernden Kindern, deren Zahl nach einem UN-Bericht weltweit wächst.

A

R,ht

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30.6.10

Wasser : CinePolitics: Im Filmmagazin geht es um den Dokumentarfilm "Flow - For Love of Water" von Irena Salina, der die Bedeutung des Wassers als (immer stärker bedrohtes) Lebensmittel und als Handelsware und Spekulationsobjekt der Mächtigen untersucht. Über den Film und die Problematik diskutieren Prof. Colin Green (Wasserökonom) und Ian Haydn Smith (Filmexperte) mit Russell Michaels.  (leider NNA)*    ¤

Press

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24.7.10

 

 

 

 

"Water Discourses" - Die Dokumentation von Saël Gueydan- Lacroix und Fréderic Julien erzählt in 10 Kapiteln vom Kampf ums Wasser und dessen Privatisierung in Mexiko. (Leider NNA)*     ¤¤ Hier der Text aus der Videobeschreibung von "sael8" bei YouTube: 

WATER DISCOURSES exposes the issues related to water management in Mexico and around the world through the scope of the civil unrest during the Fourth World Water Forum (WWF) that took place in Mexico City in 2006. That year, side by side with activists from around the world, the Mazahua, native peasants living next to the capital and dispossessed of their hydraulic resources, made their voices heard in protest against national and international policies on water. Through their accounts on the impacts of these policies on their daily lives, crucial questions about the status of water and the responsibility of protecting it are raised: Who owns water? What should be the government's role in protecting the resource and in making the right to water a right for all? How can citizens force policy makers take their responsibilities?
Through all this, WATER DISCOURSES raises questions about the discourse itself in bringing under the light ten key characters of the events surrounding the fourth WWF. Following the positions, interests and goals they are trying to reach, their declarations expose different forms of speeches on the water issue: activist, technocratic, judiciary oriented, academic, business oriented, etc. Also, by it's very form - ten short chapters with a variety of tones WATER DISCOURSES presents itself as an illustration of the multiform possibilities of discourse and the truth effects it tries to produce.

Press

 

 

 

 

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24.7.10

Die große Kakao-Verschwörung gegen Côte d'Ivoire. Bericht von Justin Rowl (NNA)* (ich habe irgendwo einen größeren Hintergrundartikel darüber gesehen. War es der hier aus der Süddeutschen?)

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24.7.10

in der Reihe "Reporter" ein Film über die Probleme der Nahrungssicherheit in Sambia und anderen Ländern Afrikas.  (NNA)*

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28.7.10

Die UN-Vollversammlung beschließt, das Recht auf den Zugang zu sauberem Wasser in die Menschenrechtskonvention aufzunehmen. Einen einklagbaren Rechtsanspruch gibt es aber leider nicht. (Der deutsche Delegierte hatte hier sogar für eine deutlichere Formulierung eingesetzt.)

ht,TS

zus.2

13.8.10

"Die Folgen des Systems der Massentierhaltung" : Ein Beitrag über das Fleischessen und Gründe, damit aufzuhören, basierend auf dem Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer. Ein Zitat: "Eine merkwürdige Kritik daran, wenn man sich Gedanken über Tiere macht, ist, daß es zu Lasten anderer Probleme der Menschen gehe. Tieren ginge es vielleicht nicht gut, aber es gebe doch hungernde Kinder, Malaria und Völkermord. Es ist aber nicht so, daß man dem Kongo Mitgefühl entzieht, weil man es für die Tiere braucht. Im Gegenteil, je mehr Mitgefühl wir haben, desto mehr moralische Vorstellungskraft entsteht, die mehr Dinge mit einbezieht."    ¤

aspekte

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13.8.10

 

 

 

"Hunger, Zorn und leere Teller - Irrtümer und Chancen der Welternährung"  Ein redaktioneller Film von ORF und 3sat (kein Autor angegeben) mit Betrachtungen verschiedener historischer Hungerkrisen, bis hin zu heutigen.  (NNA)*

Text von der 3sat-Seite: "Durch falschen Umgang mit Pflanzen können Mangelzustände und Hungerkatastrophen ausgelöst wurden. Monokulturen, aus Unvernunft und Profitgier betrieben, brachten und bringen Hunger. Ganze Regionen wurden und werden dadurch in eine fatale wirtschaftliche Abhängigkeit und weiter ins Elend gestürzt. Ein Beispiel dafür ist die "Große Hungersnot" Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland, die durch mehrere Kartoffelmissernten in Folge verursacht wurde. Rund eine Million Menschen kamen dabei um, etwa noch einmal so viele mussten ihre Heimat verlassen, um überleben zu können. Heute vernichten die immer größer werdenden Rinderherden durch ihren maßlosen Futterbedarf kostbares Grünland. Die Folge davon ist ein Kreislauf von ökologischer Verwüstung, Hunger und Elend. Dabei wird klar: Weder Wirtschaft noch Politik haben aus den Hungerkatastrophen der Vergangenheit etwas gelernt.
Der Film "Hunger, Zorn und leere Teller" zeigt, wie in ganzen Regionen durch Monokulturen Menschen ins Elend gestürzt werden."

3sat

 

 

 

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14.8.10

Russland steht wegen der Hitzewelle und der Brände vor einer Mißernte und hat deshalb alle Getreideexporte gestoppt. Die Preise steigen.

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15.8.10

Mehr über die Mißernte in Rußland durch Hitze, Dürre und Feuer, die weltweite Auswirkungen haben wird.

Ein Bericht über Reisbauern in Japan, die kaum noch Nachwuchs finden, der die historischen Feldterrassen bestellen und bewahren will.

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