Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.

 Trumps Gerede #5 / Endphase                                                                                                      

Von Trump findet sich Vieles auch unter USA.

 Trump #1
 Trump #2
  Trump #3    
  Trump #4

   (letzter Eintrag 10.10.21)

Datum Beitrag Sender (Schlüssel) Länge (Min.)
     DVD Trump #93    
6.1.21

Der Putschversuch der faschistischen Trumpbanden mit der Erstürmung des Capitols ist ausführlich unter USA beschrieben. Hier heute nur die O-Töne von Donald.

OT der Hetzrede von Donald vor seinen Anhängern neben dem Weißen Haus. Donald wiederholt seine Märchen, er habe die Wahl gewonnen, und ruft seine Fans auf, mit ihm zum Capitol zu marschieren und ihre Stimme zu erheben ("make your voices be heard"). Das Land stehe unter Belagerung.  - Bei AJE zwei Stücke davon live, bei "Welt" (und ntv) live mit deutscher Übersetzung.

Außerdem das kurze Video, mit dem er seinen randalierenden Freunden ("Ich liebe euch") sagt, sie sollten jetzt wieder nach Hause gehen, und seine Tweets von heute. Twitter hat diese Hetztweets gelöscht und seinen Account vorläufig gesperrt.

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Welt

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zus.8

           
7.1.21

 

OT eines aufgezeichneten und geschnittenen Videos von Donald, das auf Twitter veröffentlicht wurde. Er liest einen Text vom Prompter vor, den ihm irgendjemand aufgeschrieben hat. Darin wird der Angriff auf das Capitol in scharfem Ton verurteilt. Natürlich kein Wort dazu, daß er selber zu diesem Angriff aufgestachelt hat. Und dann sagt er, als sei nichts gewesen, es werde am 20.1. eine ordentliche Amtsübergabe geben. Er sagt nicht, an wen. Er gibt auch nicht zu, daß er die Wahl verloren hat. - Direkt im Anschluß nehmen Erin Burnett und drei Experten die zahlreichen Lügen und Verdrehungen auseinander. Z.B. behauptet Donald, er habe die Nationalgarde zum Schutz des Capitols losgeschickt. Wahr ist das Gegenteil: die Behörden von DC hatten ihn dazu aufgefordert, aber er hat es verweigert.  ¤

Live-OT von einem Auftritt von Donalds blonder Mechanikerin Sprecherin. Auch sie verurteilt in scharfem Ton den Angriff auf das Capitol und verläßt dann fluchtartig das Podium, ohne auf Fragen einzugehen. - (Es ist ein Fehler, zu diesen Leuten höflich zu sein und sie ausreden zu lassen. Sie selber halten sich ja auch nicht an die Regeln. Man muß sie sofort unterbrechen und fragen: Wer hat zu der Gewalt angestiftet? Wann tritt Donald zurück? Wer in der Regierung unterstützt seine Absetzung?) - Direkt  im Anschluß stellt Gabriel Elizondo einige der zahlreichen Lügen und Verdrehungen richtig. Er bemerkt, daß sie nicht für Trump gesprochen hat, sondern immer für "das gesamte Weiße Haus" und Donald kein einziges Mal erwähnt hat - warum auch immer.

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7.1.21

Carl Bernstein über das Erbe des Donald Trump: ein autoritärer Präsident, geistig instabil, der die demokratischen Institutionen untergraben hat, das Regierungssystem für seine eigenen Zwecke korrumpiert hat. Sein rechtsextremer Kult wird uns weiter begleiten. In den Geschichtsbüchern wird er als sehr dunkler Schatten auftauchen. - Brianna Kailar über beinharte Trumpisten, die alle seine Lügen mitgetragen haben, und jetzt plötzlich so tun, als seien sie schon immer im Widerstand gewesen, Leute wie die Senatoren Ted Cruz und Josh Hawley oder der unbegrenzte Opportunist Lindsey Graham. - Erin Burnett über die juristischen Folgen für Donald, weil er zu dem Putschversuch am Capitol aufgewiegelt hat.  ¤

Bei AJE Einschätzungen von zwei Experten zu den möglichen Wegen einer Absetzung Trumps und deren Chancen, von Bruce Fein und Alan Baron ¤

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zus.21

 

zus.11

7.1.21

Anderson Cooper: "Truth and Consequences": Kommentar mit zahlreichen wichtigen O-Tönen von Donald und seinen Freunden. Leider NNA*)   ¤¤

Gespräch mit Jim Acosta und Gloria Borger. (NNA)*

Gespräch mit Bernie Sanders: die Amtsenthebung ist dringend nötig. Niemand weiß, wozu dieser Mann noch fähig ist. Er war der schlechteste Präsident der US-Geschichte, aber schlimmer ist, daß 74 Millionen Leute bei der Wahl für ihn gestimmt haben und zig Millionen seine ungeheuerlichen Lügen glauben. Wir müssen uns endlich um die arbeitenden Leute kümmern.  ¤

Gespräch mit Mary Trump: Donald hat das lächerliche Video heute offensichtlich gemacht, weil ihn jemand dazu gedrängt hat. Da war kein Körnchen Wahrheit drin. Er hat immer noch nicht seine Wahlniederlage zugegeben. Er ist verzweifelt und zugleich mächtig - deshalb ist so lebenswichtig, daß er sofort abgesetzt wird.  ¤

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zus.42

 

7.1.21

Chris Cuomo: "Trump's Role in Inciting Insurrection": Grandioser politischer Kommentar. (Irgendwann mal ausführlicher.)  ¤¤

Gespräch mit Senatorin Amy Klobuchar. (leider NNA)*  ¤

Mehrere Regierungsmitglieder sind zurückgetreten, darunter zwei Ministerinnen. Gespräch darüber mit Andrew McCabe (Ex-Vizechef des FBI).  (leider NNA)*

Gespräch mit Van Jones.  (leider NNA)*

Das Übergabegespräch mit Don Lemon: werden die Beteiligten an diesen ungeheuerlichen Vorgängen die Konsequenzen zu spüren bekommen? Cuomo glaubt es nicht, aber Lemon meint, das muß passieren, damit soetwas nie wieder passiert und nicht wieder so ein gewissenloser Mensch ins Weiße Haus kommt.  ¤

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zus.38

 

           
7.1.21

Don Lemon: "The President can't sweep his incitement, involvement and culpability under the rug": Der wichtigste Kommentar des Tages. Brillant, umfassend, alles bestens mit O-Tönen von Donald und seinen Leuten belegt. (Irgendwann mal ausführlicher.)   ¤¤¤

Gespräch mit William Cohen (Ex-Kriegsminister).  (leider NNA)*

Gespräch mit Evan Pérez und Drew Griffin über die vom FBI gesuchten Nazis, die sich im Capitol ausgetobt haben.  (leider NNA)*  ¤

Gespräch mit John Harwood und David Axelrod über die Folgen der Rücktrittswelle von Regierungsmitgliedern für die anstehende Amtsenthebung.

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     DVD Trump #94    
8.1.21

 

Ausführliche Berichte bei CNN über das zweite Impeachmentverfahren gegen Trump, das Montag beginnen könnte. - Und über die Spaltung der Republikaner. Einige (Senatorin Murkowski fordert Trump zum Rücktritt auf) grenzen sich deutlich von dem Irren im Weißen Haus ab, andere (Graham, Cruz) tun dies nur halbherzig, und nur um ihre Haut zu retten. - Infos aus dem Pentagon über ein Telefonat von Pelosi mit dem Oberkommando. Die Generäle sollen ihr versichert haben, daß Donald nicht alleine und ohne weiteres die Nuklearraketen abschießen kann. - Faktenchecker Daniel Dale über wilde Verschwörungstheorien, die von Trumpisten verbreitet werden, wonach in Wahrheit die Antifa hinter dem Sturm auf das Capitol stecke. - Erin Burnett bringt eine höchst aufschlußreiche Timeline der Ereignisse vom Mittwoch und belegt damit Donalds direkte Verantwortung. U.a. hat er mehrere höchst verräterische Anrufe bei den belagerten Senatoren getätigt, bei denen er mehrmals nicht diejenigen am Apparat hatte, die er erwartet hatte.  ¤¤

Am Rande: Donald hat bisher kein Wort des Mitgefühls für die fünf Todesopfer geäußert. Die US-Fahne auf dem Weißen Haus weht immer noch auf Vollmast.

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zus.29

 

                 
8.1.21

Berichte bei AJE und BBC, und bei AJE Einschätzungen von Marwan Bishara zum Amtsenthebungsverfahren.  ¤

A,B zus.18
           
8.1.21

Weiterhin Hauptthema aller deutschen Sender. Weitere Details des Angriffs der Trumpnazis aufs Capitol und Infos über die anlaufende Amtsenthebung. Sehenswert der Bericht von Benjamin Daniel im heute-journal.  ¤

R,arj,hj,
TS,hj,TT
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8.1.21

Brianna Keilar mit einer Sammlung von O-Tönen von Donalds Aufrufen zur Gewalt. - Christiane Amanpour spricht mit Fiona Hill (war unter Trump Mitglied des nationalen Sicherheitsrats) über Donalds lange und ganz offen geplanten Coup und den russischen Einfluß auf Donald. - Noch ein sehr schöner Beitrag von Brianna Keilar über Ted Cruz und andere, die plötzlich so tun, als seien sie schon immer gegen Donald gewesen. O-Töne belegen deutlich das Gegenteil. Gespräch darüber mit Amanda Carpenter ("Gaslighting America") und Charlie Dent (Ex-Abgeordneter).  ¤

C zus.38
           
8.1.21

Twitter hat Donalds Account endgültig abgestellt. Er hatte heute noch zwei Tweets geschrieben, in denen er sich scheinbar versöhnlich gab. In dem einen kündigte er an, er werde am 20.1. nicht zur Vereidigung gehen. (Den Namen seines Nachfolgers erwähnt er erneut nicht.) Twitter hat völlig richtig bemerkt, daß auch dies eine Botschaft an seine Anhänger ist, die für diesen Tag neue gewalttätige Aktionen planen. Um weitere Anstiftungen zur Gewalt zu verhindern, wird der Account dauerhaft suspendiert. Donald soll angeblich vor Wut toben. Ein paar Stunden später läßt er auf einem anderen Account (der daraufhin sofort ebenfalls gesperrt wird) mitteilen, er werde bald seine eigene Plattform gründen. - Bei CNN ausführliche Hintergrundinfos und Einschätzungen von Jim Acosta, Brian Stelter und Preet Bharara. Bei AJE Infos von Gabriel Elizondo.  ¤

C,A zus.28
           
8.1.21

Anderson Cooper: "Because ... Of Course" - Kommentar zu all dem, mit diversen O-Tönen.  (NNA)*  ¤

Gespräch mit Doris Kearns Goodwin (Präsidenten-Historikerin).  (leider NNA)*  ¤

Cooper reagiert auf einen Vorwurf von Sean Hannity (Fox News), der einen Spruch von ihm falsch verstanden hat und sich damit mal wieder grenzenlos lächerlich macht. Herrlich.

C zus.15
8.1.21

Chris Cuomo: "Retrumplicans enabled Trump's deadly insurrection" - noch ein brillanter Kommentar zu Donalds Unterstützern, mit diversen O-Tönen.   (leider NNA)*  ¤¤

Gespräch mit Adam Kinzinger (republikanischer Abgeordneter), der als erster in seiner Partei und bisher am deutlichsten Donalds versuchten Staatsstreich verurteilt hat.    (leider NNA)*  ¤

Das Übergabegespräch mit Don Lemon.   (leider NNA)*  ¤

C zus.20
8.1.21

Don Lemon: "The President is enraged, isolated in the White House and he can't tweet" - wie immer mit den schönsten gesammelten O-Tönen. (leider NNA)*  ¤¤

Gespräch mit John Harwood und Manu Raju, darüber und über das kommende Impeachmentverfahren.  (NNA)*

C zus.16
9.1.21

 

 

Nachdem Donald auf Twitter und fast allen anderen Plattformen ausgesperrt worden ist, beschweren sich sein Clan und seine Anhänger über "Zensur". Die Möglichkeit, eine Pressekonferenz zu geben, nimmt er aber nicht wahr. Er hat sich seit dem Putschversuch nicht mehr öffentlich geäußert. - Auch mit Mike Pence hat er seitdem nicht mehr gesprochen. Offenbar sieht er in ihm einen Verräter, so wie seine Anhänger, die im Capitol im Chor die Parole "Hang Mike Pence" brüllten (OT). - Angeblich erwägt Pence jetzt doch, Donald Trump per 25. Verfassungszusatz abzusetzen. Infos dazu von John Harwood. - Die Flagge auf dem Weißen Haus weht auch nach dem Tod eines Polizisten, der von Trumpnazis erschlagen wurde, immer noch auf Vollmast.   ¤

Ein Gespräch mit dem Präsidentenhistoriker Prof. Allan Lichtman, der das alles wohl vorhergesehen hat. Abgesehen von seiner Eitelkeit sagt er recht kluge Dinge über diese nie dagewesene Situation, in der ein Präsident abgesetzt werden muß, nachdem er seine Anhänger zum Sturz der Demokratie aufgerufen hat.

Bei AJE ein Gespräch mit Prof. Richard Painter (Jurist) über die zahlreichen Gründe, die für eine sofortige Absetzung Trumps sprechen. Der wichtigste: er hat einen gewaltsamen Umsturzversuch angeführt. Painter sieht gute Gründe, warum auch die Republikaner die Amtsenthebung unterstützen werden.

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9.1.21

Im "Listening Post" ein neues Video von Mark Fiore, "Trump's Path to Victory", über die absurden und sich selbst widersprechenden Märchen vom "Wahlbetrug".  ¤

A 2
       

Trump’s Path to Victory! from MarkFiore on Vimeo.

   
     DVD Trump #95    
9.1.21

Michael Smerconish: "Epitaph for the Trump administration" - Am Ende hat er tatsächlich jemanden auf der 5th Avenue erschossen - aber es könnte sein, daß er damit nicht davonkommt.  ¤

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10.1.21

 

 

Jake Tapper: "Years of Trump lies culminated in bloodshed; his legacy sealed with terror at the Capitol" - Der Terrorangriff auf das Capitol ist entsetzlich, aber er kam nicht überraschend. Seit Jahren haben Viele vor den Folgen von Trumps Lügen und Verschwörungsmärchen gewarnt. Schon die Massaker von Weißen Nazis an Immigranten in El Paso und an Juden in Pittsburgh waren Folgen seiner demagogischen Hetze. Diesmal gibt es sehr deutliche Beweise: O-Töne von Donald, Donald Jr., Giuliani und anderen vom letzten Mittwoch, direkte Aufstachelung der Nazimassen zum Sturm aufs Parlament. Alles, um das Ergebnis der Wahl umzudrehen. Was passiert mit unserem Land, wenn das alles keine Konsequenzen hat?  ¤

Brian Stelter ("Reliable Sources"): "The web of delusion" - Blick in den Abgrund von Lügen und Hetze der Trumpisten im Internet. Stelter spricht darüber mit Jeffrey Goldberg ("The Atlantic") - "eine Kundgebung gegen die Vernunft" - und Susan Glasser ("The New Yorker"): "ein direkter physischer Angriff auf die Verfassungsordnung". - Und noch ein paar O-Töne von Trumpisten im Senat, die bei der Debatte am Mittwoch über die TV-Kameras direkt zu den Trumpfans draußen gesprochen und diese weiter angestachelt haben.

Fareed Zakaria ("GPS"): "The good news hidden within one of America's darkest weeks" - Dies ist die größte Bedrohung unserer Republik in den letzten 150 Jahren, und es ist noch nicht vorbei. Ich habe schon 2016 gesagt, daß Trump eine Gefahr für unsere Demokratie ist. Jetzt haben wir den handfesten Beweis ("The smoking gun"). Trotzdem sehe ich einige verborgene gute Nachrichten: 1. Der Putsch ist gescheitert. 2. Einige Republikaner haben endlich aufgehört, Trump zu verhätscheln. Das Trump-Fieber scheint endlich gebrochen. Endlich sehen sie, daß er ein Narzisst ist, ein Demagoge. Ich glaube, daß die USA immer noch ein Land sind, daß seine Probleme bewältigen kann. (Sehr knapp zusammengefasst.)  ¤

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10.1.21

"The Trump Insurrection - 24 Hours that shook America" - Dokumentation über Trumps Putschversuch, präsentiert von Wolf Blitzer. Sehr gut gemacht, mit zahlreichen O-Tönen.   (NNA)*   ¤¤

C 45
10.1.21

"America - Storming the Capitol" - Dokumentation von Aleem Maqbool über Trumps Putschversuch. Sehenswert.  (NNA)*  ¤¤

B 13
11.1.21

Ein Beitrag von Brianna Keilar mit etlichen O-Tönen von Republikanern, die im Wahlkampf vor fünf Jahren sehr deutlich vor dem Lügner, Heuchler und Rassisten Trump gewarnt haben - nur um ihn dann vier Jahre lang zu unterstützen. Darunter auch Donalds aktuelle Sprecherin (die "Mechanikerin"), die ihn damals als Rassisten brandmarkte. Jetzt plappert sie ihm nach wie ein Roboter. Faszinierende Sammlung. - Und ein Beitrag von Erin Burnett mit O-Tönen von der Kundgebung am Weißen Haus am 6.1., von Donald, Giuliani, und Donald Jr., alles direkte Aufrufe zur Gewalt. Und ein paar alte O-Töne von Donald, der schon vor Monaten genau das angekündigt hat. U.a. das "stand back and stand by" an die "Proud Boys" - die haben sich zurückgehalten, bis er sie wieder zum Einsatz gerufen hat.  ¤

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11.1.21

Während Donald sich nicht zum Sturm seiner Anhänger auf das Capitol äußert, hat Melania immerhin eine schriftliche Erklärung abgegeben, in der sie ihr Mitgefühl für die Opfer kundtut. Ansonsten beschwert sie sich über angeblich ungerechte Kritik an ihr, weil sie während des Angriffs ungerührt einen Fototermin absolviert hat. Brianna Keilar spricht mit Melanias früherer Freundin Stephanie Winston Wolkoff: Melania hat eine Stimme, aber sie hat sie nicht benutzt. Sie ist mitverantwortlich, sie hat Blut an den Händen.

Erin Burnett spricht mit dem Juristen Prof. Laurence Tribe über Donalds Absetzung. Diese ist unumgänglich, und Tribe glaubt, daß auch genügend Republikaner sie mittragen werden. Auch in den verbleibenden neun Tagen kann Donald noch unermesslichen Schaden anrichten.

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11.1.21

Anderson Cooper: "Reckoning?!" -  Angeblich ist Donald mehr über den Boykott des Golfverbandes verärgert als über das Impeachment. Niemand aus der Regierung hat bisher irgendwelche Verantwortung übernommen. Es muß Konsequenzen geben, nicht nur gegen den Präsidenten, sondern gegen alle, die ihn mitgetragen haben, damit sowas nicht wieder passiert. (Sehr knapp zusammengefasst.)

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11.1.21

 

 

Chris Cuomo: Der Trump-Putsch könnte sich auf alle 50 Bundesstaaten ausweiten. Donald könnte etwas dagegen tun, er könnte öffentlich gegen die Störung von Bidens Inauguration sprechen. Er tut es nicht. Weil er diese Terroristen liebt. Warum distanzieren sich die Führer der Republikaner nicht von den Terroristen? Ihre Lügen haben getötet, und das wird wieder passieren. Sie sind dabei, einen neuen Bürgerkrieg zu entfesseln. Und dann werfen sie Biden vor, er würde die USA weiter spalten.  ¤

Das FBI warnt vor "bewaffneten Protesten" in allen 50 Bundesstaaten. Die Terroristen in Washington hatten einen Plan und die Werkzeuge, ihn auszuführen. Gegen mindestens 17 Polizisten wird wegen ihres Verhaltens während des Angriffs ermittelt. Die Retrumpicans können jetzt die Auswirkungen dessen sehen, was sie ausgelöst haben.  ¤

Gespräch mit Mary Trump: Donald will morgen nach Alamo (Texas) fliegen. Ausgerechnet!, ein Ort, der als Symbol für den Widerstandgeist gilt. Unbegreiflich, warum seine Leute das mitmachen, speziell Pence. Donald muß so schnell wie möglich abgesetzt werden.

Das Übergabegespräch mit Don Lemon: Don: je mehr von den Videos ich sehe, desto schlimmer wird es. Leute, die sagen, sie unterstützen die Polizei, verprügeln Polizisten. Sie sagen, man müsse die Fahne respektieren, und sie prügeln mit dieser auf Polizisten ein. Sie wissen, daß die Polizei sie nicht verprügeln wird, weil sie weiß sind.

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zus.28

 

 

           
11.1.21

Don Lemon: Ich bin wütend, und ihr solltet es auch sein. Fühlt sich noch irgendwer sicher in dieser Demokratie? Pence hat heute erstmals mit Donald geredet. Worüber wohl? Haben sie beraten, wie sie die ganze Sache am besten unter den Teppich kehren? Letzte Woche haben die von Donald Aufgehetzten skandiert: "Hang Mike Pence!" Joe Biden sagt, er habe keine Angst davor, bei der Amtseinführung öffentlich aufzutreten. Ich (Don) würde das lieber nicht tun. Das ist alles noch nicht vorbei. - Irgendein Sprecher von Trump nannte ihn heute bei "Fox News" den "männlichsten Mann" der Welt. Er sitzt seit fünf Tagen in seinem Haus und weigert sich Verantwortung zu übernehmen. Ein Feigling, der größte Verlierer den wir je als Präsident hatten. - Ein OT von Senator Pat Toomey, der eine Zeitlang Donalds Twitterfeed betreut hat (?): "Er ist in einen Abgrund an Verrücktheit abgestürzt, das ist unfassbar und unverzeihlich."  ¤

C 14
12.1.21

Trump behauptet, seine Hetzrede am 6.6. sei "total angemessen" gewesen (OT siehe unten). Zwei Beiträge von Jake Tapper und Kaitlan Collins beweisen mit O-Tönen nochmal das Gegenteil. Außerdem: einige rechtsextreme Republikaner bestehen darauf, mit Schusswaffen ins Capitol zu gehen. Demokraten wird geraten, schußsichere Westen zu tragen.  ¤

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12.1.21

 

 

 

 

Vor seinem Abflug nach Texas gibt Donald einen kurzen Chopper Talk. Das Impeachment sei ein Hoax und eine "Hexenjagd" und eine schreckliche Sache für das Land, und er wolle keine Geigen Gewalt. Danach sagt er am Flugzeug auf eine Frage zu seiner Hetzrede am 6.6., die sei total angemessen gewesen, die Medien hätten alles verdreht. Andere Politiker hätten wirklich schlimme Dinge bei den "Riots" in Portland und Seattle gesagt. Was er gesagt habe, sei  total angemessen gewesen, und das würde jeder bestätigen.  - O-Töne (nicht live) bei AJE und CNN.

In Alamo (Texas) hält Donald eine Rede direkt neben seiner Grenzmauer, vor einer Handvoll Fans. Er liest alles vom Prompter ab, eine seltsam blutleere und desinteressierte Rede, in schleppendem, einschläfernden Ton vorgelesen. Der Text stammt diesmal offenbar von ihm selbst (hat sein Redenschreiber gekündigt?), es ist alles sein bekanntes Geschwafel über die tolle Grenzmauer und den Kampf gegen Immigranten. Sein Redenschreiber hätte sicher einen pathetischen Teil über patriotisches Heldentum und das Erbe von Alamo eingefügt - Donald weiß offenbar nichts von der Geschichte des Ortes. Auf die aktuellen Entwicklungen geht er nur am Anfang kurz ein. Das 25. Amendment sei für ihn keine Gefahr, wohl aber für Joe Biden und dessen Regierung. (Dies ist das erste Mal, daß er überhaupt zugibt, daß er weiß, wie sein Nachfolger heißt.) Und der "Impeachment-Hoax" sei eine Fortsetzung der "Hexenjagd", und das sei alles sehr gefährlich für die USA. Den Sturm aufs Capitol habe er abgelehnt, er sei immer gegen Gewalt. Das war schon alles dazu, dann geht es 19 Minuten nur noch um die Mauer und die bösen Einwanderer. Am Ende läuft wieder "YMCA", aber diesmal tanzt er nicht.

CNN hat die Rede gar nicht gezeigt, nur später die interessanten Sätze. AJE und BBC haben den Anfang gezeigt und dann irgendwann zur Pressekonferenz des FBI umgeschaltet. Habe darum ein Video aus dem Internet benutzt.

A,C

 

 

Netz

 

 

 

zus.4

 

 

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     DVD Trump #96    
12.1.21

Infos zum Fortgang des Impeachments und zu Donalds Auftritt in Alamo.  - Und zwei Gespräche mit Bruce Fein (Ex-Vizejustizminister) darüber: Trump werden bis zu sechs schwere Verbrechen vorgeworfen, bis hin zur Anstiftung zum Mord, und er zeigt keinerlei Reue, im Gegenteil, er nennt die Täter "Helden" und "Patrioten". Die Geschichte zeigt: wenn man versucht, Tyrannen (Bullies) zu beschwichtigen, fühlen die sich nur bestärkt und gehen immer weiter. (Er nennt Hitler hier nicht beim Namen.) Pence hat es abgelehnt, das 25. Amendment anzuwenden, weil dies ein schlimmes Beispiel abgeben würde. Fein: im Gegenteil, das 25. Amendment jetzt nicht anzuwenden gibt ein schlimmes Beispiel ab.  ¤

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12.1.21

 

Anderson Cooper: "Cracks in the foundation" - Donald übernimmt keine Verantwortung für die Wirkung seiner Rede am 6.6., so wie er keine Verantwortung für das Außerkontrollegeraten der Pandemie übernimmt. Die Leute, die Polizisten mit Fahnenstangen verprügelt haben und einen ermordet haben, trugen "MAGA"-Mützen, das sind seine Anhänger, sie wurden von ihm und seinen Leuten aufgehetzt.  ¤

Chris Cuomo: Heute gibt es Grund zur Hoffnung. Mindestens 20 republikanische Abgeordnete brechen mit den Retrumplicans und wollen für das Impeachment stimmen. Der 25. Artikel war nicht der richtige Weg, um Donald zu bestrafen, der ist für echte Krankheiten gedacht. Der richtige Weg ist das Impeachment.  ¤

Don Lemon: Die Sicherheitsbehörden sagen, was am Capitol passiert ist war noch viel schlimmer als bisher bekannt ist. Und die Gefahr ist lange nicht vorbei. Sie rechnen damit, daß tausende bewaffnete Nazis am 20.1. das Capitol umstellen werden um Bidens Amtseinführung zu verhindern. Wo war eigentlich heute der amtierende Justizminister während der Pressekonferenz des FBI? Der Kontrast zwischen dem Teleprompter-Trump und dem realen Trump, O-Töne von heute und vom 6.1. Und nochmal O-Töne von Lindsey Graham über Trump, bevor er dessen Schoßhündchen wurde.  ¤

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13.1.21

Kurz nachdem das Abstimmungsergebnis feststeht, veröffentlicht das Weiße Haus ein aufgezeichnetes Video von Trump, in dem er die von ihm selbst angeheizte Gewalt "verurteilt". Alles vom Prompter abgelesen, aber diesmal ungeschnitten. Es wäre eine passable Ansprache - wenn er sie vor zwei Monaten, nach seiner Wahlniederlage gehalten hätte. Jetzt ist es nur ein erbärmlicher Versuch, sich reinzuwaschen. Mit keinem Wort erkennt er Bidens Wahlsieg an, kein Wort über seine Lügen vom "Wahlbetrug". Immerhin klingt es aber so, als ob er sich endlich in sein Schicksal fügt. (Angeblich hat er sich letzte Woche noch darüber geärgert, daß er sich von dem Angriff aufs Capitol distanziert hatte.)

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13.1.21

Anderson Cooper: Trump ist jetzt der erste Präsident, gegen den es zweimal ein Impeachmentverfahren gab.  (NNA)*  ¤

Chris Cuomo: Heute wurde Geschichte geschrieben mit dem am ehesten überparteilichen Impeachment der US-Geschichte.  (NNA)*   ¤

Don Lemon: In einer Woche wird Biden Präsident sein in einem Amerika, in dem es in allen 50 Bundesstaaten die Drohung eines bewaffneten Aufstands gibt.  (NNA)*   ¤

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14.1.21

Don Lemon: Aussagen des Polizisten Michael Fanone, der am 6.1. im Capitol von Trumpnazis angegriffen wurde. Er war kurz davor, einige der Angreifer zu erschießen, hat dies aber gelassen, weil sie dann ihn getötet hätten. Mehr über die Verbindung von Trump-Anhängern mit Nazigruppen. Nochmal Belege (O-Töne), daß Trump selber auf die Nazis hört. Heute hat er mit Steve Bannon telefoniert. Er ist selbst ein Rassist. Zwei Männer mit Fahnen sind verhaftet worden, der eine war mit einer Nazifahne (die Kriegsflagge der Konföderierten) ins Capitol eingedrungen, der andere hat mit der Stange einer US-Fahne auf einen Polizisten eingeprügelt. Weitere Infos von Shimon Prokupecz.  ¤

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14.1.21

Erin Burnett: Donald hat seinen Leuten gesagt, er werde nicht zurücktreten. Und mit wüsten Schimpfworten hat er ihnen verboten, Nixons Rücktritt zu erwähnen oder ihn mit Nixon zu vergleichen. Unterschiedliche Reaktionen von Republikanern auf sein Video, in dem er Besorgnis über die Gewalt heuchelt und das er nur auf dringendes Anraten seiner Leute gemacht hat.

Ein Bericht von Jim Acosta über Donalds letzte Tage im Weißen Haus. Chaos und Streit. Einziges Thema scheint dort zu sein, wie man sich vor Strafverfolgung schützen kann. Und nebenbei stehlen Donalds Leute Museumsstücke und schleppen sie zu den Umzugswagen.

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14.1.21

Chris Cuomo: Ein Video von dem Nazi, der am 6.1. mit der Stange einer US-Fahne auf einen Polizisten eingeprügelt hat. Er droht, wiederzukommen, und der Tod sei "die einzige Medizin für Verräter". Das sind die Leute, denen Trump sagte, daß er sie liebt. Es ist Glück und Zufall, daß an dem Tag nicht mehr Menschen starben. Gegen solche Boshaftigkeit gibt es keine Medizin. Aber für alle, die auf Trumps Lügen vom "Wahlbetrug" hereingefallen sind, gibt es ein Heilmittel: die Wahrheit. Diese verirrten Geister müssen die Wahrheit hören von dem Mann, der sie dorthin eingeladen hatte. Aber der will seine Lüge nicht korrigieren. Sein Berater Peter Navarro hat die Lüge heute nochmal wiederholt (OT).  ¤

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15.1.21

Donald nutzt seine letzten Tage im Amt, um sich mit Verschwörungspraktikern zu treffen und über einen Ausweg zu beraten. Z.B. über die Verhängung des Kriegsrechts. Andererseits will er sich am 20.1. mit großem militärischen Brimborium verabschieden lassen. Seine Verteidigung im Senat gegen die Amtsenthebung will sich auf das Argument berufen, der Sturm aufs Capitol sei doch lange geplant gewesen, er habe da also gar nichts anstacheln können. Bei CNN zerlegen erst mehrere Experten diese Argumentation, dann nochmal Erin Burnett, mit etlichen O-Tönen, die nochmal belegen, daß Donald schon seit Monaten seine Nazitruppen zu dem Angriff angestachelt hat. Lustigerweise berufen sich etliche der angeklagten Terroristen darauf, daß sie vom Präsidenten persönlich zu ihren Taten aufgefordert wurden und darum unschuldig seien. Ein perfektes gegenseitiges Alibi.  ¤

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15.1.21

 

Chris Cuomo: Dies ist das letzte Wochenende, an dem wir uns fragen, was für ein Chaos Donald jetzt wieder anrichtet. Nochmal zur glücklichen Rettung von Mike Pence vor Donalds Mob am 6.1. Und zu der Ausrede der Trumpnazis, die nun Donald gefährdet: sie sagen: Trump hat mich hergeschickt. Der Präsident hat uns ins Capitol eingeladen.  ¤

Don Lemon: Endlich: die letzte Woche der Trump-Regierung. Ein Präsident, der so würdelos abtritt wie sich niemand das vorgestellt hat. Eine tödliche Pandemie, ein tödlicher Putschversuch, ein zweites Impeachment, eine Zustimmungsrate von 29 %, Gerüchte über Bankrott, Gerichtsverfahren. Seine Banken wollen ihn nicht mehr als Kunden, seine Nachbarn in Mar-a-Lago wollen ihn weghaben, der Golfverband will nichts mehr mit ihm zu tun haben, ein Nazi rät ihm, das Kriegsrecht auszurufen. Das ganze Land hat mit dem Schaden zu schaffen, den dieser Präsident angerichtet hat, und wird das noch jahrelang tun. - Nochmal ein Zusammenschnitt der Hetzreden von Donald und seinen Leuten bei der Kundgebung am 6.1. - Erste Entschuldigungen von Trumpisten. Senator Lankford entschuldigt sich bei seinen schwarzen Wählern, die er beleidigt hat, indem er das Wahlergebnis infrage gestellt hatte. Eine rechte Webseite entschuldigt sich für ihre Lügenmärchen über die Softwarefirma Dominion - nachdem sie wegen Verleumdung verklagt wurde. Und immernoch glauben 74 Millionen Leute diese Lügen und sind wütend. - Neues Video aus dem Capitol. Über heldenhafte Polizisten und solche, die sich mit den Nazis verbrüdert haben.  ¤¤

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15.1.21

 

 

Anderson Cooper: "Sorry seems to be the hardest word" - Die Leute, die - von Donald aufgehetzt - Mike Pence umbringen wollten, waren am 6.1. nur 30 Meter von ihm entfernt. Nur weil ein Polizist sie geistesgegenwärtig in eine andere Richtung lenkte, konnte Pence sich in Sicherheit bringen. Bis heute hat Donald sich für seine Hetze nicht entschuldigt und nicht zugegeben, daß die Geschichten vom "Wahlbetrug" einfach nur erlogen waren. Kommentar mit diversen O-Tönen.  ¤

Infos von Jim Acosta und Dana Bash über Donalds Pläne für den 20.1. und seine Überlegung, das Kriegsrecht auszurufen.

Gespräch darüber mit Tony Schwartz. Donald ist nicht fähig, das Ausmaß seiner Niederlage zu begreifen. Seit er von Twitter gesperrt wurde, existiert er praktisch nicht mehr. Das dürfte jetzt sein größter Wunsch sein: irgendwie wieder zu seinen Nazifans sprechen zu können.  ¤

In Mar-a-Lago wird Donald auch Schwierigkeiten haben. Laut Bauvertrag darf er in seinem Club nur höchstens dreimal im Jahr für jeweils eine Woche wohnen.

Gespräch mit Prof. Laurence Tribe über das Impeachment. Dieses hat auch nach Ende der Amtszeit Sinn. Die Verfassung nennt ausdrücklich als ein mögliches Ziel eines Impeachments, jemanden von weiteren Ämtern auszuschließen. Das wurde auch bereits mehrfach angewendet, bei einem korrupten Kriegsminister auch noch lange nach dessen Rücktritt. Dafür würde sogar eine einfache Mehrheit im Senat ausreichen. Ansonsten: das Anstacheln eine Mobs fällt nicht unter die Redefreiheit - auch nicht in den USA.  ¤

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zus.30

 

 

 

15.1.21

 

 

 

 

 

"Melania Trump - Dieses obskure Objekt der Macht" - Film von Laurence Haȉm über die Frau an Donalds Seite.

Text von arte: "Ist Melania Trump nur Objekt der Begierde und Spielball des mächtigen Ehemanns, Donald Trump? Oder ist es gar sie, die ein perfektes Spiel auf der Bühne der Mächtigen spielt? Von ihrer Kindheit in Slowenien bis in den goldenen Käfig des Weißen Hauses bietet dieses erst kürzlich gedrehte Porträt einen spannenden Blick auf die First Lady der USA, Ikone des konservativen Amerikas.
Innerhalb von wenigen Jahren ist es ihr gelungen, zur Vorzeigefrau des „Trumpismus“ zu werden: Melania Trump. Schönheitswahn, Mode, Macht und Geld – dieses Porträt bietet einen neuen Blick auf die Frau an Donald Trumps Seite. Was ist über sie bekannt? Und warum hat sie eine so große weibliche Anhängerschaft?
Melania wuchs in einer kleinen Industriestadt in Slowenien auf. Bereits im Alter von sieben Jahren schickt ihr Vater sie zu Modelwettbewerben. Auch heute träumen junge Mädchen in Slowenien von einer Karriere à la Melania. Ihre Schönheit ist für sie ihr Kapital und der Türöffner, um Slowenien den Rücken zu kehren. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium zieht die 26-jährige Melania nach New York, nachdem sie Slowenien über Nacht verlassen hatte und drei Jahre verschwunden war. Für eine Supermodel-Karriere ist sie nun bereits zu alt. Doch dank der Begegnung mit einem nahezu doppelt so alten, wohlhabenden Bauunternehmer in einem Varieté-Theater von Manhattan stellt sich der langersehnte Erfolg ein. Donald Trump beschafft seiner künftigen Ehefrau ein Arbeitsvisum und verhilft ihr auf die Titelseiten der Magazine. Als er 2015 seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl verkündet, kommt Melania eine wichtige Rolle im Kampf um weibliche Stimmen zu. Doch als sie 2016 nach dem Plagiat einer Rede von Michelle Obama zur Zielscheibe der Medien wird, zieht sie sich von der politischen Bühne zurück und engagiert sich für wohltätige Zwecke.
Die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm geht in der Dokumentation dem Mysterium Melania Trump nach. Hat sie Einfluss auf Donald Trumps politische Entscheidungen, ist sie aktiver, als es den Anschein hat? Zu Wort kommen unter anderem Melanias Freund, der Modefotograf Alé de Basseville, einige der vielen sogenannten Meladias, die sich in die Hände der besten Schönheitschirurgen begeben, um Melania zu ähneln, sowie Mitglieder von „Women for Trump“. Wie Melania tragen sie High Heels, figurbetonte Kleider, sind für eine starke Rolle der Familie und die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Sie stehen für einen neuen konservativen Feminismus. Neben den „Trumpettes“, einem Frauenclub, der Trumps Politik mit sehr viel Geld unterstützt, spricht auch die Republikanerin Christina Hagan über ihre politischen Visionen und ihre Kandidatur für den US-Kongress. Sie wird von der Waffenlobby National Rifle Association unterstützt."

arte

 

 

 

 

 

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16.1.21

Schon seit Donalds Amtsantritt hat Victor Blackwell die Zahl von dessen Lügen immer wieder mit einem schönen Bild veranschaulicht, mit Gläsern voller Kaugummikugeln. In jedem Glas knapp 500 Kugeln, zuletzt 67 volle Gläser. Nach der akribischen Zählung der "Washington Post" kommt Donald inzwischen auf mehr als 30.000 Lügen und Falschbehauptungen. In den letzten Monaten hat er das Tempo nochmal stark erhöht, auf über 50 Lügen pro Tag. Nochmal einige O-Töne von Donalds absurdesten Lügen, Gespräch mit Glenn Kessler (WaPo).  ¤

Hier ein Link zu dem Beitrag auf Twitter.

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16.1.21

"Trump-free Twitter: The debate over deplatforming" - Beitrag im "Listening Post" über die Abschaltung von Trumps Twitter-Account kurz vor dem Ende seiner Amtszeit. Bei anderen mächtigen Rechtspopulisten trauen die Tech-Unternehmen sich das noch nicht, z.B. beim indischen Regierungschef Modi, der auf Facebook ungehindert seine Anhänger gegen die muslimische Minderheit aufhetzt.

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17.1.21

Fareed Zakaria ("GPS") spricht mit dem Historiker Prof. Timothy Snyder (Autor von On Tyranny") darüber, wie Lügen in der Politik in den Faschismus führen. Das wirklich und langfristig Gefährliche war nicht die Erstürmung des Capitol, sondern die "Große Lüge" vom Wahlbetrug, die dazu führte.  ¤

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17.1.21

Das Trump-Regime macht weiterhin keine Anstalten für eine geregelte Übergabe der Amtsgeschäfte an die Nachfolgeregierung. Stattdessen werden offenbar gerade haufenweise Akten abtransportiert oder direkt vernichtet. Ohnehin wurden die Akten nur sehr unregelmäßig geführt, die Kommunikation lief weitgehend über inoffizielle Kanäle wie Whatsapp. Gespräch darüber mit Prof. Richard Immerman (Historiker und Ex-Geheimdienstler).  ¤

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17.1.21

Infos von Jeremy Diamond über Donalds Pläne, in seinem letzten Tag im Amt über 100 Leute zu begnadigen. Es gibt einige Hinweise, daß er auch daraus ein Geschäft macht und für eine Begnadigung Zigtausende Dollar verlangt.

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18.1.21

Auch zwei Tage vor dem Ende seiner Amtszeit redet Donald - allein im Weißen Haus - weiter davon, er habe die Wahl gewonnen. Seine Freunde verbreiten das Märchen, er habe den Sturm aufs Capitol gar nicht anheizen können, weil dieser ja schon lange geplant war. Auch Lindsay Graham erzählt das (OT). Erin Burnett stellt O-Töne gegenüber, einerseits Donald in seiner Rede am 6.1., andererseits die Trumpnazis im Capitol, die wörtlich seine Lügen und seine Hetze nachbeten. "We are listening to Trump." Wie Papageien, nur dümmer. (Sehr schön zusammengeschnitten.)  ¤¤

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18.1.21

Christiane Amanpour spricht mit Mary Trump und Andrea Bernstein (Autorin von "American Oligarchs"). Der Grund für die Ereignisse der letzten Wochen ist Donalds Unfähigkeit, seine Wahlniederlage anzuerkennen. Er ist zunehmend verzweifelt, er muß so schnell wie möglich eingegrenzt und irrelevant gemacht werden. Er ist sein eigener Papagei. Bernstein: sein Problem ist, daß seine Geschäftspartner nicht seine politische Basis sind. Sie haben praktisch alle verstanden, was letzte Woche passiert ist, und verlassen ihn. Sein Lügen-Geschäft (Pyramidenspiel) funktioniert nicht mehr. Mary über ihre eigene Klage gegen Donald, der sie um einige zig Millionen aus dem Erbe ihres Vaters betrogen hat. "Für Donald und seine Geschwister war Betrug nicht nur ein Familiengeschäft sondern ihr Way of life." Das Hauptproblem der USA ist der Rassismus, der auch das Militär und die Polizei infiltriert hat. Dieses Virus muß eingegrenzt werden. Ohne den Rassismus wäre Donald nicht passiert und der 6.1. wäre nicht passiert.  ¤

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18.1.21

Anderson Cooper: "Many calls ... many meetings" - Das Weiße Haus hat bekanntgegeben, was Donald an seinem vorletzten Tag so tut: "He works from early in the morning until late in the evening and he makes many calls and has many meetings." Selbst diese lächerliche Beschreibung ist eine Lüge. Er kümmert sich nicht um die Pandemie, sondern nur um seine Große Lüge, er habe die Wahl gewonnen.  ¤

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18.1.21

 

 

 

Chris Cuomo: "Die Dunkelheit kann nur durch das Licht der Wahrheit verschwinden." In 39 Stunden endet Trumps Präsidentschaft in Schande. Nochmal die schlimmen Bilder und Töne aus dem Capitol. Und Erinnerung an Worte von MLK (der vor 92 Jahren geboren wurde). "We need leaders not in love with money but justice. Not about publicity but humanity." Heute haben wir einen Präsidenten, der mit den Rassisten kuschelt und sagt, daß er sie liebt. Viele in seiner Partei haben das ignoriert und so gefördert. Jetzt brüsten sie sich mit Zitaten von MLK. OT von Lindsay Graham, der zugleich sagt, Trump wolle "die Nation heilen". Was stimmt nicht mit dem Kerl?  ¤

Don Lemon: "Trumps spalterische Präsidentschaft geht zu Ende, und wir erinnern an das Leben und Werk von Martin Luther King" - Donald hat angeblich ein Video gemacht, indem er sich nochmal mit all seinen tollen Erfolgen brüstet. All diese Republikaner, die Donald unterstützt haben, glauben, wir würden das vergessen, wenn sie schöne Zitate von MLK posten (Screenshots). Um zu sehen, wofür er wirklich stand, lieber einige Zitate von ihm selbst (...) "So the question is not whether we will be extremists but what kind of extremists will we be. Will we be extremists for hate or for love? Will we be extremists for the preservation of injustice or for the extension of justice?" Wir wissen, was für eine Art Extremist Dr. King war, und was für eine Art Extremist Donald Trump ist. Er hat den Rassismus benutzt, um das Land zu spalten (nochmal ein paar O-Töne). Das war das Gegenteil von dem, wofür Dr. King stand. O-Töne von Präsident Obama am Ende seiner Amtszeit. Was für ein Kontrast! Ausschnitt aus einem Video von Melania von heute. Sie redet von Freundlichkeit, von Werten und Integrität. Freundlichkeit? Von einer Frau, die die Flucht ergreift statt den neuen Bewohnerin das Haus zu zeigen? Die selber die "Birther"-Legende über Obama unterstützt hat (OT)?   ¤

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19.1.21

Chris Cuomo: Morgen um 12 Uhr Mittags übernimmt Joe Biden das Ruder während der schwersten See, die wir je hatten. Heute, an Donalds letztem Tag, hat die Zahl der Corona-Toten in den USA die 400.000 überschritten. Heute vor vier Jahren hatte Donald angekündigt, den Blutzoll zu beenden ("This american carnage stops right here and stops right now", OT). Erreicht hat er das Gegenteil, mit dem Blutbad der Pandemie und mit dem Blutbad des Rassismus. Jetzt liegt es an Biden und Harris das Blutbad wieder zu beenden. Cuomo spricht über die Bedeutung der US-Flagge und sagt, daß er besorgt ist um die Zukunft des Landes, wegen eines Mangels an Gemeinsinn, den er so noch nie gesehen hat.  ¤

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19.1.21

Bei arte ein Bericht über den Amtswechsel und ein Rückblick auf vier Jahre Donald im Weißen Haus. Vier Jahre Kontroversen, Lügen, "alternative Fakten", Beleidigungen, Grenzüberschreitungen. 

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19.1.21

 

Donald hat bei YT ein "Abschiedsvideo" veröffentlicht. Ohne Publikum, keine Reporter, keine Fragen. Den Text hat er offensichtlich nicht selbst geschrieben, alles vom Prompter abgelesen. Die Aufnahme wurde geschnitten. Donald prahlt nochmal mit seinen grandiosen politischen Erfolgen und redet darüber, wie stolz er ist auf seinen großartigen Kampf für Amerika. Nicht fehlen darf auch der Stolz darauf, einen der wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Terror ermordet zu haben - er nennt ihn "the world's top terrorist", und liest dessen Namen immernoch falsch ab. Auch sonst etliche Lügen und Verdrehungen, wie immer. Am Ende droht er, seine "Bewegung" habe gerade erst begonnen, "the best is yet to come." Er spricht zweimal von der nachfolgenden Regierung, die morgen vereidigt wird, nennt aber seinen Nachfolger nicht mit Namen.

Bei AJE ein Ausschnitt und eine kommentierte Zusammenfassung von Patty Culhane, die auf etliche von Donalds Lügen hinweist. - Auch bei CNN und anderen Sendern nur kurze Ausschnitte.

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19.1.21

Anderson Cooper spricht mit Mary Trump. Dies ist der schlimmste Tag seines Lebens. Er wird weiter tun was er kann, um das Narrativ zu ändern, aber ab 12 Uhr hat er nicht mehr die Macht und den Schutz des Amtes, und er weiß das. Er hat viele Gründe, alarmiert zu sein, und er hat keine guten Berater, er weiß nicht, wohin er sich wenden soll. Sein Leben in Florida wird ziemlich hart für ihn. Keine Medien, kein Twitter, keine Freunde, jede Menge juristischer Ärger. Und da ist nur der Barkeeper, dem er ständig erzählen kann, wie er die Wahl gewonnen hat. Er hat offenbar nicht vorher begriffen, daß er mit dem Sturm seiner Fans aufs Capitol den Bogen überspannt. Die Reaktionen scheinen einen gewissen Eindruck auf ihn gehabt haben.  ¤

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19.1.21

 

 

Don Lemon: "It's been a long time coming, but I know the change is going to come." Noch 14 Stunden, dann ist diese Präsidentschaft endlich vorbei. (Ausschnitte aus Donalds heutigem Video.) Nochmal das Desinfektionsmittel-Video. Ich habe das so oft abgespielt und jedesmal mußte ich aufpassen, nicht laut loszulachen, weil es so dumm und lächerlich ist. Dabei ist das gar nicht witzig. In der Zukunft wird man sich das ansehen und sich fragen, ob das wirklich passiert ist. Es ist nun vorbei mit dem Hätscheln der übelsten Elemente unserer Gesellschaft. "Very fine people, on both sides!" (OT) Nazis, Rassisten, Antisemiten: nette Leute? Das ist nun vorbei. Dagegen das Impeachment, das ist noch nicht vorbei. Nochmal die O-Töne, wie Donald die Nazimeute gegen das Parlament aufgehetzt hat. Und von seinem Drohanruf bei Raffensperger.
"Can you imagine that? The boldness, how brazen, how entitled? 'I just need this, get it for me. You know how to do it.' - Nope, not going to happen, people didn't want to go to jail because they had to follow the law. Even though you thought you were above it, but you're not above the electoral process. He needed a lot more than that in the end, and this is the end and it didn't work. Democracy held. It's an internal disgrace, an internal disgrace that the president's efforts got as far as it really did. He had so many enablers, and we're going to remember them in the days and the years ahead, we're going to remember. We will remember. But all of it, the racism, the thuggishness, the crudeness, the lying, the constant and needless chaos, the love affairs with dictators, the incompetence in the face of crisis, the endless creation of more crisis, the attacks on democracy that brought America to the brink of disaster and brought death to the steps of the capitol itself. And all of that will be over tomorrow."  (Auszug aus dem Transkript, ist mir zu viel zum Übersetzen, und es ist wichtig)  ¤¤

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19.1.21

Am Abend seines letzten Amtstages hat Donald wie erwartet 143 Gnadenerlasse unterzeichnet, genauer 73 vollständige Begnadigungen und 70 mal Straferlass. Betroffen ist u.a. sein früherer Berater, der Faschist Steve Bannon, der wegen Betrugs verurteilt wurde, ebenso andere politische Verbündete. Nicht begnadigt hat er hingegen Julian Assange. Und offenbar hat man ihm die Idee ausgeredet, sich selbst zu begnadigen. Infos von Joe Johns, Erläuterungen von Chris Cuomo, Einschätzungen von John Dean und Norm Eisen. Donald benutzt das Begnadigungsrecht als Geben und Nehmen ("Quid pro Quo"), er belohnt damit treue Vasallen und erwartet im Gegenzug Schweigen. Das stinkt gewaltig. Interessant: er kann noch weitere Begnadigungen erteilen, ohne diese gleich zu veröffentlichen, z.B. eben doch für sich und seine Kinder.

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20.1.21

 

 

Donald hat an Bidens Amtseinführung nicht teilgenommen, als erster Amtsvorgänger seit einigen hundert Jahren. Er hat seinem Nachfolger nicht gratuliert. Immerhin hat er es nicht gewagt, gleichzeitig seine eigene Show abzuziehen, sondern ist drei Stunden vorher mit Melania zum Hubschrauber gegangen. Auf der Andrews Airbase hat er seine letzte Rede als "Präsident" vor einigen hundert Fans gehalten und sich mit Militärkapelle und 21 Kanonenschüssen verabschieden lassen (von denen leider keiner getroffen hat). Dann Abflug mit dem gesamten Familienclan, zum letzten Mal in der "Airforce One" nach Florida.

Der Abgang aus dem Weißen Haus und Donalds Rede auf dem Flugplatz live am Stück bei der BBC, verbunden mit einem Gespräch mit Mary Trump. Dieses leider NNA)*.  - Donalds Rede diesmal frei, ohne Prompter, Kindergebrabbel, jeder Satz wird dreimal wiederholt.  Inhaltlich der gleiche Senf wie immer, Dank an seinen Clan, fantastic Job usw., wir haben viel erreicht, bla bla, ich bin so populär, wir haben so viel erreicht, das großartigste Land der Welt, usw. Er prahlt damit, daß er 75 Millionen Stimmen bekommen hat, und gibt immer noch nicht zu, daß er die Wahl trotzdem verloren hat. Er wünscht der neuen Regierung viel Erfolg, nennt aber Joe Biden immer noch nicht beim Namen. Am Ende: "Good bye, we love you, we will be back in some form."   ¤

Die Rede wurde auch bei CNN live übertragen. Hier ist auch der Sound während des Abflugs zu hören: der Idiot läßt nach "YMCA" allen Ernstes "My Way" von Frank Sinatra abspielen.

 

 

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20.1.21

Im heute-journal ein Rückblick auf Donalds Amtszeit von Benjamin Daniel, und Marietta Slomka spricht mit Ex-FBI-Chef James Comey.  (NNA)*  ¤

In den "Tagesthemen" ein Kommentar von Stefan Niemann. (siehe oben)  ¤

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20.1.21

"Donald First - Trumps Angriff auf Amerika" - Film von Johannes Hano.  (Leider NNA)* (Unbedingt noch ansehen!)  ¤¤

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24.1.21

Donalds Corona-Expertin Dr. Birx hat in einem Interview erklärt, daß irgendjemand in Donalds Team den "Präsidenten" mit eigenen Grafiken und Statistiken zur Coronalage versorgt hat, die mit den wissenschaftlichen Daten nichts zu tun hatten. Gespräch darüber mit Dr. Jonathan Reiner: Die US-Öffentlichkeit wurde monatelang wissentlich belogen, das hat Trump auch gegenüber Woodward bereits zugegeben. Dr. Birx hat die ganze Zeit gewußt, daß Donalds Gerede Müll ist, aber sie hat dazu geschwiegen. Das macht sie zur Komplizin. Im Gegensatz zu Dr. Fauci, der immer wieder offen die Wahrheit ausgesprochen hat und deshalb lange Zeit kaltgestellt wurde (und von Donald öffentlich als "Idiot" beschimpft wurde).

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24.1.21

Bericht von Johannes Hano über die Gerichtsverfahren, die demnächst auf Donald zukommen, wegen Betrug, Steuerhinterziehung, Vergewaltigung, und wegen der versuchten Wahlbeeinflussung in Georgia.

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25.1.21

Don Lemon: Zum vierten Mal in der US-Geschichte ist heute ein Absetzungsverfahren gegen einen (in diesem Fall ehemaligen) Präsidenten im Senat eingebracht worden. Dort im Senat wird nun u.a. ein Video untersucht, das die direkte Reaktion von Trumps Anhängern auf seine Rede am 6.1. zeigt. Er ruft: "We are going to walk down to the Capitol", und seine Leute: "Storm the Capitol!", "Invade the Capitol building!" "Take the Capitol!" Einige Republikaner weigern sich, Trump zur Verantwortung zu ziehen. O-Töne von McCarthy und Rubio. Rubio meint, mit dem Impeachment würde nur Öl ins Feuer gegossen. Lemon: das Feuer in diesem Land bekämpfen wir, indem wir den Präsidenten zur Verantwortung ziehen für das, was er gesagt hat. Der Abgeordnete Josh Hawley (der den Mob im Capitol salutierend begrüßt hatte und immer noch an Donalds Großer Lüge festhält) beschwert sich, er würde mundtot gemacht. Er sagt das im TV (Fox), auf Twitter, in der auflagenstarken "New York Post". Er beschwert sich über "Cancel Culture". Das ist nicht "Cancel Culture", das ist "Konsequenzen". Du kannst in diesem Land sagen und tun was du willst, aber du mußt die Konsequenzen tragen.  ¤

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26.1.21

 

 

Chris Cuomo: Die 100 Senatoren sind als Juroren für das Impeachment vereidigt worden. Anschließend haben 45 der 50 Republikaner gegen die Aufnahme des Impeachmentverfahrens gestimmt, und damit gleich ihren Eid gebrochen. Auch McConnell ist schon wieder umgefallen. Kommentar mit diversen O-Tönen. Auch zu dem neuen Verschwörungsmärchen, die Demokraten hätten den Sturm aufs Capitol organisiert, um Trump zu diskreditieren. Und zu den Mordaufrufen der Abgeordneten Marjorie Taylor Greene.  ¤

Don Lemon: 45 Senatoren stellen den Schutz des ehemaligen Präsidenten über den Schutz der Verfassung. Rand Paul wirft den Demokraten vor (OT), sie würden das Land in die Gosse des Streits und Hasses ("ranker and vitriol" - Übersetzung unklar) ziehen. Genau dorthin hat uns der frühere Präsident gebracht. - Weitere O-Töne von Leuten, die Trump möglich gemacht haben und ihn und seine Große Lüge immer noch schützen wollen, Nikki Haley, Marco Rubio. Neue absurde Lügen. Das ist alles, was ihnen bleibt: Lügen. - Präsident Biden hat heute eine Reihe von Maßnahmen für "Rassengleichheit" und gegen den systemischen Rassismus verkündet. Endlich bekommen "Rassen"-themen Priorität. Wir haben einen langen Weg vor uns, Jahrhunderte des Rassismus ungeschehen zu machen, und ebenso vier Jahre, in denen die falschen Themen Priorität hatten, die falschen Leute - Rassisten, Nazis, Antisemiten - und die Ignoranz.  ¤

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2.2.21

Don Lemon spricht mit Mary Trump. Donald will als Verteidigung gegen das Impeachment seine Lüge vom "Wahlbetrug" wiederholen. Es wäre ein Desaster für das Land, wenn er für seinen blutigen Umsturzversuch nicht zur Rechenschaft gezogen würde.

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3.2.21

Don Lemon: "The Moment of truth for the GOP - or will it be the QOP?" Die QAnon-Old-Party. Ist es das, was sie sein wollen? Irrelevante, rassistische, verrückte Verschwörer? Die Republikaner im Kongress haben heute abgestimmt, ob sie Liz Cheney als Nr.3 der Fraktion absetzen, weil sie dem Impeachment gegen Donald zugestimmt hat. Morgen stimmen sie über Marjorie Taylor Greene ab. Liz Cheney hat heute überlebt, aber Greene bekam stehende Ovationen. Sie ist die lebende Verkörperung dessen, was am 6.1. passiert ist. Sie tut so, als würde sie sich von ihren irren Behauptungen distanzieren. Lemon erinnert nochmal an diese Kommentare, diverse O-Töne. Die Qpublikaner wollen, daß sich Cheney dafür entschuldigt, daß sie die Wahrheit gesagt hat, aber sie wollen nicht, daß Greene sich fürs Lügen entschuldigen muß. Gerade heute macht sie weiter und verbreitet Lügen über die Demokraten. Und die rechten Medien versuchen davon abzulenken mit albernen Angriffen gegen Ilhan Omar (OT von "Fox News").   ¤

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4.2.21

 

 

 

Don Lemon: Der Kongress hat Marjorie Taylor Greene aus den Ausschüssen abgesetzt. Aber nur 11 Republikaner sind gegen sie aufgestanden, für die Wahrheit und gegen ihre giftigen, gefährlichen Lügen. 199 haben sie unterstützt, auch nachdem sie sich geweigert hat, Verantwortung für ihre Worte zu übernehmen. Es wird immer schlimmer, Lügen auf Lügen auf Lügen. Sie glauben, ihr seid alle blöd. MTG hat heute versucht, ihre eigene Geschichte umzuschreiben. (Nochmal die O-Töne von heute). Die 199 haben gestimmt für eine Rassistin, Antisemitin, Islamhasserin, die dazu aufgerufen hat, demokratische Politiker zu ermorden. (Nochmal die ganze Sammlung der Hetz-O-Töne von MTG). Die Republikaner kommen immer wieder zum Moment der Wahrheit und erweisen sich jedesmal als Feiglinge, die sich weigern, zur Wahrheit zu stehen und die Lügen zurückzuweisen. Das hat nicht erst mit MTG begonnen. Das kommt, wenn man einem rassistischen Lügner wie Trump hinterherrennt. Nochmal einige O-Töne von Donald, und ein sehr deutlicher Kommentar von Senator Ben Sasse (Republikaner, OT):
"It happened because the president lied to you. He lied about the election results for 60 days. Despite losing 60 straight court challenges, many of them handed down by wonderful Trump-appointed judges. He lied by saying that the vice president could just violate his constitutional oath and declare a new winner. That wasn't true. He then riled a mob that attacked the capitol, many chanting 'hang Pence'. If that president were a Democrat, we both know how you would respond. But because he had Republican behind his name, you're defending him. Conspiracy theories aren't conservative."  
-
Dann noch der schöne Fakt, daß die Wahlmaschinenfirma Smartmatic "Fox News" wegen deren Lügenberichten auf eine Entschädigung von 2,7 Milliarden Dollar verklagt hat.  
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4.2.21

Anderson Cooper spricht mit Prof. Laurence Tribe. Donald hat es abgelehnt, selbst beim Impeachmentverfahren unter Eid auszusagen. Zugleich behauptet er immer noch, er habe die Wahl gewonnen. Für viele seine Anhänger ist er immer noch der wahre Präsident. Wenn er seine Position im Verfahren nicht vertreten will, schießt er sich selbst in den Fuß.

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5.2.21

Chris Cuomo: Präsident Biden ist dagegen, daß Donald noch die Geheimdienst-Briefings erhält - wegen seines unberechenbaren Verhaltens, nicht nur im Zusammenhang mit dem Putschversuch. Man müsse befürchten, daß er versehentlich etwas ausplaudert. Cuomo ergänzt: natürlich muß man befürchten, daß Donald Staatsgeheimnisse an die Russen ausplaudert, so wie er das zuvor getan hat. - Trump liegt nun hinter uns, aber er ist nicht allein das Problem. Das sehen wir nun in der neuen "GOP-Q", die lieber eine lügende Verrückte namens Marjorie Taylor Greene unterstützt als die Wahrheit. Gestern hat Greene noch um "Vergebung" gebeten, heute macht sie sich über alle lustig, die ihr im Kongress Kontra gegeben haben. Sie weiß selbst, daß sie eine Verrückte ist ("a kook"). Weitere O-Töne von ihr von heute. Warum das so wichtig ist? Weil es eine Metapher darstellt für den Wahnsinn mitten unter uns.  ¤ 

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5.2.21

 

Don Lemon: Präsident Biden meint, sein Vorgänger solle keine Geheimdienst-Briefings bekommen. Auch Lemon erinnert mit O-Tönen daran, wie Donald schon früher Geheimnisse an die Russen ausgeplaudert hat. - Während Amerika vorwärts geht, steckt die Q-Trumplikanische Partei im Sumpf der Verschwörungstheorien fest. Laut Zeugenaussagen tobt Donald vor Wut , weil die Republikaner Liz Cheney nicht abgesetzt haben. Jemand hat gesagt, die Republikaner sollten sich entscheiden, ob sie eine republikanische Partei sein wollen oder die QAnon-Partei. Ich denke, diese Entscheidung ist schon gefallen. Die Partei Lincolns hat ihre Seele verkauft. Nun spielt Marjorie Taylor Greene weiter nach Donalds Drehbuch. Heute das Kapitel: Du darfst dich niemals entschuldigen. OT von heute: eine CNN-Reporterin fragt sie, ob sie sich dafür entschuldige, daß sie zum Mord an Nancy Pelosi aufgerufen hat? Sie: ihr habt meine Rede gestern gehört. Ihr, die Medien, müßt euch bei Präsident Trump entschuldigen. Auch das ist aus Trumps Drehbuch: wenn du die Medien beschuldigst, gewinnst du. Weitere O-Töne von Matt Gaetz und Tucker Carlson. Der absolute Irrsinn, die absolute Heuchelei.  ¤¤ 

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5.2.21

Chris Cuomo spricht mit Prof. Jason Stanley (Autor von "How Fascism works") über ein Propaganda-Video von Trump, das bei dessen Hetzkundgebung vor dem Sturm aufs Capitol gezeigt wurde. Das Video benutzt eindeutig antisemitische Symbolik, und das ist kein Zufall. Wir sehen hier faschistische Propaganda. Stanley deutet die Symbole und weist auf Zeichen hin, die der unbedarfte Zuschauer vielleicht nicht erkennt, aber spürt.  ¤¤ 

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5.2.21

Am 18.12.20 hat sich Donald mehrere Stunden mit einer Gruppe von Verschwörern getroffen, die geisteskranke Anwältin Sidney Powell, der verurteilte Verbrecher Michael Flynn, Patrick Byrne, die Anwältin Emily Newman und Rudy Giuliani. Sie haben da im Oval Office darüber diskutiert, wie Trump noch die Wahl kippen könnte: das Kriegsrecht ausrufen, Wahlgeräte und Wahlzettel beschlagnahmen, die Wahl nochmal abhalten, etc. Don Lemon spricht darüber mit Jonathan Swan (von Axios), der die Story veröffentlicht hat ("Inside the craziest meeting of the Trump presidency") Es ist nicht klar, ob Donald den Unsinn wirklich geglaubt hat, aber diese Leute haben das gesagt, was er gerne hören wollte: daß er die Wahl doch noch gewinnen kann.  ¤¤ 

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8.2.21

Don Lemon: Der Vorabend des zweiten Amtsenthebungsverfahrens gegen den früheren Präsidenten. Gerade einen Monat nachdem seine Anhänger das Capitol gestürmt haben, nachdem er sie aufgefordert hat: "fight like hell!" Das Verfahren findet statt am Ort des Verbrechens. Trumps Anwälte argumentieren, seine Worte seien nicht als Aufruf zur Gewalt gemeint gewesen. Videos belegen aber, daß seine Anhänger es genau so verstanden haben. Nochmal ausführliche O-Töne davon. Donald hat allein 20 mal das Wort "fight" benutzt. Die Masse hat die Botschaft eindeutig verstanden. Ein damaliger Mitarbeiter hat erzählt, daß Donald es genossen hat, als er die Bilder von der gewaltsamen Erstürmung des Capitols im TV sah. Das einzige, was ihn besorgt hat, war, daß die anderen Leute im Weißen Haus nicht so begeistert davon waren (laut Aussage von Senator Ben Sasse, OT). Senator Ron Johnson behauptet, das ganze Impeachment solle nur davon ablenken, daß in Wahrheit die Demokraten hinter der Gewalt stecken (OT). Deshalb ist das Verfahren so wichtig, um all diese Lügen zu zerschlagen, beginnend mit der Großen Lüge vom "Wahlbetrug". Lügen des Ex-Präsidenten und Lügen von denen, die ihn unterstützen. Zitate aus einem Artikel des Abgeordneten Adam Kinzinger, Titel: "Convincing Trump is necessary to save America".   ¤

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9.2.21

Im US-Senat beginnt das Impeachmentverfahren gegen Ex-Präsident Trump. Zunächst muß abgestimmt werden, ob das Verfahren überhaupt verfassungsgemäß ist. Trumps Anwälte argumentieren, ein Impeachment könne es nur gegen einen amtierenden Präsidenten geben. Sie tragen dafür in ihren Vorträgen ein paar durchaus sinnvolle, vor allem aber sehr spitzfindige historische Gründe vor. Sie gehen nicht auf das wichtigste Argument ein, das der Klageführer der Demokraten, Jamie Raskin, zuvor angebracht hatte: wenn es so wäre, dann könnte ein Präsident fast vier Jahre lang impeacht werden, hätte aber im letzten Monat seiner Amtszeit freie Bahn, zu tun was er will. 

Die stundenlange Prozedur wurde bei CNN, AJE und BBC live übertragen. Aufbewahrt habe ich davon nur den sehr überzeugenden Vortrag von Jamie Reskin, u.a. über die "January Exception", sowie mittendrin ein 13-minütiges Video, das nochmal die Gewalt der Trumpnazis am 6.1. zeigt und sie als direkte Folge von Donalds vorhergehender Hetzrede erklärt.  ¤¤

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9.2.21

Bei der Abstimmung haben sich immerhin sechs Republikaner überzeugen lassen und stimmen dafür, daß das Verfahren verfassungsgemäß ist. Weil dafür eine einfache Mehrheit reichte, geht der Prozeß morgen weiter.  - Berichte von Alan Fisher (AJE), Britta Jäger (ZDF) und Kerstin Klein (ARD), Einschätzungen von Elmar Theveßen im "heute-journal update".

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9.2.21

Chris Cuomo: (NNA)*  ¤¤

Don Lemon: (NNA)*  ¤¤

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10.2.21

Der zweite Tag des zweiten Impeachmentverfahrens gegen Donald Trump im US-Senat. Die Vertreter der Anklage tragen ausführlich ihre Argumente vor, mit zahlreichen Bild- und Videodokumenten, einige davon bisher unbekannt. Eine sehr dichte Beweisführung belegt, daß Donald mit seinen Hetzreden am 6.1., aber auch schon davor mit seiner Großen Lüge vom Wahlbetrug und seiner lange angekündigten Weigerung, das Wahlergebnis anzuerkennen, seine Anhänger zu dem gewaltsamen Umsturzversuch und zur Erstürmung des Capitols angestiftet hat. Eine erste Zusammenfassung von Alan Fischer.

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10.2.21

Die etwa fünf Stunden des Verfahrens im Senat wurden wieder bei CNN, AJE und BBC live übertragen. Aufgehoben habe ich die drei wohl wichtigsten Beiträge, alle von Abgeordneten der Demokraten:

1. Joaquin Castro über die Geschichte der "Großen Lüge", mit zahlreichen Zitaten und O-Tönen von Donald, u.a. diverse Tweets, und über die Folgen: bewaffnete Demonstranten, die vor Wahlbüros aufmarschieren und fordern, die Auszählung abzubrechen. Eine lange Liste solcher Vorfälle.   ¤¤

2. und 3. Erst Stacey Plaskett, dann Eric Swalwell über die gewaltsame Erstürmung des Capitols am 6.1. durch Trumps Mob. Eine exakte Chronologie, mit zahlreichen Videos, einige davon bisher unbekannt, einige wirklich erschreckend. Funksprüche von verzweifelten Polizeibeamten.  ¤¤

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10.2.21

Anderson Cooper: Kommentierte Zusammenfassung des Tages mit einigen der Videos.

Chris Cuomo: Das Beinahe-Massaker war vorhersehbar und vorhersagbar. Videos zeigen, wie Vizepräsident Pence den Angreifern knapp entkommen ist. Die wollen ihn aufhängen und zitieren dabei Tweets von Donald, die er noch während des Angriffs gesendet hat. "Trump sent the mob to the Capitol, angry, looking for you. Then, he left you, in Congress, you, Senate jurors, for dead. That is the case that was made today. And it was painfully obvious." Wenn ihr ihn trotz alldem freisprecht, dann zeigt ihr den Leuten, die euch das Leben gerettet haben, einen riesigen Stinkefinger.  ¤

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10.2.21

 

 

Don Lemon: Die Senatoren haben heute gesehen, wieviel Glück sie hatten, daß sie mit dem Leben davongekommen sind. Ein gewalttätiger Mob, aufgehetzt vom früheren Präsidenten, tobte durch den Kongress, auf der Suche nach ihnen. Nochmal die Videos davon, wie mehrere Senatoren und Pence dem Mob nur knapp entkommen sind. Nach all dem, was wir heute nochmal gesehen haben, hat der frühere Präsident bis heute kein Wort der Reue gezeigt. Kein Wort der Entschuldigung für den tödlichen Aufruhr, den er angezettelt hat. Keine Reue für die Toten, keine Reue für das, was er unserer Demokratie angetan hat.

Seine Ermächtiger bei den Republikanern machen immer noch denselben Fehler, die dumme, feige und tödliche falsche Rechnung, die sie seit November machen. Sie nehmen Trumps Drohungen gegen die Schwarzen Wähler nicht ernst, sie glauben, das sei alles nur Rhetorik und politische Taktik. Sie weigern sich, Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen. Sie glauben, das sei ein Spiel, sie müssten keine Opfer bringen, keine Prinzipien einhalten, das würde alles irgendwie vorbeigehen und sie würden irgendwie davonkommen. Bis die Proud Boys zum Capitol kamen, die Konföderierten-Flaggen, die "Camp-Auschwitz"-T-Shirts, die Schlingen und die Galgen, bis Leute getötet wurden und sie beinahe auch. Und jetzt machen sie immer noch genau denselben Fehler und glauben, das sei ein Spiel und würde irgendwie vorbeigehen.  ¤¤

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11.2.21

Zusammenfassende Berichte über den Vortag (10.2.) im Impeachmentverfahren. Bei AJE von Alan Fisher, im ZDF von Britta Jäger und Tom Palluch. Die ARD hat das Thema komplett ignoriert.

A,ht,hj zus.10
          
11.2.21

Der dritte Tag des zweiten Impeachmentverfahrens gegen Donald Trump im US-Senat, live bei CNN. Sieben einzelne Vorträge von Diana DeGette, Jamie Raskin, David Cicilline und Joe Neguse. Es geht u.a. um die lange Geschichte von Trumps Gewaltaufrufen (mit zahlreichen Zitaten und O-Tönen des Donald) und um Äußerungen der Angreifer im Capitol, die sich direkt auf Befehle ihres "Präsidenten" berufen (ebenfalls zahlreiche O-Töne). Am Ende das abschließende Plädoyer von Jamie Raskin. Morgen haben Donalds Verteidiger das Wort. Sie haben angekündigt, sich "so kurz wie möglich" zu fassen.  ¤¤

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(ca.)
                 
11.2.21

Bericht von Alan Fisher über den dritten Tag.

A 4
           
11.2.21

Chris Cuomo: Die Anklage ist fertig. Jetzt ist die Frage, ob die Verteidigung euch überzeugen kann, daß Trump nicht wollte, was geschehen ist. Daß er nicht gesagt hat, was er gesagt hat. Sie werden argumentieren, er habe den Angriff aufs Capitol nicht gewollt. Dann ist die Frage, warum er ihn nicht gestoppt hat. Die Aufgabe der Senatoren ist es nicht, zu bestrafen. Sie sollen verhindern, daß soetwas wieder passieren kann. Drei republikanische Senatoren, die einen Eid geleistet haben, daß sie unabhängig urteilen werden, haben sich heute mit Trumps Verteidigern getroffen und ihnen Tipps für ihre Strategie gegeben. Was würde wohl mit einer echten Jury vor einem echten Gericht in so einem Fall passieren? - In diesem Verfahren geht es nicht nur um Trump, es geht um künftige Präsidenten, und es geht um die Partei, die er offenbar besitzt. Sie sind genauso angeklagt wie er. Z.B. Senator Lindsey Graham, der auf Fox News wilde Verschwörungsmärchen der Nazis verbreitet, nach denen nicht Donald, sondern Nancy Pelosi schuld sei am Sturm auf das Capitol (OT). Man fragt sich, warum sie so sehr an diesem Job hängen, den sie offensichtlich nicht machen wollen.  ¤

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11.2.21

 

 

 

 

 

 

Don Lemon: Die Demokraten haben ihre Anklage vorgetragen. OT von Joe Neguse: "Er hat es befohlen, sie haben es getan. Wir wissen das, weil sie es selbst gesagt haben. Sie haben es während des Angriffs gesagt, daß sie es für ihn tun, weil er es ihnen befohlen hat." Wenn das kein Grund für eine Amtsenthebung ist, was dann? Nochmal die O-Töne, wie Trump seine Meute zum Bürgerkrieg aufgehetzt hat, und wie die Menge dies begierig aufgenommen hat. Sie haben nur auf seinen Befehl gewartet. Erinnerung daran, daß wir das alles schon letztes Jahr erlebt haben, bei der Belagerung des Regierungsgebäudes in Lansing (Michigan), nachdem Trump die Nazis dort aufgehetzt hatte: "Liberate Michigan!". - Wenn es nicht sein Mob war, warum hat er die Leute dann gelobt, als "Patrioten" und "sehr feine Leute"?

O-Töne von Donalds früheren Gewaltaufrufen. Erstaunlich, wenn man das jetzt hört, nachdem er seit ein paar Wochen ruhig ist. Das ist so negativ, so unwürdig. Erstaunlich, das wir das vier Jahre ertragen haben*. Dieses dumme Blabla, diese beiläufige Demagogie, der Hass. Unterhaltung für die Massen - bloß: das war es nicht. Es war Indoktrination, die Pflege des MAGA-Mobs, der dann gewaltsam das Capitol gestürmt hat. - Nachdem diese Leute dort ihren widerlichen Hass auf Schwarze abgelassen hatten, waren es vor allem Schwarze, die im Capitol aufgeräumt haben und den Dreck, die Scherben, das Blut, das Chaos der Nazis wieder wegmachten durften (OT von David Cicilline). Schwarze Beamte haben Senatoren das Leben gerettet. Und dann sitzen diese Senatoren da und tun so, als sei das alles nicht so schlimm.

Etliche Republikaner hatten heute nicht die Geduld, sich die Anklage anzuhören. Diese Leute nennen es gerne "Orwellian", wenn man ihre Lügen, ihre Respektlosigkeit und ihr absurdes Gerede kritisiert, und beklagen sich über "Cancel-Culture". Orwell hat in "1984" das Verhalten dieser Leute sehr genau beschrieben: "The party told you to reject the evidence of your eyes and ears. It was their final most essential command."  ¤¤¤

 * Ich möchte anfügen: erstaunlich ist auch, daß man die vier Jahre, wenn man ihn täglich gehört hat, nicht mehr bemerkt hat, was für eine hässliche, schiefe, weinerliche, klägliche Stimme dieses Stück Scheiße hat. Jetzt erregt es regelrecht Ekel, ihn zu hören. Die Stimme erinnert an die Stimme eines anderen Widerlings - nicht Hitler diesmal: Nero, gespielt von Peter Ustinov. Oder Gollum, für die Jüngeren.

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12.2.21

 

 

 

Der vierte Tag des Impeachmentverfahrens, Donalds Verteidiger haben das Wort. Michael Van der Veen, David Schoen und Bruce Castor erklären, Donalds habe gar nicht zur Gewalt aufgerufen, außerdem sei das alles von der Meinungsfreiheit abgedeckt gewesen und überhaupt würden die Demokraten auch ständig "zum Kampf" auffordern. Reiner Whataboutism. Dazu eine wirklich sehr interessante Auswahl von Videos. Donalds Rede nach dem Naziterror von Charlottesville ("fine people on both sides") bringen sie nochmal ungekürzt, als wenn sie dadurch weniger entlarvend würde. In den Videos von angeblich zur Gewalt aufrufenden Demokraten sieht man fast nur Frauen und Schwarze. Als Präzedenzfall für Donalds Meinungsfreiheit wird ausgerechnet auf den Fall eines KKK-Clanchefs hingewiesen. Das passt ja irgendwie.

Dann die Fragestunde. Die Senatoren können den Anwälten beider Parteien schriftliche Fragen stellen. Bemerkenswert ist, daß Van der Veen (David Schoen hat inzwischen das Feld geräumt, warum ist nicht ganz klar) sich gleich zweimal weigert, die Frage von Senator Sanders zu beantworten, ob er meint, daß Trumps Behauptungen über "Wahlbetrug" eine Lüge waren. (Das ist ja eigentlich DIE entscheidende Frage, um die es hier geht.) Auch Fragen zu Donalds Verhalten nach dem Beginn des Angriffs will er nicht beantworten und behauptet, darüber wisse er nichts, weil die Ankläger so schlechte Ermittlungsarbeit geleistet hätten. An mehreren Stellen lügt er nachweisbar. Grandios der Auftritt von Jamie Raskin, der van der Veens Aussagen zerlegt, rhetorisch und inhaltlich brillant und teilweise sehr witzig . Z.B. zu  dessen Behauptung, Donald habe in seiner Rede am 6.1. auch ausdrücklich zur Gewaltlosigkeit aufgerufen: "If you rob a bank, and on the way out the door you yell, 'respect private property,' that's not a defense to robbing the bank". ¤¤

Morgen gibt es eventuell noch Zeugenbefragungen, sonst könnte es morgen bereits zur Abstimmung kommen.

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12.2.21

Berichte über den vierten Tag des Impeachmentverfahrens von Alan Fisher (AJE) und Ryan Nobles (CNN). Im ZDF nachts ein paar Infos von Britta Jäger. Ansonsten hat das deutsche ÖR-Fernsehen den Prozeß komplett ignoriert.  ¤

A,C,h+ zus.11
           
12.2.21

Bei Anderson Cooper Infos von Jamie Gangel: Trumps Anwälte haben behauptet, es sei nicht bekannt, ob Trump während des Angriffs Kontakt zu Abgeordneten hatte. Nun hat die Abgeordnete Herrera Beutler nochmal bestätigt, daß der republikanische Fraktionschef Kevin McCarthy Donald am Telefon angefleht hat, seine Leute zurückzurufen. Trump hat erwidert, das seien nicht seine Leute. Und überhaupt seien diese Leute wohl stärker über "den Wahlbetrug" empört als McCarthy . Es gibt offenbar mehrere Zeugen für diesen Wortlaut.

Außerdem hat der Abgeordnete Tuberville bestätigt, daß er Trump informiert hat, als Mike Pence aus dem Gebäude flüchten mußte. Trump hat danach noch mehr als eine Stunde lang nichts unternommen. Donalds Anwälte haben genau diese Aussage von Tuberville heute als "Hörensagen" bezeichnet.

C 5
           
12.2.21

 

 

 

 

Chris Cuomo: Einordnungen und Kommentar. Die neuen Details über das Telefongespräch zwischen McCarthy und Donald, zeigen, daß allein schon seine Reaktion auf den Angriff zu verurteilen ist. McCarthy hat Donald regelrecht angefleht, seine Truppen zurückzupfeifen. CNN hat die Aussage der Abgeordneten Herrera Beutler darüber. Auch Tommy Tuberville hat bestätigt, daß er Trump während des Angriffs informiert hat. Beides zeigt, daß Donald nichts zum Schutz der Abgeordneten unternommen hat, sich sogar noch über sie lustig gemacht hat. Er hat damit seinen Amtseid verletzt. Das ist ein Grund, ihn abzusetzen, selbst wenn er nichts mit der Planung des Angriffs zu tun hatte. - Trumps Verteidiger behauptet, es sei ganz normale politische Rhetorik, von "Angreifen" zu sprechen. Er hat etliche Schnipsel abgespielt von Demokraten, die auch soetwas gesagt haben. Darunter ein Clip von Chris Cuomo. Der war allerdings völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Tatsächlich hat Cuomo da letztes Jahr ausdrücklich die BLM-Leute zur Gewaltlosigkeit ermahnt (hier der Text komplett). Genau das hat Trump nie gemacht.  ¤¤

Gespräch darüber mit Manu Raju und Michael Smerconish. Durch die heutigen Aussagen von Beutler und Tuberville hat sich der Fokus verschoben. Jetzt geht es vor allem um Donalds Tatenlosigkeit. Sie beweisen, daß er nicht die Absicht hatte, den Angriff zu stoppen. Trotzdem werden wohl die meisten Republikaner sich nicht trauen, für Donalds Verurteilung zu stimmen. Bei einer geheimen Abstimmung würde das wohl anders ausgehen.  ¤

Faktencheck von Daniel Dale. Trumps Anwälte haben heute sehr viel Unsinn erzählt. Dale zählt die acht wichtigsten Lügen und Falschbehauptungen auf. Daß sie Trump als Friedensengel darstellen, der im Gegensatz zu den Demokraten immer für Gewaltlosigkeit eingetreten sei, ist angesichts seiner Geschichte nicht nur falsch, sondern beleidigend.   ¤¤

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zus.20

 

 

 

12.2.21

 

 

 

 

 

Das Gespräch von Chris Cuomo und Don Lemon. Über den Irrsinn, daß Trumps Anwälte den OT von Charlottesville in ganzer Länge abspielen und glauben, sie würden Donald damit helfen. Das richtet sich allerdings nicht ans Publikum, sondern an die republikanischen Senatoren, die einen Beleg brauchen, daß Donald zum Frieden aufgerufen habe. Und über Kevin McCarthy, der in Todesangst bei Donald anrief und der ihm jetzt wieder den Ring küsst, weil er noch zum Parlamentssprecher aufsteigen will. Ein Mann ohne Rückgrat.  ¤

Don Lemon: Wenn ihr einen Zweifel hattet über die Republikaner und wie sehr sie immer noch von Trump abhängen, wurde das heute beantwortet. Alles was wir heute von Trumps Anwälten gehört haben war purer Trumpismus. Falsche Behauptungen, Lügen, Whataboutism, Gaslighting, und die Aufforderung, man solle nicht das glauben, was man mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört hat. Lemon geht einige ihrer Aussagen durch (mit OT) und stellt sie richtig, auch mit einigen O-Tönen vom Donald. Besonders absurd die Stelle (OT), wo David Schoen uns weismachen will, Donald habe in einem Tweet nicht mit der "Kavallerie" (Cavalry) gedroht sondern den biblischen Ort Golgatha (Calvary) gemeint - also ein ganz böses Manöver der Ankläger. Schoen beleidigt die Intelligenz der Zuhörer. Niemand sagt: "the calvary is coming". (Außerdem gehört das Wort wohl kaum zu Donalds Wortschatz. Er wußte einfach nicht, wie man Cavalry schreibt.) Dann der OT zu Charlottesville: "fine people, on both sides". Sie glauben, es würde besser, wenn sie es in der längeren Version abspielen. Das Gegenteil ist der Fall. (Nochmal der OT.) Und dann haben sie sogar bestritten, daß es sich um einen versuchten Aufstand ("insurrection") gehandelt hat. - "This trial tells you everything you need to know about the Republican party. Still enthralled to a disgraced former president who launched a terrorist mob at them, refused to call off the attack, and is still lying about what happened. ...They say the presidency reveals who you are. In the case of the Trump party (the Republicans), his presidency has revealed who they are."  ¤¤

Gespräch von Don Lemon mit Jim Acosta und Charlie Dent über die neuen Entwicklungen durch die Aussage von Beutler, deren Inhalt übrigens schon länger bekannt war, auch andere Zeugen haben über jenes Telefongespräch geredet.

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zus.28

 

 

 

 

 

13.2.21

Letzter Tag des zweiten Impeachmentverfahrens. Die Demokraten setzen erst durch, daß noch Zeugen befragt werden sollen, verzichten dann aber doch darauf, nachdem die Trump-Verteidiger gedroht haben, dann selber zahlreiche Zeugen zu benennen. (Was offensichtlich ein Bluff war.) Stattdessen wird die Aussage der Abgeordneten Herrera Beutler über Donalds Telefonanrufe am 6.1. verlesen. Danach sehr ermüdende Plädoyers beider Seiten, ohne weiteren Erkenntnisgewinn. 

Bei der namentlichen Abstimmung sind dann 57 Senatoren für den Absetzungsantrag, darunter sieben Republikaner. Für einen Schuldspruch wären 67 Stimmen nötig gewesen. Donald ist somit erneut freigesprochen worden. Anschließend erklärt Mitch McConnell, für ihn sei Trump zwar eindeutig im Sinne der Anklage schuldig, er habe aber mit Nein gestimmt, weil man einen nicht mehr amtierenden Präsidenten nicht absetzen könne. Dieses Argument ist nicht nur falsch, der Senat hat es auch zuvor bereits zurückgewiesen. McConnell regt an, Trump wegen des Angriffs auf das Capitol strafrechtlich zu belangen.  ¤

   
13.2.21

 

 

 

Die Verhandlung über eine Zeugenbefragung und die Verlesung der Aussage von Herrera Beutler durch Jamie Raskin.

Das abschließende Plädoyer von Jamie Raskin.  ¤

Das abschließende Plädoyer von Madeleine Dean. (Weitere Plädoyers der Anklage sowie die Plädoyers von Trumps Verteidigern habe ich weggelassen.)

Das Verlesen des "Article Of Impeachment" und das Ergebnis der Abstimmung.

Stellungnahme von Chuck Schumer.  ¤

Stellungnahme von Mitch McConnell¤

Pressekonferenz der Vertreter der Anklage und der Parteiführung der Demokraten, u.a. Nancy Pelosi.

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13.2.21

Reaktionen und Einschätzungen von Prof. Claire Finkelstein und Prof. Alexander Keyssar (beide bei AJE) und bei CNN von John Bolton¤

A,C zus.19
13.2.21

Donald hat nach dem Urteil eine schriftliche Stellungnahme veröffentlicht, in der er wie gewohnt von einer "Hexenjagd" gegen ihn redet, auf seinen grandiosen Wahlerfolg hinweist, ohne seine Wahlniederlage zuzugeben, und droht, seine "MAGA"-Bewegung habe gerade erst begonnen. Bericht von Boris Sanchez.

C 5
13.2.21

Berichte von Alan Fisher (AJE) und Boris Sanchez (CNN) über Trumps Freispruch beim zweiten Impeachmentverfahren. Erste Berichte bei arte, ARD und ZDF. Im heute-journal Einschätzungen von Elmar Theveßen.  ¤

A,C

arj,TS,hj,TT

zus.13

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14.2.21

Weitere Berichte auf deutsch über das Scheitern des Impeachments. 

arj,ht,TS zus.7
15.2.21

Don Lemon: Nachlese zum Impeachment. Die Demokraten streben eine weitere parlamentarische Untersuchung der Ereignisse vom 6.1. an. Die Republikaner strafen die sieben Senatoren ab, die ihrem Gewissen gefolgt sind. Lindsey Graham lobt den Donald als "die potenteste Kraft in der Partei" (OT). Vor vier Wochen hatte er noch endgültig genug von Trump. Ein politisches Chamäleon. Er folgt immer nur dem Wind, wie er gerade weht. Donald wird jetzt von diversen strafrechtlichen Anklagen eingeholt.

C 11
16.2.21

Donald hat eine schriftliche Erklärung veröffentlicht, in der er Senator McConnell derbe beschimpft und die Republikaner auffordert, sich von ihrem bisherigen Anführer im Senat zu trennen. Kurzer Bericht mit dem Zitat (nicht der komplette Text). Kommentar von Chris Cuomo: Trumps Geist verfolgt uns weiter. Seine Stille hatte rein taktische Gründe. Jetzt ist er wieder im Kriegsmodus und greift seine eigene Partei an, zielt dabei auf Senator McConnell. McConnell hat in einem Artikel geschrieben, er habe mit seinem Freispruch für Trump die Verfassung verteidigt, nicht Trump.

C 7
16.2.21

Der demokratische Abgeordnete Bennie Thompson hat vor Gericht eine Klage eingereicht gegen Donald Trump, Rudy Giuliani, die "Proud Boys" und die "Oath Keepers". Ihnen wird die gemeinsame Planung, Organisierung und Durchführung einer Verschwörung vorgeworfen, mit dem Ziel, den Kongress an der Bestätigung des Wahlergebnisses zu hindern (am 6.1.). Erin Burnett spricht darüber mit Hank Johnson (Anwalt und Abgeordneter) und mit Prof. Laurence Tribe, und Chris Cuomo mit dem Kläger, dem Abgeordneten Bennie Thompson.   ¤

C 19
           
17.2.21

Beitrag von Brianna Keilar über Donalds Kampfansage an Mitch McConnell, mit weiteren ausführlichen Zitaten aus seiner schriftlichen Erklärung und einigen alten O-Tönen, als er den Speichellecker noch in den höchsten Tönen gelobt hat. In seiner Erklärung macht Donald diejenigen für die Wahlniederlage in Georgia verantwortlich, die sich dort nicht für seine "Wahlfälschungs"-Märchen eingesetzt haben. Tatsächlich war es genau andersherum: Donald selbst hat die Anhänger der Republikaner von der Wahl abgehalten indem er behauptet hat, diese sei manipuliert.   ¤

Donald hat heute bei Fox News angerufen und dort sein erstes Interview seit dem Auszug aus dem Weißen Haus gegeben. Darin wiederholt er seine Lüge, er habe die Wahl gewonnen, und lobpreist den verstorbenen Faschisten Rush Limbaugh. Ein paar OT-Auszüge im Bericht von Jim Acosta. Donald will heute noch bei anderen rechten Sendern Interviews geben.

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21.2.21

Ein Geschäftmann aus North Carolina, der der Trump-Organisation "True the Vote" zwei Millionen Dollar zur "Aufklärung des Wahlbetrugs" gespendet hatte, verlangt sein Geld zurück, weil die Organisation keinerlei Belege für jenen "Wahlbetrug" geliefert hat. Er erklärt, die Organisation habe das Geld nur unter dem Vorbehalt bekommen, daß sie beweisen kann, daß es entweder "Wahlbetrug" gab oder nicht. Sie hat aber nichtmal nachgewiesen, wofür sie das Geld ausgegeben hat. "True the Vote" behauptet, es habe keine Bedingungen gegeben, und weigert sich, das Geld zurückzuzahlen.

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22.2.21

Der Supreme Court hat bereits zum zweiten Mal Donalds Widerspruch abgelehnt, mit dem er verhindern wollte, daß die New Yorker Staatsanwaltschaft seine Steuerunterlagen einsehen kann. Donald reagiert auf die Entscheidung mit einer sehr wütenden und sehr verlogenen Erklärung, aus der bei CNN nur kurz zitiert wird. Stattdessen berichtet Erin Burnett ausführlich darüber, warum Donald Grund hat, sich Sorgen zu machen. Einige O-Töne von Donalds widersprüchlichen Lügen zu dem Thema, weitere Infos von Jim Acosta, und ein Bericht von Pamela Brown über weitere Strafprozesse, die Donald und seinem Familienclan ins Haus stehen.

Chris Cuomo spricht darüber mit Mary Trump. Donald hat in seinem Leben nie selber Gewinn gemacht, immer nur die Milliarden seines Vaters ausgegeben. Und nebenbei offenbar immer wieder Steuerbetrug begangen.

C zus.18
           
24.2.21

Die strafrechtlichen Ermittlungen der Justiz in Washington und New York gegen alle vier Kinder von Trump wegen diverser Betrugsdelikte kommen anscheinend voran. Erläuterungen von Harry Litman (Rechtsexperte der "L.A.Times").

C 7
27.2.21

 

In Orlando (Florida) hat die Konferenz von "CPAC", dem rechtsextremen Flügel der Republikaner, begonnen, bei der am Sonntag auch Donald auftreten will. Bei AJE ein Bericht, und bei AJE und CNN einige bizarre O-Töne, u.a. von Mike Pompeo, der sich darüber mokiert, daß die NYT ihn zum schlechtesten US-Außenminister aller Zeiten ernannt hat. (Was aber auch wirklich weit untertrieben ist. Er war die dümmste Person, die überhaupt jemals irgendwo irgendein öffentliches Amt innehatte - Hermann Göring vielleicht ausgenommen.) Er hofft jetzt darauf, nächstesmal als Präsident zu kandidieren. Und Sarah Huckebein Huckabee, die Donald als die "großherzigste und charismatischste Person, die ich je getroffen habe" beschreibt und erwähnt, er habe sie getröstet: sie sei doch klug und schön. (Wobei man wissen muß, daß sie genau das beides nun wirklich nicht ist.) Und Bilder von einer zwei Meter großen vergoldeten Trump-Statue mit Micky-Maus-Klamotten, die von den CPAC-Leuten begeistert bejubelt wurde. (Kein Witz.) - Bei CNN Gespräch mit der Politologin Tara Setmayer (Lincoln Project) über die Erwartungen an Donalds Auftritt: ein einziger langer Twitterfeed. Die Loyalität der Republikaner zu Trump erinnert an eine religiöse Sekte.  ¤

A,C

 

zus.10

 

           
28.2.21

 

Donald hat erstmals seit dem Umzug nach Florida wieder eine öffentliche Rede gehalten, bei der CPAC-Konferenz in Orlando. AJE und CNN haben sie nicht live gezeigt, völlig zurecht, wie ich meine. Die BBC hat hingegen einen großen Teil live gezeigt, den ich aber nicht komplett aufgenommen habe. Bei AJE und CNN zusammenfassende Berichte mit ein paar O-Tönen, und bei CNN Reaktionen von Trumpfans.

Die Rede ist eine einzige Ansammlung von Lügenmärchen und absurden Verdrehungen. U.a. wiederholt er ausgiebig seine Lüge vom "Wahlbetrug" und behauptet, er habe zweimal die Wahl gewonnen - und er werde sie vielleicht nochmal gewinnen. Seinen Nachfolger nennt er immer nur "Joe Biden", nicht "Präsident Biden", wie es sich gehören würde. Ohne rotzuwerden lamentiert der orange angemalte korrupte Betrüger, die Biden-Regierung sei die "korrupteste der US-Geschichte". Alles vorgetragen in seinem bekannten unerträglichen weinerlichen Singsang. Mehrere sprachliche Aussetzer. Immer wieder erstaunlich, daß seine Anhänger dieses erbärmliche Schauspiel mit frenetischer Begeisterung aufnehmen. Mehrmals gibt es Sprechchöre des CPAC-Jubelpacks, u.a. "We love you!" Diese Leute sind für die Menschheit verloren. (Es waren aber nicht mehr allzu viele, vielleicht 250 Geisteskranke im Saal.)

B(live)

A,C

 

(26)

zus.13

 

           
1.3.21

Jake Tapper spricht mit Mary Trump über Donalds Auftritt bei CPAC. Donald könnte zumindest so tun, als wolle er nochmal kandidieren, und zwar weil er mit seiner Lügenmasche in den letzten Monaten mehr Geld gemacht hat als jemals zuvor, und da will er noch so viel rausschlagen wie möglich. Er hätte allen Grund, sich wegen der Gerichtsklagen Sorgen zu machen. Er nimmt das aber alles nicht ernst, weil er noch nie in seinem Leben für irgendetwas zur Verantwortung gezogen wurde. Man weiß nicht, ob er seine Lüge vom "Wahlbetrug" wirklich selber glaubt, aber er kann einfach nicht glauben, daß er verloren hat. Und anscheinend glaubt er immer noch, es müsse irgendwo ein Schlupfloch für ihn geben.

C 7
1.3.21

 

 

 

Anderson Cooper: "The Gaslight is still burning". Trumps Freunde verbreiten weiter ihre zwei Lügen, die sich eigentlich widersprechen, die vom "Wahlbetrug" und die, der Angriff aufs Capitol sei nicht ihr Werk gewesen. Sie wollen euch verwirren, damit ihr nicht glaubt, was ihr mit eigenen Augen gesehen habt. Donald hat in Orlando erneut jene Sprache benutzt, mit der er seine Fans am 6.1. zum Aufstand aufgehetzt hat. (Einige O-Töne).  ¤

Chris Cuomo: Donald wiederholt jene Lügen, die zu Terror geführt haben, und seine Partei hilft ihm bei dem Versuch, die Geschichte umzuschreiben. (Nochmal das, was Anderson Cooper schon gesagt hat.) - Ein neuer OT von Donald aus einem Telefongespräch bei "Fox News". Er behauptet, er habe die Erstürmung des Capitols nicht live im TV gesehen, und er habe vorher 10.000 Mann der Nationalgarde zum Schutz des Capitols angefordert, aber das habe Nancy Pelosi abgelehnt. Das ist erwiesenermaßen ein Lüge. - Die Republikaner bemühen sich jetzt im ganzen Land, auch dort wo sie die Wahlen gewonnen haben, um die Beschränkung von Wählern. Noch mehr Leute sollen von der Wahl ausgeschlossen werden, die Öffnung der Wahllokale weiter verringert und Briefwahl ganz verboten werden.   ¤

Don Lemon: Der Großteil der Republikaner steht geschlossen hinter dem unpopulären, abgewählten und zweimal impeachten Ex-Präsidenten. Nur wenige trauen sich, seinen Lügen zu widersprechen. Donald hat sie in Orlando alle aufgezählt (OT), eine Liste von 17 "Feinden" im Kongress - aber es ist eine Ehre, auf dieser Liste zu stehen. Antworten von einigen der Angesprochenen (O-Töne). Die Anderen, warum haben die eigentlich solche Angst vor einem Mann, der keine Macht mehr hat, der alle Wahlen verloren hat, der nichtmal mehr tweeten kann?   ¤

C

 

 

 

zus.23

 

 

 

2.3.21

Bei "Markus Lanz" Infos und Einschätzungen von Elmar Theveßen zu Donalds Auftritt bei CPAC in Orlando, mit einigen OT-Ausschnitten (mit dt. UT). Donalds Griff nach der Macht in der republikanischen Partei hat vor allem finanzielle Gründe

ZDF 12
3.3.21

 

 

 

 

Bei der Senatsanhörung über den Putschversuch vom 6.1. erklärt der Chef der Nationalgarde in Washington, William Walker, daß an dem Tag das Pentagon (also Donalds amtierender Kriegsminister) drei Stunden lang den Einsatz der Nationalgarde gegen die Terroristen hinausgezögert hat. Berichte von Alan Fisher (AJE) und Oren Liebermann (CNN).

Chris Cuomo: Trump hat über seine Rolle bei der Abwehr der Angriffs gelogen. Die Nationalgarde stand bereit, mußte aber drei Stunden und 19 Minuten auf die Einsatzgenehmigung vom Pentagon warten. Warum? Republikaner weigern sich, den Terror von amerikanischen Nazis als Terror zu bezeichnen (O-Töne). Warum? Und Pence, den Donalds Nazis aufhängen wollten, verbreitet immer noch dessen Lüge vom "Wahlbetrug". Warum? Das Parlament hat seine morgige Sitzung abgesagt, aus Angst vor einem Terroranschlag der QAnon-Irren, die für den 4.3. irgendetwas planen.  ¤

Don Lemon: Die Rioters bedrohen erneut unsere Abgeordneten, und diese nehmen die Drohung so ernst, daß sie ihre Sitzung für morgen abgesagt haben. Am 6.1., als die Rioters das Capitol gestürmt hatten und sich dort austobten, standen 155 Nationalgardisten in voller Montur bereit und saßen im Bus, um zum Capitol zu fahren. Sie mußten aber erst drei Stunden auf die Genehmigung des Kriegsministers warten. Drei Stunden! - Nochmal zu Mike Pence. Und zu Gouverneur Brian Kemp von Georgia, der von Donald wüst beschimpft und bedroht wurde, weil er das Wahlergebnis in Georgia akzeptiert hat, der von Donald zum Rücktritt aufgefordert wurde - der sagt jetzt, daß er Donald als Kandidat wieder unterstützen würde. Warum? Was hat Donald gegen diese Leute in der Hand? Warum hängen diese Leute so an einem Mann, dessen einziger Erfolg eine Reality-TV-Show war, die jemand anderes geschrieben hat?  ¤¤

A,C 

 

 

 

zus.25

 

 

 

           
10.3.21

Ein OT von Donald, den das "Wall Street Journal" veröffentlicht hat, aus einem Mitschnitt eines Anrufes bei einem Beamten der Wahlbehörde von Georgia. Donald versucht, den Mann zu überreden, das Wahlergebnis zu fälschen, und verspricht ihm in diesem Fall großen Ruhm.

C 2
26.3.21

Donald sagt in einem Telefongespräch bei "Fox News", die Leute, die am 6.1. das Capitol gestürmt haben, seien keine Bedrohung gewesen, die seien da ganz friedlich reingegangen und hätten Polizisten umarmt. (OT)

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28.3.21

Brian Stelter (Reliable Sources") spricht mit Mary Trump über Donalds Sucht nach Öffentlichkeit. Jeden Tag ruft er bei "Fox News" an und lamentiert über die Biden-Regierung, die das Land zerstören würde (OT). Biden versucht seit zwei Monaten, den Schaden zu reparieren, den Donald angerichtet hat, und da kann er nicht ruhig bleiben.

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4.4.21

Dr. Birx hat bei CNN gesagt, daß ein Großteil der Corona-Toten in den USA vermeidbar gewesen wäre. Die Verantwortung dafür trägt offensichtlich Donald mit seiner Verharmlosungsstrategie. Donald hat darauf schriftlich geantwortet, und er gibt tatsächlich ganz offen zu, daß er sich nie an den Rat der Experten gehalten hat - und er prahlt auch noch damit, die "selbsternannten Experten" ignoriert zu haben. Jake Tapper: das ist nichts anderes als ein Schuldeingeständnis für den Tod von Hunderttausenden.  ¤

C 3
           
6.4.21

Donald hat (telefonisch bei "Fox News") rumgejammert, die bösen Linken würden alle möglichen Firmen boykottieren ("Cancel Culture"), weil die irgendwas gesagt hätten, was ihnen nicht passe (vorgelesenes Zitat und ein kurzer OT von Donald). Don Lemon liest einen Teil der sehr langen Liste von Firmen vor, bei denen Donald zum Boykott aufgerufen hat, weil die Firmen nicht "nice" zu ihm waren und sich stattdessen an ethische Werte gehalten haben.

C 3
7.6.21

Donald fängt wieder an herumzureisen, und er erzählt seinen Fans immer noch die gleiche Lüge: daß er die Wahl gewonnen habe. Er glaubt offenbar immer noch, daß er es irgendwie schaffen könnte, das Wahlergebnis umzudrehen. Don Lemon spricht darüber mit Mary Trump. Donald hat sich immer nur für sich selbst interessiert, und das wird sich nie ändern. Er kann gar nicht anders als weiter zu lügen. Selbst wenn seine kriminellen Söhne angeklagt werden, erwartet er, daß sie ihn weiter decken und für ihn ins Gefängnis gehen.

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27.6.21

Donald tritt erstmals seit seinem Auszug aus Washington wieder bei einer Wahlkampfveranstaltung auf, in Wellington (Ohio). Der Zombie wiederholt seine bekannten Lügen über angeblichen Wahlbetrug, beschimpft Präsident Biden und verkündet, er werde "Amerika zurückerobern". Ein paar tausend hartgesottene Fans finden das toll. Bei CNN ein paar O-Töne, im ZDF zwei gute Berichte von Elmar Theveßen. 

Bei CNN ordnen Jim Acosta und zwei Expertinnen Donalds Auftritt ausführlich ein, ebenso den Auftritt von Marjorie Taylor Greene bei derselben Veranstaltung. Sie sagt, AOC sei eine "kleine Kommunistin", und "keine Amerikanerin". Außerdem ein OT von Tucker Carlson (Fox News). Er redet von einer "Anti-Weißen-Manie", vor der man die USA retten müsse bevor sie "Ruanda werden". Was für ein kranker Wahnsinn.  ¤

C,arj,ht,hj,E zus.17
28.6.21

William Barr, Trumps Justizminister, sagt in einem Buch, daß Donalds Geschichten von "Wahlbetrug" nichts als "Bullshit" (also Unsinn) waren.

C 3
1.7.21

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Steuerbetrugs gegen die "Trump Organisation" (10 Fälle) und deren Finanzchef Allen Weisselberg (15 Fälle) erhoben. Weisselberg bleibt nach einer Vernehmung erstmal auf freiem Fuß. Trump redet wie gewohnt von "politischer Kampagne" und "Hexenjagd". Bei AJE Infos aus New York von Kristen Saloomey, ein Bericht Gabriel Elizondo und Einschätzungen des Juristen Bradley Moss. Bei CNN ein Beitrag von Chris Cuomo ("Dies ist kein guter Abend für Trump.") Im ZDF Infos aus New York von Luc Walpot.

A,C,h+ zus.17
           
4.7.21

Bei einem Auftritt vor Fans in Sarasota (Florida) hat Donald ganz offen zugegeben, daß er illegale Steuertricks benutzt. Das würden doch alle machen, sagt er sinngemäß. Sein Sohn Donald Jr. wiederholt das bei Fox News nochmal. Beide O-Töne, und ein paar Erläuterungen und Einordnungen dazu.

C 4
7.7.21

 

 

 

In seinem Golfclub in Bedminster (New Jersey) gibt Donald eine Erklärung ab (vom Prompter abgelesen). Daraus zwei O-Töne: Donald kündigt eine Klage gegen die Sperrung seiner Accounts bei Twitter und Facebook an. Dazu stellen zwei Experten bei CNN fest, daß die Klage keinerlei Erfolgsaussicht hat. "Eher wird Donald im August wieder als Präsident eingesetzt." Weitere Erläuterungen von Prof. Laurence Tribe. Trump will mit seiner idiotischen Klage nur von den ernsthaften Klagen gegen ihn selbst und von seiner Rolle bei dem Naziaufstand ablenken.

Der zweite OT: Donald lamentiert über den Tod der Trumpistin Ashli Babbitt, die am 6. Januar im Kongress von einem Polizisten angeschossen wurde und später an der Verletzung starb. Er behauptet, der Polizist habe der Frau in den Kopf geschossen (was nicht stimmt), und fragt heuchlerisch, warum gegen den Polizisten nicht ermittelt werde und warum man den Namen des Beamten geheimhalte. Die Antworten gibt Anderson Cooper: gegen den Beamten wurde ermittelt, er hat sich aber völlig korrekt verhalten. Und sein Name wird nicht veröffentlicht, weil er auch so schon Morddrohungen von Trumps Leuten bekommt. (Dazu hätte ich mir etwas mehr gewünscht: Donald baut hier eine faschistische Terroristin zum unschuldigen Märtyrer auf. Schönen Gruß an Horst Wessel.)   ¤

Apropos: Donald soll kürzlich gesagt haben, Adolf Hitler habe auch sehr viel Gutes getan. Da es davon keinen OT gibt und Donalds Leute dementieren, habe ich die Berichte darüber bei CNN erstmal weggelassen. 

A,C

 

 

 

zus.17

 

 

 

           
10.7.21

Donald inszeniert sich gerne so, als sei er immer noch Präsident. Bei einem Besuch in Texas gab er Anweisungen, wie man seine Mauer anmalen solle. Beitrag von Jim Acosta mit diversen O-Tönen. Acosta räumt ein, man solle Donald nicht einen "Clown" nennen, denn das ist eine Beleidigung für die echten Clowns.

C 6
           
11.7.21

Zwei O-Töne von Donald. Aus einem Interview bei "Bill O'Reilly" über seine Klage gegen die Social-Media-Plattformen, er sei bereit zum "Krieg" gegen die Tech-Konzerne. "Das sind böse Leute und sie tun böse Dinge." Und über die Wahl, die die betrügerischste Wahl in der Geschichte des Landes gewesen sei. Dasselbe Thema bei einer Rede beim CPAC in Dallas. Die Demokraten hätten dafür gesorgt, daß die ganze Welt über die USA lacht. Seine Fans brüllen: "Four more years".

C 2
13.7.21

Gleich drei neue Bücher schildern die letzte Phase von Donalds Amtszeit und seinen Versuch, trotz der Wahlniederlage weiter im Amt zu bleiben. "Landslide - The final Days of the Trump Presidency" von Michael Wolff, "I alone can fix it - Trump's catastrophic final Year" von Carol Leonnig und Philip Rucker und "Frankly, We did win this Election - The Inside Story of how Trump lost" von Michael Bender. Ein Beitrag mit einigen Details aus den Büchern, Einschätzungen von Jim Acosta und David Gergen. Erin Burnett spricht mit Michael Bender (Wall Street Journal). Bei Anderson Cooper ein paar Ausschnitte aus der heutigen Rede von Präsident Biden über die Bedrohung der Demokratie durch die Trumpisten, und Gespräch mit Michael Wolff¤

C 31
           
21.7.21

Anderson Cooper spricht mit Carol Leonnig und Philip Rucker, den Autorinnen des Buches "I Alone can fix it - Donald Trump's catastrophic final Year". Dazu einige Ausschnitte aus einem zweistündigen Interview, das beide am 31.3. in Mar-a-Lago mit Donald geführt haben. Darin wiederholt er ausführlich seine Lügenmärchen über die angeblich gefälschte Wahl. "The election was rigged at a level like nothing has been rigged before." Er glaubt diese Märchen anscheinend inzwischen selber.

C 21
           
30.7.21

Im Dezember hat der damalige neue Justizminister Donoghue eine handschriftliche Notiz verfasst, die besagt, daß Donald ihn aufgefordert hat, er solle öffentlich erklären, daß die Wahl gefälscht worden sei. Bei AJE Infos von Shihab Rattansi und Einschätzungen von Prof. Jennifer Victor (Politologin). Bei CNN ausführliche Infos, Einschätzungen von Andrew McCabe, Gerry Connolly (Abgeordneter der Demokraten) und Prof. Laurence Tribe (Verfassungsjurist).  ¤

A,C zus.23
30.7.21

Das neue Justizministerium hat entschieden, daß die Steuerbehörde Donalds Steuerbescheide an den Kongress übergeben muss. Bei der BBC Infos von David Willis. (Bei AJE und CNN noch nichts dazu.)

B 2
17.8.21

Jake Tapper spricht mit Mary Trump über ihr neues Buch "The Reckoning", in dem sie ihren Onkel u.a. einen "instinktiven Faschisten" nennt.   (NNA)*  ¤

C 6
           
21.8.21

US-Präsident Biden wird für die Umstände des Afghanistan-Abzugs heftig kritisiert. Auch von den Republikanern, die dabei völlig ignorieren, daß der Abzug Trumps Idee gewesen ist und Trumps "Außenminister" mit den Taliban die Machtübergabe ausgehandelt hat. Noch im Mai haben sie Biden kritisiert, weil er den Plan nicht ganz so schnell umgesetzt hat. O-Töne von Donald, der sich im Juni für den Abzugsplan gerühmt hat, der so toll sei, daß selbst Biden ihn nicht mehr stoppen könne.

C 8
           
22.8.21

Bei einem Auftritt vor Gläubigen seines Kultes in Alabama erklärt Donald, Bidens Abzug aus Afghanistan sei "der erstaunlichste Fall von totaler Inkompetenz eines Staatsführers, vielleicht aller Zeiten". (OT) Daß Biden nur Donalds Abzugsplan umgesetzt hat, erwähnt er natürlich nicht.

B 1/2
8.9.21

Anderson Cooper spricht mit Mary Trump darüber, ob ihr Onkel Donald wirklich nochmal als Präsidentenkandidat antreten will. Die spannendere Frage ist eigentlich: wie kann es sein, daß er das nach seinem Verhalten in der Pandemie und nach seinem Putschversuch überhaupt darf?

C 7
           
11.9.21

Am 11.9 nehmen Präsident Biden und mehrere Ex-Präsidenten an diversen Erinnerungsfeiern zum 20. Jahrestag der Terroranschläge teil. Donald redet stattdessen in New York in einer Polizeiwache zu ein paar Polizisten, die ihm aus unerfindlichem Grund nicht nur zuhören, sondern sogar noch Beifall klatschen zu seinem komplett schwachsinnigen Gequäke, und über seine blöden Witze lachen. Seinerseits lobt Donald die New Yorker Polizei, die letztes Jahr ausdrücklich seine Wiederwahl unterstützt habe. (Was natürlich ein Entlassungsgrund wäre, wenn es stimmen würde.) Er jammert über den Abzug aus Afghanistan (den er selber den Taliban versprochen hat). Ungekürzter OT.

Sky 12
12.9.21

Während das ganze Land der Opfer der Terroranschläge vor 20 Jahren gedenkt, ist Donald in New York und kommentiert einen Boxkampf, um damit Spenden für seine Wiederwahlkampagne zu sammeln. Nebenbei wiederholt er seine Lüge, er habe die Wahl gewonnen. Und er jammert über das Entfernen von Standbildern der Sklavenhalter. Robert E. Lee sei so ein toller General gewesen, wenn der noch leben würde, hätte er den Krieg in Afghanistan schon vor Jahren gewonnen. Jim Acosta spricht darüber mit Mary Trump.

C 10
14.9.21

Bob Woodward und Robert Costa decken in einem neuen Buch ("Peril") auf, daß die Armeeführung nach dem 6.1. große Sorge hatte, daß Donald einen Krieg (gegen China) anfangen würde. General Milley hat damals dafür gesorgt, daß Donald keinen direkten Zugriff mehr auf die Nuklearcodes bekam. Außerdem gibt es Mitschnitte von mehreren Telefonaten zwischen Donald und Bannon am 5.1., in denen Bannon Donald dringend auffordert, Pence zurückzupfeifen und die Verkündung des Wahlergebnisses zu verhindern. Hintergrundinfos von Jamie Gangel, mit diversen Zitaten der Beteiligten, und Einschätzungen von George Will (WaPo).

C 11
           
14.9.21

Neue Erkenntnisse über die Versuche von Donald und seinen Leuten, das Wahlergebnis umzudrehen ("to steal the election"). Im November und Dezember hat Donald persönlich mindestens 30 Wahlbeamte (meist Republikaner) angerufen und sie aufgefordert, die Wahlergebnisse zu manipulieren bzw. ein falsches Ergebnis zu verkünden. Viele von diesen Anrufen sind dokumentiert, einige im Beitrag als OT. 

C 9
           
15.9.21

 

 

Nach den Enthüllungen von Woodward und Costa in ihrem Buch "Peril" greifen die Republikaner General Milley an, der im Januar verhindert hat, daß Donald einen Atomkrieg gegen China anfangen konnte. Mit Zustimmung von Kriegsminister Aspen hatte Milley dabei auch Kontakt zur chinesischen Führung aufgenommen. Die Republikaner fordern Milleys Rücktritt, Donald erklärt schriftlich, Milley müsse "wegen Hochverrats" angeklagt werden. Präsident Biden spricht Milley ausdrücklich das Vertrauen aus.

Chris Cuomo und Don Lemon erinnern mit einigen O-Tönen an Donalds für jeden sichtbare Unzurechnungsfähigkeit. Cuomo spricht darüber mit Mary Trump. Die Wahlniederlage war für Donald die schwerste Erniedrigung seines Lebens, eigentlich seine erste Niederlage überhaupt. Don Lemon zitiert Woodward: Milley hatte beobachtet, daß Trump nach der Wahl geistig immer weiter abgestürzt ist. Er hat nur noch wild herumgebrüllt und in seiner eigenen Realität aus Verschwörungsphantasien gelebt.  ¤

Auf deutsch nur bei arte ein Bericht.

C

C

arj

15

8

2

           
5.10.21

Donald hat einen Brief an die Organisatoren des Pulitzerpreises geschrieben in dem er fordert, der Preis solle den Journalisten der WaPo und der NYT wieder aberkannt werden, die ihn 2018 für ihre Recherchen über Donalds Russland-Kontakte bekommen hatten.

RT 1
10.10.21

OT-Ausschnitte aus einer Rede von Donald vor Anhängern in Des Moines (Iowa). Donald trägt ein neues Toupet, aber seine Sprüche sind dieselben wie immer. Erstaunlich ist nur, daß seine Fans ihm immer noch zujubeln, als wäre nichts gewesen. Er erweckt den Eindruck, er wolle zur nächsten Wahl wieder antreten, dann mit dem Slogan "Make America great again, again!" (... and again and again and again ...mal sehen, ob er dazu "A Forest" von The Cure spielen läßt.)

C 2
       

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