Was gestern im Fernsehen Wichtiges zu sehen war und von mir archiviert wurde. Täglich im rauskuck.
Afrika : Kongo-Brazzaville (Republik Kongo) (letzter Eintrag 26.4.13)
| Datum | Beitrag | Sender (Schlüssel) | Länge (Min.) |
| 5.7.09 | "Ein Kleptokrat lässt wählen" - Peter Schreiber über Präsident Sassou-Nguesso und eines der korruptesten Länder der Welt. |
WS |
8 |
| 11.7.09 | Vor der Präsidentschaftswahl die von der Opposition boykottiert wird. |
JA |
2 |
| 12.7.09 |
Berichte über die Wahlfarce im korrupten Staat des Sassou-Nguesso. |
ari,JA |
zus.3 |
| 13.7.09 |
Die Opposition beklagt Wahlbetrug. |
JA |
2 |
| 15.7.09 | Sassou-Nguesso bekommt erwartungsgemäß 78 Prozent. Wahlbeteiligung im einstelligen Bereich. |
ari,JA |
zus.2 |
| 16.7.09 |
Die Opposition protestiert gegen das Wahlergebnis. Eine große Demonstration wird von der Polizei beendet. |
JA |
2 |
| 9.9.09 | "Oil gotten Gains" - Film von Christopher Walker und Andrew Weir über Korruption und Cliquenwirtschaft der Regierung von Sassou Nguesso, die dafür sorgen, daß vom Ölreichtum kaum etwas bei den Armen ankommt. (P+P) (NNA)* | A |
23 |
| 11.8.10 |
Ein Bericht über die Ölindustrie des Landes, die zwar große ökologische Schäden in den Regenwäldern anrichtet, dem Land aber keinen Reichtum bringt, nur Korruption. |
JA |
4 |
| 10.11.10 |
In der Hafenstadt Point Noire vertreibt die Polizei 2000 Menschen aus einem Fischerdorf, das einem Ausbau des Hafens im Weg steht. |
JA |
3 |
| 15.11.10 |
Ein Bericht über die Fischer von Pointe-Noire, die aus ihrem Dorf vertrieben wurden, das für einen neuen Containerhafen abgerissen wird. |
JA |
3 |
| 12.8.11 | Während des Bürgerkriegs (1997- 2003) sind etwa 20.000 Menschen nach Gabun geflüchtet, 9000 leben noch dort. 4000 von ihnen läßt das UNHCR jetzt mit Bussen zurück in die Heimat bringen. Bericht von Martin Mateso. | JA |
3 |
| 4.3.12 |
In Brazzaville explodiert ein Munitionslager. Ein ganzer Stadtteil wird zerstört, Tausende von eingestürzten Häusern, über 200 Tote, über 2000 Verletzte. Ursache unklar, Putschgerüchte. ¤ |
A,E,JA |
zus.6 |
| 5.3.12 |
Nach der Explosionskatastrophe, Bilder totaler Zerstörung, Suche nach Überlebenden, internationale Hilfsanstrengungen. ¤ - Soweit ich gesehen habe, hat kein deutscher Sender (außer Euronews) über die Katastrophe berichtet (jedenfalls nicht länger als 15 Sekunden), obwohl es reichlich Bilder gab. Amerikanische Tote (dort sind bei Tornados etwa 50 Menschen gestorben, was auf allen Sendern in Endlosschleife lief) sind für deutsche Journalisten eben spannender als tote Neger. |
E,JA |
zus.4 |
| 6.3.12 |
Der zerstörte Stadtteil wird vom Militär abgesperrt und von Helfern durchsucht, über 200 Menschen werden noch vermißt. Tausende Menschen übernachten im Freien oder in Kirchen. |
JA |
2 |
| 8.3.12 |
Noch ein Bericht über die unfassbare Zerstörung in Brazzaville durch die Explosion eines Munitionslagers. Unter den Trümmern liegen offenbar noch Hunderte Tote, außer den über 200 gefundenen. Von einer Kirche, in der zu der Zeit gerade Gottesdienst war, ist praktisch nichts mehr zu sehen. (Auch das bisher kein Grund für deutsche TV-Sender, darüber zu berichten). ¤ |
A |
2 |
| 10.3.12 |
Durch die Explosionskatastrophe sind 14.000 Menschen obdachlos geworden. Ein Bericht zeigt, wie sie in Notunterkünften, Zelten von Hilfsorganisationen und in Kirchen unterkommen. |
JA |
2 |
| 11.3.12 |
Eine Woche nach der Explosion Trauerfeier für die Toten, deren genaue Zahl weiter unbekannt ist, Hunderte Leichen liegen noch unter Trümmern. |
JA |
2 |
| 30.4.12 |
Knapp zwei Monate nach der riesigen Explosion in Brazzaville, bei der ein ganzes Stadtviertel zerstört wurde können die Trümmer noch nicht beseitigt werden, weil dazwischen auch Tausende von nicht explodierten Granaten rumliegen. Spezialisten suchen sie und sammeln sie in mühseliger Kleinarbeit ein. ¤ |
JA |
2 |
| 26.4.13 |
Über ein Jahr nach der Explosionskatastrophe wieder mal ein Bericht aus Brazzaville. Der komplett zerstörte Stadtteil Mpila liegt immer noch in Trümmern, an Wiederaufbau ist nicht zu denken, weil weiterhin internationale Minensuchteams nach nicht explodierten Granaten suchen. Die Zahl der damals Getöteten wird jetzt mit "über 300" angegeben. |
JA |
2 |